Es ist eine Landschaft ohne Grenzen, Wälder, Fjorde und Idylle. Bezaubernde Dörfer und einladende Prachtstädte. Gastfreundliche, offene Menschen und heißgeliebte Traditionen. Klischees? Nun ja, nicht wirklich. Das gibt es tatsächlich alles in Skandinavien, allerdings sollte der Besucher in der Lage sein, in Superlativen zu denken. Denn die Landschaft ist noch weiter, als man es sich vorstellt. Die Städte sind prächtiger als gedacht und die Menschen noch um sehr vieles gastfreundlicher als man es sich vorstellen konnte. Und ja… die Traditionen, die gibt es wirklich und daran wird auch nicht gerüttelt. Ein Beispiel gefällig?
Lieblings-Hobby, ach man sollte es besser Lebensphilosophie nennen: die Finnen und ihre Sauna. 3,2 Millionen Saunen für 5,4 Millionen Einwohner ist schon beachtlich, aber für die Nordländer absolut wichtig, denn schließlich gehört das Schwitzen für sie zum Glücklichsein. Und das sind sie jetzt auch offiziell, denn sie führen von 156 Ländern den World Happiness Report an, der die Zufriedenheit der Menschen wiedergibt. Als weitere Zutaten für ihr Wohlbefinden nennen die Finnen, genügend Raum zu haben, den Spaziergang im Wald und das Beerensammeln.
Die Ruhe, die weite Natur und der bewusste Genuss sind es, die auch die Besucher in Finnlands unendlicher Natur erleben dürfen. Viele Ferienhäuser liegen inmitten dieser stillen Natur und das Superfood Heidelbeere ist somit inklusive. Auch das Schwimmen im Eisloch zählt zur „Geheimwaffe“ der persönlichen finnischen Happiness.
Wer sich dazu nicht überwinden kann, sollte auf den Sommer warten, die 1.000 Seen der Seenplatte bieten aber ein herrliches Vergnügen in reinstem Wasser und das bei einem Sommertag, der drei Monate dauert. Tatsächlich, denn von Mai bis August scheint nördlich des Polarkreises in Finnisch-Lappland dauerhaft die Sonne.
Von September bis März hingegen gibt es mit den flirrenden Polarlichtern ein unvergleichliches Naturschauspiel am Himmel zu bewundern. Dabei könnten Besucher auch gleich beim Weihnachtsmann vorbeischauen. Zumindest in seinem Büro in Rovaniemi, das ganzjährig besetzt ist. Die Heimat der Sami ist wunderschön zu erwandern oder im Winter mit Husky-Schlitten zu entdecken.
Sehr sehenswert auch die UNESCO Welterbestätten wie Alt-Rauma, eine typisch skandinavische Holz-Stadt, die alte Kirche von Petäjävesi mit ihrer typischen lutherischen Architektur oder die alte Kartonfabrik Verla. Auch das Kvarken Archipel im Bottnischen Meerbusen gehört mit seinen 5.600 Inseln und der einzigartigen Schärenlandschaft dazu.
L(i)ebenswert auch die Hauptstadt Helsinki. Die quirlige Stadt vereint ein bezauberndes Stadtbild, feine Kulinarik, spannendes Nightlife perfekt mit Naturgenuss. Das Archipel vor der Stadt umfasst 300 Inseln und erholsamen Freizeitgenuss.
Schweden ist ein Traum-Urlaubsland für alle Ruhesuchenden, Outdoorbegeisterten, Design-Fans,… eigentlich für jedermann, der sich Genussurlaub wünscht. Småland, die trotz ihres Namens (kleines Land) große Region im Süden des Landes ist wie aus dem Bilderbuch, besser aus dem Astrid Lindgren-Buch. Die große Schriftstellerin war hier zuhause und man scheint die roten Häuser, die vielen Seen und die phantastische Natur bereits zu kennen. Und im Wald- und Seengebiet zwischen Jönköping und Halmstadt würde es nicht verwundern, tatsächlich Michel, Pippi und die Kinder aus Bullerbü zu treffen. Sehr sehenswert ist Malmö und für Wallander-Fans ein Ausflug nach Ystad ein Muss.
Ein Highlight ist Göteborg mit seinen vielen Kanälen, bei einer Paddan-Tour lassen sich auch die Sehenswürdigkeiten hervorragend vom Wasser aus betrachten. Durch die Lage an der Westküste nimmt das Meer einen wichtigen Stellenwert für die Stadt ein. Der Hafen ist ein sehr spannendes Viertel mit Schauschiffen, Museum und einem Lippenstift. So wird ein riesiger rot-weißer Turm genannt, der eine tolle Aussicht bietet. Gemütlich geht´s im Stadtteil Haga zu und hier lässt sich in einem der vielen netten Lokale eine schwedische Zimtschnecke mit Genuss verzehren. Die Schärengärten von Göteborg und Bohuslan mit ihren unzähligen Inseln, gewaltigen Felsen und den sympathischen Dörfern sind ein Highlight auf jeder Schweden-Tour, die auch mit Köstlichkeiten aus dem Meer gekrönt werden soll.
Eine Überfahrt auf die Insel Gotland in der Ostsee sollte unbedingt am Programm stehen. Die einzige Stadt ist Visby, aber sie hat es ihn sich und schmeichelt sich mit ihrem charmanten mittelalterlichen Flair unweigerlich in die Herzen der Besucher. Toll auch die Felsformationen, die Rauken in Sudret und Fårö sowie das Wikingerdorf in Tofta.
Ein Klassiker in Schweden ist natürlich die Hauptstadt Stockholm mit ihrem ausgesprochen adretten Erscheinungsbild. Die Altstadt Gamla Stan ist mit ihren bunten Häusern wie aus dem Bilderbuch. Phantastisch auch das Königsschloss Drottningholm etwas außerhalb der Stadt. Sehenswert ist die täglich Wachablöse vor dem Schloss. Stockholm hat auch interessante Museen zu bieten, wie das Abba-Museum oder das Vasa-Museum, in dem ein fast völlig erhaltenes Schiff aus dem 17. Jahrhundert besichtigt werden kann. Auch dem Rathaus sollte ein Besuch abgestattet werden. Im Rahmen einer Führung sind nicht nur die beeindruckenden Räumlichkeiten, sondern auch Detail über den Nobelpreis zu erfahren.
Der Norden Schwedens ist einzigartig – unendliche Natur, mystische Nordlichter im Winter, Mittsommernächte, Rentiere und ein Eishotel in Jukkasjärvi, 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Ursprünglich ein Kunstobjekt, entsteht es nun Winter für Winter, um Gäste in kühler Umgebung zu empfangen.
„Ab nach draußen!“, heißt es in Norwegen und tatsächlich locken viele Freizeitangebote in die herrliche Natur des Landes. Ob traditionell auf Langlaufskiern, auf dem Fahrrad, wandernd, als Angler oder im Kanu – Norwegen ist ein Erlebnis. Die uralte Fjordregion im Westen des Landes ist einfach spektakulär. Tosende Wasserfälle, unzählige Fjorde, kleine Fischerdörfer und große Städte – kein Widerspruch, sondern eine harmonische und betörend schöne Einheit. So zeigt sich etwa der Hardangerfjord von einer unfassbar schönen Seite. Rund 180 Kilometer lang und 900 Meter tief, mit atemberaubenden Aussichten und einem imposanten Gletscher, fruchtbarem Obstanbau und alten Traditionen.
Einfach einmalig schön – auch die Stadt Bergen mit ihrem pulsierenden Leben, der attraktiven Atmosphäre und der einmaligen Lage zwischen Bergen und Meer.
Auch Norwegens Osten ist eine Symbiose aus städtischer Kultur und weiter Natur zu Land und Wasser. Oslo, die Hauptstadt, als Stadt der Museen zu bezeichnen, ist sehr naheliegend. Immerhin 50 an der Zahl und thematisch breit aufgestellt, ist es reines Vergnügen sich nach Interessen auf sie einzulassen. Das Munch Museum, das Wikingerschiff-Museum oder das Museum der Zauberkunst sind nur ein minimaler Auszug des Angebots.
Der Norden Norwegens ist riesig und bevölkerungsarm. Wilde, unberührte Landschaft, reiche Fischgründe und malerische Dörfer. Dass diese Region aber besonders attraktiv ist, beweist Tromsø. Die Universitätsstadt kann nicht nur ein reges kulturelles Leben bieten, sondern ist auch für über 100 Nationalitäten ein Zuhause. Am Nordkap treffen Atlantischer und Arktischer Ozean aufeinander, einfach faszinierend zu jeder Jahreszeit.
Spitzbergen ist eine Inselgruppe zwischen Norwegens Festland und dem Nordpol. Neben zahlreichen Eisbären leben hier auch rund 3.000 Menschen, vor allem in Longyearbyen. Die Inseln sind heute zum überwiegenden Teil geschützt, um den klimatischen Herausforderungen Rechnung zu tragen.
Norwegen ist einfach absolut entdeckenswert und großartig! Apropos groß. In Østerdalen steht auch der weltgrößte Elch. Ganze 10,1 Meter hoch ist das Stahltier, etwas kleiner die echten Exemplare, aber dennoch beachtlich und gar nicht selten, dass man sie auf Norwegens Straßen antrifft.
Dänemark macht das skandinavische Kleeblatt komplett und hat ebenso wie seine Nachbarn vieles zu bieten. Beginnend mit der Hauptstadt Kopenhagen, die als eine angenehm quirlige und moderne Stadt zu bezeichnen ist, in der jedoch Genuss und Kultur ganz weit vorne gereiht sind. Im Hafenviertel Nyhavn lässt sich ganz toll in die Atmosphäre der Stadt eintauchen. In der Fahrrad-freundlichen Stadt ergibt es sich fast von selbst, die Sehenswürdigkeiten, wie die kleine Meerjungfrau, die Uferpromenade „Langelinie“, Schloss Amalienborg, das Schauspielhaus und den Anbau der Königlichen Bibliothek, liebevoll „Schwarzer Diamant" genannt, zu besuchen.
Dänemark schöpft landschaftlich aus dem Vollen und kann sich sogar die Frage leisten, welchen Typus seine Gäste mehr entsprechen. Dem Ostsee-Typ oder dem Nordsee-Typ! Das ist schon ein gewisser Luxus, aber Dänemark kann an beiden Meeren mit wunderbaren Stränden empfangen. Ganz im Süden an der Nordseeküste besitzt Dänemark ein beachtliches Naturparadies – das Wattenmeer mit seinen vielen Tierarten und dem erstaunlichen Ereignissen, die die Flut und die Ebbe mit sich bringen. Je weiter nördlich die Nordseeküste, desto sandiger wird der Strand. Unendliche Weiten, herrliche Strände und eine frische Luft, die den Körper durchweht, so lässt sich die Küste an der Nordsee beschreiben. Dazwischen immer wieder kleine romantische Dörfer und ein Hinterland, das es mit wunderschöner Natur wert ist, entdeckt zu werden.
Die Ostsee hält ebenfalls unendliche Sandstrände bereit und an der 6.000 Kilometer langen Küste fühlt sich jeder einfach hygge. Das könnte man ehesten mit rundum gemütlich und wohlfühlen übersetzen und die Dänen lieben diesen Zustand. In der Region um Odder und Horsens lässt sich dieses Gefühl wie an allen anderen Abschnitten der Ostseeküste perfekt umsetzen. Baden an Stränden wie aus dem Bilderbuch, gemütliche Radtouren, um das Land kennenzulernen und erleben, was Spaß macht. So einfach, so hygge.
Spektakulär schön ist Nordjütland zwischen der Nord- und Ostsee, die sich an der Spitze der schönen Region auch treffen. Sandstrände, sanftes Meeresrauschen – Entspannung pur. In der Nähe von Løkken sollte dem Leuchtturm Rubjerg Fyr ein Besuch abgestattet werden, ihm droht laufend, von der gigantischen Wanderdüne Rubjerg Knude verschluckt zu werden. Weiter nördlich liegt die Stadt Skagen sowohl an der Ost- als auch an der Nordsee! In Grenen bei Skagen fließen die beiden Meere ineinander. Dass hier nicht nur Leuchttürme vom Sand verschlungen werden, sondern auch Kirchen, ist eindrucksvoll an der Kirche Sct. Laurentii zu sehen, von der nur noch der Kirchturm ein wenig aus dem Sand hervorlugt.