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Urlaub in Kalabrien – eine Insel, die keine Insel ist

Die südlichste Region Italiens an der Stiefelspitze liegt wie eine Landzunge zwischen dem Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer. Kein Ort ist weiter als 50 km von den so unterschiedlichen 800 km langen Küsten entfernt. Nach Norden ist Kalabrien durch das raue Pollino-Massiv begrenzt und erweckt so den Anschein einer Insel. Die Kalabresen waren in der Geschichte oft gefordert, ihre Identität zu verteidigen. Dennoch waren sie offen, die Kultur der Griechen, Römer, Sarazener und vieler weiterer in die ihre einfließen zu lassen. Sehr deutlich wird dies nicht nur an sprachlichen Besonderheiten, sondern auch an kulinarischen Spezialitäten. So waren etwa die Auberginen und Artischocken, die heute unverzichtbare Ingredienzien der kalabresischen Küche sind, Mitbringsel der arabischen Eroberer.

Urlaubstipps für die Ionische Küste

Die Jasminküste (Costa dei Gelsomini) wird als die leisere Küste am Ionischen Meer bezeichnet. Vermutlich liegt es an ihren sanft abfallenden, schier unendlichen Sandstränden, die Badenden ein wunderbares Stranderlebnis bieten. Die Meeresbrise verbindet sich hier mit dem betörenden Duft des Jasmins, der allgegenwärtig blüht und so typisch für diese Region Kalabriens ist.

Siderno ist einer der malerischen Küstenorte, die als Sinnbild eines perfekten Urlaubes gelten. Hier trifft Badevergnügen im kristallklaren, für besondere Güte ausgezeichneten Meerwasser auf eine Altstadt, die mit historischen Besonderheiten aufwarten kann. Der Charme der schmalen Gassen, kleine Lokale mit regionstypischen Köstlichkeiten – jede Menge Interessantes, das es hier zu entdecken gilt.

Der Naturpark Aspromonte im Landesinneren ist geprägt von hohen Bergen, engen Tälern und sehr authentischen Bergdörfern. Er bewahrt eine einzigartige Naturlandschaft mit seltenen Pflanzen und Tieren. Die Berge, die bis an die 2.000-Meter-Marke reichen, lassen sich zum Teil sehr gut erwandern und beschenken mit Ausblicken der Extraklasse. Auch mit dem Mountainbike oder zu Pferd lässt sich der 1989 gegründete Naturpark hervorragend erkunden. Eine Extraportion Adrenalin gibt es beim Canyoning und schon fast exotisch mutet es an, wenn man so weit im Süden Italiens die Ski für eine Abfahrt anschnallt.

Lungomare Italo Falcomatà – als den „schönsten Kilometer der Welt“ beschrieb der Schriftsteller Gabriele D´Annunzio die Flaniermeile im Süden Kalabriens. Den Gegenbeweis will wohl niemand antreten, der diese schöne Küstenpromenade entlang spaziert ist. Auf alle Fälle ist der Ausblick auf Sizilien und die Straße von Messina zum Niederknien schön.

Feste feiern in Kalabrien

Feste, wie Patronatsfeste, werden in Kalabrien mit allergrößter Begeisterung gefeiert und die Tische sind reichlich gedeckt. Zumeist besteht ein religiöser Hintergrund, der auf gelebte Volkskultur und ansteckende Lebensfreude trifft. Besonders im Landesinneren präsentieren sich diese Feste mit beeindruckender Farbenpracht und althergebrachten Traditionen. Auch der typische Tanz – die Tarantella ist hier zuhause und Sie werden schnell merken, wie gastfreundlich die Kalabresen sind.

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