Die größte der Ionischen Inseln bezaubert durch seine ganz eigene Art: anders als auf vielen anderen griechischen Inseln, gibt es hier auch noch im Hochsommer menschenleere Strände. Selbst die größeren Orte kommen auch im Sommer ohne großen Tourismus-Rummel aus. Dabei hat Kefalonia vieles zu bieten!
Bekannt wurde Kefalonia durch seine erstaunliche Höhlenwelt: die Melissani-Tropfsteinhöhle wird zur Mittagszeit durch seine eingebrochene Höhlendecke mit Licht durchflutet - eines der bekanntesten Fotomotive der Ionischen Inseln.
Auch Wanderfreunde kommen in Kefalonia auf ihre Kosten: das höchste Erhebung der Insel, das Enos-Bergmassiv, erhebt sich auf bis zu 1.600 Meter Höhe. Dadurch sind auch im Sommer ausgedehnte Wandertouren möglich.
Argostoli ist die Hauptstadt der Insel und hat ca. 10.000 Einwohner. Schon von weitem zu sehen ist die 200-Jahre alte Fußgängerbrücke, die sich durch die Koutavos-Lagune vor der Stadt zieht. Berühmt ist Argostoli auch durch die Caretta-Schildkröten, die allmorgendlich am Ufer entlang schwimmen und darauf warten, von den heimkommenden Fischern gefüttert zu werden.
Lixouri ist der zweitgrößte Ort der Insel und liegt direkt gegenüber von Argostoli. Die beiden Orte sind via Autofähre halbstündlich miteinander verbunden.
Assos ist eine venezianische Festung ein beliebtes Postkartenmotiv. Der Ort unterhalb der Festung zieht sich über eine schmale Landzunge zur einzigartigen Halbinsel.
Der Myrtos-Beach gilt als der schönste Strand der Insel: weißer Sand, so weit das Auge reicht. Immer wieder wird der Strand für besondere Sauberkeit ausgezeichnet.
Fiskardo ist ein kleines Fischerdorf im Norden der Insel. Die Nachbarinsel Ithaka scheint zum Greifen nah. Durch die traditionelle Bauweise seiner Häuser verströmt vor allem der Hafen von Fiskardo einen ganz eigenen Charme.