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Südosten Europas – Urlaubsziele mit großartiger Persönlichkeit

Der Südosten von Europa ist Vielfalt pur und jedes Land hat seinen eigenen Charakter. Besucher lernen einen unvergleichlichen Charme, landschaftliche Schönheit und kostbare Städte kennen und lieben.

Hier kann sich jeder aufgehoben fühlen

Es sind traumhafte Städte, herrliche Landschaften an der Adria, ungezähmte Natur und herzliche Menschen, die einen Urlaub im Südosten von Europa ausmachen. Von anspruchsvollen Reisenden, die das Neue und Unberührte suchen, bis zu Reisenden, die sich gerne auf touristische Glanzlichter einlassen, ist hier jeder hervorragend aufgehoben. Strandgenießer, Kulturentdecker, Naturbegeisterte und Feierfreudige werden ebenso angesprochen wie Genießer einer bodenständigen, ehrlichen Kulinarik.

Ungarn kann mit Budapest ein UNESCO Weltkulturerbe präsentieren, in dem sich ein Spaziergang wie ein Besuch in einem exquisit aufbereiteten Freilichtmuseum anfühlt. Die ganze Stadt wird überragt vom imposanten Burgpalast, der durch eine kleine Wanderung oder mit einer Zahnradbahn erreicht werden kann. Die Aussicht ist kolossal und die Besichtigung der Burg und des Nationalmuseums sehr eindrucksvoll. Einen hervorragenden Blick gibt es auch auf dem Gellértberg mit der Zitadelle und der riesigen Freiheitsstatue, die an die Eroberung der Stadt durch die Rote Armee erinnern soll. Von hier heroben ist der Blick auf die Donau mit ihren vielen Brücken und den Stadtteil Pest einfach unübertrefflich. Ein großer „Bestandteil“ der ungarischen Stadt ist die Kettenbrücke, die maßgeblich zum einzigartigen Flair beiträgt. Ein Besuch der Hängebrücke, zu deren beiden Seiten tolle Impressionen aufgereiht sind, empfiehlt sich für Romantik de luxe am Abend. Das Parlamentsgebäude, die Oper und die St.-Stephans-Basilika empfehlen sich ebenso wie ein Besuch einer Ruinenkneipe. Ja richtig gelesen! Die meisten sind im ehemaligen Judenviertel und wirklich in verfallenen Bruchbuden untergebracht. Aber denen wurde neues Leben eingehaucht – kreative Pioniere haben sich ihrer angenommen und sie zu Hotspots des Budapester Nachtlebens gemacht. Wer Entspannung sucht, der ist im Széchenyi-Heilbad am Stadtwäldchen genau an der richtigen Adresse. Architektonisch eine Meisterleistung mit historischem Charme!
Übrigens in Budapest sprudeln täglich 70 Millionen Liter Thermal- und Heilwasser aus der Erde – das ist Weltrekord. Deshalb pflegt Budapest eine regelrechte Badekultur mit mittlerweile 15 Heilbädern, sogar themen- und zielgruppenspezifisch aufbereitet. Anwärter zum Lieblings-Bad ist das Gellért Bad in Jugendstil-Architektur.

Die Donau ist der zweitgrößte Fluss Europas, 2860 Kilometer strömt sie durch zehn Staaten und prägt ihr Bild maßgeblich mit. Das Ende der Reise geschieht in Rumänien, wenn sie in das Schwarze Meer mündet. Hier am Donaudelta ist ein Biosphärenpark entstanden, der einzigartig ist und in dem mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten heimisch sind. Darunter auch Arten, die strengstens geschützt sind oder sogar vom Aussterben bedroht waren. Besonders stolz ist man auf die Pelikane, die mit ihren markanten Schnäbeln auch sehr auffällig sind. Der Rosapelikan und der Krauskopfpelikan sind hier im Delta zuhause. Von Tulcea an der Donau und Sulina ist es möglich, geführte Touren in das Delta zu unternehmen. Auch das kleine Dorf Caraorman, das mitten im Delta liegt, ist einen Besuch wert. Die wahren Stars des Deltas sind aber natürlich die Vögel, die es hier reichlich zu bestaunen gibt: eben die Pelikane, Kormorane, Störche, Reiher und viele, viele mehr. Eine echtes Naturparadies.

Montenegro ist immer noch ein Geheimtipp, aber am Sprung in eine begehrte Luxus-Destination. Deshalb gilt es, schnell zu sein und diese Perle des Mittelmeeres mit Traumstränden, faszinierender Berglandschaft, traumhaften Hafenstädten und mittelalterlich anmutenden Dörfern für sich zu entdecken. Und atemberaubend schöne Ziele gibt es hier reichlich und das nicht nur für alle, die das Meer und einen herrlichen Strandurlaub lieben. Montenegro ist geprägt von imposanten Bergen, wie der Name – der schwarze Berg – auch schon schließen lässt. Der Durmitor Nationalpark, rund zwei Autostunden von der Hauptstadt Podgorica entfernt, lässt bei Naturliebhabern keinerlei Wünsche offen und selbst die, die es trotz der Deluxe-Gipfel – 48 Gipfel über 2000 Meter – mit Wandern nicht so haben, können diesem Welterbe der UNESCO einiges abgewinnen. So etwa die türkisblauen Gletscherseen, von denen Crno Jezero der wohl bekannteste ist und der sich am besten vom Kajak aus entdecken lässt. Mit der Tara-Schlucht hat der Nationalpark noch eine exklusive Besonderheit – sie ist die mit 1300 Metern die tiefste Schlucht Europas und 78 Kilometer lang. Atemberaubend. Gefallen wird dem Besucher auch das Mittelalter-Flair der alten Steinhäuser in Godinje und das liegt garantiert nicht am Ortsnamen, der so viel wie „gefallen“ heißt, sondern am einzigartigen Ambiente und dem phantastischen Ausblick auf den Skadar-See. Anders die Bucht von Kotor, hier sind viele elegante Luxus-Yachten zu finden und das könnte wohl bereits auf die Zukunft von Montenegro hindeuten. Die Bucht ist von unvergleichlicher Schönheit, gesäumt von hohen dunklen Bergflanken war sie seit jeher begehrtes Ziel verschiedenster Kulturen. Sie haben hier auch ihre weltlichen und religiösen Spuren hinterlassen und machen heute die Faszination der alten Städte, wie Kotor und Risan, aus. Wunderschön auch die Inseln in der Bucht, auf denen sich Klöster und Wallfahrtskirchen befinden. Montenegro ist eine Top-Destination, die gerade am Aufwachen aus einem Dornröschenschlaf ist. Sehr, sehr sehenswert!


Lage

Südosteuropa.

Fläche

13.812 qkm (5.333 qm).

Bevölkerungszahl

650.036 (2014).

Bevölkerungsdichte

47,1 pro qkm.

Hauptstadt

Podgorica.


Staatsform

Parlamentarische Demokratie, Verfassung von 2007. Montenegro ist seit dem 4. Februar 2003 ein selbständiger Staat. Davor war Montenegro die kleinere Teilrepublik der Bundesrepublik Jugoslawien. Zwischen dem 4. Februar 2003 bis zum 21. Mai 2006 war Montenegro Teil des Staatenbundes Serbien und Montenegro. Am 21. Mai 2006 schied das Land in Folge der Volksabstimmung als Mitglied aus dem Staatenbund Serbien und Montenegro aus und ist seitdem ein von Serbien unabhängiger Staat. Die formelle Unabhängigkeitserklärung durch das montenegrinische Parlament erfolgte am 3. Juni 2006.

Geographie

Montenegro liegt in Südosteuropa an der Adria. Das relativ dünn besiedelte Land grenzt im Norden an Serbien, im Osten an den Kosovo, im Südosten an Albanien und im Westen an Bosnien-Herzegowina sowie an Kroatien. Montenegro ist eine kleine bergige Region an der Adria und liegt in den Südost-Dinariden. Im Norden befinden sich mit den zentralen Hochgebirgsmassiven, dem Durmitor mit dem höchsten Berg Montenegros, dem Bobotov Kuk (2.522 m) und dem Prokletije Massiv, die höchsten Erhebungen des Landes. Die kurze Adriaküste umfasst die Hafenstadt Bar und die Bucht von Kotor.

Sprache

Amtssprachen sind Serbisch (63,6 %), Montenegrinisch (22%), Bosnisch (5,5%), Albanisch (5,3 %) und Kroatisch.

Religion

Hauptglaubensgemeinschaften sind Christen (vor allem montenegrinisch-orthodoxe Kirche (74,2%), aber auch Katholiken (3,5%)) und Muslime (17,7%).

Ortszeit

MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Milo Djukanovic, seit Februar 2008.

Staatsoberhaupt

Filip Vujanovic, seit 2003.

Währung

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Geldwechsel

Geld kann in Banken, in Wechselstuben am Flughafen, in Bahnhöfen, in Postämtern und in größeren Hotels (meist zu einem ungünstigeren Kurs) gewechselt werden.

Kreditkarten

Kreditkarten wie Mastercard, Visa, American Express und Diners Club werden immer häufiger akzeptiert, auf Reisen außerhalb der größeren Städe sollte man jedoch Bargeld mitnehmen.
 

Reiseschecks

Reiseschecks werden nur vereinzelt in Banken akzeptiert.

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt, ab einem Gegenwert von 10.000 € (auch Reiseschecks) besteht Deklarationspflicht (Beleg gut aufbewahren, ansonsten droht bei der Ausreise Devisenbeschlagnahmung). Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist bis in Höhe der deklarierten Beträge gestattet.

Öffnungszeiten der Banken

I. Allg. Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr, Sa 08.00-16.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.91 EUR
1.00 USD = 0.87 EUR
Wechselkurse vom 10 April 2016


Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
7 Jan Orthodoxer Weihnachtsferiertag
7 Jan Orthodoxer Heiligabend
29 Apr Orthodoxer Karfreitag
1 May Tag der Arbeit
2 May Orthodoxer Ostermontag
9 May Tag des Sieges
21 May Unabhängigkeitstag
13 Jul Tag des Staates
Zusätzlich werden in den meisten Landesteilen religiöse Feiertage der orthodoxen Kirche beachtet.

] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Leitungswasser ist in der Regel gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte sind im Allgemeinen ebenso unbedenklich wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Besondere Vorsicht gilt beim Verzehr von Schweinefleisch, da hier Trichinose-Erkrankungsgefahr besteht.

Klima

Das Klima in Montenegro ist mediterran und mild, die Vegetation subtropisch. Im Sommer werden an der Adriaküste Mittelmeertemperaturen erreicht. Der Winter an der Küste ist mild und ohne Schnee und der Sommer trocken und heiß. Der Herbst ist meist sehr mild und der Frühling beginnt oft sehr früh. Im Hinterland Montenegros herrscht eher Kontinentalklima mit Schneefall im Winter.

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Telefonkarten für öffentliche Telefone sind in Postämtern und Tabakläden erhältlich.

Mobiltelefon

Mobilfunkgesellschaften umfassen MONET D.O.O (GSM 900, Internet: www.monetcg.com) und ProMonte GSM (GSM 900/1800, Internet: www.promonte.com). Es bestehen internationale Roaming-Abkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Anbietern.

Fax

Können nach und von Mitteleuropa gesendet werden.

Internet/E-Mail

Es gibt u.a. die Anbieter Internet Crna Gora (Internet: www.cg.yu) und EUnet (Internet: www.eunet.yu). Internetcafés findet man in den größeren Städten.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Westeuropa benötigt ca. ein bis zwei Wochen. Briefmarken werden in Buchhandlungen angeboten.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Botschaft der Republik Montenegro

Konsulat in Zürich.
Telefon: (+41) (031) 311 54 90/92.
Email: switzerland@mfa.gov.me


Botschaft der Republik Montenegro

Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Innsbruck und Eisenstadt.
Telefon: (+43) (01) 715 31 02.
Email: austria@mfa.gov.me


Botschaft der Republik Montenegro

Generalkonsulat mit Visumerteilung in Frankfurt (Tel: (069) 29 72 38 60. Internet: www.gk-montenegro.de) und München (Tel:(089) 20 06 10 55). Honorarkonsulat in Hamburg.
Telefon: (030) 51 65 10 70, Konsularabt.: 516 51 07 23.
Website: www.botschaft-montenegro.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi und Fr 10.00-13.00 Uhr.


Nationale Tourismusorganisation von Montenegro

Bulevar Sv. Petra Cetinjskog 130, CS-81000 Podgorica, Montenegro Telefon: (077) 10 00 01 oder 1300 (Landesweite 24-Std.-Touristenhotline "Montenegro Customer Care")
Website: www.montenegro.travel


dBO Montenegro

Postanski fah, 28, CS-85310 Budva, Montenegro Telefon: 67 60 20 30.
Website: www.visit-montenegro.com


Essen & Trinken

Zu den Nationalgerichten gehören Pihtije (Schwein oder Ente in Sülze), Prsut (Parmaschinken), Cevapcici (Gehacktes vom Holzkohlengrill), Raznjici (Fleischspieß) und Sarma oder Japrak (mit Fleisch gefüllte Wein- oder Kohlblätter). Montenegrinische Spezialitäten sind unter anderem Kacamak (Polenta auf montenegrinische Art) und geräucherter Karpfen. In Durmitor gibt es das berühmte, unter einer Steinplatte (sac) gebratene Lammfleisch. Meeresfrüchte werden traditionell mit Olivenöl und viel Gewürzen serviert. Die Nachspeisen sind meist Lokum (türkischer Honig) und Alva (zerstoßene Nüsse in Honig).

Getränke: In Montenegro wird Wein angebaut, Ljutomer, Traminer und Riesling sind die bekanntesten. Gute Obstschnäpse werden ebenfalls gebrannt, der Traubenschnaps Lozova Rakija ist besonders bekannt. Das einheimische montenegrinische Bier heißt Niksicko Pivo.

Nachtleben

In den größeren Städten und Urlaubsorten gibt es ein abwechslungsreiches Nachtleben mit Bars, Nachtklubs, Kinos und Theatern. Kinos sind bis 23.00 Uhr, Nachtklubs bis 03.00 Uhr und Restaurants bis 00.00 Uhr geöffnet.

Einkaufstipps

Zu empfehlen sind Teppiche, Stickereien, Spitze, Lederarbeiten, Schnabelschuhe, Pec-Filigranarbeiten, Metallarbeiten und türkische Teeservice.


Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-12.00 und 17.00-20.00 Uhr, Sa 08.00-15.00 Uhr. Kaufhäuser und Supermärkte in größeren Städten und Touristenzentren haben in der Regel ganztägig geöffnet (Mo-Sa 08.00-20.00 Uhr). Einige Supermärkte öffnen auch Sonntag vormittags.

Sport

Ski- und Kurorte gibt es landesweit. Wassersport (Segeln, Schwimmen, Windsurfing, Tauchen etc.), ist an der Adria möglich. Fußball ist sehr populär. Die Berge eignen sich im Sommer zum Wandern und Bergsteigen.

Veranstaltungskalender

Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Trinkgeld: In Hotels, Restaurants und Taxis 10%.

Montenegro
Sicherheitshinweis vom Ausw�rtigen Amt:
Stand: 05.02.2016
Unver�ndert g�ltig seit: 02.02.2016
Landesspezifische SicherheitshinweiseIn Montenegro gibt es derzeit keine politisch begr�ndeten Sicherheitsprobleme. Gelegentliche Spannungen in einigen Nachbarregionen (z.B. Kosovo) wirken sich nicht auf Montenegro aus.Kriminalit�tDie Alltagskriminalit�t (Kleinkriminalit�t) ist in Montenegros St�dten tendenziell geringer als in manch anderen europ�ischen Metropolen. Dennoch sollten Touristen auch hier die �bliche Sorgfalt walten lassen. Europ�ische F�hrerscheine und Reisedokumente sowie Reisedokumente mit europ�ischen Aufenthaltstiteln sind begehrtes Diebesgut.Reisen �ber LandH�here Risiken liegen im Stra�enverkehr, wo es durch schwierige Bergstrecken, teilweise schlechten Stra�enzustand, fehlende Stra�enschilder und h�ufig undisziplinierte Fahrweise zu �berdurchschnittlich vielen Unf�llen kommt. Landesunkundigen wird von Nachtfahrten au�erhalb von St�dten abgeraten. Besonders riskant sind die folgenden Strecken:Budva - Cetinje - Podgorica.Podgorica - Kolašin - Belgrad undPodgorica - Danilovgrad - Nikšić.Die Verkehrspolizei kontrolliert verst�rkt Fahrzeuge mit ausl�ndischen Kennzeichen. Bu�geldzahlungen sollten nur gegen Ausstellung eines Belegs geleistet werden.NaturkatastrophenIn den Sommermonaten kommt es in Montenegro aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbr�nden. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Beh�rden achten.Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:Externer Link, �ffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

] Einen Reisepass benötigen Staatsbürger von Großbritannien).

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Meldepflicht

Ausländer müssen sich innerhalb von 24 Stunden nach Einreise polizeilich registrieren lassen. Organisationen, die Ausländern Unterkunft gegen Entgelt bieten (z.B. Hotels), sowie Bürger von Montenegro, zu denen Ausländer zu Besuch kommen, sind verpflichtet, deren Aufenthalt innerhalb von 24 Stunden ab Zeitpunkt der Ankunft in Montenegro bei der Abteilung für innere Angelegenheiten im Aufenthaltsort anzumelden. Ausländer, die keine der oben angeführten Arten von Unterkunft benutzen, sind verpflichtet, ihren Aufenthalt oder die Änderung ihres Wohnortes innerhalb von 24 Stunden ab dem Wechsel des Aufenthaltsortes oder der Wohnung polizeilich anzumelden.

Die Meldebestätigung muss gut aufbewahrt und auf Anfrage während des Aufenthalts oder bei der Abreise vorgelegt werden

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen wird ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt aus dem Herkunftsland benötigt, das bestätigt, dass das Tier gesund ist. Außerdem ist ein EU-Heimtierausweis (pet pass) notwendig, in dem die Kennzeichnung des Tieres durch einen implantierten Microchip oder eine Tätowierung nachgewiesen ist. Eine ebenfalls geforderte Tollwutimpfung (Nachweis) muss mindestens 15 Tage und längstens 6 Monate vor Abreise erfolgt sein.

Flugzeug

Montenegro Airlines (YM) (Internet: www.montenegro-airlines.cg.yu) fliegt mehrmals wöchentlich von Frankfurt, Düsseldorf und Zürich nach Podgorica sowie von Rom, Ljubljana (Slowenien), Wien, Istanbul (Türkei) und Budapest (Ungarn).

Flughafengebühren

Tivat (TIV) und Podgorica (TGD): 15 €.
Ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren.

Internationale Flughäfen

Flughafen Podgorica (Podgorica-Golubovci) (TGD) (Internet: www.montenegroairports.com) liegt 12 km von Podgorica entfernt. Flughafeneinrichtungen: Restaurant, Wechselstube, Läden. Es gibt Busverbindungen ins Stadtzentrum. Taxistand.
Airport Tivat (TIV) (Internet: www.montenegroairports.com) wird ebenfalls international angeflogen.

Schiff

Die Donau (Internet: www.danube-river.org) verbindet Montenegro mit den Donau-Ländern.
Die wichtigsten Passagierhäfen sind Bar, Kotor und Zelenika in Montenegro.
Fährverbindungen werden u.a. von Montenegro Lines (Internet: www.montenegrolines.net) und Azzurra Line (Internet: www.azzurraline.com) betrieben, die regelmäßige Fährverbindungen von Italien (Bari und Ancona) nach Bar und Kotor anbieten.
Informationen über Fährverbindungen im Mittelmeer und nach Montenegro sind auch von Euronautic Tours (Internet: www.euronautic.de) erhältlich.

Bahn

Es bestehen internationale Bahnverbindungen von den Nachbarländern aus, u.a. Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Die wichtigste Eisenbahnverbindung führt von Podgorica nach Belgrad (Serbien). Von Belgrad aus hat man Anschluss zu allen europäischen Metropolen. Kürzlich wurde die Abzweigung von Podgorica über Shkodra (Albanien) nach Tirana (Albanien) für den Personenverkehr freigegeben.

Verbindungen aus Deutschland gehen über München, Budapest oder Zagreb und Belgrad, aus der Schweiz über München oder Wien. Internationale Züge führen meist Speise- und Liegewagen. Aktuelle Informationen sind von den deutschen, österreichischen oder schweizerischen Bahngesellschaften erhältlich.

Bus/Pkw

Alle Grenzübergänge haben rund um die Uhr geöffnet.
Grenzübergänge
nach Kroatien: Debeli brijeg.
nach Bosnien und Herzegowina: Sitnica, Vilusi und Scepan Polje.
nach Albanien: Bozaj und Sukobin.

Pkw: Die grüne Versicherungskarte wird für Montenegro anerkannt, soweit die Länderangabe YU auf der Karte eingetragen ist. Liegt eine grüne Versicherungskarte nicht vor, kann an der Grenze eine kurzfristige Pkw-Versicherung geschlossen werden. Ohne Nachweis einer Haftpflichtversicherung wird die Einreise nach Montenegro mit einem Pkw verweigert. Anmerkung: Von Nachtfahrten in Montenegro wird generell abgeraten. Die Verkehrsvorschriften und besonders die Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten beachtet werden, es gibt häufige Verkehrskontrollen.
Taxi: Taxifahrten in die Nachbarländer sind äußerst günstig.
Fernbus: Fernbusse verbinden Montenegro mit Serbien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und anderen Nachbarländern. Der Montenegro Express (Internet: www.montenegro-express.com) verbindet mehrmals täglich Dubrovnik in Kroatien mit Montenegros Küstenstädtchen Herceg Novi.

Flugzeug

Es besteht kein nationaler Flugverkehr.

Schiff

Häfen befinden sich in Bar, Budva, Kotor und Herceg Novi.

Bahn

Das Eisenbahnnetz der Montenegrinischen Bahn (Tel: (081) 23 34 98) umfasst rund 250 km. Die Hauptbahnstrecke des Eisenbahnnetzes verläuft von Podgorica nach Bar an der montenegrinischen Küste mit einer Abzweigung von Podgorica nach Niksic. Bahnhöfe befinden sich auch in Mojkovac, Sutomore, Bijelo Polje und in Kolasin.

Bus/Pkw

Pkw: Das Straßennetz ist ca 5.175 km lang. Die Hauptstrecken verlaufen auf der adriatischen Autobahn von Igalo nach Ulcinj und auf der Autobahn, die mit Pertovac über Podgorica, Kolasin und Bijelo Polje den Süden mit dem Norden des Landes verbindet. Der mautpflichtige Straßentunnel Sozina bildet eine wichtige Verbindung zwischen dem Hauptstadtflughafen bei Podgorica und der südlichen Küstenregion um Bar. Informationen über die Verkehrslage sowie Hilfe in Notfällen sind erhältlich unter Tel: 987.
Die Straßen in Montenegro sind mautpflichtig. Eine Jahres-Vignette ist an den Grenzübergängen erhältlich.
Tankstellen gibt es in allen Städten und an allen Hauptverkehrswegen. Alle bieten u. a. bleifreies Benzin an.

Bus:
Ein ausgedehntes Fernbusnetz verbindet alle größeren Städte und Ortschaften in Montenegro. Saisonbedingt gibt es auch Sonderbuslinien. Im Sommer gibt es zusätzliche Busverbindungen zu montenegrinischen Küstenorten.
Taxi: In größeren Städten stehen Taxis mit Taxameter zur Verfügung.

Mietwagen: Sind an Flughäfen und in größeren Städten erhältlich. Unterlagen: Der landeseigene Führerschein ist ausreichend. Fahrzeugschein und die Internationale Grüne Versicherungskarte müssen mitgeführt werden.

Verkehrsbestimmungen:
- Gurtanlege- und Sturzhelmpflicht.
- Promillegrenze: 0,5 ‰.
- Autofahrer müssen rund um die Uhr das ganze Jahr über mit Abblendlicht fahren.
- Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.
- Das Tragen von fluoreszierenden Warnwesten ist für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten - was bei Panne oder Unfall der Fall ist. Die Warnweste muss immer griffbereit über die Rücklehne des Fahrersitzes gespannt sein.
- Es ist Pflicht, nach jedem Verkehrsunfall die Polizei zu verständigen. Man sollte sich eine schriftliche Unfallbestätigung (Potvrda) ausstellen lassen.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h,
auf Autobahnen 120 km/h,
auf Landstraßen 80 km/h.

Stadtverkehr

In größeren Städten sind die Busverbindungen gut.

Fahrzeiten

von Podgorica zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
FlugzeugBahnBus/Pkw
Bar-0.501.00
Herceg Novi-2.303.00


Hotels

Deluxe-Hotels stehen im Wesentlichen in einigen Urlaubsorten an der Küste in Montenegro und vor allem auf der exklusiven Urlaubsinsel Sveti Stefan zur Verfügung. Hotels der anderen Kategorien bieten oft sehr begrenzten Service. Die besten Hotels sind häufig ausgebucht. Vorausbuchung wird dringend empfohlen. Weitere Informationen von Monte Adria (s. Adressen). Kategorien: Deluxe, A-, B-, C- und D-Klasse. Pensionen der 1., 2. und 3. Klasse findet man überall. Gasthäuser, die auch Zimmer anbieten, gibt es an den meisten Hauptstraßen. Weitere Informationen sind von Reiseagenturen und Touristeninformationzentren erhältlich.

Einleitung

Die Republik Montenegro (Internet: www.montenegro.yu) liegt an der Südspitze der Adriaküste, mit eindrucksvollen Gebirgsketten, in denen Dörfer wie Adlerhorste auf den hohen Gipfeln liegen. Die Küstenregion ist eher flach und zieht sich von der Bucht von Kotor bis zur albanischen Grenze. Das Klima in Montenegro ist mediterran und mild, die Vegetation subtropisch.

Strände

Entlang der Adriaküste gibt es kilometerlange Strände mit feinem Sand und hübschen Städtchen. Unweit von Herceg Novi liegt der Zanjic Strand mit azurblauem Wasser und schattigen Olivenhainen. Ganz in der Nähe befindet sich die Mamula-Insel mit einem alten österreichischen Fort und die Blaue Grotte. Rose Strand hat einen Kieselstrand, der Meeresboden ist tief und steinig und für Taucher eine besondere Herausforderung. In der Nähe von Budva liegt der beinahe 2 km lange sandige Becici Strand, einer der schönsten und größten Strände an der südlichen Adria. Ulcinje ist mit 13 km der längste Sandstrand Montenegros. Der Sveti Stefan Strand hat einen Feinkieselstrand und verbindet an beiden Enden die gleichnamige exklusive Hotelinsel. Der Petrovac Strand erstreckt sich vom gleichnamigen Fischerdorf herunter zum Meer und ist umgeben von Pinien- und Olivenhainen und Weinbergen. Ein Teil des Strandes ist eine geschütze Naturzone. Direkt daneben befindet sich der romantische Kieselsteinstrand Lucice Strand. Der Strand liegt in einer kleinen Bucht und ist umringt von Zypressen- und Pinienhainen.

Berge

Montenegro wird von massiven Bergketten dominiert, am bekanntesten sind das Durmitor-, Bjelasica- und Komovigebirge. Der Durmitor Nationalpark ist eine riesige Berglandschaft, mehr als die Hälfte wurde von der UNESCO unter Naturschutz gestellt. In der Mitte von Durmitor liegt Zabljak, die am höchsten über dem Meeresspiegel gelegene Stadt auf dem Balkan, umgeben von 23 Berggipfeln, Gras bedeckten Hochebenen und Tälern, Nadelwäldern, Buchen- und Wacholderhainen. Es gibt 18 eiskalte Gletscherseen (auch gorsce oci, 'Augen des Berges' genannt), die meistbesuchten sind der Crno See und Zminje See. Der untere Teil von Durmitor zusammen mit dem einmaligen Tara, einem von Eiswasser und Regen gespeister Fluss, ist ein UNESCO Weltnaturerbe. Das Flussbett besteht hauptsächlich aus weichem Kalkstein, jahrhundertelange Wassererosion hat die (nach dem amerikanischen Colorado River) zweittiefste Schlucht der Welt geschaffen. Die Vegetation um den Fluss herum ist dicht, in den berühmten schwarzen Pinienwäldern (Crna Poda) gibt es Bäume, die über 400 Jahre alt sind. Der Tara tobt über 140 km herab bis zum Fluss Piva in der Ebene unterhalb Durmitors. Zwischen dem Tara und dem Lim liegen der Biogradska Gora (Biogradska Wald), einer der letzten Urwälder in Europa. Große Teile des Waldes sind über ein halbes Jahrtausend alt, es gibt unzählige einheimische Tier- und Pflanzenarten und Ökosysteme. Intensive Gletscheraktivität hat zu einer einmaligen Landschaft beigetragen, die von Flusstälern bis hin zu 2000 m hohen Berggipfeln reicht. Der berühmteste und größte See in der Gegend ist der Bigradsko See.


Podgorica

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Podgorica (Internet: www.podgorica.cg.yu)liegt in der weiten Ebene zwischen den Flüssen Ribnica und Moraca undist die administrative Hauptstadt Montenegros. Die Geschichte der Stadtgeht bis auf die Zeit der Illyrer zurück, die hier einen wichtigenStützpunkt errichteten. Um 1360 hieß der Ort erstmals Podgorica. 1946wurde die Stadt nach dem damaligen jugoslawischen Staatspräsidenten inTitograd umbenannt und erhielt erst nach dem Ende der kommunistischenZeit wieder ihren alten Namen. Spuren der einst unter türkischerHerrschaft stehenden Stadt gibt es kaum noch, Podgorica wurde imZweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. In der Stadt befindet sich dasNationaltheater Montenegros, sowie das Archäologische Museum.

Ausflüge
Nicht weit von der Stadt liegt der größte See im Balkangebiet, der Skutari-See.Zwei Drittel des Sees gehört zu Montenegro, der Rest zum NachbarstaatAlbanien. Der Skutari-See ist ein Paradies für Vogelbeobachter, hierleben über 270 verschiedene Vogelarten. Nach der alljährlichenSchneeschmelze steigt der Wasserspiegel stark an und die Seeoberflächeerweitert sich beinahe ums Doppelte. Das Seeufer ist zerklüftet und mitSchilf bewachsen, kleine Inselchen und Landzungen durchschneiden diesumpfige Wasseroberfläche.




Cetinje

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Das kleine Städchen Cetinje (Internet: www.cetinje.cg.yu) liegt auf einer grünen Hochebene und wurde 1482 vom letzten Herrscher des mittelalterlichen Staates Zeta gegründet. Cetinje ist dem Anschein nach nur ein kleines Bergstädchen, für Montenegro hat der Ort jedoch eine besondere Bedeutung; unweit Cetinjes wurde der bekannteste montenegrinische Herrscher und Dichter Petar II Petrovic Njegos geboren. Seine sterblichen Überreste wollte der Dichter-Fürst in einer kleinen Kirche auf einem Felsvorsprung des Lovcen-Berges bestattet wissen. Dies geschah jedoch erst 1865, 14 Jahre nach seinem Tod. Im 1. Weltkrieg wurde die Grabkapelle zerstört und die Überreste Petars II Njegos nach Cetinje überführt. Erst 1972 wurde ein neues Mausoleum auf dem Lovcen-Berg gebaut, in dem nun die Gebeine des großen Herrschers ruhen. Am Marktplatz befindet sich der Billiarda-Palast, mit seinen liebevoll restaurierten Zimmern und Möbeln aus der Regierungszeit Petars II Njegos. Außerdem kann man das interessante Nationalmuseum mit Waffen, Bildern und Erinnerungsgegenständen des Kaisers Nikolas, der von 1860-1916 regierte, besichtigen.


Kotor

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Kotor liegt am südöstlichen Ende der gleichnamigen Bucht. Die Kotor-Bucht ist der einzige Fjord im Mittelmeer. Die eindrucksvolle Altstadt mit ihren zahlreichen Kirchen und Stadtpalästen wird von massiven Festungsmauern umgeben. Es gibt drei Stadttore, die jeweils aus verschiedenen Jahrhunderten stammen. Das älteste, südlich gelegene Tor wurde bereits im 9. Jahrhundert erbaut. Das mittelalterliche Stadtzentrum wurde 1979 von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft. Die wuchtige Kathedrale St. Triphun ist unbedingt einen Besuch wert. Die Kirche besitzt zwei unterschiedlich hohe Renaissancetürme, im Inneren gibt es Überreste von aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Die romanische St. Lucas Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert, ebenso wie die St. Ana Kirche. In der St. Clara Kirche aus dem 14. Jahrhundert gibt es einen wunderschönen Marmoraltar von Francesco Cabianca aus dem 18. Jahrhundert.

Herceg Novi

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Herceg Novi liegt in der Topla-Bucht und hat ein besonders mildes Klima und mediterrane Vegetation, hier gedeihen Oleander, Palmen, Agarven, Bambus, Magnolien und Eukalyptusbäume. Der Bau der Stadt begann 1382 mit einem Hafen, im Laufe der Jahrhunderte wurde Herceg Novi wie viele andere Städte in Montenegro u. a. von türkischen, italienischen, spanischen und österreichischen Mächten besetzt. Diese Besatzungen haben ihre Spuren in der Stadt hinterlassen, die Architektur ist eine aparte Mischung verschiedenster Baustile, von orientalischen und byzantinischen Einflüssen bis zum Barock. Am Markt befindet sich ein hübscher Uhrturm aus dem Jahre 1667 und der Karadjabrunnen. Über der Bucht ragt ein venezianisches Hafen-Fort auf, in der Ruine Kanli, einer der früheren Bastionen, die um die Stadt herum liegen, befindet sich heute eine Freilichtbühne. Hier findet jeden Sommer das Jugoslawische Filmfest statt. Östlich von Herceg Novi befinden sich groß angelegte Parkanlagen sowie das Savina-Kloster, das eines der schönsten Beispiele der Barockarchitekur an der Adria ist. Der Bau begann 1030 mit einer kleinen Kirche, in deren Schatzkammer heute Kunstgegenstände aus dem 15. - 19. Jahrhundert besichtigt werden können.

Budva

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Budva ist eine der meistbesuchten Städte an der Adria. Die unter Denkmalschutz stehende Altstadt (stari grad) liegt auf einer kleinen Insel, die durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden ist und so eine natürliche Landzunge bildet. Die Altstadt ist von einem mittelalterlichem Festungssystem mit Verteidigungsmauern, Stadttoren und Türmen aus dem 15. Jahrhundert umgeben. Das Stadtbild ist von malerischen engen Gassen und Sträßchen geprägt. Die dreischiffige Johannes-Kirche aus dem 7. Jahrhundert mit ihren venezianischen Ikonen und Bildern sollte unbedingt besichtigt werden. Wunderschön ist auch die Kirche Maria in Punta, die von den Benediktinern im Jahre 830 erbaut wurde. Im Sommer finden in Budva zahlreiche Kultur- und Musikveranstaltungen statt.


Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind der Tourismus und die Aluminiumindustrie.

Wirtschaftslage
Die montenegrinische Wirtschaft steckt mitten in der Entwicklung vom sozialistischen System zur sozialen Marktwirtschaft. Auf diesem Weg konnte Montenegro bisher einige Erfolge feiern. Allerdings ist das Durchschnittseinkommen (ca. 300 € pro Monat)und damit die Kaufkraft der Bevölkerung im europäischen Maßstab noch immer unterdurchschnittlich. Auch mit industriellen Strukturproblemen hat Montenegro zu kämpfen. Von der früheren sozialistischen Großindustrie befinden sich insbesondere die Metallindustrie, die Werften, der Bergbau und der Energiebereich in einer schwierigen Lage. Einige dieser Unternehmen haben die Produktion eingestellt oder sind stark defizitär. Dagegen konnte das aus den 1970er Jahren stammende Aluminiumkombinat Podgorica privatisiert werden; es erbringt 50 % der industriellen Produktion des Landes.
Der Tourismus ist klarer Schwerpunkt der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung. In diesem Bereich gibt es deutliche Fortschritte.
Das Wirtschaftswachstum ist mit 7,5 % 2008 leicht rückläufig (2007: 9,5 %, 2006: 8,6)
Die Arbeitslosenquote lag 2007 bei 14,7 %, die Inflation bei 3,4 % (2007).

Wirtschaftspolitik
Der Tourismus steht als Wirtschaftsträger ganz oben. Diese Stellung soll auch in Zukunft durch weitere Privatisierungen und Modernisierungen im Hotelgewerbe gestärkt und ausgebaut werden. Privatisierungen sind auch in der staatlichen Großindustrie vorgesehen und zum Teil schon realisiert.
Montenegro beantragt derzeit die Aufnahme in eine Vielzahl internationaler Organisationen (u.a. WTO). Der Beitritt zur Weltbank und zum IWF ist schon erfolgt. Außerdem hat Montenegro im Herbst 2007 ein Stabilisierungs- und Assoziierungs-Abkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet und damit eine
erste Hürde zu einem späteren EU-Beitritt genommen.

Handelspartner
Die Länder der EU sowie die Schweiz und Bosnien-Herzegowina sind der wichtigsten Handelspartner Montenegros.

Umgangsformen

Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00/08.00-15.00/16.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft von Serbien und Montenegro
Dessauer Straße 28/29, 2. Etage, D-10963 Berlin
Tel: (030) 51 65 10 70.

Handelsabteilung der Botschaft von Serbien und Montenegro
Rennweg 3, A-1030 Wien
Tel: (01) 713 25 95.

Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa (SEC)
c/o SOFI, Stauffacherstrasse 45, CH-8026 Zürich
Tel: (044) 249 45 65.
Internet: www.swisscham.ch

Montenegrinische Wirtschaftskammer
Ul. Novaka Miloseva 29-II, CS-81000 Podgorica
Tel: (081) 23 04 45. 
Internet: www.pkcg.org

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Montenegro eingeführt werden (Personen ab 17 J.):

 

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos oder 250 g Tabak; 

1 l Spirituosen über 22 % und 2 l Wein;

250 ml Eau de Toilette oder Parfüm bis zu 50 g;

Persönliche Gebrauchsgegenstände, wenn sie wieder ausgeführt werden.



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