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Seychellen 2014




Reisebericht Seychellen 28.01.- 10.02.14


1. Tag: 28.01.14 Dienstag

Bei uns hat es die letzten Tag den ersten wirklichen Winter gegeben. Die Landschaft ist in weiß getaucht, aber leider wie so oft, gibt es Hochnebel. Ich hole Johanna ab und wir fahren nach Wien. Der Abflug mit Emirates ist erst um 14.30 Uhr. Ich bin schon wieder mal zu früh am Flughafen. Wir gönnen uns noch ein Wienerschnitzel und dann startet die B777 der Emirates Richtung Dubai.



2. Tag: 29.01.14 Mittwoch

Die Wartezeit in Dubai ist sehr lang, aber durch das Angebot an zahlreichen Geschäften und Bars bzw. Restaurants vergeht die Zeit wie im Flug. Der Weiterflug mit einem A340 ist nicht so angenehm. Obwohl meine Mitarbeiterin Manuela gute Sitzplätze reserviert hat, sind diese Plätze einfach unpraktisch zu sitzen. Das Sitzkissen zu hoch, die Kopfstütze unbequem und unser Vordermann ein hyperaktiver, der dauern an der Lehne herumquengelt. Endlich erreichen wir Mahe. Das Wetter verspricht nichts gutes, hohe Wolken und kaum Sonne. Gleich nach der Zoll- und Passkontrolle empfängt uns ein Vertreter von OKAP, unserer Mietwagenfirma mit der wir auf den Seychellen zusammenarbeiten. Wir bekommen einen fast neuen Hyundai fünftürig. Ich treffe kurz noch einen Geschäftspartner am Flughafen, der mit seiner Freundin auf uns gewartet hat. Wir bringen die beiden nach Viktoria, bevor wir dann in unsere Unterkunft Anse Forbans Chalets fahren. Wir kaufen noch die wichtigsten Lebensmittel ein, denn wir haben ja ein sogenanntes "Self-catering" gebucht, bei dem man sich auch das Frühstück selber machen muss. Brigitte von den Chalets empfängt uns sehr freundlich und gibt uns die wichtigsten Erstinformationen. Unser Apartment Nr. 5 ist sehr schön, sauber, mit eigener Terrasse, Küche und unweit vom Strand. Wir sind beide todmüde und legen uns daher auf die Sonnenliegen zum Ausruhen. Am Nachmittag geht dann ein Tropenschauer nieder. Wir genießen die Ruhe und schwimmen im warmen Indischen Ozean. Zum Abendessen sind wir in der Takamaka Bay Rum-Brennerei zum Abendessen. Wir speisen hervorragend. Das Restaurant ist im Kolonialstil erbaut. Hier befindet sich auch eine Rum Brennerei, die aber nur am Tag offen ist.


3. Tag: Donnerstag 30.01.14

Wir frühstücken auf unserer Terrasse und fahren dann Richtung Victoria und dann weiter nach Beau Vallon und weiter zum Bliss Hotel. Wir treffen dort die Managerin und diskutieren über die Einkaufspreise. Ich treffe auch den Besitzer des Hotels, der auch zugleich der Besitzer des Bliss Explorers ist. Dieses Schiff kommt ursprünglich aus Ägypten und ist seit einem Jahr auf die Seychellen. Der Besitzer ist an einer Zusammenarbeit für Tauchsafaris sehr interessiert. Mein Ziel ist es eine Tour auf die Aldabra Inselgruppe zu organisieren, aber das scheint aus verschiedensten Gründen nicht so einfach zu sein. Nach einer Weile verlassen wir das Hotel und fahren weiter nach Viktoria, wo ich natürlich schon wieder zu spät für meinen nächsten Termin bei meiner Incoming-Agentur bin. Mit dieser Agentur arbeiten wir bei der Buchung von einigen Hotels zusammen. Wir besprechen Verbesserungsmöglichkeiten im Buchungssystem und der Vermarktung vor allem neuer Produkten. Johanna erkundet derweilen Viktoria auf eigene Faust. Wir treffen uns um 14.00 Uhr wieder beim vereinbarten Treffpunkt, beim Hindutempel. Ich fahre zu meinem nächsten Meeting. Hier treffe ich das Besitzerehepaar eines weiteren Tauchschiffes auf den Seychellen. Das Schiff kam letztes Jahr aus der Türkei auf die Seychellen und wurde völlig umgebaut. Nun hat dieses Stahlschiff alle Annehmlichkeiten die man sich nur vorstellen kann und bietet 12 Personen angenehm Platz. Wir besprechen auch diesmal wieder die Möglichkeit nach Aldabra zu fahren. Ich musste leider erfahren, dass dies nicht möglich ist, weil eine Militärbegleitung vorgeschrieben ist und die kostet 300 USD pro Gast/Tag. Es wird Zeit Johanna abzuholen und wie immer komme ich auch hier wieder zu spät. Unseren nächsten Termin mit einem Vermieterehepaar verschiebe ich gleich um eine Stunde. Wir arbeiten mit Jeanne und Paul schon seit einem halben Jahr zusammen. Sie besitzen einige Self-catering Apartments, die sehr schön, hoch oben, mit wunderbarem Blick gelegen sind. Wir plaudern ein wenig "small talk" und ein wenig wirklich übers Geschäft. Anschließend fahren wir die steil bergab führende Straße wieder zurück zur Hauptstraße und zurück in unser Hotel. Inzwischen ist es später Nachmittag und bevor die Sonne untergeht können wir noch kurz im Meer baden, bevor es zum Abendessen geht.
Zum Abendessen sind wir im Kaz Kreol an der Anse Royal. Wir essen Hühner- und Octupus Curry. Preis- Leistung war wirklich in Ordnung.


4. Tag: 31.01.14 Freitag

Wir werden durch den Regentrommel auf unser Chalet Dach geweckt. Es schüttet wie aus Schaffeln. Beim Frühstück hoffen wir immer noch auf Wetterbesserung. Es regnet weiter, dennoch starten wir unsere Inseltour. Wir wollen heute die Insel umrunden. Von Anse Forbans geht es an die Westseite zum Anse Takamaka, weiter zum Anse La Liberté an dem sich das Four Seasons Hotel befindet. Weiter geht es die ganze Westküste hoch bis nach Port Glaud. Es schüttet und es schießen Bäche über die Straßen. Johanna fährt und muss sich konzentrieren, um bei diesen Tropenregen die Straße noch zu finden. In Port Claud machen wir in einem netten Café Rast. Hier ganz im Nordwesten der Insel befinden sich auch zwei Nationalparks und zwar der Port Launay Marine und der Baie Ternay Nationalpark Wir fahren bis ans Ende der Sackgasse und hoffen dort zu dem so schön beschriebenen Strand von Anse du Riz zu gelangen. Leider ist die Straße aber nicht passierbar weil privat, und so kehren wir um und fahren weiter über Port Glaud, die berühmte „Sans Souci Road“ entlang. Diese Bergstraße windet sich in hunderten Kurven hoch auf rund 500 Meter. Bei der Viewing Lodge machen wir einen kurzen Stopp und auch bei der Teeplantage bzw. bei der Teefabrik bleiben wir stehen und genießen denn wolkenverhangenen Blick hinunter auf das Meer. Dann schlängelt sich die Straße nach Victoria hinunter. Mittlerweile hat es zu regnen aufgehört und zum Schütten begonnen. Wir entschließen uns im Restaurant Marie Antoinette einzukehren um den Wolkenbruch abzuwarten. Wie sich herausstellen sollte war das eine gute Idee. Es gibt ein fixes Menü. Man bekommt mehrere Speisen in kleinen Schüsselchen und kann so alles probieren. Vom Hühnercurry bis hin zum Mangosalat gibt es alles. Der Regen hat sich ein wenig beruhig und so setzen wir unsere Inselrundfahrt fort. Über das uns schon bekannte Beau Vallon geht es über Glacis zur Nordspitze und dann weiter nach Victoria. Wir kehren im Pirates Arms ein, einem Treffpunkt für Aussteiger, Touristen, und Einheimische gleichermaßen. Hier trinken wir einen „Raindowner“ (©Johanna) und fahren dann zurück zu unserer Unterkunft. Am Weg besuchen wir noch ein Self Catering Guesthouse, die Castaway Fishing Lodge. Der Regen hat aufgehört und die Sonne blinzelt ein wenig durch. Die Luftfeuchtigkeit war auch heute den ganzen Tag natürlich extrem hoch und so freuen wir auf ein kühles Bad im Meer. Mit Schnorchel, Maske und Flossen bewaffnet stürzen wir uns in die Fluten. Wir haben uns eine Flasche Wein gekauft und verbringen den Abend in unserer Unterkunft. 


5. Tag: 01.02.14 Samstag

Auch unser heutiger Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes. Es regnet immer noch. Wir frühstücken und verzehren unseren letzten Reste; Toastbrot und Kaffee und Äpfel. Dann fahren wir Richtung Victoria zur Eden Island Marina. Hier suchen wir die Abfahrtsstelle für unsere Fähre hinüber zur Insel Cerf. Im riesigen Marina Komplex ist das gar nicht so einfach. Unseren Wagen stellen wir hier ab, denn der wird von der Mietwagenfirma abgeholt. Die Überfahrt mit einem Speedboat dauert nur ca. 20 Minuten. Unser Hotel die L`Habitation ist ein nettes kleines Hotel, direkt am Strand und mit direktem Blick auf Victoria bzw. Eden Island. Man sieht von hier auch manchmal (wenn die Wolken die Berge mal nicht verdecken) den Prachtbau von Scheich Khalifa aus Abu Dhabi. Es regnet fast den ganzen Tag. Wir nützen jede Gelegenheit um doch auf der Sonnenliege ein wenig Farbe zu bekommen. Das Hotel ist wirklich sehr persönlich geführt. Nur ca. 8 Zimmer und vier Bungalows liegen eingebettet zwischen Palmen. Es gibt einen kleinen Swimmingpool und ein nettes Restaurant. Gelegentlich sieht man hier auch Meeresschildkröten. Zum Abendessen gibt es Buffet. Bunte Vögel fliegen zwischen den Tischen, dem Gebälk herum.


6. Tag: 02.02.14 Sonntag

Es hat die ganze Nacht geregnet. Dauerwolkenbruch!! Auch am Morgen, extremer Regen, man sieht zeitweise nicht einmal nach Mahè. Wir lassen es uns nicht verdrießen und sitzen auf unserer wunderschönen, regengeschützten Terrasse und lesen. Das Frühstück im Hotel ist sehr gut, die Bedienung sehr freundlich. Heute wollen wir eigentlich durch die Insel wandern, aber bei diesem Dauerregen ein Ding der Unmöglichkeit. Das Meerwasser zwischen Mahè und Cerf ist braun geworden von all dem Regen der die ganze Nacht durch angehalten hat. Wir marschieren in das "Self-catering" Fairy Termin und treffen dort Wendy und Kevin, zwei nette ältere Leute, die hier ein Apartment betreiben. Wir sprechen ein wenig über das Inselleben und über das Geschäft. Wendy hat ein wenig Probleme mit unserem neuen Buchungssystem und ich hab versucht ihr ein wenig die Angst zu nehmen es zu bedienen. Anschließend sehen wir noch einige kleinere Selfcatering Haus und ein Hotel bevor uns der Regen wieder zur Umkehr drängt. Mittagessen im Hotel.
Endlich hat es zu regnen aufgehört. Wir beschließen nun "hop oder trop" über den Hügel auf die andere Seite der Insel zu wandern, egal ob es regnet oder nicht. Der Weg hat sich zu einem kleinen Bach entwickelt, weil es die letzten Tage nur geregnet hat. Mehrere Palmenspinnen haben ihre Netze über den Weg gespannt was Johanna wiederum überhaupt nicht gefiel. Ich hab nur Sandalen an. Das Wasser und Schlamm rinnen zwischen den Zehen. Über Stock und Stein geht es durch einen wunderschönen Tropenwald auf die andere Seite der Insel. Einige kleinere Häuser stehen am Strand. Zahlreiche Hunde nehmen uns in Empfang und begleiten uns wie Aufpasser während unseres Aufenthaltes an diesem verlassenen Strand. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Nachbarinseln. Wir marschieren wieder zurück und besichtigen auch einen Friedhof ganz versteckt, mitten im Tropenwald. Zurück in unserem Hotel sind wir froh, dass wir doch etwas unternommen haben. Das Wetter ist besser geworden. Die Chefin des Hauses lädt uns auf einen Cocktail ein und wir plaudern übers Geschäft. Wir essen zu Abend und nehmen uns noch eine Flasche Wein auf unser Zimmer mit und genießen diesen auf unserer Terrasse.


7. Tag: 03.02.14 Montag

Frühstück und dann Koffer packen. Um 09.30 Uhr Abfahrt mit der Fähre nach Victoria. Dort wartet bereits das Taxi und bringt uns durch den morgendlichen Verkehr durch Victoria zum Hafen. Wir müssen die Tickets lösen. Es dauert ewig bis unsere zwei Tickets ausgestellt sind. Dann beim einchecken merke ich, dass die Dame die falsche Fähre eingetragen hat. Wieder zurück zum Schalter und die Tickets wieder tauschen. Mittlerweile ist das Schiff voll besetzt und wir können uns nur noch die Restplätze am Oberdeck nehmen. Viele Chinesen und Japaner sind an Bord. Das Wetter ist heute deutlich besser, aber windig. Der Katamaran von Cat Coco schaukelt hin und her. Bei den ersten größeren Wellen juchzen noch alle auf, wenig später werden die ersten Speibsackerl ausgeteilt und links und rechts übergeben sich die "lustigen Asiaten". Es wird immer stiller. Auch Johanna kämpft ein wenig mit den Gewalten, aber sie schlägt sich tapfer. Endlich kommen wir in Praslin an und nach kurzem Aufenthalt setzen wir nach La Digue über.
Der Hafen scheint für das große Schiff fast ein wenig zu eng. Wir werden vom "Le Domaine de L`Orangeraie" abgeholt. Der Manager des Hotels empfängt uns. Wir kennen uns von meinem Trip im letzten Jahr und plaudern ein wenig und vereinbaren einen Termin für den nächsten Morgen um weitere Details zu besprechen. Unser Zimmer liegt ganz hoch oben am Hügel mit wunderbarem Blick zum Meer, wir wohnen in der Villa de Charme. Eine wirklich sehr ansprechende Einrichtung, mit open Air Badezimmer und asiatischer Einrichtung. Auch ein Früchtekorb und eine kleine Flasche Champagner steht am Tisch. Wir beziehen unser Zimmer, nehmen einen kleinen Snack an der Bar und dann ab zum Strand Anse Severe. Leider ist Ebbe und daher haben wir nur die Möglichkeit in den Wassertümpel zu baden die übrig geblieben sind. Das Wetter ist nun herrlich und wir genießen unter einem schattigen Baum die Ruhe und den Blick hinaus auf das schäumende Meer. Blauer Himmel, flauschige Wölkchen, blaues Meer und weiße Schaumkronen, goldgelber Sandstrand - das ist Urlaub!
Zurück in unserem "Luxuszimmer", Probleme mit dem Schloss. Wir müssen Hilfe holen um in unser Zimmer zu gelangen. Endlich ist das Zimmer offen. Zur Sicherheit probieren wir nochmals ob das Schloss nun funktioniert. Es funktioniert wieder nicht wir müssen nochmals Hilfe holen. Nochmals das gleiche Spiel. Endlich sind wir im Zimmer und machen uns für den Abend schön. Wir speisen am Buffet. Es gibt viele Vorspeisen, alles in so kleinen Portionen, so dass man verschiedenste Vorspeisen kosten kann. Auch die Hauptspeisen sind klein Portioniert um mehr kosten zu können. Nach dem Essen packt uns natürlich die Müdigkeit und wir gehen auf unser Zimmer. Wir genießen noch den Sternenhimmel auf unserer Terrasse und gehen dann zu Bett.


8. Tag: 04.02.14 Dienstag

Das Frühstück ist wie das Abendessen ein Traum, das Wetter ebenfalls! Es gibt alles was man sich nur so vorstellen kann. Wir genießen das Frühstück. Anschließend treffe ich mich mit dem Manager und vereinbare eine Kooperation mit dem Hotel. Ich erkläre ihm das neue Buchungssystem und er informiert mich über die Neuigkeiten im Hotel. Es gibt bald weitere 8 Apartments in der Anlage. Johanna checkt ihre Mails.
Heute gilt es die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden. Bei strahlendem Sonnenschein radeln wir zur Anse Source D`Agrigent, einem der schönsten Sandstrände von La Digue. Leider ist Ebbe und das Wasser ist weit weg, dafür sind jede Menge Japaner und Chinesen da. Wir machen es uns unter einem schattigen Baum bequem, so ist die Mittagshitze gut zu ertragen. Man erreicht diesen Strand nur, wenn man eine Eintrittsgebühr bezahlt, denn das alles liegt in einem Nationalpark. Wir machen eine kleine Runde mit unseren Rädern, speisen einen kleinen Imbiss und fahren dann vorbei am Chateau St. Cloud zurück zur Domaine. Ich mach noch einen Abstecher und besuche Beryl, eines unserer beliebtesten Apartments. Beryl lädt mich auf einen Drink ein und wir sprechen über unsere Buchungen, über Neuerungen bei ihr und bei uns. Dann radle ich zurück und Johanna und ich genießen die wunderbare Terrasse bei unserem Zimmer. Am Abend hab ich eine Massage angemeldet. Die Massage im Spa ist ein Traum mit Blick zum Meer. Die Vögel kreischen, die warme Luft streicht durch den Massageraum.
Zum Abendessen sind wir im a la`cart Restaurant des Hotels. Garnelen im Kokosmantel, Thunfischsteak und Fischplatte, dazu einen guten italienischen Wein. Auf unserer Terrasse noch ein wenig Sterne schauen und dann ab ins Reich der Träume.


9. Tag: 05.02.14 Mittwoch

Um 06.30 aufstehen, denn wir marschieren heute auf den höchsten Berg von La Digue, auf den Nid Aigle (333 Meter) auch Belle Vue genannt. Es hat so um die 27 Grad, wir schwitzen. Der Aufstieg dauert ca. eine Stunde, wir sind waschelnass aber glücklich! Nur ein französisches Pärchen treffen wir. Anschließend gibt es ein herrliches Frühstück im Hotel, mit einem Tischchen direkt am Meer. Wir wollen heute den Grand Anse mit dem Fahrrad erkunden. Die Strecken auf dieser Insel sind nur kurz und nach einer kleineren Steigung geht es auch schon hinab zu einem der schönsten Sandstrände der Insel. Türkises Meer, schäumende Wellen, die am weißen Sandstrand mit Getose brechen. Links und rechts des Sandstrandes ist die Bucht durch die so typischen Granitfelsen eingesäumt. Nur wenige Touristen sind hier. Wir genießen das warme Wasser und spielen mit den Wellen. Hier lässt es sich aushalten. Wir liegen in der Sonne und zwischendurch geht‘s wieder ab ins Wasser. Wir bleiben bis zum späten Nachmittag und dann geht es zurück ins Hotel, denn ich hab einen Termin bei der Fußpflege.
Die Sonne geht spektakulär im Meer unter. Von unserer Terrasse aus ist das der ideale Logenplatz um das Schauspiel erleben zu dürfen.
Das Abendessen ruft!


10. Tag: 06.02.14 Donnerstag

Wieder traumhaftes Wetter. Leider müssen wir heute La Digue verlassen und zur gleich gegenüberliegende Insel Praslin fahren. Was heißt hier leider! Auch Praslin hat sehr schöne Strände und interessante Naturlandschaften. Noch einmal sitzen wir auf der wunderschönen Terrasse des Hotels und schauen auf das türkis, hell- dunkelblaue Meer. Eine leichte Briese weht, weißen Bauschewölkchen ziehen am Himmel. Satter Sound aus dem Lautsprecher. Die Fähre fährt pünktlich ab. Es dauert nur ca. 20 Minuten bis wir Praslin erreichen. Hier wartet bereits unser Vermieter auf uns. Wir bekommen einen kleinen viersitzigen Hyundai. Wir fahren nach Cote `Or in unsere Unterbringung Cote `Or Chalet. Ich erinnere mich, dass ich die bereits letztes Jahr besucht habe. Die Rezeption ist unbesetzt und daher nützen wir die Zeit und besuchen einen Eissaloon. Anschließend beziehen wir unser Apartment und gehen dann zu nahe gelegenen Strand. Es ist sehr heiß, daher tut die Abkühlung im Meer sehr gut. Das Abendessen bestellen wir in unserer Unterkunft. Es gibt Kürbiscremesuppe, Papageienfisch mit Gemüse und dann noch einen Kokoskuchen.


11. Tag: 07.02.14 Freitag

Das Frühstück wird uns auf die Terrasse serviert. Nach dem Frühstück geht es in das Val de Mai, einen der bekanntesten Nationalparks auf den Seychellen. Die UNESCO hat diesen Park unter ihrem Schutz gestellt, genauso wie die Inselgruppe Aldabra. Hier findet man unter anderem die berühme Koko De Mer, die berühmte erotische Kokosnuss. Unsere englischsprachige Führerin Sarah erklärt uns die Besonderheiten des Parks und erzählt uns alles über die Koko de Mer. Anschließend wandern wir noch eine Stunde auf eigene Faust durch den tropischen Regenwald. Weiter geht es Richtung an die gegenüberliegende Seite der Insel. Hier befindet sich auch der kleine Flughafen von Praslin und das Lemuria Hotel, eines der besten der Insel. Im Cafe Le Monde kehren wir ein und essen Pizza vom Holzofen. Dann klappern wir die ganzen Strände ab, aber so richtig zieht es uns nicht ins Wasser. Die Strände sind menschenleer. Es ist wieder Ebbe und da kommt an bei den meisten Stränden erst nach dem Durchwaten des Algenteppichs ins tiefere Wasser. Wir legen uns unter eine Takamaka Baum und genießen das schöne Wetter und die Aussicht. In der Nähe des Flughafens besuchen wir eine Perlenfarm in der es angeblich die schwarzen Perlen gibt. Tatsächlich sind die aber grau, wir kaufen nichts. Die Straßen sind teilweise abenteuerlich. 30 % Steigung sind hier nichts Besonderes. Es ist den ganzen Tag wieder extrem heiß. Zurück in unserer Unterkunft haben wir Zeit zum Lesen und relaxen. Zum Abendessen waren wir im La Pirogues zu einem obligaten Fisch- und Oktopuscurry. Morgen hab ich wieder einige Termine um einige Selfcatering Häuser zu besuchen.


12. Tag: 08.02.14 Samstag

Am Vormittag besichtige einige meiner Hotels in Praslin. Am Nachmittag besuchen wir einen der schönsten Strände den Anse Lazio. Das Wetter ist herrlich, die Wellen rollen sanft aus am goldgelben Sandstrand. Bei der Rückfahrt fahren wir eine Straße entlang die „Zimbabwe“ heißt. Diese endet auf der Spitze eines Berges auf dem einige Sendemasten stehen die Aussicht ist genial, aber sonst kann man hier nichts unternehmen. Bei der Rückfahrt in unserer Unterkunft machen wir in einer netten Bar halt, gleich neben dem Raffles Hotel mit herrlichem Blick übers Meer.
Zum Abendessen sind wir in der Le Laurier Eco Lodge eingeladen. Die Besitzer sind ein Seychellois und eine Belgierin. Das Haus ist vergangenes Jahr abgebrannt und wurde wieder neu aufgebaut. Der Chef persönlich steht am Grill. Es gibt ein tolles Buffet mit verschiedenen Salaten und dann natürlich Fisch, Huhn und Steak vom Grill. Ein tolles Abendessen und noch dazu sind wir eingeladen. Diese Eco Lodge erzeugt seinen eigenen Strom, das Abwasser wird recycled, die Salate und das Gemüse wird mit Ozon behandelt. Der Chef fängt die Fische, die er grillt auch selber wobei die Gäste beim Fischen mitfahren können. Ein wirklich tolles Haus. Den weiteren Abend verbringen wir auf unserer Terrasse.

13. Tag: 09.02.14 Sonntag

Heute heißt es früh aufstehen, denn die Fähre nach Mahè geht schon um 07.30 Uhr. Beim Kofferpacken sind wir jetzt schon Profis. Wir fahren zur Fähre und stellen unser Mietauto am Parkplatz ab. Die Überfahrt ist ruhig. Am Hafen in Victoria wartet schon Johannes von der Mietwagenfirma auf uns. Wir fahren zum Beau Vallon Beach und suchen unsere Unterkunft. Ich hab heute noch Termine in Victoria.
Zuerst fahre ich zu meiner Agentur. Leider hat die geschlossen und über Umwege finde ich die Mobilnummer des Geschäftsführers heraus und vereinbare noch einen Termin. Dann fahre ich zurück nach Beau Vallon und genieße mit Johanna noch eine Stunde am Strand, bevor ich den Termin mit meiner Agentur wahrnehme und anschließend noch ein Safariboot besichtige. Ich fahre zurück nach Beau Vallon, wo Johanna schon auf mich wartet. Wir suchen ein nettes Restaurant zum Abendessen. Unser letzter Abend auf den Seychellen!

14. Tag: 10.02.14 Montag

Heute früh aus dem Bett, Kofferpacken - Abfahrt zum Flughafen. Das Auto stelle ich einfach am Parkplatz ab. Unser Flug um 08.35 Uhr mit Emirates nach Dubai startet pünktlich. In Dubai haben wir ca. 4 Stunden Aufenthalt. Im neuen Terminal A gibt es viele nette Restaurant. In einem amerikanischen Steakhaus lassen wir uns nieder und verbringen die Zeit dort sehr gemütlich, bei gutem Essen, guten Weinen und einer guten Internetverbindung. Der Weiterflug pünktlich, das Service sehr gut. Wir landen in Wien ebenfalls "on time". Mit dem Auto geht es zurück nach Steyr bzw. nach Schörfling.

Für Johanna und mich war es der erste gemeinsame, längere Urlaub und das unter der Auflage, dass ich auch meine geschäftlichen Verpflichtungen erfüllen musste. Johanna hat sich nicht nur diesbezüglich tapfer geschlagen. Es war eine schöne gemeinsame Zeit, mit einem "durchwachsenem Wetter" und mit vielen schönen Erlebnissen und auch viel Zeit zu zweit!

©schobesberger-140211


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