Das südamerikanische Land heißt seine Besucher heute mit einer wunderbaren Vielfalt und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten willkommen, ohne dabei auf seine Geschichte zu vergessen.
Kolumbien hatte es in der Vergangenheit nicht einfach und auch heute ist es weitgehend noch ein Geheimtipp, der Erstaunliches zu bieten hat. Reisende lernen ein Land kennen, das seine Besucher mit echter Freude empfängt und seine Natur- und Kulturschätze mit Begeisterung vorstellt. Ob es attraktive Städte mit kolonialer Architektur sind, imposante Naturschätze, die in den Anden ebenso zu finden sind wie im üppigen Amazonas-Gebiet oder traumhafte Karibikstrände zum Genießen – Kolumbien überzeugt in all seinen Facetten.
Bogotá, die Hauptstadt von Kolumbien, ist eine bislang recht unerkannte Schönheit mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die auch recht atemberaubende Einsichten bietet. Und das liegt nicht nur an ihrer Lage, die mit 2.640 Metern jedoch auch weiß, wie sie ihre Besucher ein wenig ins „Schnaufen“ bringt. Das Zauberwort heißt hier Entschleunigung und ruhige Erkunden der Stadt, man gewöhnt sich recht schnell an die Höhenlage. Wirklich atemberaubend ist das Museo del Oro, das Goldmuseum. Es zeigt eine Vielzahl an präkolumbianischen Stücken, die aus Gold gefertigt wurden. Glänzender Star des Museums ist das Goldfloß von Eldorado. Der Kolonialstil hält auch viele wunderschöne Winkel in der Stadt bereit, es lohnt sich, sie zu entdecken und zu genießen.
Medellín ist immer noch ein Geheimtipp, obwohl es zu den innovativsten Städten weltweit gehört, wie es von der Entwicklungshilfeorganisation Urban Land offiziell betitelt wurde. Die Stadt hat eine rasante Veränderung hinter sich und genau dort moderne Bildungs- und Kultureinrichtungen etabliert, wo die Schreckenstaten der Geschichte am größten waren. Das Zeichen ist eindeutig, Medellín schreitet mit großen Schritten in eine wunderbare Zukunft, die ebenso angenehm ist wie das Klima. Als Stadt des ewigen Frühlings bezeichnet, sind die Temperaturen einfach herrlich und sie bieten beste Bedingungen für eine artenreiche Flora im Aburrá-Tal, in dem Medellín eingebettet ist. Das jährliche Blumen-Festival lässt sich auf diese Pracht ein und ist bedeutender Teil im Kultur-Kalender von Medellín , der auch Literatur- und Musikinteressierte begeistert.
Ein leuchtend blaues Farbenspiel des Meeres, weißer Sandstrand und Kokospalmen – willkommen auf San Andrés, einer paradiesischen Karibikinsel. Irgendwie würde man fast erwarten, dass wie im Film ein Pirat mit Augenklappe am Strand auftaucht, es mag aber auch an den Reggae-Klängen und am herrlichen Coco Loco aus der Kokosnuss liegen, dass die Phantasie ein wenig auf Reisen geht. San Andres liegt vor der Küste Nicaraguas und spielt alle Stücke, um seinen Besuchern den perfekten Karibikaufenthalt zu bieten, inklusive farbenprächtiger Korallenriffe, die bei Tauchern und Schnorchlern größte Begeisterung verursachen.
Als Besucher von Cartagena ist man des Öftern versucht, die Augen zusammenzukneifen, um sicherzugehen, dass man sich in keinem Traum befindet. Die Hafenstadt ist eine außergewöhnliche Schönheit aus dem 16. Jahrhundert und sie bietet mit ihrem entzückenden historischen Stadtkern und den Karibikstränden Impressionen wie kaum eine andere Stadt weltweit. Der Uhrturm, zahlreiche Museen und Ausstellungen sowie das Castillo de San Felipe de Barajas, eine gewaltige Festungsanlage, von der sich auch ein wunderschönes Panorama erschließt, sind nur einige wenige Highlights, die die Stadt zu bieten hat.
Leticia ist der bedeutendste Hafenort am Amazonas und bester Ausgangspunkt für Touren in den Amazonas-Regenwald. Die Stadt ist über den Verkehrsweg nicht erreichbar, da sie von dichtem Dschungel umgeben ist. Beim Anflug ist die beeindruckende Fläche dieses Gebietes bereits zu erahnen. Zahlreiche Anbieter präsentieren hier Touren in das Amazonasgebiet und bieten Erlebnisse der Superlative. Eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist garantiert und zumeist kann auch die Kultur der Amazonas-Bewohner kennengelernt werden.