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Urlaub in Apulien – die Schöne des Südens

Die Region Apulien liegt im Südosten Italiens und ist als der „Absatz“ des italienischen Stiefels bekannt. Umspült von Adria und Ionischem Meer hat die „Puglia“, wie sie von den Einheimischen bezeichnet wird, rund 800 km Strände zu bieten. Feinste, flach abfallende Sandstrände oder imposante Kalkfelsen mit idyllischen Buchten und Grotten faszinieren Erholungssuchende, Familien und aktive Wassersportler gleichermaßen. Apulien hat auch eine reiche Geschichte mit wechselnden Kulturen zu bieten, deren faszinierende Spuren es auch im bergigen Hinterland zu entdecken gilt.

Sehenswertes in Apulien

Bari ist die quirlige Hauptstadt der Region, in der der historische und neuerbaute Teil der Stadt perfekt harmonieren. Die Altstadt mit ihren vielen verwinkelte Gassen versprüht an vielen Stellen ein charmant-orientalisches Flair. Eine von vielen sehenswerten Kirchen ist die Basilika San Nicola. Hier befinden sich seit 1087 n. Chr. die Reliquien des Heiligen Nikolaus und von 7. bis 9. Mai wird jedes Jahr ihm zu Ehren ein großes Fest gefeiert.

Trulli sind die typischen weißen Kalkstein-Häuser mit den kegelförmigen Dächern. Ihre Spuren führen bis in die prähistorische Zeit, besonders im 17. Jahrhundert wurden sie verstärkt gebaut und zum Teil sind sie auch heute noch bewohnt. Hervorragend erhalten sind die Trulli in Alberobello und dem Umland, wo sie besichtigt werden können und seit 1996 auch zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.

Die Höhlen von Castellana eröffnen für die Besucher eine magische Welt voller Schönheiten der Natur. Im Rahmen einer Führung kann auf einem 3 km langen Rundgang in 60 Metern Tiefe die faszinierende Welt des Karsts mit seinen Tropfsteingebilden und Fossilien bewundert werden. Ein eindrucksvolles Erlebnis für Familien und Naturbegeisterte.

Salento ist der südlichste Teil von Apulien und die Halbinsel hat neben außergewöhnlich schönen Stränden auch wunderbare Küstenorte zu bieten. Gallipoli bedeutet im Griechischen die „Schöne Stadt“ und damit ist auch nicht zu viel versprochen, denn auf einer Kalksteininsel thront sie als Juwel und ist mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Aber auch Lecce befindet sich auf der Salento. Als „Florenz des Südens“ präsentiert es zahlreiche imposante Barockbauten von außergewöhnlicher Pracht.

Der Nationalpark Gargano liegt am „Sporn des Stiefels“ und er zeichnet sich durch seine uralten Pinienwälder aus. Das Kernstück des Parks umfasst auch den Foresta Umbra (der dunkle Wald) mit seinen dichten Buchenwäldern, die streng geschützt sind. In Führungen kann die Einzigartigkeit des Parks entdeckt werden.

Kulinarische Spezialitäten, die nach Sonne schmecken

Zur Kultur zählt in Apulien ganz eindeutig auch die Kulinarik und bereits die Römer bezeichneten die sonnenverwöhnte Region aufgrund der vielen Köstlichkeiten als „den Garten Eden“. Feinste Pasta, wie die berühmten Orecchiette, die Öhrchennudeln, serviert mit sonnengereiftem Gemüse sind einfach ein Gedicht. Die Oliven und der Wein aus dem bergigen Hinterland weisen beste Qualität auf und das kristallklare Meer eignet sich hervorragend für die Anzucht von Miesmuscheln und Austern, die neben fangfrischem Fisch zu den regionalen Spezialitäten gehören.

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