Südamerika » Brasilien - Kreuzfahrten

Südamerika – Schwärmen in den höchsten Tönen

Alte Hochkulturen treffen hier auf atemberaubend schöne Kostbarkeiten der Natur, dazwischen pulsierende Städte, unbändige Lebensfreude und eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten.

Höchste Berge und unendliche Weiten

Südamerika ist reich an Sehenswertem und eine Reise ist den südlichen Teil des amerikanischen Kontinents eröffnet eine Welt mit unvergesslichen Impressionen. Es sind die enormen Höhen und prächtigen Landschaften in den Anden, die eindrucksvoll auf den Besucher wirken. Gigantische Bergriesen und Städte in höchsten Lagen sind hier allgegenwärtig. Beginnend von Venezuela bis in den Süden nach Chile zieht sich dieser Gebirgszug, der zu den längsten der Erde zählt und einzigartige schöne Präsente für seine Besucher vergibt. So etwa das Colca-Tal in Peru mit seinen typischen Terrassen und den faszinierenden Kondoren, die hier majestätisch ihre Kreise ziehen. Auch Machu Picchu, eine der beeindruckendsten und hervorragend erhaltenen archäologischen Stätten, liegt in Peru. Diese Inka-Stadt wird auch von einem mystischen Flair umweht, ist es doch bis heute unklar, warum diese riesige Siedlung von ihren Bewohnern vollständig verlassen wurde. Ebenso rätselhaft auch die Linien von Nazca, die gigantische Scharrbilder in der Wüste darstellen, deren Bedeutung bis heute ebenso nicht völlig geklärt ist. Mit 6000 Kilometern Länge ist Chile das längste Land der Erde und ein Geschenk der Natur. Rund ein Fünftel der Landesfläche stellt geschützte Naturparks dar, die in ihrem Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten. Der üppige Amazonas, Regenwald, die Atacama-Wüste und im Süden ein Naturparadies, für das sich kaum Worte finden lässt. Gletscher von phänomenaler Schönheit, Bergriesen und Vulkane, türkisblaue Fjorde – willkommen in Patagonien, das sich Chile und Argentinien, dessen Teilvon trockenen, weiten Steppen geprägt ist, teilen.
Unglaublich eindrucksvoll auch die Osterinseln, Rapa Nui, mit ihren rund 1500-jährigen Steinköpfen, den Moai, die heute UNESCO Weltkulturerbe sind.

Südamerika steht auch für riesige Metropolen, wie Rio de Janeiro in Brasilien, das mit seinem einzigartigen Flair und den weltberühmten Sehenswürdigkeiten unvergesslich sein wird. Der Zuckerhut und die riesige Christusstatue, die über der Stadt thront, zählen zu den bekanntesten Panoramen. Und natürlich dürfen die Strände Copacabana und Ipanema in der Aufzählung der Sehenswürdigkeiten keinesfalls fehlen, sie sind auch der Inbegriff für südamerikanisches quirliges Lebensgefühl. Eine tosende Schönheit liegt an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien – die Iguazú-Wasserfälle. Argentinien ist das achtgrößte Land der Erde und dementsprechend facettenreich. Buenos Aires sollte unbedingt besucht werden, die Stadt kann als eine einzige Sehenswürdigkeit bezeichnet werden und alle, vom Fußball-Fan bis zum Kulturliebhaber, werden Spannendes in dieser zuweilen europäisch anmutenden Metropole für sich finden. Argentinien ist auch weltberühmt für seine Rinderzucht auf den unendlichen Weiten der Pampa. Fleischlieber sollten keinesfalls darauf verzichten, hier ein Steak zu verkosten. Möglicherweise ist es das beste, das sie je probiert haben.


Lage

Westliches Südamerika.

Fläche

1.285.220 qkm (496.226 qm).

Bevölkerungszahl

30.147.935 (2014).

Bevölkerungsdichte

23,5 pro qkm.

Hauptstadt

Lima.

Staatsform

Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).

Geographie

Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden erreichen eine Höhe von über 6000 m. Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt über bedeutende Bodenschätze.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls hier niedergelassen.

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.

Religion

81,3 % Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ - 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Peru.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 Std. und im Sommer -7 Std.

Netzspannung

220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Talara 110/220 V, 60 Hz; amerikanische Stecker.

Regierungschef

Pedro Cateriano, seit April 2015.

Staatsoberhaupt

Ollanta Humala, seit Juli 2011.

Währung

1 Sol = 100 Céntimos. Währungskürzel: S/., PEN (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 S/. Münzen sind im Wert von 5, 2 und 1 S/. sowie 50, 20, 10, 5 und 1 Céntimos im Umlauf. (5 und 1 Céntimos sind selten im Umlauf.) Praktisch überall in den Städten Perus wird der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert. Immer häufiger wird in Touristenzentren auch der Euro als Zahlungsmittel angenommen.

Geldwechsel

Reisende sollten US-Dollar oder Euros mitführen, die überall gewechselt werden können. Man sollte kleine Stückelungen von US$-Noten und von einheimischer Währung mit sich führen. Soles eignen sich speziell für kleinere Ausgaben und Transaktionen. Beschädigte Banknoten können jedoch zurückgewiesen werden.

Der Umtausch anderer ausländischer Währungen ist in Lima, Arequipa und Cosco begrenzt möglich, außerhalb dieser Städte jedoch nicht.

Banken verlangen hohe Kommissionen. Offiziell darf nur die Banco de la Nación Geld wechseln, zahlreiche Casas de Cambios (Wechselstuben) und einige der großen Hotels sind aber autorisierte Zweigstellen der Nationalbank. Die Casas de Cambios sind für ihre guten Wechselkurse und zügige Bedienung bekannt.

Kreditkarten

Vor allem MasterCard und Visa, aber auch American Express und Diners Club werden in Lima von den meisten Restaurants, Hotels und Serviceanbietern akzeptiert. Außerhalb der Hauptstadt kann die Bezahlung per Kreditkarte mit Schwierigkeiten verbunden sein. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden von Banken und einigen Hotels akzeptiert, allerdings zu schlechteren Wechselkursen.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen. Deklarationspflicht bei Ein- und Ausfuhr von Beträgen im Gegenwert von über 10.000 US$.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-17.00/18.00 Uhr, z. T. auch Sa 09.00-13.00 Uhr. Im Sommer können die Öffnungszeiten etwas abweichen.

Wechselkurse

1.00 EUR = 3.86 PEN
1.00 CHF = 3.54 PEN
1.00 USD = 3.38 PEN
Wechselkurse vom 10 April 2016


Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
24 Mar Gründonnerstag
25 Mar Karfreitag
1 May Tag der Arbeit
29 Jun Fest vom Hl. Petrus und Hl. Paulus
28 Jul - 29 Jul Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag
30 Aug Tag der Heiligen Rosa von Lima
8 Oct Schlacht von Angamos
1 Nov Allerheiligen
8 Dec Mariä Empfängnis
24 Dec Heiligabend (halber Tag)
25 Dec Weihnachten

] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Trinkwasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Das Trinkwasser außerhalb der größeren Städte sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.

Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollte man außerhalb der Städte meiden. Fleisch- und Fischgerichte sollten gut durchgekocht und heiß serviert werden. Den Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse nur gekocht und Obst geschält essen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Klima

Der Winter dauert von Juni bis September. In dieser Zeit ist es in den Bergen klar, in den Küstengebieten dagegen oft neblig. An der Küste und um Lima ist von Dezember bis April Sommer, im Dschungel und in den Bergen ist die Regenzeit von November bis März.

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münz- und Kartentelefone. Telefonkarten werden in Kiosken und in Supermärkten verkauft. Die Karte muss zu der Telefongesellschaft passen, zu der das Telefon gehört. Die Auskunft ist unter 103 erreichbar (Service auf Spanisch).

Mobiltelefon

Triband-Netz, GSM 1900. Netzbetreiber ist TIM Peru (Internet: www.tim.com.pe). Mobiltelefone können in Lima und größeren Städten bei Telefónica del Peru auf begrenzte Zeit gemietet werden.

Fax

Stehen in einigen Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Es gibt Internetcafés in den größeren Städten.

Telegramme

Können bei Telefónica del Peru (Internet: www.telefonica.com.pe) in Lima, Pasaje Piura #25 aufgegeben werden. Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.00-20.00 Uhr, So 08.00-14.00 Uhr.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Außerhalb Limas ist die Post weniger zuverlässig. An Postfächer innerhalb Perus adressierte Luftpostsendungen sind ca. vier Tage unterwegs, man muss jedoch mit Verzögerungen rechnen. Öffnungszeiten des Hauptpostamtes in Lima: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr sowie So 08.00-12.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Botschaft der Republik Peru

Generalkonsulate mit Visumerteilung in Genf (Tel: (022) 707 49 17, Internet: www.conperginebra.ch) und Zürich (Tel: (044) 211 82 11/12. Internet: www.conperzurich.ch).
Telefon: (031) 351 85 55. Konsularabt.: Tel (031) 351 85 67.
Website: www.embaperu.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr. Tel. Auskünfte Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.


Botschaft der Republik Peru

Mahlerstrasse 7/22, A-1010 Wien, Austria Telefon: (01) 713 43 77, 715 49 93. Konsularabt.: (01) 713 43 77 12.
Email: embajada@embaperuaustria.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr und 14.30-16.30 Uhr (Publikumsverkehr nachmittags nur nach Vereinbarung).


Botschaft der Republik Peru

Generalkonsulate mit Visumerteilung in Offenbach (069) 133 09 26, Hamburg (Tel: (040) 47 67 45) und München (Tel: (089) 13 92 88 80. Honorarkonsulate mit Visumerteilung in Bremen, Hannover und Düsseldorf.
Telefon: (030) 206 41 03. Konsularabt.: Tel: (030) 229 14 55 und 229 15 87.
Website: www.botschaft-peru.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr (Termine nur nach tel. Vereinbarung).


Comisión de Promoción del Perú, Lima (PROMPERÚ)

Calle 1 Oeste 50, Edificio MINCETUR, Pisos 13 y 14 , PE-Lima 27, San Isidro , Peru Telefon: 616 73 00 oder 616 74 00.
Website: www.promperu.gob.pe
Öffnungszeiten: Rund um die Uhr bietet die Telefonnummer 574 80 00 touristische Hilfe bei Problemen im Hotel oder mit den Fluglinien. 


Commission for the Promotion of Peru (PROMPERÙ) und MINCETUR

c/o fame creative lab
Telefon: (0175) 276 80 33.
Website: www.peru.travel/de


Peruline

Hohenzollerndamm 56, D-14199 Berlin, Germany Telefon: (030) 91 50 59 12.
Email: info@peruline.de
Website: www.peruline.de


Essen & Trinken

Beim Würzen wird besonders großzügig mit Aji und Ajo (Pfeffer und Knoblauch) umgegangen. Ceviche ist eine einheimische Spezialität (in Zitronensaft marinierter roher Fisch, der mit Maiskolben, Kartoffeln und Zwiebeln gegessen wird); wegen der Cholera-Gefahr sollte man jedoch auf den Genuss dieser Delikatesse verzichten. Escabeche ist eine Vorspeise aus gekochtem Fisch, die kalt gegessen und mit Pfefferschoten und Zwiebeln garniert wird. Corvina (Seebarsch) wird verschiedenartig zubereitet. Jakobsmuscheln (Conchitas), Miesmuscheln (Choros) und Krabben (Camarones) sind ebenfalls zu empfehlen. Chupe de Camarones ist ein Eintopf aus Krabben, Milch, Eiern, Kartoffeln und Pfefferschoten. Weitere Spezialitäten sind Sopa Criolla (stark gewürzte Suppe mit Rindfleisch und Nudeln), Aji de Gallina (Hühnerfleisch in pikanter Sahnesoße), Anticuchos (südamerikanischer Kebab) und Lomo Saltado (Rindfleischstücke mit Zwiebeln und Paprikaschoten, gedünstet und mit Bratkartoffeln und Reis angerichtet). Reis und Kartoffeln sind die Beilagen fast aller Gerichte. In den Hotels und Restaurants wird am Tisch bedient.

Getränke:
Einheimische Biere sind ausgezeichnet. Pisco Sour wird aus einem kräftigen Weinbrand hergestellt und ist ein beliebtes einheimisches Getränk. Chicha de Jora (fermentiert) und Chicha Morada (alkoholfrei) sind Getränke, die schon bei den Inkas beliebt waren.

Nachtleben

In den Urlaubsorten gibt es zahlreiche Bars, Diskotheken und Casinos. Peñas sind die traditionellen Stätten des peruanischen Nachtlebens. Dort kann man der Criolla (Volksmusik) zuhören und kleinere Mahlzeiten bestellen. Das Nachtleben in Lima und Cuzco ist sehr abwechslungsreich, die Diskotheken, Peñas, Pubs und Karaoke-Bars sind bis 03.00 oder 04.00 Uhr morgens geöffnet.

Einkaufstipps

Wollsachen und Teppiche aus Alpaca- und Lamawolle, Masken, handgewobene Ponchos und Nachbildungen alter Inka-Schmuckstücke, Artikel aus Silber, Gold, Leder und Holz.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 10.00-13.00 und 16.00-20.00 Uhr.

Sport

Stierkampf Die bedeutendsten Stierkämpfe finden in der Plaza-de-Toros-de-Acho-Arena von Lima statt (Oktober bis März). Golf/Tennis: Tennis- und Golfplätze gibt es in Lima und den Vororten. In einigen Privatklubs darf man auch als Besucher spielen. Reiten kann man im zentralen Hochland und in den Pferdezuchtgebieten des Südens (Ica). Bergsteigen und Trekking: Die Anden, in denen es einige unbezwungene Gipfel gibt, sind ein besonderer Anziehungspunkt für alle Bergsteiger und Wanderer. Bergwanderungen können das ganze Jahr über unternommen werden, am günstigsten ist die Trockenzeit (Jni bis September). Die bekanntesten Trekkingrouten sind der Inka-Pfad nach Machu Picchu sowie die tropische Bergkette der Cordillera Blanca (Huascarán-Nationalpark). Forschungsreisen: Informationen vom South American Explorers Club. Wassersport: An der Küste können fast alle Wassersportarten ausgeübt werden. An den Stränden von Lima können Surfbretter gemietet werden. Fischen: Im Titicaca-See und in Conococha kann man Lachse und Forellen fangen. Das Meer ist ebenfalls für seinen Fischreichtum bekannt.

Veranstaltungskalender


Jan. Marinera-Tanzfestival, La Libertad. Febr. (1) Karneval (landesweite Feiern, vor allem in Cajamarca, Puno, Ayacucho und Iquitos). Febr. Virgen de la Candelaria, Puno. März La Vendimia (Weinfestival), Ica. März Festival des peruanischen Passgang-Pferdes, Pachacámac. März/April Karwoche (landesweite Feierlichkeiten, besonders aber in Ayacucho und Tarma). Mai Maifestival, Huaraz. Mai/Juni Qoyllur Rit'i (Pilgerfahrt zum Schneestern, größte Pilgerfahrt der indianischen Ureinwohner Amerikas), Quispicanchis nahe Cuzco. Juni (1) Fronleichnam- und Folklorefest, Cuzco. (2) Inti Raymi (Sommersonnenwende). (3) San Juan Festival, Iquitos. Juli Fest der Jungfrau von El Carmen, Paucartambo, Cuzco. 28. Juli Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag, landesweit. Aug. (1) Festidanza (Folklorefest mit Musik und Tanz), Arequipa. (2) Santa Rosa de Lima-Tag (Schutzheilige Amerikas und der Philippinen). Sept. Internationales Frühlingsfestival, Trujillo (Umzüge, Ausstellungen, Volksmusik und Gastronomiewettbewerbe). Okt. Prozessionen zu Ehren des Herrn der Wunder, Lima. Nov. (1) Stierkampf-Festival, Lima. (2) Jubiläumswoche, Puna. 24. Dez. Santuranticuy-Jahrmarkt (Verkauf von Heiligenbildern und Kunsthandwerk), Cuzco.

Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.  Das Leben verläuft geruhsam, und die Peruaner begründen ihre Unpünktlichkeit lachend mit La Hora Peruana - die peruanische Zeit.

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, am Abend zieht man sich allerdings etwas festlicher an. Zahlreiche Geschäftsleute tragen im Sommer Guayaberas (traditionelle Hemden ohne Krawatte). Shorts und Badebekleidung gehören an den Strand.

Trinkgeld:
Rechnungen enthalten i. Allg. 15% für Bedienung. Ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5% wird erwartet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Peru
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 17.03.2016
Unverändert gültig seit: 16.03.2016
Landesspezifische SicherheitshinweiseKriminalitätIn Peru herrscht für Touristen im Vergleich zu den EU-Staaten ein höheres Risiko, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Auf der Panamericana (Hauptverbindung Nord - Süd) wird seit einiger Zeit, besonders in den Regionen um Ica und Arequipa, ein Anstieg der Überfälle auf Überlandbusse registriert. In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und wie in anderen Städten auch nachts nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen.Besonders in Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung Taxifahrer mit involviert waren. Besonders in den touristisch beliebten Orten gibt es regelmäßige Fälle von sogenannten Express-Kidnappings. Dabei werden die Opfer meistens im Taxi überwältigt und bis zu 24 Stunden festgehalten – in dieser Zeit wird u. a. mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abgehoben. Besonders gefährdet sind Besucher von Diskotheken. Zumeist kann in den Bars und Restaurants kostenlos ein Taxi bestellt werden. Auch Türsteher vor Diskotheken kennen häufig zuverlässige Taxifahrer. Inzwischen sind die meisten Restaurants auch direkt per Funk mit Taxizentralen verbunden, so dass keine Notwendigkeit besteht, ein Taxi von der Straße zu nehmen.Es wird grundsätzlich empfohlen, nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen, deren Fahrer sich ausweisen können bzw. deren Ausweis sichtbar im Taxi hängt. Nutzer von Smartphones haben außerdem die Möglichkeit, über entsprechende Apps (z. B. Easy Taxi und Taxibeat) Taxis zu bestellen.Auch nach der Ankunft am Flughafen Lima werden leider immer wieder Touristen während des Taxitransfers oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt. Es wird dringend empfohlen, alle Gepäckstücke und auch Handtaschen u. ä. im Taxi außer Sichtweite von Passanten zu verstauen, da es an verstopften Kreuzungen und roten Ampeln oft zu Überfällen kommt, bei denen die Fensterscheibe des Taxis eingeschlagen wird. Gelegentlich sind Taxifahrer an Überfällen beteiligt. Deshalb wird geraten, für den Flughafentransfer vom in Callao gelegenen Flughafen Limas („Jorge Chavez") nach Lima ein Taxi bei den innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen Taxigesellschaften (genaue Informationen unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.lap.com.pe/) zu bestellen und stets wachsam zu sein.Es wird ferner empfohlen:
  • Immer Aufmerksamkeit walten zu lassen, möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts zu reisen bzw. sich nachts nicht allein und immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufzuhalten;
  • bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren;
  • bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) zu achten;
  • bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen; Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels;
  • Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; nur die benötigte Menge Geld mitzunehmen und Wertgegenstände, Reiseschecks und Dokumente im Hotelsafe zu hinterlegen;
  • Rucksäcke und Taschen nicht über die Rückenlehne von Stühlen in Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen zu hängen; Taschen und Rucksäcke immer dicht am Körper zu tragen;
  • Geld nur in Banken und Wechselstuben zu tauschen sowie das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren etc. zu vermeiden;
  • Armenviertel in Großstädten zu meiden;
  • wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten;
  • jede Berührung mit Drogen aller Art zu unterlassen (hohe Strafen, s. u.), Vorsicht walten zu lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen;
  • nur Dienstleistungen von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch zu nehmen und keine Touren auf der Straße zu kaufen; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen zu lassen
  • sich für Fragen und Hilfe an die Reiseleiter und/oder die Touristenauskunft und ggf. die Polizei bzw. die Touristenpolizei zu wenden.
Reisen über LandIm Kampf gegen den Drogenhandel wurde der Notstand um die Distrikte Ramón Castilla und Yavarí in den Grenzgebieten zu Kolumbien und Brasilien erweitert. Mit den ohnehin üblichen Einschränkungen im Reiseverkehr ist durch diese Maßnahmen zu rechnen.Die von Ecuador nach Chile führende gebührenpflichtige Haupttransitstrecke „Panamericana" ist durchgehend gut ausgebaut. Reisende, die mit einem Privat-Kfz unterwegs sind, sollten die an den Mautstationen („Peaje") ausgegebenen Tickets gut aufbewahren. Bei Unfällen oder Pannen steht Reisenden durch die Zahlung der Maut kostenlose Hilfe zu, die Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut, in abgelegenen Gegenden sind hingegen auch die Verbindungen zwischen größeren Orten zumeist nicht befestigt und im Hochland gelegentlich – besonders während der Regenzeit in den Sommermonaten November bis April - wegen Erdrutschen nicht oder nur schwer befahrbar.Von Nachtfahrten mit eigenem PKW wird wegen des Unfall- und Überfallrisikos grundsätzlich abgeraten.In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen.Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können dazu führen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen überfluten oder wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren usw. Dadurch können Fahrzeuge auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein. Auch die beliebte Zugverbindung von Cusco nach Machu Picchu ist gelegentlich betroffen.Für aktuelle amtliche Wetterwarnungen empfiehlt sich die Homepage des Servicio Nacional de Meteorologia e Hidrologia (entspricht dem Deutschen Wetterdienst): Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.senamhi.gob.pe/. Bei Naturkatastrophen gibt die staatliche Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) aktuelle Hinweise in spanischer und englischer Sprache: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.indeci.gob.pe/.Reisende in Peru sollten die Medienberichte stets aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die über 30 landesweiten Büros von „iPeru" (staatliche Touristenauskunft und –assistenz) helfen in der Regel sehr rasch und zuverlässig mit aktuellen Hinweisen weiter.  Erreichbarkeit: 24-Std.-Tel.: +51 1 574 8000, Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.peru.travel/de/Iperu-Torusit-Informationsburos.aspx sowie Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.peru.travel/de/Iperu-Torusit-Informationsburos/angebote-des-maklerburos.aspx für eine Übersicht der Regionalbüros, E-Mail: iperu@promperu.gob.pe .In einigen Provinzen, z. B. im Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro (auf Spanisch abgekürzt VRAEM), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.Im VRAEM kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende besonders hoch.In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Reisende, die eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, werden zu allergrößter Vorsicht aufgerufen. Es wird dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen.Die Benutzung von Überlandbussen kann besonders in den Gebirgsregionen u. a. aus Sicherheitsgründen nicht pauschal empfohlen werden. Es ereignen sich regelmäßig Unfälle mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten. Landesweit sollten nächtliche Busfahrten grundsätzlich vermieden werden.Die Anreise nach Iquitos sollte mit dem Flugzeug stattfinden; von Reisen mit Schiffen von Pucallpa oder Yurimaguas wird abgeraten (schlechte hygienische Zustände an Bord, schlechte Verpflegung und die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Gruppen). In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße. Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

] Bulgarien, Großbritannien, Irland, Kroatien, Rumänien und Zypern).(b) Island, Liechtenstein und Norwegen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Std. mit dem selben Flugzeug oder dem nächsten Anschlussflug weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über reservierte Sitzplätze verfügen, benötigen kein Transitvisum. Gültige Reisedokumente und die Bestätigung der Platzreservierung müssen vorgelegt werden.

Visaarten

U.a. Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Transitvisum. Einzelheiten von der Botschaft.

Visagebühren

Deutschland und Österreich
Touristen- und Geschäftsvisum: 30 €.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich besitzen und in Deutschland oder Österreich ihren Wohnsitz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum: 33 CHF.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Hinweis: Studentenvisa werden von den konsularischen Vertretungen derzeit nicht ausgestellt.

Gültigkeitsdauer

Touristenvisum: 12 Monate gültig für eine Aufenthaltsdauer von max. 183 Tagen.
Geschäftsvisum: 12 Monate gültig für eine Aufenthaltsdauer von max. 183 Tagen.

Antragstellung

Persönlich im Konsulat bzw. in der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Postalische Anträge werden nur in Ausnahmefällen bearbeitet.

Antragstellung

Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 1-2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens Monate gültig ist (Bei Beantragung eines Geschäftsvisums in München ist eine Kopie der personenbezogenen Daten ausreichend. Der Reisepass muss dann beim Interview im Original vorgelegt werden.).
(d) Buchungsbestätigung der Rück- oder Weiterreise und Unterkunftsnachweis bzw. Einladung.
(e) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder mit Verrechnungsscheck; auch per Überweisung mit Beleg).
(f) Nachweis, dass der Antragsteller seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat.
(g) Privatreisen: Einladungsschreiben oder Einkommensnachweis.
(h) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.Geschäftsvisum zusätzlich:
(j) Firmenschreiben mit Besuchsanlass und zu besuchenden peruanischen Firmen.(k) Einladung des Geschäftspartners in Peru.

Bearbeitungszeit

Unterschiedlich. Auskunft erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Reisen in das Amazonasgebiet: Gelbfieberimpfung für alle Reisenden vorgeschrieben.

Weitere Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Meldepflicht

Geschäftsreisende aller Nationalitäten benötigen ein Geschäftsvisum und sind in Peru meldepflichtig. Sie müssen sich nach ihrer Ankunft bei der Superintendencia Nacional de Contribuciones (Finanzbehörde) melden.

Dokumente bei der Einreise

Gelegentlich muss das Rück- bzw. Weiterflugticket vorgelegt werden. 

Verlängerung des Aufenthalts

Touristen- und Geschäftsvisa sind nicht verlängerbar. 

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen wird ein Internationaler Impfausweis (erhältlich beim Amtstierarzt) benötigt, der Angaben zum Halter, zur Identität des Tieres und über eine Tollwutimpfungen (mind. 30 Tage alt) enthält und sowohl vom Amtstierarzt als auch von der ihm übergeordneten deutschen, österreichischen oder schweizer Dienststelle (in Berlin ist dies das Standesamt Berlin I) und schließlich vom zuständigen peruanischen Konsulat beglaubigt werden muss. Benötigt wird auch eine amtstierärztliche Bescheinigung, dass das Tier frei von Krankheiten ist, welche ebenfalls den beschriebenen Beglaubigungsweg durchlaufen muss. Eine Quarantäne ist dann in Peru nicht notwendig.

Flugzeug

Perus nationale Fluggesellschaften ist Lan Peru (LP).

Lan Peru fliegt sechsmal wöchentlich von Frankfurt/M. über Madrid nach Lima. Keine Direktflüge von Zürich oder Wien (Umsteigen z. B. in Frankfurt/M., Paris, Madrid, New York oder Miami). Lan und Iberia (IB) (Internet: www.iberia.com) fliegen mehrmals pro Woche ab Madrid nach Lima. Lufthansa (LH) bietet Zubringerflüge von allen Städten Deutschlands sowie aus Österreich zu den LAN-Langstreckenflügen an. Swiss International (LX) dient als Zubringer von der Schweiz aus. Iberia (IB) ist ebenfalls aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Zubringer nach Madrid nutzbar.

Lima wird u.a. auch von Aeroméxico (AM) (Internet: www.aeromexico.com), Alitalia (AZ) (Internet: http://www.alitalia.com/), American Airlines (AA) (Internet: www.aa.com), United Airlines (UA) und Delta Airlines (DL) (Internet: www.delta.com) angeflogen.

Airpässe

Der TAM South American Airpass ist gültig auf allen Strecken der teilnehmenden Fluglinien innerhalb von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile (mit Ausnahme der Osterinsel), Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Die teilnehmende Fluglinie ist: TAM (JJ). Der Pass gilt für Aufenthalte von mindestens 7 und maximal 45 Tagen und ist nur erhältlich für Passagiere, die ihren Wohnsitz außerhalb Südamerikas haben, in Verbindung mit einem internationalen Hin- und Rückflugticket. Es müssen mindestens 2 und dürfen höchstens 5 Länder bereist werden. Es sind maximal 8 Flugcoupons erlaubt (9 falls Iguazú angeflogen wird), mit maximal 2 Flugunterbrechungen (Stopovers) pro Land. Die Flugroute muss im Flugschein festgelegt und fest reserviert werden. Flüge dürfen umgebucht werden, die Flugroute darf jedoch nicht geändert werden. Kinder unter 12 Jahren erhalten 25%, Kleinkinder unter 2 Jahren (ohne eigenen Sitzplatz) 90% Ermäßigung.

Der Oneworld Visit South America Pass ist gültig auf Strecken der teilnehmenden Fluglinien American Airlines, British Airways, LAN, Qatar Airways sowie die dazugehörenden Fluggesellschaften innerhalb Südamerikas in den folgenden Ländern: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Nur anwendbar für Passagiere, deren Wohnsitz außerhalb Südamerikas ist. Maximal 6 Monate ab Ankunft in Südamerika gültig. Der Airpass beinhaltet mindestens 3 Coupons. Die Anzahl der Coupons ist nicht limitiert. Für jeden Streckenabschnitt wird ein Coupon benötigt. Die Stopovers sind beschränkt auf die Anzahl der gekauften Coupons. Kinder ab 2 Jahren: keine Ermäßigung. Kleinkinder unter 2 Jahren frei (kein Sitzplatzanspruch). Die Reservierung der gesamten Strecke muss vor Abreise, bzw. Ticketausstellung erfolgen. Pro Streckenänderung, oder Änderung des Flugdatums wird eine Gebühr erhoben. Stornogebühren: Mit Stornogebühr vor Reiseantritt, nach Reiseantritt keine Erstattung. Flugscheinkauf/Ausstellung vor Reisebeginn in Deutschland.

Flughafengebühren

30,25 US$, ausgenommen sind Transitreisende.

Internationale Flughäfen

Lima Jorge Chavez Internationaler Flughafen (LIM). (www.lap.com.pe) Der Flughafen befindet sich 16 km nordwestlich vom Stadtzentrum von Lima. Tel:

(01) 517 35 00

.

Schiff

Internationale Kreuzschifffahrtsgesellschaften wie Princess Cruises (Internet: www.princess.com) legen hin und wieder in Callao, dem wichtigsten Hafen, an.

Auf dem Titicaca-See gibt es eine tägliche Fährverbindung zwischen La Paz in Bolivien und Puno in Peru.

Bus/Pkw

Die Panamerikana ist die wichtigste internationale Straßenverbindung. Diese Autobahn verläuft in nord-südlicher Richtung durch die Wüstengebiete an der peruanischen Küste von Tumbes nach Tacna. Die Andenstraße verbindet Peru, Chile und Bolivien. Diese neue Touristenroute führt von San Pedro de Atacama in Chile durch Bolivien bis nach Arequipa in Peru. Eine weitere Straße führt von La Paz (Bolivien) nach Puno am Titicaca-See im Süden Perus.
Busunternehmen wie Ormeño, El Rápido, Tas Choapa Internacional, Empresa Paraguaya de Transporte und Rutas de América bieten Verbindungen nach Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien.

] Die Zeit für Straßenverbindungen zwischen den einzelnen Wasserwegen ist in dieser Tabelle nicht berücksichtigt.

Hotels

Hotels von internationalem Standard findet man in Lima, Cuzco, Arequipa, Trujillo, Iquitos, Cajamarca, Chiclayo, Ica und Tarapoto. Zahlreiche Hotelprojekte sind für die nahe Zukunft geplant, die Infrastruktur außerhalb der Hauptstadt soll verbessert werden. Recht preiswerte Pensiones findet man in allen größeren Ortschaften Perus. In den ländlichen Gebieten ist der Standard der Unterkünfte recht unterschiedlich, Hotels sind in der Regel gut ausgestattet. 18 % für Steuern (IGV) sind in den Rechnungen enthalten. Bei Hotels der höheren Klasse kann es sein, dass zudem noch ein Bedienungsgeld von 1-13 % aufgeschlagen wird.

Kategorien:
1-5 Sterne. Ein Gesetz verlangt das Aushängen besonderer Schilder: H (Hotel), HR (Hotel Residencial), HS (Hostal Residencial) oder P (Pension). Näheres vom Hotelverband: Asociación Peruana de Hoteles, Restaurantes y Afines (AHORA), Av. Larco 730, Of. 302 , Miraflores, PE-Lima 18. Tel: (01) 445 27 62. (Internet: http://www.ahora-peru.com/)

Camping

Keine offiziellen Campingplätze.

Einleitung

Im Anschluss die Kurzbeschreibungen der schönsten Städte und Regionen von Nord nach Süd.

Urlaubsorte & Ausflüge

Der Dschungel: Das Amazonas-Becken zieht sich durch den größten Teil des Landes, ist aber kaum touristisch erschlossen. Von Pucallpa kann man zwar mit dem Boot nach Iquitos auf dem Fluss Ucayali fahren, das beste Transportmittel nach Iquitos, der wichtigsten Stadt des Gebietes, ist aber das Flugzeug. Die Stadt hat große Parkanlagen mit zahlreichen Baum- und Pflanzenarten. Regelmäßige Bootsfahrten werden zu den Siedlungen der Amazonas-Indianer veranstaltet. Die Bademöglichkeiten in dieser Gegend sind sehr gut. Von Iquitos kann man nach Puerto Maldonado fliegen, der Hauptstadt der Provinz Madre de Dios.

Tumbes

-

Die nördlichste Stadt Perus ist ein bedeutendes Sport- und Fischereizentrum.

Chiclayo

-

Chiclayo ist ein Ort im Norden des Landes, in dessen Nähe es archäologische Ausgrabungsstätten gibt: Tucume, Batán und Huaca Rajada, wo 1987 das Grabmal des Señor de Sipán gefunden wurde, das aus der Moche-Periode stammt und ca. 1600 Jahre alt ist.

Trujillo und Chan-Chan

-

Chan-Chan ist die größte aus Lehm gebaute Stadt der Welt und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Lima

-

Im Stadtzentrum findet man Kirchen, Museen, Galerien und Denkmäler. Die Altstadt von Lima ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kirche San Francisco ist berühmt für ihre Katakomben und ihre umfangreiche Sammlung alter Texte. Es gibt auch ein Stierkampf-Museum, das Museo Tourino.

Macchu Picchu

-

Macchu Picchu ist von Cuzco mit der Bahn oder zu Fuß auf dem Inka-Pfad erreichbar. Es gibt Regionalzüge, Touristenzüge und die schnelleren Autovagons. Die Fahrt dauert mehrere Stunden. Am Kilometerstein 88 kann man aussteigen und den Weg auf dem Inka-Pfad fortsetzen. Von hier aus beträgt der Fußweg ca. 30 km zu den Ruinen. Das Gelände ist schwierig, und man sollte mindestens drei Tage für den Weg rechnen.

Cuzco

-

Diese Stadt liegt 3360 m über dem Meeresspiegel. Cuzco war die Hauptstadt der Inkas. Zahlreiche Ruinen der Inkazeit können besichtigt werden, besonders sehenswert ist der Coricancha, der Zweite Sonnentempel. Kirchen wie La Merced und das dazugehörige Kloster San Francisco Belén de los Reves aus dem 17. Jahrhundert sowie die Klöster Santa Clara und San Blas stellen eine eindrucksvolle Mischung von spanischer und indianischer Architektur dar. Der Markt von Cuzco ist eine besondere Attraktion. Von der Ruine der Sacsahuaman-Festung ist die Aussicht auf die Stadt atemberaubend. Leicht erreichbar sind die Inkastätten Kkenkko, Puca Pucara, die Ruinen von Machay, Pisac, Ollantaytambo - und Macchu Picchu.

Ica und Nazca

-

Die Museen beider Städte enthalten Ausstellungsstücke aus der Zeit vor den Inkas. In der Nähe von Nazca findet man die mysteriösen »Landebahnen Außerirdischer«, die Erich von Däniken in seinen Büchern beschrieben hat. Die Fluggesellschaft Nazca Lines veranstaltet preiswerte Rundflüge über dieses Gebiet.

Ayacucho

-

Ayacucho wird auch die »Stadt der hundert Kirchen« genannt. In den Geschäften werden handgearbeitete Keramik, Lederartikel, Stoffe und Schmuckstücke angeboten.

Arequipa

-

Die »Weiße Stadt« liegt am Hang des 2359 m hohen Berges Misti. Der spanische Kolonialeinfluss ist überall zu sehen. Das Nonnenkloster von Santa Catalina bildet ein wunderschönes Stadtviertel.

Puno und Titicaca-See

-

Puno liegt auf der 3800 m hohen Callao-Hochebene. Überall kann man Kirchen der Kolonialzeit und präkolumbianische Überreste besichtigen. Puno ist das Zentrum peruanischer Folklore. Wollstoffe aus Alpaca werden angeboten, außerdem Torito de Pucara (Tongefäße) und Silberwaren. Der Titicaca-See wird als der höchstgelegene befahrbare See der Welt beschrieben.

Tacna

-

Die Kathedrale dieser Stadt an der chilenischen Grenze wurde von Eiffel entworfen, dem Erbauer des Pariser Eiffelturms. Das Eisenbahnmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert.

Wirtschaft

Wirtschaftslage
Die peruanische Wirtschaft wuchs im Jahr 2008 um 9,8 %. Peru liegt damit in der Spitzengruppe Lateinamerikas und deutlich über dem Lateinamerika-Durchschnitt von 4,6 %. Hervorgerufen wurde dieses Wachstum durch eine starke Binnennachfrage sowie hohe Exporterlöse.
Der Anteil der Landwirtschaft am BIP beträgt 8,5 %, der Industrie 21,2 % und des Dienstleistungssektors 70,3 % (Stand: 2008). Ein besonders hohes Wachstum erzielte die Bauwirtschaft mit 16,5 %, hervorgerufen durch zahlreiche industrielle Großprojekte in den Branchen Flüssiggas, Bergbau, Wasserkraft und Infrastruktur.
Die Arbeitslosenquote betrug 2008 8,1 %. 2007 lag sie etwas niedriger mit 6,9 %. Die Staatsverschuldung konnte 2008 auf 24 % des BIP gesenkt werden (2004: 44,1 %) und die Inflationsrate lag bei 5,8 % (2007: 1,8 %). Rund 40 % der Bevölkerung gilt als arm oder extrem arm.

Wichtige Wirtschaftszweige
Es werden hauptsächlich Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Reis, Getreide, Baumwolle und Kaffee angebaut. Peru ist der größte Koka-Produzent der Welt; die Regierung versucht jedoch, den Anbau der Kokablätter zu unterbinden, ein entsprechendes Abkommen mit den USA wurde bereits unterzeichnet.
Die Fischerei spielt eine große Rolle - die Fischbestände erholen sich jedoch derzeit nur langsam, nachdem sie durch klimatische Veränderungen in den achtziger Jahren reduziert wurden. Der Handel wuchs 2008 um 12,8 %, die Landwirtschaft aufgrund günstigen Wetters und hoher Preise im ersten Halbjahr um insgesamt 6,7 %, der Fischfang um 6,2 %. Es gibt große Kupfer-, Gold-, Silber-, Eisenerz-, Kohle- und Phosphatvorkommen. Der Export von Bergbauprodukten erbringt fast die Hälfte der Exporteinnahmen.
Eine neue Perspektive bietet der sich dynamisch entwickelnde Sektor Flüssiggas.

Wirtschaftspolitik
In den vergangenen Jahren bemühte sich die Regierung, die hohe Inflation zu senken, die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren und strebte ein Wirtschaftswachstum von 6 % an. Ein realistisches Ziel der Regierung ist die stete Steigerung des Exportvolumes.

Handelspartner
Die EU, die USA, die anderen Andenpaktländer, Chile, die Mercosur-Länder und China sind die wichtigsten Handelspartner.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Peru ist u.a. Mitglied der Welthandelsorganisation, des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Andengemeinschaft und der Asia Pacific Economic Cooperation (APEC). Seit 2009 bestehen Freihandelsabkommen mit den USA, Chile und China. Freihandelsabkommen mit Japan, Südkorea, Thailand, Mexiko und der EFTA werden angestrebt.

Umgangsformen

Spanischkenntnisse sind erforderlich. Termine sollten im Voraus vereinbart und bestätigt werden. Pünktlichkeit wird von Besuchern erwartet. Visitenkarten sind üblich.
Geschäftszeiten:
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Peru
Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 41 03.

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Lima (Handelskammer)
Av. Giuseppe Garibaldi Nº 396, Jesús María, PE-Lima 11
Tel: (01) 463 34 34.
Internet: www.camaralima.org.pe

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Peru eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
3 Flaschen alkoholische Getränke (insgesamt nicht mehr als 3 l) (Personen ab 18 J.);
2 kg Lebensmittel;
Reisegut und Geschenke dürfen den Gesamtwert von 300 US$ nicht übersteigen.


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