Südamerika » Guayana, Französisch Guayana & Suriname

Südamerika – Schwärmen in den höchsten Tönen

Alte Hochkulturen treffen hier auf atemberaubend schöne Kostbarkeiten der Natur, dazwischen pulsierende Städte, unbändige Lebensfreude und eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten.

Höchste Berge und unendliche Weiten

Südamerika ist reich an Sehenswertem und eine Reise ist den südlichen Teil des amerikanischen Kontinents eröffnet eine Welt mit unvergesslichen Impressionen. Es sind die enormen Höhen und prächtigen Landschaften in den Anden, die eindrucksvoll auf den Besucher wirken. Gigantische Bergriesen und Städte in höchsten Lagen sind hier allgegenwärtig. Beginnend von Venezuela bis in den Süden nach Chile zieht sich dieser Gebirgszug, der zu den längsten der Erde zählt und einzigartige schöne Präsente für seine Besucher vergibt. So etwa das Colca-Tal in Peru mit seinen typischen Terrassen und den faszinierenden Kondoren, die hier majestätisch ihre Kreise ziehen. Auch Machu Picchu, eine der beeindruckendsten und hervorragend erhaltenen archäologischen Stätten, liegt in Peru. Diese Inka-Stadt wird auch von einem mystischen Flair umweht, ist es doch bis heute unklar, warum diese riesige Siedlung von ihren Bewohnern vollständig verlassen wurde. Ebenso rätselhaft auch die Linien von Nazca, die gigantische Scharrbilder in der Wüste darstellen, deren Bedeutung bis heute ebenso nicht völlig geklärt ist. Mit 6000 Kilometern Länge ist Chile das längste Land der Erde und ein Geschenk der Natur. Rund ein Fünftel der Landesfläche stellt geschützte Naturparks dar, die in ihrem Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten. Der üppige Amazonas, Regenwald, die Atacama-Wüste und im Süden ein Naturparadies, für das sich kaum Worte finden lässt. Gletscher von phänomenaler Schönheit, Bergriesen und Vulkane, türkisblaue Fjorde – willkommen in Patagonien, das sich Chile und Argentinien, dessen Teilvon trockenen, weiten Steppen geprägt ist, teilen.
Unglaublich eindrucksvoll auch die Osterinseln, Rapa Nui, mit ihren rund 1500-jährigen Steinköpfen, den Moai, die heute UNESCO Weltkulturerbe sind.

Südamerika steht auch für riesige Metropolen, wie Rio de Janeiro in Brasilien, das mit seinem einzigartigen Flair und den weltberühmten Sehenswürdigkeiten unvergesslich sein wird. Der Zuckerhut und die riesige Christusstatue, die über der Stadt thront, zählen zu den bekanntesten Panoramen. Und natürlich dürfen die Strände Copacabana und Ipanema in der Aufzählung der Sehenswürdigkeiten keinesfalls fehlen, sie sind auch der Inbegriff für südamerikanisches quirliges Lebensgefühl. Eine tosende Schönheit liegt an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien – die Iguazú-Wasserfälle. Argentinien ist das achtgrößte Land der Erde und dementsprechend facettenreich. Buenos Aires sollte unbedingt besucht werden, die Stadt kann als eine einzige Sehenswürdigkeit bezeichnet werden und alle, vom Fußball-Fan bis zum Kulturliebhaber, werden Spannendes in dieser zuweilen europäisch anmutenden Metropole für sich finden. Argentinien ist auch weltberühmt für seine Rinderzucht auf den unendlichen Weiten der Pampa. Fleischlieber sollten keinesfalls darauf verzichten, hier ein Steak zu verkosten. Möglicherweise ist es das beste, das sie je probiert haben.


Lage

Nordküste Südamerikas.

Fläche

163.265 qkm (63.037 qm).

Bevölkerungszahl

573.311 (2014).

Bevölkerungsdichte

3,5 pro qkm.

Hauptstadt

Paramaribo.

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1987. Laut Verfassung von 1987 Einkammerparlament (Nationalversammlung) mit 51 Abgeordneten. Unabhängig seit 1975 (ehemalige Kolonie Niederländisch-Guyana).

Geographie

Suriname grenzt im Norden an den Atlantik, im Osten an den Fluss Marowijne, der die Grenze zu Französisch-Guayana bildet, im Westen an den Fluss Corantijn an der Grenze zu Guyana und im Süden an Wälder, Savannen und Berge, die eine natürliche Grenze zu Brasilien bilden. Der Norden besteht aus Küstenebenen mit Mangrovensümpfen. Weiter im Landesinneren erstreckt sich ein schmaler Savannengürtel. Im Süden geht die Hügellandschaft in Berge über, ist mit dichtem tropischen Wald bedeckt und wird von zahlreichen Flüssen durchzogen.

Sprache

Amtssprache ist Niederländisch. Englisch ist weit verbreitet. Der kreolische Dialekt Sranan Tongo dient als Umgangssprache. Ein Großteil der Bevölkerung spricht Hindi und Javanisch.

Religion

47 % Christen, 27 % Hindus, 20 % Muslime, 5 % Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ - 4.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Suriname.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -4 Std. und im Sommer -5 Std.

Netzspannung

110/220 V, 60 Hz.

Regierungschef

Runaldo Ronald Venetiaan, seit 2000 (wiedergewählt im August 2005).

Staatsoberhaupt

Runaldo Ronald Venetiaan, seit 2000 (wiedergewählt im August 2005).

Währung

1 Suriname-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: S$, SRD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 Sf; Münzen sind im Wert von 250, 100, 25, 10, 5 und 1 Cent im Umlauf.

Geldwechsel

Geld kann in Banken und Wechslstuben in Paramaribo und in anderen Städten umgetauscht werden.

Kreditkarten

Vor allem Visa und MasterCard werden in Paramaribo in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Reiseschecks

Sollten am besten in US-Dollar ausgestellt sein und dürfen nur bei Banken eingelöst werden.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 100 S$ begrenzt (Kinder unter 12 Jahre: 50 S$). Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt; Deklarationsoflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 5.78 SRD
1.00 CHF = 5.35 SRD
1.00 USD = 5.11 SRD
Wechselkurse vom 10 April 2016


Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
24 Mar Phagwah (Holi)
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
1 Jul Internationaler Tag für die Abschaffung der Sklaverei
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
25 Nov Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten
(a) Chinesische, jüdische und hinduistische Geschäfte haben zusätzlich an ihren eigenen Feiertagen geschlossen.(b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.(c) Hindu-Feiertage richten sich nach örtlichen astrologischen Beobachtungen und können daher nur als ungefähres Datum angegeben werden.

] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Das Leitungswasser in Suriname ist als Trinkwasser nicht geeignet. Es wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch der staatlichen »Melk Centrale« ist pasteurisiert und damit unbedenklich. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Klima

Tropisches Klima, das durch Passatwinde gemildert wird. Regenzeiten von Dezember bis Januar und April bis Juli. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Februar bis April.

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 900/1800 Mobilfunknetz betrieben von NV ICMS (Internet: www.icms.parbo.net) und Telesur.GSM. Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf Paramaribo und Umland. Roaming-Verträge bestehen u.a. mit einer Mobilfunkgesellschaft in der Schweiz.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: SRNet (Internet: www.sr.net) und NV ICMS (Internet: www.icms.parbo.net) .

Telegramme

Können von Telesur-Stellen geschickt werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa ist bis zu einem Monat unterwegs, in die Niederlande ca. eine Woche.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Botschaft der Republik Suriname

(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)
Telefon: (+31) (070) 365 08 44.
Website: www.gov.sr


Generalkonsulat der Republik Suriname

(mit Visumerteilung)
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)
Telefon: (+31) (020) 642 61 37, 642 67 17.
Website: www.consulaatsuriname.nl
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do + Fr 09.00-12.00 Uhr. Visabteil.: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.


Ministry of Transport, Communication and Tourism

Prins Hendrikstraat 26-28, SR-Paramaribo, Suriname Telefon: 42 04 22/23/24.
Website: www.mintct.sr


Surinam Tourism Foundation

Dr. J. F. Nassylaan 2, SR-Paramaribo, Suriname Telefon: (597) 42 29 16 oder 42 48 78.
Website: www.suriname-tourism.org


Honorargeneralkonsulat der Republik Suriname

(ohne Visumerteilung)
Das Honorargeneralkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Den Haag. Honorarkonsulat in Düsseldorf.
Telefon: (089) 55 33 63.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.00-12.00 Uhr.


Essen & Trinken

Einheimische Spezialitäten sind indonesische Rijstafel mit Reis (gekocht oder gebraten), gut gewürzten Fleisch- und Gemüsebeilagen, Nasi Goreng (indonesischer gebratener Reis) und Bami Goreng (indonesische gebratene Nudeln). Wohl schmeckend sind auch kreolische Gerichte wie Pom (pürierte Tayerwurzel und Geflügel), Pastei (Hühnerpastete mit Gemüse) und Erdnusssuppe. Indische Gerichte wie Roti (eine Art Fladenbrot), mit Hähnchencurry und Kartoffeln serviert, und chinesische Gerichte wie Chow Mein und Chop Suey sind ebenfalls erhältlich. Moksi Meti (verschiedene Fleischsorten auf Reis) ist eine einheimische Spezialität. Getränke: Dawet (Kokosmilchgetränk), Gemberbier (kreolisches Ingwergetränk) und Pilsner Parbo Bier sind einheimische Spezialitäten.

Nachtleben

In Paramaribo haben einige Hotels Nachtklubs, in denen getanzt werden kann. Einige Diskotheken und mehrere Kinos, einschl. eines Autokinos, bieten weitere Abendunterhaltung. Das Local Events Bulletin, das in den meisten Hotels erhältlich ist, enthält einen Veranstaltungskalender.

Einkaufstipps

Holzschnitzereien, Tabletts, Flaschenkürbisse, Pfeil und Bogen, Hängematten, Flechtwerk, Keramik und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 07.30-16.30 Uhr, Sa 07.30-13.00 Uhr.

Sport

Schwimmen: Die Strände sind zumeist schlammig und zum Baden weniger geeignet. Es gibt aber Hotelswimmingpools und öffentliche Schwimmbäder. Auf Einladung können Besucher auch die Swimmingpools in Privatklubs benutzen. Tennis: Einige Hotels und Privatklubs haben Tennisplätze, die man nach vorheriger Einladung benutzen kann. Weitere Informationen von den Hotels. Golf: Ein 18-Loch-Golfplatz liegt an der Flughafenstraße, 5 km außerhalb von Paramaribo. Segeln: Möglich, Einzelheiten vor Ort im Jachthafen von Ornamibo. Angeln ist ebenfalls beliebt. Publikumssport: In der Hauptstadt finden regelmäßig Fußballspiele im Andre-Kamperveen-Stadion statt, in verschiedenen Sports Halls wird Basketball, Volleyball und Badminton gespielt.

Veranstaltungskalender

Jan. New Year's Jam/Ende des Surifesta (Neujahrskonzerte). Febr. Karneval. März Phagwa (Frühlingsfest der Hindus). April Vier-Abend-Marsch verschiedener Folkloregruppen, Paramaribo. Juli SURIPOP (Komponistenfestival, alle zwei Jahre). Okt. Diwali Festival (Lichterfest der Hindus). Mitte Nov. - Jan. Surifesta (Festivitäten zum Jahresende).

Weitere Auskünfte erteilt die Surinam Tourism Foundation (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Zwanglose Kleidung ist in den meisten Fällen angemessen. Frauen sollten bei Ausflügen ins Landesinnere lange Hosen tragen. Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Fotografieren: Öffentliche Gebäude, militärische Anlagen oder Polizeiwachen sollten nicht fotografiert werden. Am besten immer um Erlaubnis fragen, bevor man Personen ablichtet. Trinkgeld: Hotels berechnen 10-15% für Bedienung, und in manchen Restaurants werden ebenfalls 10% berechnet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Suriname
Sicherheitshinweis vom Ausw�rtigen Amt:
Stand: 25.02.2016
Unver�ndert g�ltig seit: 19.02.2016
Aktuelle HinweiseIn der Region, inklusive Suriname wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch M�cken �bertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die f�r ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen k�nnen.Schwangeren wird daher empfohlen, von vermeidbaren Reisen in ZIKA-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen. (N�heres siehe Medizinische Hinweise).Landesspezifische SicherheitshinweiseBeim Befahren der K�stengew�sser ist Vorsicht geboten. Dort werden immer wieder Boote �berfallen, wenn auch bisher haupts�chlich Fischerboote.Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:Externer Link, �ffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

] Staatsbürger u.a. der folgenden Länder benötigen für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen und für eine einmalige Einreise lediglich eine Touristenkarte, die am Flughafen erhältlich ist:Deutsche, Österreicher, Schweizer und EU-Bürger (Ausnahmen, die ein Visum auch für touristische Aufenthalte benötigen: Bulgarien, Irland, Kroatien, Polen, Rumänien und Zypern). 

Anmerkung - Reisepaß/Visa

Touristen können eine Tourist Card bei den zuständigen diplomatischen Vertretungen beantragen sowie am Tourist Card Counter am Schiphol Flughafen oder bei Ankunft am Johan Adolf Pengel International Airport. Die Tourist Card gilt nicht für Geschäftsreisen und ist nur gültig für eine Einreise.

Transit

Die Möglichkeit des visumfreien Transits für visumpflichtige Reisende besteht nicht.

Visaarten

Touristen-, Geschäfts-, Transitvisum.

Visagebühren

Deutschland, Österreich, Schweiz und TürkeiTouristenvisum:
40 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig),
40 € (mehrmalige Einreise, 2 Monate gültig),
150 € (mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig),
165 € (mehrmalige Einreise, 3 Jahre gültig).Geschäftsvisum:
50 € (einmalige Einreise, 2 Monate gültig),
300 € (mehrmalige Einreise, 2 Jahre gültig).Transitvisum (3 Tage gültig): 10 €.Deutschland, Österreich und die SchweizTouristenkarte bei der Einreise (gültig für eine einmalige Einreise, 90 Tage gültig):20 € in Europa, 25 US$ außerhalb von Europa. 

Gültigkeitsdauer

Touristenvisum: einfach: 2 Monate, mehrfach: 2-12 Monate;
Geschäftsvisum: einfach: 2 Monate, mehrfach: 2-12 Monate.Touristenkarte: einmalige Einreise, bis zu 90 Tage Aufenthalt.
 

Antragstellung

Visa: Persönlich oder postalisch an die Botschaft in Den Haag oder an das Konsulat in Amsterdam oder an die Botschaft in Brüssel.Touristenkarte: Erhältlich nur für Touristen für eine einmalige Einreise beim Konsulat von Suriname in Amsterdam, am Flughafen Amsterdam Schiphol und am Johan Adolf Pengel International Airport in Suriname. Bei Einreise auf dem Landweg aus Französisch Guyana 
muss die Touristenkarte vorab bei einer Auslandvertretung von Suriname beantragt werden.
 

Antragstellung

Visum(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 1 Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per internationaler Banküberweisung mit Beleg).(e) Ggf. Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.Geschäftsvisum zusätzlich:
(e) Entsendungsschreiben mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.(f) eine Kopie des Handelsregisterauszugs des deutschen Unternehmens auf Englisch.Der postalischen Antragstellung sind ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beizufügen.Touristenkarte: (a) ein gültiger Reisepass, der bei der Ankunft noch mindestens 6 Monate gültig ist.(b) ein Rück- oder Weiterflugticket.(c) ggf. ein Nachweis über die Sorgeberechtigung für ein mitreisendes Kind.

Bearbeitungszeit

Ca. 2 Wochen per Postweg, am gleichen Tag bei persönlicher Antragstellung (beim Generalkonsulat in Amsterdam). Anträge sollten frühestens 2 Monate vor der Abreise eingereicht werden.

Meldepflicht

Ausländische Besucher müssen sich innerhalb von 8 Tagen nach Ankunft beim Immigration Office (Vreemdelingendienst, Nieuwe Haven, Van't Hogerhuysstraat, Paramaribo, Tel. (00597) 40 31 01 bzw. 40 36 09) gebührenpflichtig melden (ca. 10 €). Zwei Passfotos sind vorzulegen. Visumverlängerungen können hier ebenfalls vorgenommen werden.

Dokumente bei der Einreise

(a) Rück- oder Weiterreisetickets.(b) Ausreichende Geldmittel.

Verlängerung des Aufenthalts

Verlängerung vor Ort beim Immigration Office (Adresse s. Meldepflicht) auf maximal 6 Monate möglich.

Ausreiseerlaubnis

Reisende müssen sich 2 Tage vor ihrer Ausreise vom Immigration Office einen Ausreisestempel (stamp out) besorgen.

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Surinam Airways (PY) (Internet: www.slm.firm.sr/nl) fliegt über Amsterdam direkt nach Suriname.

KLM (KL)
fliegt ebenfalls nach Suriname. Caribbean Star Airlines (8B) (Internet: http://www.caribbean-airlines.com/) fliegt ab London via Tobago nach Suriname.

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Paramaribo (PBM) (Johan Adolf Pengel) liegt 45 km südlich der Stadt. Bank, Post, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Flughafen- und Linienbusse sowie Taxis stehen zur Verfügung (Fahrzeit 45 Min.).

Schiff

Der wichtigste internationale Hafen ist Paramaribo.

Regelmäßige Fährverbindungen über die Flüsse Suriname und Marowijne nach Französisch-Guayana sowie über den Corantijn nach Guyana.

Bus/Pkw

Die Küstenstraße von Cayenne (Französisch-Guayana) führt nach Suriname.

Achtung

Vor Ausflügen ins Landesinnere sollte man sich genau über die Wetterlage informieren, da schwere Regenfälle zu Verzögerungen führen können.

Einleitung



Anmerkung


Vor Ausflügen ins Landesinnere sollte man sich genau über die Wetterlage informieren, da schwere Regenfälle zu Verzögerungen führen können.

Flugzeug

Surinam Airways (PY) (Internet: www.slm.firm.sr/nl) betreibt Flüge ins Landesinnere und nach Nieuw Nickerie von Paramaribo (Zorg en Hoop Airfield) aus und bietet Charterflüge an.

Charterflüge bietet auch Blue Wing Airlines (Internet: www.bluewingairlines.com).

Schiff

Surinames Flusssystem umfasst insgesamt 3000 km.

Regelmäßige Fährverbindungen, bestehen von Paramaribo nach Meerzorg und nach Reynsdorp, von Boskamp nach Jenny sowie von Uitijk nach Hamburg.

Das Kanu ist ein beliebtes Transportmittel auf den Wasserwegen im Land.

Bahn

Zurzeit fahren keine Passagierzüge in Suriname.

Bus/Pkw

Das Straßennetz ist nur teilweise ausgebaut, die meisten Straßen sind zweispurig, eng und zum Teil kurvenreich. Wegen der vielen Sandstraßen, Schlaglöcher, herumstreunenden Tiere sowie der landesüblichen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr geraten. Wer mit dem Wagen unterwegs ist, sollte ausreichend Ersatzteile mitführen. Es herrscht Linksverkehr.

Bus:
Von der Hauptstadt fahren preiswerte Busse in die meisten Dörfer. Busse sind häufig überladen.

Taxis
haben keine Taxameter, der Fahrpreis sollte im Voraus vereinbart werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen in der Hauptstadt Paramaribo zur Verfügung. Meist fahren nach 22.00 Uhr keine Taxis mehr. 

Mietwagen
sind am Flughafen in Paramaribo sowie durch Vermittlung der größeren Hotels erhältlich.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein erforderlich.

Hotels

In Paramaribo gibt es moderne, klimatisierte Hotels. Aufgrund der beschränkten Zimmerkapazität wird Vorausbuchung empfohlen. Auf Rechnungen wird 10% für Bedienung aufgeschlagen. Es stehen auch mehrere Gasthäuser und Pensionen zur Verfügung, das Fremdenverkehrsamt erteilt weitere Auskünfte. Außerhalb der Hauptstadt und Nieuw Nickerie gibt es nur wenige Hotels und Restaurants, und man sollte seine eigene Hängematte und Lebensmittel mitnehmen.

Camping

Die Urlaubsorte Cola Kreek, Blaka Watra, Zandery 1 und Republiek im Landesinneren bieten Picknickplätze und Camping-/Badestellen.

Urlaubsorte & Ausflüge

Bei einem Stadtbummel in Paramaribo kommt man an zahlreichen Kolonialbauten vorbei. Im nahe gelegenen, restaurierten Fort Zeelandia ist das Suriname-Museum untergebracht. Die aus Holz gebaute römisch-katholische Kirche, der Independence Square und der Palast des Präsidenten dürfen bei einer Besichtigung nicht fehlen. Die Hafen- und Marktbezirke sorgen für weitere Abwechslung. Palmentuin und Cultuurtuin sind herrliche Parkanlagen; Cultuurtuin liegt außerhalb der Stadt.
Die übrigen Landesteile sind nur dünn besiedelt. Wer sich allerdings für tropische Vegetation und das artenreiche Tierleben interessiert, findet auch hier genügend Sehenswertes. Von Mangrovensümpfen, Flüssen, Wasserfällen, tropischem Regenwald und Bergen bis zu Harpyie-Adlern, Riesenottern, Seekühen (Manatees), Jaguaren, Tapiren, Schlangen, Vögeln und Riesenmeeresschildkröten kann man hier die Vielfalt der Natur bestaunen. In zwei Naturreservaten an der Küste gibt es auch gute Strände. Im Raleighvallen/Voltzberg- und im Brownsberg-Naturpark kann man in Lodges Unterkunft finden.


Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 4,254 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 8,900 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 6 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 9,5 % (2004)

Inflationsrate: ca. 6,4 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 70 % (2002)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 10,8 % (2005)
Industrie: ca. 24,4 % (2005)
Dienstleistungen: ca. 64,8 % (2005)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Gewinnung von Bodenschätzen (Aluminium, Eisenerz, Kupfer, Nickel, Gold und Platin), Holzwirtschaft, Landwirtschaft (Reis, Zitrusfrüchte, Gemüse und Bananen), Krabbenfischerei

Außenhandel
Importe: ca. 1,297 Mrd. US$ (2006)
Exporte: ca. 1,391 Mrd. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Kanada, Belgien, Norwegen, USA, Niederlande, Vereinigte Arabische Emirate, Trinidad & Tobago, Japan, China (VR)

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS, 1977), CARICOM, AKP (Lomé/Cotonou), Blockfreie

Umgangsformen

Anzug bzw. Kostüm wird erwartet. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00-15.00 Uhr und Sa 07.00-14.30 Uhr.

Kontaktadressen

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Surinam Chamber of Commerce and Industry, (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 149, Dr J. C. de Mirandastraat 10, Paramaribo
Tel: 47 45 36.

Konferenzen/Tagungen

Informationen und Planungshilfen erteilt das Ministry of Foreign Affairs, Lim A Postraat 25, Paramaribo. Tel: 47 12 09. Fax: 41 04 11. E-Mail: biza@sr.net.

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Suriname eingeführt werden:400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 200 Zigarillos oder 500 g Tabak;
2 l Spirituosen;
4 l Wein;
50 g Parfüm;
1 l Eau de Toilette;
andere Waren und Geschenke bis zu einem Wert von 500 US$.

Einfuhrverbot

Die Einfuhr von Gemüse, Fleisch und Fleischwaren, Kaffee, Pflanzen, Knollen, Zwiebeln, Wurzeln, Fisch, Reis, Kakao, Ananasfrüchten, Bananen, Zitrusfrüchten und Kokosnüssen ist verboten.


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