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Malta – kleine Insel für großes Urlaubserlebnis

Malta besticht mit seiner Lage zwischen Sizilien und Nordafrika. Dank der vielfältigen und abwechslungsreichen Landschaft kommen hier Aktivurlauber und Sonnenanbeter gleichermaßen auf ihre Kosten. Auch für Kulturinteressierte hat Malta viel zu bieten, denn die Hauptstadt Valletta ist UNESCO-Weltkulturerbe und europäische Kulturhauptstadt 2018.

Badeurlaub auf Malta

Die Strände von Malta sind einfach herrlich und irgendwie ist es fast eine Selbstverständlichkeit auf der Insel, dass man auch im Sommer ein ruhiges Plätzchen zum Baden findet, wenn man sich ein wenig abseits der frequentierten Badeplätze umsieht. Der längste und beliebteste Strand liegt im Nordosten Maltas im gleichnamigen Ort Mellieha. Hier fühlen sich vor allem Familien sehr wohl, denn an diesem Sandstrand ist das Wasser besonders schön. Weitere schöne Strände auf Malta sind z.B. der Strand an der Golden Bay und die etwas versteckte Ghaj Tuffieha Bay an der Nordwestküste der Insel.

Spannende Unterwasserwelt

Malta ist aber auch die europäische Hochburg der Taucher. Herrliche Gründe von Land und Boot aus gibt es hier zu erkunden, glasklares Wasser mit einer Sicht bis zu 30 Meter tief, eine intakte Unterwasserwelt mit reichen Fischvorkommen sowie spannende Höhlen und Wracks. Das Gewässer rund um Malta ist frei von Strömungen und es gibt keine Gezeiten, was für Taucher einen ganz entscheidenden Vorteil darstellt. Wer sich nicht ganz unter Wasser traut, kann auch mit einem Schnorchel schon eine eindrucksvolle Welt erleben. Wer jedoch bei diesem Anblick auf den Geschmack gekommen ist, doch noch mehr von der phantastischen Welt unter dem Meeresspiegel kennenzulernen, hat bei rund 40 Tauchschulen auf den maltesischen Inseln, die Möglichkeit, diese faszinierende Sportart sicher und dennoch voller Abenteuer zu erlernen.

Segeln auf Malta

Auch dem Segeln kommt auf Malta eine große Bedeutung zu und es hat natürlich schon seinen besonderen Charme, die Inseln nur mit der Kraft den Windes zu umschiffen und eventuell an einsamen Buchten anzulegen, die von Land aus nur schwer zu erreichen sind.

In der Hauptstadt Valletta jahrtausende alte Geschichte erleben

Malta blickt auf eine 7.000-jährige Geschichte zurück und so ist es kaum verwunderlich, dass die Spuren über die gesamte Insel hinweg nachdrücklich vorhanden sind. In der Hauptstadt Valletta, die sich auf den ersten Blick bereits eindrucksvoll mit der imposanten Festungsmauer präsentiert, jedoch alles andere als verschlossen ist, pulsiert die Vitalität sowie das Künstlerische und sie gehen mit den historischen Relikten zum Teil eine sehr spannende Verbindung ein. Die von den Johannitern erbaute Barockstadt bietet ein opulentes Portfolio an Sehenswürdigkeiten und historischen Nachlässen. Förmlich auf Schritt und Tritt gibt es in der Stadt etwas Wertvolles zu entdecken. Top-Highlights unter den Sehenswürdigkeiten sind auf alle Fälle der Großmeisterpalast, der heute Sitz des Präsidenten ist, jedoch in weiten Teilen öffentlich zugänglich gemacht wurde. Vor allem die Ausstattung der Räume ist absolut sehenswert! Das Archäologische Nationalmuseum und die St. John's Co-Cathedral sollten ebenfalls besichtigt werden. Wer etwas Ruhe benötigt, findet in den Upper Barrakka Gardens eine herrlich gepflegte Parkanlage. Hier kann wieder Energie getankt werden, vielleicht für eine Besichtigung der Festungsanlagen St. Angelo und St. Elmo.

Zum Wahrzeichen sind auch die Schüsse der Salutkanonen geworden, die täglich zur Mittagszeit abgefeuert werden. Eine Tradition, die es bereits mit kurzer Unterbrechung seit 1820 gibt und seither weniger der Verteidigung, sondern mehr zu Eichenzwecken dient. Die Seefahrer konnten sich auf die Pünktlichkeit verlassen und so ihre Chronografen an Bord einstellen.

Inselerlebnis

Eine Rundfahrt auf der Insel Malta bietet weitere Highlights. Eines davon ist das kleine Fischerdorf Marsaxlokk, ein Ort, an dem man sich einfach wohlfühlen muss. Ein Bummel durch das nette Ambiente, eine Rast in einem guten Restaurant und einfach das ursprüngliche Flair in Ruhe auf sich wirken lassen – so sieht Genuss aus. Im Hafen sind die bunten traditionellen Fischerboote, die Luzzus, als nicht wegzudenkender Teil dieses Ortes zu bewundern. Auch die Blaue Grotte, ein riesiges Höhlensystem, das durch Algen und besondere Lichtreflexionen eine phantastisch azurblaue Farbe erhält, gehört zu den Orten, die man sich auf Malta nicht entgehen lassen sollte. Ob mit dem Boot oder von der Steilküste aus betrachtet, bleibt jedem selbst überlassen. Bei ruhiger See kann sogar mit dem Boot manche Grotte befahren werden, Anbieter für die Ausflüge gibt es reichlich.

Kulinarische Highlights auf Malta

Malta ist auch stolz auf seine Küche, die eine ganz besondere und köstliche Eigentümlichkeit zu bieten hat. Kräftige Gerichte, die quasi mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Ein kleiner Auszug gefällig? Bitte, es ist serviert: Fischpastete Lampuki Pie, den Gemüseeintopf Kapunata, eine Witwensuppe mit Gbejniet, das ist ein Käse aus Schafs- oder Ziegenmilch. Ein Köstlichkeit für Dazwischen ist Bigilla – braune Bohnen, die zu einer Paste verarbeitet sind oder Pastizzi, eine mit Ricotta oder Erbsenpüree gefüllte Blätterteigtasche. Selbstverständlich zählt die maltesische Küche auch auf das reiche Fischvorkommen rund um die Insel und bei den Süßspeise zeigen sich auch italienische Einflüsse.

Sprachreise Malta

Malta ist ein beliebtes Ziel für Jugendliche, die gerne ihr Englisch aufbessern möchten. Die Kombination aus Lernen, Entspannung und Party macht Malta zur perfekten Destination für Sprachreisen.

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