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Lage

Nordatlantik.

Fläche

103.000 qkm (39.769 qm).

Bevölkerungszahl

317.351 (2014).

Bevölkerungsdichte

3,1 pro qkm.

Hauptstadt

Reykjavík.

Staatsform

Parlamentarische Republik seit 1944. Verfassung von 1944. Letzte Änderung 1999. Parlament (Althingi) mit 63 Abgeordneten. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Seit 1918 unabhängiges Königreich in Personalunion mit Dänemark, 1944 Ausrufung der Republik und Unabhängigkeit von Dänemark.

Geographie

Island ist der zweitgrößte Inselstaat Europas und liegt im Nordatlantik in der Nähe des Polarkreises. Zum Staatsgebiet gehören auch einige kleinere Inseln, die der Nord- und Südküste vorgelagert sind. Die Landschaft ist wild und karg mit Lavafeldern, rotem Schwefel, heißen Geysiren, grauen und weißen Flüssen, Wasserfällen und grünen Tälern. Die Küste besteht aus unzähligen Buchten und Fjorden. Das öde und menschenleere Hochplateau im Landesinneren erinnert an eine Mondlandschaft, die ersten amerikanischen Astronauten absolvierten hier ihr Trainingsprogramm.

Ein Großteil des Landes ist unbewohnt. Die Bevölkerung lebt an den Küsten, in den Tälern und in den Ebenen im Südwesten und Südosten. Über die Hälfte der Einwohner lebt im Umkreis von Reykjavík.

In kaum einem anderen Land der Welt gibt es so viele aktive Vulkane. Der berühmteste und eindrucksvollste ist Hekla im Süden, der seit der Besiedlung Islands 16-mal ausgebrochen ist. Im Mittelalter glaubten viele Geistliche, dass er der Eingang zur Hölle sei. Am Krater des Snaefellsjökull beginnt die Reise zum Mittelpunkt der Erde in Jules Vernes berühmtem Roman. Der Vatnajökull (8500 qkm) ist der größte Gletscher in Europa.

Sprache

Amtssprache ist Isländisch. Englisch, Dänisch oder Deutsch werden häufig gesprochen. Englisch wird von den meisten Isländern gesprochen und wie Dänisch in der Schule unterrichtet. 

Religion

80,7% Lutheraner; 4% andere Protestanten; 2,5% Katholiken.

Ortszeit

MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Island. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.

Netzspannung

240 V, 50 Hz. 2-polige mitteleuropäische Steckdosen.

Regierungschef

Sigurdur Ingi Jóhannsson, seit April 2016.

Staatsoberhaupt

Olafur Ragnar Grímsson, seit 1996. Wiederwahl 2012.

Währung

1Isländische Krone (islensk króna) = 100 Aurar. Währungskürzel: IKr, ISK (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 und 500 IKr im Umlauf. Münzen in den Nennbeträgen 100, 50, 10, 5 und 1 IKr. Aurar haben in der Praxis seit 2003 keine Bedeutung.

Kreditkarten

Visa, Europay/MasterCard, Diners Club und American Express werden von den meisten Einrichtungen angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Kartenzahlung ist weit verbreitet und eine Unterschrift wird bei kleinen Beträgen meist nicht verlangt.

Reiseschecks

Nahezu überall in Island werden Reiseschecks eingelöst. Euroschecks werden dagegen nicht gern angenommen; sie sind in Island weniger bekannt als in Kontinental-Europa.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen bei der Ein- und Ausfuhr der Landeswährung bis zum Höchstbetrag von 8000 Kronen. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, ab 10.000 € Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.15-16.00 Uhr; Banken am Flughafen Keflavík und in Reykjavík auch länger.

Wechselkurse

1.00 EUR = 141.08 ISK
1.00 CHF = 129.79 ISK
1.00 USD = 123.79 ISK
Wechselkurse vom 10 April 2016


Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
24 Mar Gründonnerstag
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
21 Apr Sommeranfang
1 May Tag der Arbeit
5 May Christi Himmelfahrt
16 May Pfingstmontag
17 Jun Nationaler Feiertag
1 Aug Kaufleutefeiertag
24 Dec Heiligabend
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten
31 Dec Silvester

1899
31 Dec Kaufleutefeiertag

Erforderliche Impfungen

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist ausgezeichnet. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Kostenlose medizinische Behandlung für EU- und EFTA-Staatsbürger ist ausschließlich in den Gesundheitszentren (heilsugaeslustöd) erhältlich. Diese Zentren gibt es in allen Regionen. Am Wochenende und in den Abendstunden steht das Laeknavaktin-Zenrum in Reykjavik (Smaratorg 1, Kopavogur. Tel: 1179) zur Verfügung.

Neben der EHIC sollte man den Reisepass vorlegen können; der Personalausweis wird u.U. nicht anerkannt.

In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.

Klima

Der Golfstrom sorgt für ein gemäßigtes Klima. Temperaturen liegen insgesamt niedriger als in Mitteleuropa. Sommer relativ kühl mit häufigen Regenfällen. Milde Winter, jedoch gelegentlich auch kalt. Ende August ist das farbenprächtige Nordlicht zu sehen. Ende Mai - Anfang August gibt es im Norden fast 24 Stunden lang Tageslicht. In Reykjavík liegen zwei Stunden zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Winterstürme sind häufig, im Landesinneren sind Sandstürme nicht selten. Schneefall ist nicht so häufig, Schnee in Reykjavík bleibt nur selten liegen. Das Wetter ist im Allgemeinen sehr wechselhaft.

Anmerkung

 

Telefon

Die Landesvorwahl ist 00354. Überwiegend werden Mobiltelefone genutzt, in den Städten stehen öffentliche Münz- und Kartentelefone zur Verfügung. Diese sind meist in Postämtern zu finden. Die Zahl der öffentlichen Telefonzellen wird immer kleiner, denn Internet-Telefonie ist weit verbreitet in Island.

Mobiltelefon

GSM 900/1800. Mobilfunkgesellschaften umfassen u.a. Siminn (Internet: www.siminn.is) und Vodafone (Internet: www.vodafone.is). Der Empfangs-/Sendebereich aller Mobilfunkgesellschaften Islands zusammen erstreckt sich über den größten Teil des Landes, darunter sind auch die meisten abgelegeneren Gebiete. Internationale Roaming-Verträge bestehen. 
Reisende können im Voraus bezahlte, an Tankstellen erhältliche GSM-Telefonkarten mit ihren eigenen Mobiltelefonen benutzen. Mobiltelefone können auch gemietet werden.

Fax

Im Fernmeldeamt am Austurvöllur-Platz, allen Reykjavíker Postämtern und von vielen Hotels können Faxe verschickt werden. Die meisten Postämter in anderen Ortschaften haben ebenfalls Faxanschlüsse.

Internet/E-Mail

Internet-Cafés stehen zur Verfügung. Viele Hotels und Hostels bieten drahtlosen Zugang zum Internet via Wi-Fi. Hauptanbieter sind Hringidan/Vortex Inc (Internet: vortex.is) und Nyherji (Internet: www.nyherji .is).

Telegramme

Können im Telegraphenamt von Reykjavík aufgegeben werden (24 Std. geöffnet). Telegramme können auch von öffentlichen oder privaten Telefonen unter der Rufnummer 146 versandt werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Der Luftpostbriefverkehr zum europäischen Festland ist schnell und zuverlässig. Postämter sind im Allgemeinen Mo-Fr 08.30-16.30 Uhr geöffnet, das Postamt in der Austurstraeti in Reykjavik hat auch Samstag von 10.00-14.00 Uhr geöffnet (Juni-August).

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Isländisches Honorargeneralkonsulat

Das Isländische Honorarkonsulat in Zürich liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft von Island in Brüssel.Honorargeneralkonsulat in Genf (Tel: (022) 703 56 56) und Konsulat in Bern.
Telefon: (+41) (058) 258 10 00.
Email: is.cons@bratschi-law.ch
Website: www.mfa.is
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr (mit Voranmeldung).


Botschaft der Republik Island

Honorargeneralkonsulate in Salzburg und Wien.
Telefon: (+43) (01) 533 27 71.
Website: www.iceland.org/at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.


Botschaft der Republik Island

Honorargeneralkonsulat in Frankfurt/M., Honorarkonsulate in Bremen, Cuxhaven, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München, Stuttgart, Warnemünde und Wissen.
Telefon: (030) 50 50 40 00.
Website: www.nordischebotschaften.org
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.


Whats On-Tourist Information Iceland

Laugavegur 4, IS-101 Reykjavik, Iceland Telefon: 551 36 00 oder 551 30 60.
Website: www.whatson.is
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-20.00 Uhr. 


Isländisches Fremdenverkehrsamt

(auch für Österreich und die Schweiz zuständig)
Telefon: (030) 50 50 42 00.
Website: www.visiticeland.com
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr (kein Publikumsverkehr, nur tel. Auskünfte und Broschürenversand).


Botschaft der Republik Island

(auch für die Schweiz zuständig)
Telefon: (+32) (02) 238 50 00.
Website: www.iceland.org/be
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-16.00 Uhr.


Promote Iceland

Sundagarðar 2, IS-104 Reykjavík, Iceland Telefon: 511 40 00.
Website: www.iceland.is


Essen & Trinken

Fisch und Lammfleisch sind die Hauptspeisen der isländischen Küche. Die europäische Gastronomie, insbesondere die der anderen skandinavischen Länder, hat die isländische Küche stark beeinflusst. Isländischer Lachs ist eine besondere Delikatesse und wird auf verschiedene Art zubereitet. Sehr beliebt sind Graflax (mit Kräutern marinierter Lachs) oder Sild (eingelegter Hering). Gemüse wird in Gewächshäusern gezogen, die mit Geysir-Dampf beheizt werden. Besondere Leckerbissen der isländischen Speisekarte sind Hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch) und Hardfiskur (getrockneter Fisch). Auch Skyr (Quark) schmeckt sehr gut.


Getränke: In Cafés kann man für den Preis einer Tasse Kaffee so viel trinken, wie man möchte. Europäische Biere, Weine und Spirituosen sind in Restaurants und Bars sowie in staatlichen Spirituosengeschäften, nicht jedoch in Supermärkten erhältlich. Der einheimische Brennivin wird aus Kartoffeln gebrannt und ist dem Aquavit ähnlich.

Nachtleben

In den größeren Orten gibt es Nachtklubs und Kinos. Das Nationaltheater und das Theater in Reykjavík schließen im Sommer, aber während der Urlaubssaison wird ein leichtes Unterhaltungsprogramm in englischer Sprache dargeboten, die Weißen Nächte (sind eine Mischung aus altnordischen Erzählungen, Sagen und Volksliedern, Internet www.lightnights.com).
Das isländische Sinfonieorchester (www.sinfonia.is) gibt während der Wintersaison (September bis Juni) alle zwei Wochen ein Konzert im Auditorium Maximum der Universität. Die lebendige Musikszene Islands hat international erfolgreiche Sänger wie Björk und Sigur Rós hervorgebracht.
Das Nationale Konzert- und Konferenzzentrum Islands in Reykjavík, Harpa, wurde im Mai 2011 eröffnet (Internet: http://en.harpa.is/). Das beeindruckende Gebäude, das von renommierten skandinavischen Architekten und dem international gefeierten Künstler Ólafur Elíasson konzipiert wurde, befindet sich auf dem Hafengelände. Das Zentrum verfügt über einen modernen Konzertsaal und ist das neue Zuhause des Isländischen Sinfonieorchesters.

Einkaufstipps

Island ist für flauschige Decken aus Lopi-Wolle, Mäntel, Jacken, Mützen und Wollpullover bekannt. Handgetöpferte Tongefäße in Naturfarben sind beliebte Andenken. Zermahlene Lava gibt der Glasur der Töpferwaren ihren besonderen Charakter. Die genannten Artikel sind u. a. im Duty-free-Shop am Flughafen Keflavík und im Souvenirladen des Fremdenverkehrsamtes in Reykjavík erhältlich.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 10.00-16.00 Uhr (z. T. auch nur bis 14.00/15.00 Uhr). Einige Supermärkte und Läden haben freitags bis 22.00 Uhr geöffnet. Fast alle Geschäfte sind sonntags geschlossen, im Sommer bleiben auch samstags viele Läden zu.

Sport

Angeln: Islands Gewässer sind reich an Lachsen, Forellen und Saiblingen. Hochseeangeln wird immer beliebter, Saison: Mai - August. Wer die eigene Angelausrüstung mitnehmen will, muss nachweisen, dass sie vor der Einreise desinfiziert wurde. Wanderungen und naturkundliche Exkursionen bieten sich in vielen Gegenden des Landes an. Es gibt kaum markierte Wanderwege. Wandertouren organisiert u. a. der Icelandic Touring Club, bei dem man auch Informationen über Gletscherbesteigungen für Anfänger und Profis erhält. Das Fremdenverkehrsamt erteilt ebenfalls genauere Auskünfte. Verschiedene Veranstalter bieten ferner Gletschertouren mit Schneemobilen an. Vogelkunde: Am Myvatn-See hoch oben im Norden des Landes brüten zahlreiche Vogelarten, besonders Wasservögel. Island ist ein Paradies für Ornithologen, die Westfjorde (Làtrabjarg) sind bekannt für riesige Kolonien von Tordalken, die Vestmannaeyjar für zahlreiche Seevogelarten (v. a. Papageientaucher), und an der isländischen Südküste kann man die Große Raubmöwe im Flug beobachten. Pferde-Trekking: Island-Ponys stammen von den Wikingerpferden ab, die vor 1100 Jahren aus Norwegen eingeführt wurden. Es werden zahlreiche Touren auf Island-Pferden angeboten, die von einem Tagesausritt bis zu Wochenausritten variieren. Schwimmen ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, am liebsten unter freiem Himmel. Man nutzt die heißen geothermalen Quellen, um das Wasser der Swimmingpools, ob drinnen oder draußen, zu erwärmen. Fußball, Handball und Basketball sowie Leichtathletik sind sehr populär und locken viele Zuschauer an. Skilaufen kann man am besten in den Blafjöll, den Blauen Bergen. Weitere Skigebiete gibt es im Norden in Akureyri, Dalvik, Olafsfjördur, Siglufjördur und im Nordwesten in Isafjördur. Besonders attraktiv sind die Skikurse in den Kerlingarfjöll im zentralen Hochland im Juli und August. Golf: Alle großen Golfplätze stehen Interessierten offen. In Akureyri (Nordisland) steht ein 36-Loch-Platz zur Verfügung, auf dem auch internationale Turniere stattfinden. Ein ganz neues Golfgefühl kommt bei einer Nachtpartie im Sommer auf, wenn die Mitternachtssonne ein unvergessliches Erlebnis garantiert. Auf der Internetseite http://www.golficeland.org können sich Reisende über die 65 Golfplätze Islands - 15 davon sind 18-Loch-Plätze - ausführlich informieren und Abschlagzeiten vorbestellen.

Veranstaltungskalender


Jan.-Febr. Thorrablot Fest (heidnisches Mittwinterfest), Reykjavik. Febr. Lichterfest, Reykjavik. Febr. Karneval, landesweit. Apr. Begrüßung des Sommers (Umzüge), landesweit. Mai Festival der Künste, Reykjavik. Jun. Festival des Meeres, versch. Hafenstädte. Jun. Wikingerfestival, Hafnarfjörður. Jun. Mittsommernachtsfest, landesweit. Jun. Arctic Open Internationales Golf-Turnier, Akureyri. Jul. Mitternachtssonnen-Marathon, Laugavegur. Jul. Musikfestival, Reykholt. Aug. Open-Air-Wochenende, landesweit. Aug. Marathon, Reykjavik. Aug. Kulturnacht, Reykjavik. Aug. Gay Pride, Reykjavik. Sept.-Okt. Jazzfestival, Reykjavik. Sept.-Okt. Internationales Filmfestival, Reykjavik. Okt. Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. 31. Dez. Silvesterfeier, landesweit.

Bei den aufgeführten Veranstaltungen handelt es sich um eine Auswahl. Nähere Auskünfte vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Island präsentiert sich dem Besucher als eine klassenlose Gesellschaft mit einer literarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Man spricht sich mit dem Vornamen an, die Nachnamen setzen sich aus dem Vornamen des Vaters und dem Suffix Son (Sohn) oder Dóttir (Tochter) zusammen. Jón Magnússon ist »Jón, Sohn des Magnus«, und Sigrid Magnúsdóttir »Sigrid, die Tochter des Magnus«.

Besucher werden oft nach Hause eingeladen. Kleine Gastgeschenke sind gern gesehen.

Isländer ziehen sich gerne schick an; Freizeitkleidung ist jedoch weit verbreitet.

Rauchen
ist in Island in allen Restaurants und Cafés sowie in öffentlichen Gebäuden verboten. 

Trinkgeld:
In fast allen Rechnungen bereits enthalten, ein extra Trinkgeld wird nicht erwartet.

Island
Sicherheitshinweis vom Ausw�rtigen Amt:
Stand: 26.01.2016
Unver�ndert g�ltig seit: 22.01.2016
Landesspezifische SicherheitshinweiseIsland ist Teil der subpolaren Klimazone. Insbesondere bei l�ngeren Aufenthalten in der freien Natur gehen von pl�tzlichen Wetterumschw�ngen und Temperatureinbr�chen erhebliche Gefahren aus, die sehr h�ufig untersch�tzt werden. Islandreisende sollten sich daher auf ihren Aufenthalt gr�ndlich vorbereiten, sich mit den naturr�umlichen und klimatischen Bedingungen vertraut machen und geeignete Bekleidung/Ausr�stung mitf�hren.  Fehlende oder unzureichende Reisevorbereitung kann im Ernstfall zu aufw�ndigen Suchaktionen f�hren. Der Einsatz von Suchtrupps, im Bedarfsfall auch mit Helikoptern, verursacht regelm��ig gro�en finanziellen und personellen Aufwand.Vor allem Individualreisende werden daher dringend gebeten, sich regelm��ig und verl�sslich bei Kontaktpersonen zu melden und Abweichungen von angek�ndigten Reise- oder Wanderrouten zeitnah auch bei einer gebuchten Unterkunft am n�chsten Zielort bekannt zu geben.Auf der mehrsprachigen Internetseite Externer Link, �ffnet in neuem Fensterwww.safetravel.is oder Externer Link, �ffnet in neuem Fensterwww.icesar.com des isl�ndischen Rettungsdienstes ICE-SAR k�nnen dar�ber hinaus allgemeine Sicherheitshinweise abgerufen werden. Reisende k�nnen dort auch die beabsichtigte Reise- oder Wanderroute hinterlegen. Unangek�ndigte Abweichungen verursachen den Einsatz von Rettungskr�ften.Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:Externer Link, �ffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

] Ausnahmen: Einen Reisepass benötigen Staatsangehörige von Großbritannien und Kroatien).

Meldepflicht

Bei Aufenthalten von mehr als 3 Monaten muss man sich beim zentralen Melderegister anmelden und eine Personenkennziffer beantragen. Anfragen an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen) und an das isländische Zentralregisteramt (Internet: www.skra.is).

Einreise mit Haustieren

Für Hunde, Katzen, Frettchen, Vögel und Kleintiere aus allen Ländern gilt die folgende einzelstaatliche Vorschrift:
Für jedes Tier wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt, die beim Landwirtschaftsministerium (Arnarhvolur, Reykjavik, Tel: 545 83 00. Internet: www.atvinnuvegaraduneyti.is) beantragt werden kann. Es besteht eine Quarantänepflicht von bis zu 4 Monaten. Einfuhrgenehmigungen für kurze Aufenthalte werden deshalb nicht erteilt. Weitere Auskünfte erteilt das Landwirtschaftsministerium und das Veterinäramt (Internet: www.mast.is unter "Certificates").Für Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und der Schweiz im Alter von über 12 Wochen wird ein EU-Heimtierausweis (pet pass) benötigt, aus dem hervorgeht, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde.Weitere Informationen unter www.mast.is/english/library/Leiðbeiningar/ChecklistImportingdogscatstoIceland150217TR.pdf.

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Icelandair (FI) (Internet: www.icelandair.de) bietet Linienflüge von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M. und München nach Reykjavik an. Direktflüge in der Hauptsaison (Juni/Juli) einmal wöchentlich von Wien und Zürich, ansonsten tägliche Verbindungen über Kopenhagen bzw. Paris. In den Sommermonaten gibt es Flüge zu den Färöern, den USA und nach Grönland. Nähere Auskünfte von Icelandair.

Island wird auch von Lufthansa (LH), Eurowings (EW) und Scandinavian Airlines (SK) (Internet: www.scandinavian.net) angeflogen.

Internationale Flughäfen

Keflavík (KEF) (Internet: www.keflavikairport.com) liegt 48 km südwestlich von Reykjavík (45 Min. Fahrzeit zur Stadt). Jeder Flug hat Anschluss von und zur Stadt per Flybus-Zubringer (Internet: www.re.is/flybus/). Zudem fährt der Blue Lagoon Express regelmäßig nach Reykjanes und Grindavík (Internet: www.re.is/DayTours/BlueLagoon/). Taxistand vorhanden. Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Duty-free-Shop, Bank/Wechselstube (24 Std.), Fundbüro, Kinderspielraum, Restaurants, Bars und Geschäfte. Mietwagen können von Avis, Budget, Hertz und National gemietet werden. Im gesamten Flughafen besteht W-LAN- Internetanschluss.

Schiff

Fährverbindungen nach Island gibt es von Norwegen, Dänemark und Deutschland aus. Obwohl es sich dabei meist um Frachtverbindungen handelt, verfügen einige Schiffe über komfortable und modern ausgestattete Einrichtungen für Passagiere.

Die färöerische Smyril Line hält während der Sommermonate einen wöchentlichen Passagier- und Autofährverkehr aufrecht. Fahrplan: ab Hanstholm/Dänemark und Bergen/ Norwegen nach Tórshavn/Färöer und Seyðisfjörður/Island. Weitere Informationen: Smyril Line Deutschland, Sell Speicher Wall 55, D-24103 Kiel, Tel: (0431) 20 08 86, Internet: www.smyrilline.de.

] Nach Thorlakshöfn, dann weiter mit dem Schiff.

Hotels

Hotelkategorien entsprechen dem internationalen Standard. 1 bis 5 Sterne. Auf Anfrage erhält man in den meisten Hotels Zimmer mit Bad/Dusche, Telefon, Radio und Fernsehapparat. In den teuren Hotels gibt es Geschäfte, Friseure und Schönheitssalons. Ermäßigungen für Kinder sind üblich. Über das Icelandic Tourist Board (s. Adressen) können auch Privatunterkünfte vermittelt werden. Informationen erteilt auch die Iceland Travel Industry Association, Borgartúni 35, IS-105 Reykjavík. Tel: 511 80 00. (Internet: http://www.saf.is/)

Camping

Das unwirtliche Landesinnere und das unberechenbare Wetter laden nicht gerade zum Campingurlaub ein. Es wird empfohlen, eine der Küstenstädte als Ausgangspunkt für Ausflüge zu benutzen und nicht außerhalb der Ortschaften zu zelten. Die besten Campingplätze findet man in Reykjavík, Húsafell, Isafjördur, Varmahlid, Akureyri, Myvatn, Egilsstadir, Laugarvatn, Thingvellir, Jökulsargljufur und Skaftafell. Außerhalb der offiziellen Campingplätze bestehen generell keine Beschränkungen, in manchen Gegenden, z. B. im Hochland, darf man jedoch nur an den dafür vorgesehenen markierten Stellen zelten. Bevor man sein Zelt auf eingezäuntem und landwirtschaftlich genutztem Land aufbaut, sollte man den Besitzer um Erlaubnis fragen. Auskünfte vom Icelandic Tourist Board oder regionalen Touristeninformationszentren.

Einleitung

Die Sehenswürdigkeiten Islands lernt man am besten auf einer der vielen Busfahrten kennen, die in den Küstenstädten angeboten werden. An der Südküste prägen Sandstrände, Ackerland, Wasserfälle und Gletscher das Landschaftsbild. Die Fjorde liegen hauptsächlich im äußersten Nord- und Südwesten. Das eindrucksvolle Hochlandplateau, die Vulkane, Gletscher und Berge im Landesinneren erinnern an eine Mondlandschaft. Es gibt neben unzähligen Gletscherbächen und Flüssen einige der größten europäischen Wasserfälle. Gullfoss - der »Goldene Wasserfall« - in der Nähe von Geysir ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Reykjavik und der Süden

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Reykjavík (Internet: www.tourist.reykjavik.is)ist die nördlichste Hauptstadt der Welt. Die Stadt liegt in einer vonBergen umgebenen großen Bucht. Heiße geothermale Quellen werden alsnatürliche Zentralheizung genutzt. Traditionelle Holzhäuser stehenneben ultramodernen Gebäuden und es gibt zahlreiche Nachtklubs,Kunstgalerien, Museen und Buchläden, die Bücher in Englisch, Deutschund Isländisch verkaufen. Die Reykjavik Card ermöglicht freien Eintrittzu den meisten Museen, dem Zoo und den Thermalschwimmbädern und isterhältlich vom Touristeninformationszentrum. Von Reykjavik aus kann manzu den Vestmannaeyjar (Vestmanna-Inseln) fliegen, die vor der Südküste liegen. Ein Vulkanausbruch zerstörte einen Teil der Insel Heimaey, die man auch mit dem Flugzeug von Reykjavík aus erreichen kann. Reykjavík Excursions veranstalten Tagesausflüge in den Südwesten, Stadtrundfahrten sowie Ausflugs- und Rundfahrten in andere Regionen.

Die westlichen Fjorde

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Busunternehmer bieten Ausflugsfahrten von Reykjavík zu den kleinenFischerdörfern und Städten an den Fjorden der Nordwestküste, darunterKróksfjardarnes, Hólmavik, Örlygshöfn und Isafjördur an. Auf derStrecke liegen ein Museum für Landwirtschaft und Fischerei und der Dynjandi-Wasserfall.Übernachtet wird in Schulen und Gemeindezentren. Ein eigener Schlafsackwird benötigt. Weitere Informationen von der Tourismusinformation derWestfjorde (Internet: www.vestfirdir.is. E-Mail: info@vestfirdir.is).

Das zentrale Hochland

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Einige isländische Reiseunternehmen veranstalten Abenteuerfahrten indas bergige Landesinnere. Die Reisebusse wurden speziell für diesehalsbrecherischen Bergtouren angefertigt. Zelte werden vom Veranstaltergestellt. Schlafsäcke kann man kaufen oder mieten. Warme Kleidung,Wanderschuhe, Gummistiefel und Badekleidung sollte man nicht vergessen.Die Reise führt über Lavadecken und Gletscher, riesige Eisberge, vorbeian Gletscherseen mit Eisbergen, Bergketten, tiefen Schluchten underloschenen Vulkanen und endet im Skaftafell-Nationalpark.

Akureyri und der Norden

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Akureyri ist nach Reykjavík die wichtigste Stadt des Landes undHandelszentrum dieser überwiegend landwirtschaftlich genutzten Region.Das Museum für Volkskunde und Naturgeschichte ist sehenswert. Mit demBus kann man zu dem äußerst interessanten Vogelschutzgebiet am Myvatn-Seefahren, das von Vulkanen, Kratern und seltsamen Lavaformationen umgebenist. In der Zeit der weißen Nächte, wenn die Sonne am Polarkreis nichtuntergeht, bietet Nordair »Mitternachtssonnen-Flüge« nach Grimsey an, einer Insel vor Islands Nordküste im Polarkreis. Von Akureyri (Internet: www.eyjafjordur.is) kann man Exkursionen ins Umland, zum Lavagebiet Dimmuborgir am Myvatn-See und zu den Dettifoss- und Godafoss-Wasserfällen mitihren 60°C heißen Höhlen machen. Die Wassertemperaturen einiger Seensind so angestiegen, dass das Baden unmöglich geworden ist. Viele habenjedoch immer noch angenehme Temperaturen.

Höfn und der Südosten

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Höfn ist ein Fischerdorf an der Südostküste, von dem sich Ausflüge zum Jökullón-See anbieten. Der See liegt am Fuß des Vatnajökull, des größten Gletschers Europas.

Wirtschaft


Wichtige Wirtschaftszweige
Island ist ein rohstoffarmes Land, das in erster Linie vom Fischfang lebt. Die exportorientierte Wirtschaft ist recht stabil, der Warenexport macht zusammen mit dem Dienstleistungssektor ein Drittel des Bruttosozialproduktes aus. Die Wirtschaft hängt stark von den fluktuierenden Weltmarktpreisen für Fisch und andere Fischereiprodukte wie Fischmehl und Tran ab. Fischereiprodukte bringen 70 % der Exporteinnahmen und die Branche stellt 12 % der Arbeitsplätze in Island. Eine 200 Seemeilen große Fischereizone soll die Interessen der isländischen Fischer und damit auch der isländischen Wirtschaft schützen.
Der Aluminiumbergbau wird, wirtschaftlich gesehen, immer wichtiger, hat die Bevölkerung jedoch gespalten. Ein Teil ist der Überzeugung, man müsse die unberührte Natur um jeden Preis schützen, der andere glaubt, dass Regionen, in denen andere Industrien keine Zukunft haben, dadurch wieder belebt werden könnten.
Der Tourismus sowie der Export von Aluminium, Eisen-Silizium, Zement und Nitrat für Düngemittel bringen Devisen. Die Leichtindustrie expandiert und verzeichnet relativ hohe Zuwachsraten, produziert werden Strickwaren, Decken, Textilien und Farben.

Wirtschaftslage
Im Oktober 2008 sorgte Island weltweit für Schlagzeilen, als der Staat vor dem finanziellen Bankrott stand. Grund waren die hohen Kredite, die isländische Banken an andere, internationale Kreditinstitute vergeben hatten. Sie wurden durch die weltweite Bankenkrise am härtesten getroffen, und die isländische Regierung musste die größten Banken verstaatlichen, um so den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes zu verhindern. Island erhielt mehr als 10 Mrd. US$ in Krediten vom Internationalen Währungsfond, gekoppelt an strenge Auflagen für ein umfangreiches Sanierungsprogramm. Durch die Krise wird ein möglicher EU-Beitritt und die Einführung des Euro in Island erstmals als positiv eingeschätzt. 
Zwischen 1996 und 2001 war das Wirtschaftswachstum bemerkenswert stabil (3-5 %), mit einem kleinen Einbruch im Jahr 2002. Bis zum Jahr 2007 stieg es wieder auf 5,5 %. Im Zuge der globalen Finanzkrise lag das Wachstum 2008 nur noch bei 0,3 % und wird für die kommenden Jahre deutlich im Negativbereich liegen.
Bisher zählte Island laut OECD-Statistik zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in Kaufkraftparitäten (2008: 41.800 US$). Die Arbeitslosenquote lag im Jahre 2007 bei nur 1 %, 2008 noch bei 1,6 %. Mittelfristig ist eine Arbeitslosenquote von über 10 % nicht auszuschließen.

Handelspartner
Importe kommen vor allem aus Deutschland, den USA, Dänemark, Norwegen und Großbritannien. Hauptabnehmer isländischer Waren sind Deutschland, Großbritannien, Spanien, Dänemark, die Niederlande und die USA.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
FAO (seit 1945), Vereinte Nationen (seit 1946), NATO (seit 1949), Europarat (seit 1949), Nordischer Rat (seit 1952), EFTA (seit 1960), OECD (seit 1961), UNESCO (seit 1964), OSZE (seit 1975/1992), Barentssee-Rat (seit 1993), EWR (seit 1994), WTO (seit 1995), Ostsee-Rat (1995), Arktischer Rat (seit 1996), seit Oktober 2002 wieder Mitglied in der internationalen Walfangkommission

Umgangsformen

Korrekte Kleidung für Geschäftsbesuche. Einheimische Geschäftsleute sind konservativ, sehr zuvorkommend, und fast alle sprechen Englisch, einige auch etwas Deutsch. Termine sind nicht unbedingt nötig, sind aber bei Geschäftsreisen während der Monate Mai bis September empfohlen, da viele einheimische Geschäftsleute in dieser Zeit im Ausland unterwegs sind. Wer die Telefonnummer seines isländischen Geschäftspartners im örtlichen Telefonbuch sucht, muss unter dem Vornamen nachsehen.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (Sommer), Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr (Winter). Einige Firmen schließen für drei Wochen im Jahr, meist im Juli, der Haupturlaubszeit.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Isländischen Botschaft
Rauchstraße 1, D-10787 Berlin
Tel: (030) 50 50 40 00.

Verslunarrád Íslands (Isländische Handelskammer)
Hús Verslunarinnar, Kringlan 7, IS-103 Reykjavík
Tel: 510 71 00.
Internet: www.chamber.is

Konferenzen/Tagungen

Einige Hotels in Reykjavík haben Tagungsräume. Konferenzen mit geringer Teilnehmerzahl können auch außerhalb der Hauptstadt veranstaltet werden. Informationen vom Iceland Convention and Incentive Bureau, Laekjargata 3, IS-101 Reykjavík. Tel: 562 60 70. (Internet: www.icelandconvention.com)

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Island eingeführt werden:200 Zigaretten oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);1 l Spirituosen und 1 l Wein und 6 l Bier oder1 l Spirituosen und 9 l Bier oder3 l Wein und 6 l Bier oder1,5 l Wein und 9 l Wein oder12 l Bier (Personen ab 20 J.);Max. 3 kg Lebensmittel (einschließlich Süßigkeiten), die den Wert von 25.000 kr / ca. 177 € nicht übersteigen (s. Einfuhrverbot);
Kleidung und Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch, die den Wert von 88.000 kr (Kinder unter 12 Jahren: max. 44.000 kr) nicht übersteigt.
Eine von einer tierärztlichen Behörde ausgestellte Bestätigung über die Desinfizierung aller mitgeführten Fischfanggeräte (inkl. Gummistiefel) muss vorgewiesen werden.

Einfuhrverbot

Narkotika, Waffen und Munition, rohes Fleisch (auch Salami und roher Schinken), nicht pasteurisierte Milch und Milchprodukte, Butter, rohe Eier und andere Geflügelprodukte, Schnupf- und Kautabak.

Einfuhrbeschränkungen

Touristen können Arzneimittel einführen, die für den persönlichen Gebrauch (für nicht mehr als 100 Tage) bestimmt sind. Zollbeamte können eine ärztliche Bescheinigung verlangen. Einfuhrbeschränkungen bestehen auch für größere Mengen an Blumen und Pflanzen sowie für bestimmte Telefon- und andere Kommunikationsgeräte, für die eine Genehmigung der Post- und Telekom-Administration (Internet: www.pfs.is/english) erforderlich ist. Die Einfuhr eines Mobiltelefons ist jedoch ohne Genehmigung möglich. Die Einfuhr von Jagdwaffen und Munition ist nur mit einer (selten erteilten) Genehmigung des Justizministeriums möglich.


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