Das ostafrikanische Land am Indischen Ozean besticht durch seine reiche Tier- und Pflanzenwelt und natürlich den Kilimandscharo, den höchsten Berg Afrikas. Ganze 16 Nationalparks haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Natur Tansanias zu schützen. Der bekannteste ist wohl der Serengeti-Nationalpark.
Der Serengeti-Nationalpark gehört zu den größten Nationalparks der Welt und bedeutet in der Massai-Sprache "endloses Land". Zahlreiche Säugetiere wie Löwen, Zebras, Elefanten und Nashörner leben in der Savanne im Norden Tansanias. Berühmt ist der Nationalpark durch seine Tierwanderungen, Millionen von Tieren durchwandern, abhängig von Trocken- und Regenzeit, den Park auf der Suche nach Wasserlöchern und Grasflächen.
Der Kilimandscharo-Nationalpark im Nordosten des Landes zieht jährlich zahlreiche Wanderer und Extrembergsteiger an. Der 1973 gegründete Nationalpark liegt auf einer Meereshöhe von 1.800 bis 5.895 m, für die Besteigung des Gipfels gibt es mehrere Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Der Nationalpark beherbergt eine reiche Tier- und Pflanzenwelt, wie Löwen, Leoparden und Nashörner sowie Riesenlobelien oder Riesen-Senecien, die sogar noch auf einer Meereshöhe von 4.500 m wachsen.
Das Ngorongoro-Naturschutzgebiet ist 8.200 km² groß und umfasst Teile des Einbruchkraters Ngorongoro im Nordosten des Landes, in der Nähe des Viktoria-Sees. Im Kraterhochland lebt eine große Tierpopulation wie Elefanten, Büffel, Gazellen und Löwen.