Timișoara und das Banat


Timișoara und das Banat © Rail Tours

Kategorie:

Reiseveranstalter:
Rundreise Ungarn, Serbien und Rumänien
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Beschreibung
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Timișoara und das Banat

Relativ unbekannt, aber eine Reise wert ist das Banat – die historische Kulturregion im Grenzgebiet von Ungarn, Serbien und Rumänien. Mitte des 16. Jahrhunderts von den Osmanen besetzt, von Prinz Eugen befreit und später von den Habsburgern regiert, wurden dort Menschen aus verschiedenen deutschsprachigen Ländern angesiedelt. Die engen historischen Bindungen zum deutschen Kultur- und Sprachraum sind noch heute gut erkennbar. Zum Beispiel in Timișoara, das aufgrund seiner vom Wiener Barock und Jugendstil geprägten Architektur den Beinamen »Klein Wien« trägt.

Reiseverlauf:

1. Tag: Fahrt nach Budapest, Schloss Gödöllö, Szeged

Nach der Ankunft in Budapest geht es mit dem Bus Richtung Gödöllő, wo sich das Lieblings-schloss von Kaiserin Elisabeth befindet, eine barocke Anlage, wo sie viel Zeit verbrachte und ihre Hobbies pflegte. Die Besichtigung bringt Ihnen die Geschichte des Schlosses näher und Sie können viele wunderschöne Räume hautnah erleben. Entdecken Sie unter anderem die Suite von Kaiserin Elisabeth, die sie in ihrer Lieblingsfarbe Veilchenblau gestalten ließ und die im Jahr 1876 nach Schönbrunner Muster neue Farben (Weiß, Rot und Gold) erhielt. Bevor die Reise weiter geht, genießen Sie noch ein gemeinsames Mittagessen. Am Nachmittag erwartet Sie eine Führung durch Szeged – die Stadt mit den meisten Sonnenstunden Ungarns. Anschließend geht es nach Petrovaradin (Peterwardein), unser heutiges Tagesziel.  

2. Tag: Festungsanlage Petrovaradin, Novi Sad, Fruska Gora

Den heutigen Tag beginnen Sie mit der Besichtigung der Festungsanlage in Petrovaradin - die größte Festung Europas im 17. Jahrhundert und gleichzeitig die wichtigste Festung der Habsburgermonarchie auf dem Balkan. Anschließend erwartet Sie eine Stadtführung in Novi Sad –Universitätsstadt und die zweitgrößte Stadt des Landes. Tauchen Sie ein in die Zeit der längst vergangenen Donaumonarchie, wo Sie eine sehenswerte Mischung aus typisch österreichisch-ungarischer und moderner Architektur erwartet. Weiter geht es nach Sremski Karlovci - wohl an keiner anderen Stelle Serbiens finden sich historische Barockdenkmäler so dicht und wohlsortiert wie hier. Während des kurzen Aufenthaltes besichtigen Sie die Friedenskirche. In den Weinbergen der Fruška Gora besuchen Sie eines der Klöster, die die serbisch-orthodoxe Kirche unter den Habsburgern errichten durfte, als Serbien selbst noch von den Türken besetzt war. Nach dem vielfältigen Besichtigungstag fahren Sie nach Timișoara, das kulturelle Zentrum des Banat. 

3. Tag: Lenauheim und Umgebung

Diesen Tag beginnen wir in Timișoara, einst Hauptstadt des Banat und Vorort der österreichischen Militärgrenze. Während eines Stadtrundganges sehen Sie viele aus der österreichischen Zeit stammende Bauten, die Vielfalt der Kirchen lässt die einst multikonfessionelle Durchmischung der Bevölkerung erahnen. Danach gelangen Sie nach Lenauheim, wo in einem kleinen Museum die Erinnerung an einen der großen Dichter der deutschen Romantik aufrechterhalten wird - den hier geborenen und 1850 in Wien gestorbenen Nikolaus Lenau (Besichtigung des Museums wegen Renovierung mit Vorbehalt). Durch verlassene Dörfer, vorbei an geheimnisvollen Friedhöfen fahren Sie zurück nach Timișoara. Am Abend je nach Möglichkeit Opernbesuch (fakultativ). 

4. Tag: Burg Cornvius, Festung in Alba Iulia

Heute erwartet Sie die Besichtigung einer imposanten, gotischen Renaissance-Burg aus dem 15. Jahrhundert. Die Burg Hunedoara (auch Burg Corvinus, deutsch Burg Eisenmarkt genannt) gehört zu den bedeutendsten Profanbauten Siebenbürgens. Die Felsenburg wurde auf den Resten einer Wehranlage aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Sie befindet sich auf einem Kalkfelsen inmitten eines Industriekomplexes in der Stadt Hunedoara (Eisenmarkt) in Rumänien. Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es weiter nach Alba Iulia. Diese Stadt am Mittellauf des Mures kann auf eine 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die sich an der noch bestehenden Burg ablesen lässt. Im Verlauf der Geschichte war die Stadt eine wichtige siebenbürgische Niederlassung, ein politisches und religiöses Zentrum sowie zeitweilig sogar Hauptstadt von Siebenbürgen. Sie werden staunen, wie einzigartig die Festungsanlage von Alba Iulia ist. Sie hat einen siebeneckigen Grundriss mit sechs Toren, eine Länge von 1400 Metern und eine Breite von 950 Metern. Interessant ist auch, dass die sternförmige Festung den Namen „Alba Carolina“ (Karlsburg) nach Karl VI. (1711-1740), dem Vater Maria Theresias, erhielt. Danach sehen Sie in Miercurea Sibiului/Reußmarkt die ersten für die Region so typischen Kirchenburgen. (Besichtigung der Kirchenburg wegen Renovierung mit Vorbehalt, als Alternative Kirchenburg in Sebes/Mühlbach.) Anschließend Retourfahrt nach Timișoara.

5.Tag: Nițchidorf, Lokomotivmuseum & "Rumänischer Semmering"

Von Timișoara geht es an diesem Tag ins weniger bekannte „Bergbanat“: Vorbei am Geburtshaus der Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller in Nițchidorf kommen Sie nach Reșița, wo ein Lokomotivmuseum daran erinnert, dass diese Region einst einer der wichtigsten Industrie-Rayone der Donaumonarchie war. Zwischen Oravița und Anina/Steierdorf fahren Sie dann mit einer immer noch betriebenen Gebirgsbahn, die wegen ihrer Kunstbauten und Höhenunterschiede den Namen „Rumänischer Semmering“ verdient. Danach geht es entlang des rumänischen Ufers der Donau bis nach Băile Herculane/Herkulesbad, ein historischer Kurort, den schon Kaiserin Elisabeth in Gedichten pries. 

6. Tag: Baile Herculane und Schifffahrt im Donau-Engpass

Nach dem Frühstück starten Sie Ihren Tag mit einem kleinen Stadtrundgang durch das berühmteste Bad in Banat. Schon von Römern entdeckt, ist es, umgeben von hohen, bewaldeten Felsen, vor allem ein Kurort für Einheimische. Einige Gebäude erinnern an die glanzvollen Zeiten. Höhepunkt ist heute eine Schifffahrt auf der Donau zur Trajanstafel (100 n. Chr.), die ebenso wie die Reste der Trajansbrücke, die Sie von Turnu Severin aus sehen können, an die Präsenz der Römer in diesem Gebiet erinnern. Turnu Severin war einst Rumäniens Grenzhafen mit der Habsburgermonarchie an der Donau und eine wichtige „Agentie“ (Geschäftsstelle) unserer DDSG. Am Nachmittag geht´s dann per Bus Richtung Ungarn bis nach Kecskemét.

7. Tag: Kecskemét und Heimreise

Als Abschluss Ihrer Reise wartet vielleicht noch eine erlebnisreiche Fahrt mit der Schmalspurbahn von Kecskemét nach Bugac. Die Bahn wurde vor einigen Jahren eingestellt, für 2022 wird mit einer Wiedereröffnung gerechnet. (Alternativprogramm: Besichtigung der wichtigsten Punkte auf dieser Bahnstrecke.) Anschließend fahren Sie nach Budapest und von dort mit dem Zug zurück nach Wien.    

 

Informationen im Überblick
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Leistungen
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Mein Reisepaket

  • Bahnfahrt 2. Klasse von Wien nach Budapest und zurück 
  • Busfahrt lt. Programm ab/bis Budapest 
  • Hotel Leopold I**** in Novi Sad 
    1 Nacht im Doppelzimmer inkl. Halbpension 
  • Hotel Timișoara in Timișoara 
    3 Nächte im Doppelzimmer inkl. Halbpension 
  • Hotel Ferdinand*** in Băile Herculane 
    1 Nacht im Doppelzimmer inkl. Halbpension 
  • Hotel Aranyhomok**** in Kecskemét 
    1 Nacht inkl. Halbpension 
  • 1 Mittagessen in Gödöllő  
  • Eintritte und Führungen lt. Programm: Schloss Gödöllő, Lenau-Museum (mit Vorbehalt), Burg Corvinus, Dampflokmuseum in Reșița 
  • Geführte Stadtrundgänge in Szeged, Timișoara und Băile Herculane 
  • Geführte Besichtigungen: Festungsanlage in Petrovaradin, Friedenskapelle in Sremski Karlovci, Kloster in Fruška Gora, Festungsanlage von Alba Iulia, Kirchenburg in Miercurea Sibiului (oder in Sebeș) 
  • Fahrt mit der Gebirgsbahn von Oravița nach Anina 
  • Bootsfahrt zur Trajanstafel inkl. Mittagessen 
  • Örtliche, deutschsprachige Reiseleitung  
  • Reiseleitung durch den Buchautor Dr. Gerhard Stadler 
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