Mittelamerika » Karibik » Guadeloupe
Lage

Karibik, Leeward-Inseln.

Fläche

1.705 qkm (658 qm).

Bevölkerungszahl

403.750 (2014).

Bevölkerungsdichte

236,8 pro qkm.

Hauptstadt

Verwaltungssitz: Basse-Terre.
Handelszentrum: Pointe-à-Pitre (Grande-Terre).

Staatsform

Französisches Übersee-Departement (Départements d'outre-mer) mit vier Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung und zwei Senatoren im Senat. Interne Angelegenheiten werden vom Conseil général (42 Mitglieder) wahrgenommen.

Geographie

Guadeloupe ist Teil der Leeward-Inseln und setzt sich aus Basse-Terre, Grande-Terre (durch einen schmalen Kanal von Basse-Terre getrennt) und den fünf oben genannten Inseln zusammen. Basse-Terre hat eine vulkanische Landschaft, während Grande-Terre eher flach ist und aus Kreidegestein besteht. Die Bergregionen haben eine wunderschöne tropisch-üppige Landschaft.

Sprache

Amtssprache ist Französisch, daneben werden auch Kreolisch und Englisch gesprochen.

Religion

Überwiegend römisch-katholisch (95 %); protestantische Minderheit (1 %) und andere.

Ortszeit

MEZ - 5. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung auf Guadeloupe.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz. Adapter meist nicht erforderlich.

Regierungschef

Jacques Gillot, seit März 2001.

Staatsoberhaupt

Staatschef: François Hollande, seit Mai 2012. Frankreich wird durch den Präfekten Jacques Billant seit Dezember 2014 vertreten.

Währung

Für die französischen Überseegebiete (Départements d'Outre-Mer) Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique und Réunion sowie für die Gebietskörperschaften (Collectivités Territoriales) Mayotte und St. Pierre und Miquelon ist seit 1999 der Euro die offizielle Währung. Nähere Informationen zur Verwendung des Euro im Kapitel Frankreich. In dem französischen Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) Französisch-Polynesien und in dem französischen Überseeterritorium (Territoires d'Outre-Mer/T.O.M) Neukaledonien ist die offizielle Währung der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Geldwechsel

An zahlreichen Geldautomaten kann man Bargeld mit der EC-/Maestro-Karte oder Kreditkarte abheben.

Kreditkarten

Die gängigen Kreditkarten werden in größeren Hotels, Geschäften und internationalen Autoverleihfirmen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Reiseschecks

Sollten in Euro ausgestellt sein. Außer in Banken können diese auch in Hotels eingelöst werden

Devisenbestimmungen

S. Frankreich.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr, z. T. Sa vormittags.

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.91 EUR
1.00 USD = 0.87 EUR
Wechselkurse vom 10 April 2016


Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
6 Jan Epiphaniasfest
10 Feb Aschermittwoch
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 May Christi Himmelfahrt
8 May Tag des Sieges
16 May Pfingstmontag
27 May Tag der Abschaffung
14 Jul Jahrestag des Sturms auf die Bastille
21 Jul Schoelcher-Tag (Abschaffung der Sklaverei)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Nov Allerheiligen
11 Nov Tag des Waffenstillstandes
25 Dec Weihnachten

] Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Trinkwasser ist gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage sollte man abgefülltes Wasser trinken. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Leitungswasser kann Gefahren in sich bergen und sollte abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und kann unbesorgt verzehrt werden, ebenso wie einheimische Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Klima

Ganzjährig warm mit Temperaturen zwischen 24° und 30°C; zeitweise schwül, Regenzeit von Juni - Oktober. Niederschläge ganzjährig.

Anmerkung

 

Telefon

Internationale Direkdurchwahl. Das nationale Telefonnetz ist gut, keine Ortsnetzkennzahlen. Die lokalen Telefonkabinen sind meist für Telefonkarten ausgerüstet, viele funktionieren auch mit Kredikarten, sehr selten sind es Münzfernsprecher. Telefonkarten erhält man in den Postämtern.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind France Telecom und Améris. Mobiltelefone können am Flughafen bei Baggage Plus gemietet werden. Der Sende-/Empfangsbereich erstreckt sich über die Französischen Antillen und Französisch-Guyana. St. Martin und St Barthélemy: Digitales Analognetzwerk (System B). Netzbetreiber ist St Martin Mobiles (Internet: www.stmartinmobiles.com). Die deutschen Mobilfunknetze D1 und D2 sind auf Guadeloupe uneingeschränkt funktionsfähig.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter sind Wanadoo (Internet: www.wanadoo.fr) und and Antilladoo (Internet: www.antilladoo.com). Es gibt Internetcafés in Saint-François, Mare-Gaillard, Pointe-à-Pitre und in anderen Städten. Außerdem hat man Internetanschluss in manchen Postämtern und bei anderen öffentlichen Stellen.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa benötigt ca. eine Woche. Briefmarken kann man in Postämtern und bei manchen Zeitungshändlern kaufen.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Comité du Tourisme des Isles de Guadeloupe

Square de la Banque 5, BP 555, F-97166 Point-à-Pitre, Guadeloupe Telefon: (0) 5 90 82 09 30.
Website: www.lesilesdeguadeloupe.com
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr (Ortszeit).


Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe

Postfach 140212, D-70072 Stuttgart, Germany Telefon: (0711) 505 35 11.
Website: www.guadeloupe-inseln.com
Öffnungszeiten: Kein Publikumsverkehr, ausschließlich telefonische oder schriftliche Auskünfte. 


Comité du Tourisme des Isles de Guadeloupe (Europa)

Anmerkung
Guadeloupe ist ein französisches Übersee-Departement, die diplomatische Zuständigkeit liegt bei den französischen Botschaften. Touristische Informationen sind auch von den französischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich (Kontaktadressen s. Frankreich).
Telefon: (+033) (01) 40 62 99 07.
Website: www.lesilesdeguadeloupe.com
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.


Essen & Trinken

Die meisten Gerichte bestehen aus Meeresfrüchten, die auf kreolische, afrikanische, indische und südostasiatische Art zubereitet werden, wobei der Einfluss der französischen Küche jedoch unverkennbar ist. Spezialitäten sind Hummer, Muscheln und Seeigel. Weitere Inselspezialitäten sind gefüllte Krebse, Meeresschneckensuppe, Wildziegenbraten, Hasenpfeffer und gebratene Tauben. Getränke: Französischer Wein, Sekt, Liköre und einheimischer Rum werden angeboten. Rumpunsch ist eine Spezialität (Mischung aus Rum, Limonen, Gewürzen und Sirup), die man unbedingt probieren sollte.

Nachtleben

Einheimische Musik und Tanz werden in zahlreichen Restaurants, Bars und Diskotheken geboten. Der berühmte Inseltanz Beguine wird auch heute noch in farbenprächtigen und reich verzierten kreolischen Kostümen getanzt.

Einkaufstipps

Französische Importe wie Parfüm, Wein, Spirituosen und Lalique-Kristall sind preiswert. Beliebte Souvenirs sind der einheimische Rum, Bambushüte, Strohartikel und Voodoopuppen. Wer mit Reiseschecks bezahlt, erhält teilweise 20% Rabatt. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Fr 08.30-18.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

Sport

Auf Guadeloupe können alle Wassersportarten ausgeübt werden, das Angebot ist jedoch nicht so groß wie auf anderen Karibikinseln. Die Schwimm-, Tauch- und Angelmöglichkeiten (einschl. Hochsee- und Harpunenfischen) sind ausgezeichnet. Segeln und Wasserskilaufen sind sehr beliebt. Es gibt mehrere Tennis- und Golfplätze (der berühmte 18-Loch-Platz am Meridien Hotel in Sainte-Françoise wurde von R. Trent Jones entworfen). Reiten, Wandern und Bergsteigen sind ebenfalls möglich.

Veranstaltungskalender

Es gibt zahlreiche römisch-katholische und kreolische Feste sowie regionale Veranstaltungen, außerdem den Karneval (6. Jan. bis Aschermittwoch).

Anfang Juli Fest der Köchinnen, Marie-Galante. Fest zum Gedenken der Abschaffung der Skaverei, Schoelcher. Aug. Patronatsfeste in den Gemeinden. Nov. Musikfest. Anfang Dez. Fest in Pointe-à-Pitre.

Das französische Fremdenverkehrsamt Maison de la France erteilt nähere Auskünfte (Adressen s. Frankreich).

Sitten & Gebräuche

Die Atmosphäre ist ruhig und zwanglos. Alltagskleidung wird akzeptiert, zum Ausgehen am Abend wird jedoch elegantere Kleidung erwartet. Trinkgeld: 10%.

F�r dieses Land besteht beim Ausw�rtigen Amt momentan kein l�nderspezifischer Sicherheitshinweis.

] EU-Bürger und Schweizer benötigen bei direkter Einreise kein Rück- bzw. Weiterreiseticket.


Verlängerung des Aufenthalts

U.a. EU-Bürger und Schweizer benötigen auch für Aufenthalte von über 90 Tagen kein Visum. 

Flugzeug

Guadeloupes nationale Fluggesellschaft heißt Air Caraïbes (TX) (Internet: www.aircaraibes.com). Air France (AF), Corsairfly (SS) (www.corsairfly.com) und LIAT Airlines (LI) (Internet: www.liatairline.com) bieten Flugverbindungen zu den Karibikinseln an. Guadeloupe erreicht man am schnellsten über Paris.

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Point-à-Pitre (PTP) (Le Raizet) (Internet: www.guadeloupe.aeroport.fr/aeroport.php) liegt 3 km außerhalb der Stadt und hat zwei internationale Terminals: Guadeloupe Pôle Caraibes und Le Raizet. Busse und Taxis fahren zum Stadtzentrum. Bank, Bar, Mietwagenverleih, Tourist-Information und Duty-free-Shop.

Schiff

Holland America, Royal Caribbean, Cunard und Princess Cruises u.a. laufen Guadeloupe an. Es gibt zahlreiche Schiffsverbindungen zwischen Guadeloupe und Martinique, die auch Miami und San Juan (Puerto Rico) anlaufen. Fähren und Tragflächenboote fahren regelmäßig von Pointe-à-Pitre zu den Karibikinseln Dominica, Martinique und St. Lucia. Compagnie Générale Maritime (www.cma-cgm.com) bietet wöchentliche "Bananendampfer"-Verbindungen von Guadeloupe nach Martinique, Dominica und St. Lucia.

Flugzeug

LIAT (LI) (Internet: www.liatairline.com) und Air Caraïbe (TX) (Internet: www.aircaraibes.com) verbinden Guadeloupe mit den kleineren Inseln. Air France (AF) bietet in begrenztem Umfang Flüge zwischen den Inseln an. Man kann auch chartern.

Inland-Flughäfen

St. Martin (SFG) (Espérance) liegt 4 km außerhalb von Marigot. Bar, Busverbindungen und Taxis.
St. Barthélemy (SBH) liegt 2 km von Gustavia entfernt. Taxistand.

Schiff

Regelmäßige Fährverbindungen zwischen den Inseln:
- Pointe-à-Pitre, Saint François und Trois-Riviéres nach Terre-de-Haut/Les Saintes (von Terre-de-Haut auch zur Nachbarinsel Terre-de-Bas);
- von Pointe-à-Pitre nach Grand Bourg auf Marie-Galante (u. U. Zwischenstopp in Saint Louis); 
- Fähren pendeln zwischen Marigot/St. Martin und Gustavia/St. Barthélemy.

Bus/Pkw

Es herrscht Rechtsverkehr. Die Straßen auf Guadeloupe sind i. Allg. gut. Einheimische sind gute Fahrer, aber scheinbar immer in Eile, und Sicherheitsabstände werden oft nicht eingehalten.

Beim Einfahren in einen Kreisverkehr sollte man anderen immer Vorfahrt gewähren und sich dann rechts halten, bis man seine Ausfahrt erreicht hat. Zusätzliche Zeit sollte man für die Fahrt zu einem Termin wegen langsam fahrender Lastwagen und Gruppen von Radfahrern einplanen.

Die Point de la Gabare-Brücke über den Salée verbindet die beiden Hauptinseln Grande-Terre aund Basse-Terre.

Es gibt ein gutes öffentliches Busnetz. Busse fahren von Point-à-Pitre und Basse-Terre zu allen Städten.

Taxis sind vorhanden; viele Autovermietungen stehen zur Verfügung.

Unterlagen:
Eigener Führerschein ausreichend, muss aber mindestens ein Jahr alt sein. Internationaler Führerschein empfohlen. Rechtsverkehr.

Hotels

Auf Guadeloupe gibt es eine gute Hotelauswahl, die Palette reicht von Spitzenhotels bis zu freundlichen Landgasthöfen. Die Unterkünfte auf abgelegeneren Inseln sorgen manchmal für eine angenehme Überraschung, sind jedoch oft recht einfach. Gegenwärtig stehen über 4000 Zimmer zur Verfügung. Hotelsteuer ist normalerweise im Preis inbegriffen, je nach Saison werden 15-30 % Bedienungssteuer aufgeschlagen. Viele Hotels erheben eine Standardgebühr. Das Relais de la Guadeloupe bietet einen zentralen Buchungsservice.

Kategorien:
3- und 4-Sterne-Hotels mit Sportanlagen und Unterhaltungsangebot. Darüber hinaus gibt es zwei eigene Hotelkategorien: Hibiskus (H) und Alamandas (A). Die Hibiskus-Hotels entsprechen in etwa 2 oder 3 Sternen und sind meist Familienbetriebe; Alamandas-Hotels sind gute 1- oder 2-Sterne-Hotels. Die meisten Hotels bieten unterschiedliche Kombinationen an:

Full American Plan (FAP):
Zimmer mit Vollpension (einschl. Nachmittagstee).
American Plan (AP): Zimmer mit drei Mahlzeiten.
Modified American Plan (MAP): Zimmer, Frühstück und Abendessen, in manchen Hotels auch Nachmittagstee.
Continental Plan (CP): Zimmer mit Frühstück.
European Plan (EP): nur Übernachtung.

Camping

Zur Zeit gibt es nur einen Campingplatz in Guadeloupe. Weitere Informationen vom Office du Tourisme (s. Adressen).

Urlaubsorte & Ausflüge

Point-à-Pitre ist das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Guadeloupes. Im Mittelpunkt der schönen Stadt liegt der Place de la Victoire.Auf dem bunten Markt gibt es viel zu entdecken. Am malerischen Hafenkönnen Besucher dem geschäftigen Treiben zusehen und die engen Gassenerkunden. Der Pavillion d'Exposition de Bergevin und das Centre Cultural Remy Nainsouta sind zwei interessante Museen, für deren Besuch man sich Zeit lassen sollte.
Auf Basse-Terre liegt der Ort Saint Marie de Capesterre, an dem Kolumbus einst landete. Im Süden steht ein beeindruckender Hindutempel, manchmal kann man rituellen Opferzeremonien zusehen. Trois-Rivières bietet eine interessante Sammlung von Indiorelikten, die auf dem Weg zum Nationalpark bei Saint-Claude bewundert werden können. Dieser 2960 ha große Park liegt an den Ausläufern des erloschenen Vulkans La Soufrière, der sich 1467 m hoch erhebt. Die verschlafene französische Kolonialstadt Basse-Terre liegt am Fuß des La Soufrière. Das St. Charles Fort(1605), ein interessantes Beispiel französischer Militärarchitektur,wurde restauriert und zu einem Museum umgebaut. Die Kathedrale und derMarktplatz sind sehenswert.
Am Fort Fleur de L'Epée auf Grande-Terre befinden sich einige eindrucksvolle Höhlen, nördlich davon liegt die alte »Zuckerstadt« Sainte Anne. La Désirade ist ruhig und touristisch wenig erschlossen. Die Iles des Saintes bestehen aus einer Kette von kleinen Inseln, von denen nur Terre-de-Haut und Terre-de-Bas bewohnt sind. Beide Inseln sind sehr reizvoll und bieten eine gute Auswahl an Hotels. Marie-Galantehat neben guten Hotels und atemberaubenden Stränden zahlreicheSehenswürdigkeiten aus der Zeit, in der die Insel noch eine großeZuckerplantage war. Über 100 Zuckermühlen sowie eine Rum-Destilleriekönnen besichtigt werden. Auf der Miniaturinsel St. Barthélemy,einem beliebten Feriendomizil für Berühmtheiten aus dem Showbiz, kannman in einem friedvollen Urlaubsambiente Spezialitäten derfranzösischen Küche genießen. St. Martin bietet sowohl ruhigeBuchten, in denen das Meer spiegelglatt ist, als auch Strände mitstärkerer Brandung, so dass die verschiedensten Wassersportartenausgeübt werden können.


Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 3,513 Mrd. US$ (2003)
pro Kopf: 7.900 US$ (2003)

Wachstumsrate: k.A.

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: k.A.

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 15 % (2002)
Industrie: ca. 17 % (2002)
Dienstleistungen: ca. 68 % (2002)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Bananen, Rum, Zucker, Kaffee, Kakao, tropische Früchte und Vanille), Leichtindustrie und Tourismus

Außenhandel
Importe: ca. 1,766 Mrd. US$ (2002)
Exporte: ca. 147,8 Mio. US$ (2002)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, Martinique, USA, Japan

Umgangsformen

Leichte Sommeranzüge bzw. Sommerkleider oder leichte Kostüme. Die günstigste Zeit für Geschäftsreisen ist Januar bis März sowie Juni bis September. Geschäftsverbindungen bestehen hauptsächlich mit Frankreich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.

Kontaktadressen

Chambre de Commerce et d'Industrie de Pointe-à-Pitre (Industrie- und Handelskammer)
Hôtel Consulaire, Rue Félix Eboué, 97159 Pointe-à-Pitre.
Tel: (05) 90 93 76 00.
Internet: www.cci-pap.org

Zollfrei einkaufen

S. Frankreich.Die Einfuhr von Pflanzen und Gemüse jeglicher Art ist verboten, sowie Lebensmittel tierischen Ursprungs und Tiere aller Art aus Haiti.


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