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Asien – uralte Kultur in traumhaft schönen Ländern

Postkarten-Strände, die restlos begeistern, gehen mit alten Traditionen und unendliche wertvollen Sehenswürdigkeiten Hand in Hand. Asien bietet ein unglaubliches Spektrum an Erlebnissen.

Sehnsuchtsziele und Neuentdeckungen

Eine Reise ins Paradies erwartet den Besucher auf den Malediven. Postkarten-Idylle mit pudrigen Sandstränden, Palmen, azurblauem Wasser und einer Unterwasserwelt von unglaublicher Vielfalt und Schönheit. Das Wasser ist hier so klar, dass die Sichtweite für Taucher und Schnorchler die spannendsten Wasserlebewesen und buntesten Korallen freigibt. Es ist nicht verwunderlich, dass die Malediven auch oft von Liebenden als der perfekte Ort für den Start in ein gemeinsames Leben auserkoren werden – und ehrlich, eine Hochzeit an einem der Traumstrände hat schon was sehr Romantisches.
Selbstverständlich fällt es auch Thailand nicht schwer, beim Ranking um die schönsten Strände mitzuhalten und bekannte Destinationen wie Pattaya oder die Inseln Ko Samui sowie Phuket wissen, ihre Gäste zu überzeugen. Thailand besitzt auch eine reiche Tradition, die wunderschöne Eindrücke bereithält. Sehr sehenswert auch die zahlreichen und überaus prachtvollen buddhistischen Tempelanlagen, wie etwa Wat Phra That Doi Suthep nahe der Stadt Chiang Mai. In der goldenen Pagode soll sich eine Buddha-Reliquie befinden, die Jahr für Jahr viele Pilger anzieht. Bangkok, die Hauptstadt von Thailand, zählt zu den atemberaubendsten Metropolen weltweit und hier reihen sich die Highlights zur Besichtigung förmlich aneinander. Prunkvoll zeigt sich der große Königspalast, in dem heute ein Museum untergebracht ist und zur Besichtigung offen steht, ebenso wie der benachbarte Tempel Wat Phra Kaeo mit dem berühmten meditierenden Smaragd-Buddha und dem monumentalen Tempel Wat Arun am Ufer des Mae Nam Chao Phraya. Aber Bangkok ist auch das pulsierende Leben, wie sich etwa auf der Khaosan Road deutlich zeigt. Ein Gedicht auch die thailändische Kulinarik, die oft für eine wahre Geschmacksexplosion sorgt. Wer es nicht gewohnt ist, sollte sich aber langsam an die Schärfe herantasten und nicht sofort „very spicy“ wählen, denn bei dieser Dimension bleibt Europäern oft im wahrsten Sinne die Luft weg.

Traumhafte Strände kann auch Kambodscha vorweisen, aber das Eindrückliche an diesem Land ist die Authentizität, die echtes Asien-Feeling rüberkommen lässt. Wer dennoch Genuss am Meer möchte, dem sei dringend die Insel Koh Rong empfohlen. Prädikat: maximal paradiesisch!
Die meisten Touristen sind vor der Tempelanlage Angkor Wat anzutreffen, da viele von ihnen auch nur einen Ausflug von Thailand unternehmen, um dieses monumentale UNESCO Weltkulturerbe zu besuchen. Dennoch sollte man sich die Tempelanlage keinesfalls entgehen lassen und auf einer weiteren Tour durch Kambodscha ist es ruhig und weitgehend Tourismus-frei. Einfach kolossal schön der Norden des Landes mit seiner Naturlandschaft und den vielen exotischen Pflanzen und Tieren. Unvergesslich bestimmt auch ein Besuch in einem der Elefanten-Camps. Hier können Besucher mit den grauen Dickhäutern auf Tuchfühlung gehen, sie füttern und am Badespaß teilnehmen. Auch die Hauptstadt Phnom Penh geht so richtig unter die Haut. Hier tobt das Leben und es ist enorm spannend, in dieser Form daran teilzunehmen. Am besten gleich mal eine Fahrt im Tuk Tuk machen und sich am Markt voll und ganz auf das Leben in dieser Metropole einlassen. Bezaubernd die Düfte der überall gekochten Speisen!

 

 

 


Lage

Vorderasien, Nahost.

Fläche

89.342 qkm (34.495 qm).

Bevölkerungszahl

7.930.491 (2014).

Bevölkerungsdichte

88,8 pro qkm.

Hauptstadt

Amman.

Staatsform

Konstitutionelle Monarchie seit 1952. Verfassung von 1952, letzte Änderung 2012. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus (Wahl alle vier Jahre) und Senat (vom König für vier Jahre ernannt). Unabhängig seit 1946 (ehemaliges britisches Mandatsgebiet).

Geographie

Jordanien grenzt im Westen an Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete im Westjordanland, im Norden an Syrien, im Nordosten an den Irak und im Süden und Südosten an Saudi-Arabien. Im Nordwesten liegt das Tote Meer und im Südwesten das Rote Meer mit der einzigen Hafenstadt Aqaba. Eine Hochebene erstreckt sich über 324 km von der syrischen Grenze bis zum Ras en Naqeb im Süden; die Hauptstadt Amman liegt 800 m ü. d. M., Teile des Hügellandes nordwestlich der Hauptstadt sind bewaldet. Das Tote Meer ist der tiefste Punkt der Erde (400 m u. d. M.). Der Jordan verbindet das Tote Meer mit dem See Genezareth in Israel. Etwa 80% des Landes, besonders der Osten, bestehen aus Wüste.

Sprache

Amtssprache Arabisch. Englisch ist als Verkehrssprache verbreitet.

Religion

92% sunnitische Muslime, christliche (6 %) und schiitische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ + 1. Letzter Freitag im März bis letzter Freitag im September: MEZ + 2 (Sommerzeit in Jordanien = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 2 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +1:00 Std.

Netzspannung

230 V, 50 Hz. Europäische Steckdosen weit verbreitet, dennoch Adapter empfohlen.

Regierungschef

Abdullah Ensour, seit Oktober 2012.

Staatsoberhaupt

König Abdullah Ibn al-Hussein, seit 1999.

Währung

1 Jordanischer Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils. Währungskürzel: JD, JOD (ISO-Code). 

Banknoten gibt es im Wert von 50, 20, 10, 5 und 1 JD. 

Münzen sind im Wert von ½ Dinar und ¼ Dinar, sowie 10 Piaster, 5, 2 1/2  und 1 Piaster im Umlauf. Der JD ist an den US-Dollar gekoppelt.

 

Wegen des hohen Wertverlustes des Rial sind statt Banknoten, die sogenannten Iran-Cheques, im Umlauf und werden als gängiges Zahlungsmittel verwendet. Sie werden ausschließlich von der Iranischen Zentralbank ausgegeben.


Geldwechsel

Geld kann in Banken und in Wechselstuben umgetauscht werden. Auch gehobene Hotels tauschen Geld um, allerdings ist dort der Umtausch am teuersten. Die aktuellen Wechselkurse werden täglich in den Zeitungen des Landes veröffentlicht.

Kreditkarten

American Express, Visa, MasterCard und Diners Club werden teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

 

Reiseschecks

Reiseschecks werden immer seltener akzeptiert und nur gegen hohe Gebühren eingelöst. Sie sollten in US$ ausgestellt sein und werden in Banken und Wechselstuben angenommen.

Devisenbestimmungen

Einfuhr der Landeswährung und von Devisen in bar bis zum Gegenwert von 15.000 JD gestattet, darüber hinaus besteht Deklarationspflicht.Ausfuhr von Fremdwährungen nur bis in Höhe der deklarierten Beträge.Ausfuhr der Landeswährung nur bis 300 JD gestattet.

Israelische Währung darf nicht nach Jordanien eingeführt werden, kann aber an der Grenze umgetauscht werden.

Öffnungszeiten der Banken

Sa-Do 08.30-15.00 Uhr. Ramadan: 08.30-10.00 Uhr, teilweise auch nachmittags geöffnet.

Wechselkurse

1.00 EUR = 0.81 JOD
1.00 CHF = 0.74 JOD
1.00 USD = 0.7 JOD
Wechselkurse vom 10 April 2016


Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 May Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
25 May Unabhängigkeitstag
7 Jun Beginn des Ramadan
10 Jun Gedenktag zu Ehren des Militärs
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
3 Oct islamisches Neujahrsfest
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten
(a) Weihnachten und Ostern werden nur in christlichen Haushalten und Geschäftshäusern gefeiert.(b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

] Die nachgewiesenen Poliofälle in Syrien spielen bei den zunehmenden Flüchtlingsströmen nach Jordanien eine wichtige Rolle. Reisende sollten daher unbedingt ihren Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) überprüfen.

Klima

Heiße und trockene Sommer mit kühlen Abenden. Das Jordan-Tal, das unter dem Meeresspiegel liegt, ist im Winter warm und im Sommer sehr heiß. Der meiste Niederschlag fällt zwischen November und März, kühler im Dezember/Januar.

Anmerkung

 

Telefon

Die Landesvorwahl ist 00962. Öffentliche Kartentelefone befinden sich in fast allen größeren Städten und bei den Sehenswürdigkeiten. Telefonkarten können in zahlreichen Geschäften und auch online erworben werden. Anrufe von Hotels sind oft sehr teuer. Internet-Cafés bieten eine kostengünstigere Alternative. Notrufnummern sind: Notarzt 193 und Polizei 191 und 192.

Mobiltelefon

GSM 900/1800. Internationale Roaming-Abkommen bestehen. Der Sende- und Empfangsbereich deckt das Land, von einigen Wüstengebieten abgesehen, gut ab. Eine kostengünstige Variante ist das Telefonieren mit einer inländischen SIM-Karte u.a. von Zain Jordan (www.jo.zain.com). Kauft man diese bei einem Mobiltelefonhändler, wird die Karte vor Ort gleich aktiviert.

Fax

Sind in den meisten guten Hotels vorhanden, die Hauptpost in Amman bietet auch einen Faxservice an.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter ist u.a. Orange (Internet: www.wanadoo.jo). Internet-Cafés findet man in zahlreichen Städten. Auch Hotels bieten Zugang zum Internet. 

Telegramme

Der Telegrammdienst ist verhältnismäßig gut, Telegramme können von größeren Hotels und Postämtern versandt werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Pakete sollten für die Zollkontrolle offen bleiben. Luftpost nach Europa benötigt 3-5 Tage, gegen Aufpreis wird eine Zustellung innerhalb von 24 Std. in 22 Länder angeboten. Öffnungszeiten der Postämter: Sa-Do 08.00-18.00 Uhr, Fr geschlossen (mit Ausnahme des Postamtes im Geschäftsviertel von Amman, Prince Mohammed-Street).

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Botschaft des Königreichs Jordanien

Thorackerstrasse 3, CH-3074 Muri b. Bern, Switzerland Telefon: (+41) (031) 384 04 04.
Email: info@jordanembassy.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.


Botschaft des Königreichs Jordanien

Honorarkonsulate in Dornbirn, Linz und Innsbruck/Wilten.(auch als Fremdenverkehrsamt für Österreich und die Schweiz zuständig)
Telefon: (+43) (01) 405 10 25. Konsularabt.: 405 10 26.
Website: www.jordanembassy.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr (tel. Auskünfte). Konsularabt.: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.


Botschaft des Königreichs Jordanien

Honorarkonsulate in Düsseldorf, Hamburg und Wiesbaden.
Telefon: (030) 369 96 00. Visaabt.: Tel: (030) 36 99 60 43.
Website: www.jordanembassy.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.


Jordan Tourism Board (JTB)

c/o Lieb Management & Beteiligungs GmbH
Telefon: (089) 689 06 38 25.
Website: www.visitjordan.com
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-18.00 Uhr.


Essen & Trinken

In Jordanien gibt es viele gute Restaurants. Die Regierungskontrolle der 4- und 5-Sterne-Restaurants ist inzwischen abgeschafft worden. Die meisten Restaurants bieten arabische und europäische Gerichte an. Zu den Spezialitäten gehören Meze (kleine Vorspeisen wie Hummus, Ful, Kibbeh und Tabouleh), eine Auswahl unterschiedlicher Kebabs; Mahshi waraq inab (gefüllte Weinblätter mit Reis, Hackfleisch und Gewürzen), Musakhan (Brathähnchen in Olivenöl und Zwiebelsoße gebacken auf arabischem Brot) und Mensaf (gehacktes Lammfleisch in Jogurtsoße auf Reis), ein Gericht, das normalerweise mit der Hand gegessen wird. In der Regel gibt es als Vorspeise zahlreiche, meist vegetarische, Gerichte in kleinen Portionen, zum Nachtisch meist Wassermelone.

Getränke:
Das Trinken von arabischem Kaffee (Mokka) ist ein nationales Ritual. Einheimische Bier- und Weinsorten sind ebenso erhältlich wie importierte Spirituosen. Während des Fastenmonats Ramadan ist das Trinken und Rauchen tagsüber verboten.

Nachtleben

In einigen größeren Städten gibt es Kinos, in Amman außerdem Nachtklubs und Theater. Viele 4- und 5-Sterne Hotels haben eigene Nachtclubs und Diskotheken.

Einkaufstipps

Jede Stadt hat einen Souk (Markt), das Angebot an guten Kunstgewerbeläden und Schmuckgeschäften ist groß. In Amman gibt es einen hervorragenden Gold- und Schmuckmarkt. Beliebte Mitbringsel sind Hebron-Glas, Perlmuttkästchen, Wasserpfeifen, Tonwaren, Backgammonspiele, bestickte Tischdecken, Rosenkränze mit Juwelen, Weihnachtskrippen aus Olivenholz, Gebetskissen aus Leder, Messing- und Kupferartikel sowie handbestickte Kaftane.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Sa-Do 09.00-13.00 und 15.00-20.30 Uhr.

Sport

Akaba bietet durch seine Lage am Roten Meer Möglichkeiten zum Schwimmen, Bootfahren, Tauchen und Wasserskifahren. Es gibt ein Tauchzentrum, das aber nur erfahrenen Tauchern mit Lizenz offen steht. Harpunen und Speere dürfen nicht benutzt werden, und das Abbrechen von Korallen und Muschelsammeln ist verboten. Die Hussein-Jugendstadt und mehrere Hotels in Amman haben Swimmingpools und Tennisplätze. Auch der YMCA verfügt über Tennisplätze. In Akaba kann Fußball und Squash gespielt werden. Ein weiteres beliebtes Urlaubsgebiet ist das Tote Meer.

Veranstaltungskalender


April Amman Internationales Theater-Festival, Amman. Apr. Amman Totes Meer Ultra-Marathon, Amman. Jul. Jordaniens internationale Rally, versch. Orte. Juli-Aug. Jerash-Festival für Kultur und Kunst (zwei Wochen lang Aufführungen von jordanischen, arabischen und internationalen Folkloregruppen und Künstlern). Sept./Okt./Nov. Ramadan, (das Datum kann von Ort zu Ort unterschiedlich sein), landesweit.

Ein vollständiger Veranstaltungskalender ist vom Jordan Tourism Board (s. Adressen) erhältlich.

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Für Jordanier sind arabische Kultur und Gastfreundschaft von großer Bedeutung. Besucher werden herzlich aufgenommen, Jordanier sind gern Gastgeber und Berater und geben bereitwillig Auskunft über Kultur und Traditionen. Der Islam spielt im gesellschaftlichen Leben eine wichtige Rolle. Arabischer Kaffee wird bei gesellschaftlichen Ereignissen oft und reichlich angeboten. Falls man die Tasse beim Zurückgeben nicht leicht dreht, wird sie automatisch nachgefüllt. Kleine Gastgeschenke werden gern angenommen.

Kleidung: Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden. Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Jordanische Frauen gehen vollständig bekleidet zum Schwimmen.

Fotografieren:
Man sollte um Erlaubnis bitten, bevor man jemanden fotografiert. In manchen Orten ist Fotografieren generell nicht gestattet.

Trinkgeld:
Auf Rechnungen werden normalerweise 10-12% Bedienungsgeld aufgeschlagen. Ein extra Trinkgeld liegt im Ermessen des Gastes.

Rauchen: In Jordanien ist das Rauchen in allen Restaurants, Krankenhäusern, Schulen, Kinos, Theatern, Museen, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Flughäfen und in überdachten Einkaufszentren verboten.

Jordanien
Sicherheitshinweis vom Ausw�rtigen Amt:
Stand: 04.04.2016
Unver�ndert g�ltig seit: 24.03.2016
Landesspezifische SicherheitshinweiseEs besteht eine allgemeine Gefahr von Terroranschl�gen in Jordanien und eine Sicherheitsgef�hrdung, insbesondere an Orten, die von Ausl�ndern besucht werden. Die jordanischen Beh�rden haben daher ihre Sicherheitsvorkehrungen an diesen Orten entsprechend erh�ht.Aufgrund wiederholter Zwischenf�lle an den Grenzen zu Syrien und Irak wird von einer Reise in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak dringend abgeraten. Es wird erg�nzend darauf hingewiesen, dass sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet milit�risches Sperrgebiet ist, in dem besondere Bestimmungen gelten.In Jordanien kann es regelm��ig sowohl in Amman als auch in anderen St�dten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet zu Demonstrationen und Protestaktionen kommen, in denen verschiedene Bev�lkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. Diese Kundgebungen richten sich nicht prim�r gegen Ausl�nder und blieben bisher zum weitaus gr��ten Teil friedlich. Es wird empfohlen, generell Aufmerksamkeit walten zu lassen, die Medienberichterstattung zu verfolgen, sich von Menschenansammlungen fernzuhalten, diese nicht zu fotografieren und die Anweisungen von Sicherheitskr�ften zu befolgen.Deutsche, die sich - auch nur vor�bergehend - in Jordanien aufhalten, k�nnen sich online auf der Krisenvorsorgeliste der deutschen Botschaft in Amman registrieren (Externer Link, �ffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav).Vor und w�hrend der Reise nach Jordanien wird geraten, sich �ber aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Internetseiten der Botschaft zu konsultieren (Externer Link, �ffnet in neuem Fensterhttp://www.amman.diplo.de/Vertretung/amman/de/Startseite.html).Auch aufgrund der geographischen N�he zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Grenz�berg�nge nach Irak und Syrien sind geschlossen. Das Ausw�rtige Amt warnt unabh�ngig davon eindringlich vor Reisen nach Irak und Syrien.Vor allem nachts erh�ht sich die Unfallgefahr auf den Stra�en au�erhalb Ammans durch unbeleuchtete Fahrzeuge sowie Tiere und Menschen, die sich auf den Strassen befinden. Es wird daher geraten, nach Einbruch der Dunkelheit nach M�glichkeit keine �berlandfahrten au�erhalb Ammans zu planen.Personen irakischer, syrischer und pal�stinensischer Abstammung k�nnen nach wie vor Probleme bei der Einreise bekommen. Diesen Personen wird geraten, ggf. Visa nicht erst bei Einreise am Flughafen, sondern bereits vor Abflug in Deutschland zu beschaffen.Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:Externer Link, �ffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

] Für Staatsbürger u.a. der EU- und EFTA-Länder sowie der Türkei werden Visa auch bei der Einreise an den Flughäfen Queen Alia International und Aqaba ausgestellt (40 JD für eine einmalige Einreise und mit einer Gültigkeit von 4 Wochen. Visa, die zur mehrmaligen Einreise berechtigen, werden am Flughafen nicht ausgestellt). Reisende, die über den Landweg einreisen, müssen vorab ein Visum beantragen. 
Nähere Auskünfte über die notwendigen Dokumente für ein Visum bei der Einreise erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.Hinweis: Die jordanischen Botschaften empfehlen, ein Visum vor Antritt der Reise zu beantragen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 6 Stunden weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise mit Sitzplatzreservierung verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.Für visumfreie Transitaufenthalte zwischen 6 und 24 Stunden muss der Flughafen verlassen werden. Der Reisepass wird einbehalten.

Visaarten

Transit-, Touristen-, Mehrfach- und Geschäftsvisum.

Visagebühren

Deutschland
Visum: 67,50 € (einmalige Einreise, 2 Monate gültig); 97,50 € (zweimalige Einreise, 3 Monate); 187,50 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig, nur für Geschäftsreisen). Achtung: Das Touristenvisum ist seit September 2015 kostenlos, wenn die Touristen ihre Reise bei einem jordanischen Veranstalter buchen und mindestens zwei aufeinanderfolgende Nächte in Jordanien bleiben. Visum bei der EinreiseTouristenvisum: 40 JD (ca. 51 €) (einmalige Einreise, 4 Wochen gültig). Achtung: Touristen, die über den Landweg einreisen und mindestens drei aufeinanderfolgende Nächte in Jordanien verbringen, bezahlen seit September 2015 nur umgerechnet 13 € für das Touristenvisum. 

Gültigkeitsdauer

1 Monat, Verlängerung vor Ort möglich.
Visum bei der Einreise: 4 Wochen.

Antragstellung

Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Antragstellung

(a) 1 Antragsformular (www.jordanembassy.de/visa-form.pdf).
(b) 1 Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der bei Antragstellung noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(e) Gebühr (per Überweisung mit Beleg).
(f) bei Geschäftsreisen zusätzlich Entsendungsschreiben der Firma mit Reiseanlass und -dauer, Bestätigung der Kostenübernahme sowie erwünschter Gültigkeitszeitraum (bis zu 6 Monaten) und Anzahl der Einreisen.Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und ein Zahlungsnachweis beigelegt werden.Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(b) Rück- oder Weiterreisetickets.
(c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
(d) Gebühr.

Aufenthaltsgenehmigung

Informationen von der Botschaft.

Bearbeitungszeit

10-14 Tage. Express- oder Samedaybearbeitung nicht immer möglich.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Meldepflicht

Alle Reisenden, die sich länger als 30 Tage im Land aufhalten möchten, müssen sich innerhalb von 28 Tagen nach Ankunft in Jordanien bei einer Polizeidienststelle melden. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss mit Geldstrafen rechnen.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat benötigt.
Vögel brauchen auch für den Transit ein Gesundheitszeugnis. Für die Einfuhr von Vögeln ist außerdem eine Genehmigung des jordanischen Landwirtschaftsministeriums nötig.

Flugzeug

Jordaniens nationale Fluggesellschaft Royal Jordanian Airlines (RJ) (Internet: www.rja.com.jo) fliegt Amman nonstop von München, Frankfurt/M., Genf, Zürich und Wien an. Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.de) fliegt nonstop von Frankfurt. Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com) fliegt nonstop von Wien nach Amman.
Jordan Aviation (Internet: www.jordanaviation.jo) fliegt von Amman und Aqaba nach Alexandria, Bahrain, Dubai und Kuwait.

Airpässe

Mit dem Middle East Airpass der Star Alliance können Reisende auf bis zu zehn Flügen die Länder Ägypten, Bahrain, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Oman, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien und die Vereinigten Arabische Emirate erkunden. Nähere Informationen sind auf der Internetseite der Star Alliance, www.staralliance.com, erhältlich.Mit dem Visit Middle East Pass der Allianz Oneworld können Reisende beliebig viele Flüge (mindestens 3 Flüge) bei den teilnehmenden Fluggesellschaften British Airways, Cathay Pacific, Qatar Airways und Royal Jordanian buchen und die folgenden 12 Länder bereisen: Ägypten, Bahrain, Iran, Irak, Jemen, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi Arabien, Qatar und Vereinigte Arabische Emirate.

Flughafengebühren

Im Flugticket enthalten. Am King Hussein International Airport in Aqaba müssen Touristen keine Ausreisesteuer bezahlen.

Internationale Flughäfen

Queen Alia International (AMM) liegt 32 km südlich der Hauptstadt und wird durch eine Schnellstraße mit Amman verbunden (Fahrzeit 40 Min.). Busse fahren alle 30 Minuten zur Stadt (Fahrzeit 50 Min.), Taxis und Mietwagen vorhanden (Fahrtzeit: 30-45 Min.). Flughafeneinrichtungen umfassen Banken, Post, Tourist-Information, Duty-free-Shops (24-Std. geöffnet), Hotelreservierung, Kinderkrippe, Bars und Restaurants.

Schiff

Eine Passagierfähre fährt von Aqaba täglich um 15.00 Uhr (Fahrtzeit: 3 Std.) und ein Katamaran (Fahrzeit: 1 Std.) nach Nuweiba (Ägypten). Es gibt wöchentliche Passagierschiffverbindungen nach Suez (Ägypten) und Jeddah (Saudi-Arabien). Silversea Cruises (Internet: www.silversea.com) Cunard (Internet: www.cunard.com), Radisson Seven Seas (Internet: www.rssc.com) laufen Aqaba auf Kreuzfahrten an.

Bahn

Ein Zug der Hijaz-Bahn fährt zweimal in der Woche zwischen Amman und Damaskus (Syrien). Weitere Informationen und Reservierungen unter Tel: (06) 489 54 13.

Bus/Pkw

Folgende Grenzübergänge stehen zur Verfügung:
von Syrien: Von Nasib nach Jabber oder von Dera'a nach Ramtha;
von Israel: Im Norden an der Sheik-Hussein-Kreuzung und im Süden gibt es eine Verbindung zwischen Wadi Araba, Akaba und Eilat;
von Palästina: Nördlich des Toten Meeres über die König-Hussein/Allenby-Brücke;
von Irak: Es kann zu Sperrungen der Verbindungsstraße von Amman nach Bagdad kommen.

Anmerkung (Bus/Pkw)

Straßengebühren: 5 JD.

Achtung

In der Nähe der israelischen Grenze (auf grenznahen Straßen oder beim Segeln und Schwimmen im Roten Meer ohne Führer/Reiseleitung) sollte man seine Reise- und Ausweispapiere immer griffbereit haben.

Flugzeug

Royal Wings (Internet: www.royalwings.com.jo) bietet tägliche Linienflüge zwischen Amman und Akaba sowie nach Alexandria in Ägypten an, außerdem kann man Jets und Hubschrauber mieten. Eine weitere nationale Fluggesellschaft ist Arab Wings (Internet: www.arabwings.com.jo).
Jordan Aviation (Internet: www.jordanaviation.jo) fliegt zwischen Amman und Aqaba.

Bahn

Zurzeit gibt es keinen zuverlässigen Passagierverkehr.

Bus/Pkw

Die Hauptverkehrsstraßen sind gut (4608 km gepflasterte Straßen), Wüstenstraßen sollte man meiden. Beim Befahren von Neben- und Wüstenstraßen gilt als Faustregel: nur absolut fahrtüchtige Fahrzeuge benutzen, ausreichend Wasser mitnehmen und allen Ratschlägen der Bevölkerung vor Ort folgen. Der Buslinienverkehr ist preiswert und funktioniert reibungslos. Die JETT-Busgesellschaft fährt von Amman diverse Orte an (Akaba und Petra täglich). Alpha und Petra sind weitere Busunternehmen, die eine Flotte von klimatisierten Fernbussen im ganzen Land betreiben. Taxi: Taxis sind gelb und stehen vor Hotels oder können auf der Straße gerufen werden. Taxis sind zwar mit Taxametern ausgestattet, dennoch sollte vorher der Preis ausgehandelt werden. Sammeltaxis fahren auf festgelegten Strecken zu allen Städten, können aber auch privat gemietet werden. Sammeltaxis nach Petra sollten im Voraus gebucht werden. Taxis sind auch auf langen Strecken, zum Beispiel zwischen Amman und Aqaba, relativ günstig. Taxifahrer sprechen meist Englisch. Trinkgeld wird nicht verlangt, es ist jedoch üblich, zur nächst höheren Zahl auf dem Taxameter aufzurunden. Mietwagen werden von großen internationalen sowie von einheimischen Verleihfirmen in Hotels, Reisebüros, am Queen Alia Airport, in Amman, an der Allenby-Brücke und an der Sheik-Hussein-Brücke angeboten. Man kann auch tageweise Fahrer buchen. Unterlagen: Internationaler Führerschein wird empfohlen. Fahrzeuge mit jordanischem Nummernschild dürfen nur von Inhabern jordanischer Führerscheine gefahren werden.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
innerhalb von Orten: 60 km/h,
auf Landstraßen: 80 km/h,
auf Autobahnen: 120 km/h.

Stadtverkehr

In Amman verkehren sowohl Linienbusse als auch Servees-Sammeltaxis, die festgelegte Strecken fahren. Die Servees-Taxis sind staatlich zugelassen und haben Standardtarife, aber keine festen Haltestellen. Sie nehmen ihre Passagiere häufig an Endhaltestellen in den Außenbezirken oder im Zentrum auf und fahren dann direkt bis zum Zielort.

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In Amman, seit 1921 Hauptstadt Jordaniens, lebt ein Drittel derBevölkerung. Die Stadt liegt auf sieben Hügeln, die in der weitläufigenStadt als natürliche Orientierungspunkte dienen. Amman bietet einegroße Auswahl erstklassiger Hotels und Tourismuseinrichtungen, vorallem in den Jabal- (Hügel-) Gebieten. Überall in der Stadtstößt man auf Überreste aus der griechischen, römischen und osmanischenBesatzungszeit. Am bedeutendsten ist das römische Amphitheater (2. Jh.n. Chr.) in der Stadtmitte, aber auch die Jebel-el-Qalat-Zitadelle,heute ein archäologisches Museum, die Nationalgalerie und dasVolksmuseum für Trachten und Schmuck sind einen Besuch wert. Der größteSouk (Markt) ist besonders farbenfroh.

Nördlich von Amman

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Jerash liegt weniger als eine Autostunde von Amman entfernt; die Strecke führt durch das reizvolle Hügelland von Gilead.Die prachtvolle Stadt Jerash ist, dank des Wüstenklimas, eine derbesterhaltenen römischen Städte. Sie ist zu Recht für den TriumphbogenKaiser Hadrians, das Hippodrom, den großartigen römischen Marktplatz inelliptischer Form, die Theater, Bäder und Torbögen, die römische Brückeund den weitläufigen Säulengang, der zum Artemistempel führt, berühmt.In Irbid, 77 km nördlich von Amman, findet man viele römischeGrabmäler und Statuen. Enge Gassen voller Geschäfte und runderHauseingänge prägen das Stadtbild. In Umm Qais ganz im Norden stehen die Ruinen der biblischen Stadt Gadara.Von hier genießt man einen atemberaubenden Blick über den SeeGenezareth. Obwohl die Stadt bei den Römern wegen ihrer heißen Quellenund vielen Theater beliebt war, war sie zur Zeit der arabischenEroberung nur noch ein unbedeutendes Dorf. Die Ruinen sind jedochbeeindruckend: die Akropolis (218 v. Chr.), der römische Marktplatz,die Kolonnaden, deren Straßenzüge noch immer Spuren von Kampfwagenzeigen, das Nymphaeum und die Überreste der Basilika. Der Weg von UmmQais nach Jerash entlang der Nordwestgrenze führt durch das üppige Jordan-Tal, vorbei an Al Hammeh unweit der israelisch besetzten Golan-Höhen. Die Stadt ist für ihre heißen Quellen und ihr Mineralwasser bekannt. Pella,wie Gadara einst Mitglied des römischen Decapolis (Wirtschaftsbündnisvon zehn Städten), war später jahrhundertelang unbewohnt. 1979 wurdemit Ausgrabungen begonnen, einige römische Baudenkmäler sind bereitsfreigelegt worden. Auf der Spitze eines Hügels in der Nähe von Ajlun steht die Burg Qalaat al-Rabadh, die von den Arabern als Verteidigungsposten gegen die Kreuzritter erbaut wurde.

Östlich von Amman

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In der Umgebung von Azraq und vor allem südlich der Stadterstreckt sich eine riesige Wüste, die einen Großteil Jordaniensausmacht. In dieser unfruchtbaren Landschaft liegen die Oasen Shaumari Park und Azraq Wetland Park, die heute mit Hilfe des World Wildlife Fundunterhalten werden. Wildtiere, die früher in Jordanien beheimatetwaren, wie z. B. die Gazelle, wurden wieder eingeführt. In denSumpfgebieten überwintern alljährlich zahlreiche Zugvögel. ImWildreservat Shaumari haben die selten gewordenen Oryx-Antilopen ihrenLebensraum. Weitere zehn Reservate mit einer Gesamtfläche von über 4100qkm sollen bald eröffnet werden. Initiator und Koordinator des Projektsist die Königlich-Jordanische Gesellschaft für Naturschutz, die großeAnstrengungen zum Schutz der einheimischen Tierwelt und zur Bekämpfungder Verschmutzung des verkehrsreichen Hafens von Akaba unternimmt.
WeitereSehenswürdigkeiten im Wüstengebiet östlich von Amman sind dieWüstenschlösser, die im 7. Jahrhundert von den Omaijaden erbaut wurden,vor allem Qasr al-Amra und Qasr al-Kharanah. Die guterhaltenen Gebäude wurden zum Schutz der Karawanen gebaut und dientenauch als Unterkunft für Jäger. Die Fresken und wunderschönen Räume sindgut erhalten.

Westlich von Amman

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Salt, das biblische Gilead, ist heute eine Kleinstadtinmitten fruchtbarer Landschaft, die viel von ihrem ursprünglichenCharakter als führende Stadt Transjordaniens behalten hat. 24 kmwestlich von Amman liegt Iraq al-Amir, der einzige noch erhaltene hellenistische Palast im Nahen Osten.

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Das Tote Meer liegt 400 m u. d. M. und ist damit der tiefstePunkt der Erde. Die biblischen Städte Sodom und Gomorrah sollen unterdem Wasser liegen. Da das Meer keinen Abfluss hat, ist das Wasser sostark salzhaltig, dass keine Lebewesen existieren und selbstNichtschwimmer nicht untergehen können. Das Tote Meer liegt amsüdlichen Ende des Jordan und bildet eine natürliche Grenze zwischenJordanien und den palästinensischen Autonomiegebieten imWestjordanland.
Es gibt drei Verbindungsstrecken zwischen Amman und Akaba. Die schönste ist die Königsstraße. Madaba und der nahe gelegene Berg Nebo,wo Moses begraben sein soll, waren beide blühende byzantinische Städte.Hauptattraktionen sind die alten Kirchen und gut erhaltenen Mosaike;das größte stellt eine alte Landkarte des Palästina des 6. Jahrhundertsdar. Es gibt auch ein Museum und einen Familienbetrieb, der auf antikenWebstühlen Teppiche herstellt. Abseits der Königsstraße liegt Mukawir, ein kleines Dorf in der Nähe der Ruinen der Burg Machaerus von Herodes Antipas, auch Qasr al-Meshneque genannt,wo Salome tanzte und Johannes der Täufer geköpft wurde. Von hier hatman einen wunderbaren Blick auf das Tote Meer, manchmal sogar aufJerusalem und den Ölberg. Das nahe gelegene Zarqa Main hat heiße Mineralquellen. Weiter südlich an der Königsstraße liegt das ganz von einer Stadtmauer umgebene Kerak,eine wunderschöne mittelalterliche Stadt mit einer zum Teilrestaurierten Kreuzritterburg, die damals 800 Menschen in sich bergenkonnte. Weitere historisch und landschaftlich interessante Orte auf derStrecke nach Petra sind Mutah, Mazar, Tafila, Edomite Qasr Buseirah und die beeindruckende Kreuzritterfestung Shaubek.

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Petra kann als eines der Wunder des Nahen Ostens bezeichnetwerden. Der weitläufige natürliche Talkessel versteckt sich in denFelsen, aus denen die Stadt mit ihren leicht rosa getönten Fassadenherausgeschlagen wurde. Sie war jahrhundertelang in Vergessenheitgeraten und wurde erst 1812 wieder entdeckt. Hoch über einem Abgrundliegen die Tempel und Höhlen Petras, die bis vor kurzem noch vonBeduinen bewohnt wurden. Der Großteil dieser einzigartigen Stadt wurdeim 6. Jahrhundert v. Chr. von den Nabatäern, einem arabischenWüstenvolk, als Stützpunkt auf den Karawanenstraßen erbaut. Petra kannman nur per Pferd oder Esel und zu Fuß erreicht werden. Ein Führerbegleitet Besucher bis zum Eingang der Schlucht; von dort aus geht esdann zu Fuß weiter. Diese über 2 km lange und nur 2-3 m breite Schluchtschlengelt sich durch das etwa 200 m hohe Felsmassiv bis zur Stadt. AmEnde des Tunnels eröffnet sich Petra mit der beeindruckenden Fassadedes 40 m hohen Schatzhauses (Khazneh). Diese Stadt ausFelsenstraßen, Felsentreppen und aus dem Fels gehauenen Gräbern,Häusern und Tempeln bietet als besondere Sehenswürdigkeiten die Burg Qasr al-Bint, die Al-Habis-Höhlen sowie einige interessante Museen. Etwas außerhalb, im weniger kommerziellen Teil Petras Al-Bari liegen einige Grabstätten zwischen den Felsen. In der Nähe des Siq befindetsich ein Rasthaus, für das man in der Saison rechtzeitig buchen sollte.Eine Alternative ist das 5-Sterne-Hotel in Petra (Petra Forum Hotel).Im Bau ist zur Zeit auch ein neuer Hotelkomplex im Bereich desParkplatzes, der sich kurz vor dem Schluchtanfang befindet. LetzteStation auf dem Weg nach Akaba ist Wadi Rum, ca. 5 Autostunden südlich von Amman, das im Wesentlichen aus einem Fort im Beau-Geste-Stilund einigen Beduinenzelten besteht. Das Fort wurde zum Schutz des Talsin einer großen Wüstenebene erbaut und wird von der farbenfrohgekleideten Wüstenpolizei (Camel Corps) unterhalten. Wadi Rum wird auchmit dem berühmten englischen Orientalisten T. E. Lawrence (»Lawrencevon Arabien«) in Verbindung gebracht. Viele Beduinen eines Stammes, dervon Mohammed abstammen soll, leben noch heute in Zelten im Tal. EinigeReisebüros organisieren Ausflüge in die Wüste mit Übernachtung beieinem Beduinenstamm oder in Zelten im Tal; die Rundreisen umfassen rund100 km.

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Akaba liegt am nordöstlichen Ende des Golfs von Akaba und istJordaniens einziger Seehafen. In den letzten Jahren hat sich Akaba alsHafen wie auch als Touristenzentrum erheblich vergrößert, was teilweiseauf den herrlichen Strand, die hervorragenden Wassersportmöglichkeitenund das Angebot an 5-Sterne-Hotels, aber auch auf die niedrigeLuftfeuchtigkeit und das angenehme Klima zurückzuführen ist. Die Hotelsstellen umfassende Freizeiteinrichtungen bereit, einschließlichAusrüstungsverleih für Windsurfer, Taucher, Segler und Angler; vielehaben auch einen Swimmingpool. Einige Hotels stellen Konferenzräume zurVerfügung und veranstalten Ausflüge nach Amman, Petra und Wadi Rum.Akaba hat das ganze Jahr über Saison und bietet Tauchgründe vonWeltformat mit Korallenriffen dicht am Strand bei einerWassertemperatur von 20°C.

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige
Die Landwirtschaft hat sich nie ganz von dem Verlust des Westjordanlands nach dem Sechstagekrieg (1967) erholt, der die Einbuße von 80 % des Obstanbaugebiets und beträchtlicher Exporteinnahmen bedeutete. In dem verbleibenden Gebiet - Ostjordanland - gibt es nur wenig Agrarland; angebaut werden hauptsächlich Tomaten, Zitrusfrüchte, Oliven, Feigen, Gurken, Wassermelonen, Auberginen, Gerste und Weizen.
Der Dienstleistungssektor steuert den Großteil, nämlich über zwei Drittel (66,5 %, Stand: 2008), zum Bruttoinlandsprodukt bei. Neben dem Tourismus spielen Groß- und Einzelhandel, Finanzdienstleistungen sowie Transporte eine wichtige Rolle. Der Tourismus - die wichtigste Branche neben dem Bergbau und dem Baugewerbe - überwindet mit großen Schritten die regionalpolitisch bedingten Rückschläge der vergangenen Jahre.
Die am längsten existierenden Industriezweige sind die Phosphatgewinnung und die Herstellung von Pottasche im Gebiet des Toten Meeres. Daneben werden u.a. Farben, Plastik und Zement produziert. Die Suche nach großen Erdölvorkommen verlief bisher erfolglos.

Wirtschaftslage
Durch die schwierige Lage im Irak hat sich Jordanien als Koordinationsstandort für Wirtschaftsaktivitäten in den Irak etabliert.
Jordanien konnte trotz ungünstiger politischer und naturräumlicher Ausgangsbedingungen 2008 ein Wirtschaftswachstum von 5,6 %erzielen (2007: 6,6 %). Problematisch ist nach wie vor das hohe Haushaltsdefizit (geplant 2009: 5 % des BIP, ohne Gebergelder sogar 9 %). Der Staatshaushalt wurde 2008 stark durch umfangreiche Sozialausgaben belastet, die nach der Abschaffung aller wesentlichen Subventionen (u.a. Nahrungsmittel, Treibstoffe) umgesetzt wurden. Von dem Budgetdefizit abgesehen, haben sich die meisten Wirtschaftsindikatoren verbessert. Dennoch scheint immer noch kein positiver Impuls auf die seit Jahren auf hohem Niveau verharrende Arbeitslosenrate (2008: 12,6 %) und auf eine spürbare Verminderung der Armut auszugehen. 2008 lebten offiziell rund 14 % der Jordanier unterhalb der Armutsgrenze. Die öffentliche Verschuldung hat sich zuletzt stark verringert und steht bei momentan ca. 60 % des BIP.

Wirtschaftspolitik
Die jordanische Regierung strebt die Modernisierung der Wirtschaft, insbesondere durch den Ausbau der IT-Branche, und die Steigerung ausländischer Direktinvestitionen an. Staatliche Betriebe und Infrastrukturen in den Zweigen Bergbau, Energie, Telekommunikation und Verkehr sind mittlerweile fast alle privatisiert.
Jordanien gehört verschiedenen pan-arabischen Wirtschaftsorganisationen an, unter anderem dem Council of Arab Economic Co-operation und dem Arab Monetary Fund. 2000 trat Jordanien der Welthandelsorganisation (WTO) bei. 2002 traten die Abkommen mit der EU und der EFTA in Kraft. Gemäß dem mit den USA abgeschlossenen Freihandelsabkommen werden die Zollabgaben bis Januar 2010 vollständig abgebaut.

Handelspartner
Jordanien importiert Produkte aus dem Saudi-Arabien, China, Deutschland und den USA und exportiert vor allem in den Irak, in die USA, in die VAE und nach Indien.

Umgangsformen

In Geschäftskreisen wird in der Regel Englisch gesprochen. Es empfiehlt sich, Freitagstermine zu vermeiden und einen Vorrat an Visitenkarten mitzunehmen.

Geschäftszeiten:
Sa-Do 08.00-17.00 Uhr. Behörden: Sa-Do 08.00-14.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft von Jordanien
Heerstraße 201, D-13595 Berlin
Tel: (030) 369 96 00.
Internet: www.jordanembassy.de

Arabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V.
Garnisonkirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70.
Internet: www.ghorfa.de

Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, Postfach 181, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65.
Internet: www.aacc.at

Amman Chamber of Industry (ACI)
Zahran Street, JO-Amman
Tel: (06) 464 30 01.
Internet: www.aci.org.jo

Federation of Jordanian Chambers of Commerce (FJCC)
P.O. Box 7029, JO-Amman 11118
Tel: (06) 566 54 92, 567 44 95.
Internet: www.jocc.org.jo

Konferenzen/Tagungen

Das Kongresszentrum King Hussein Bin Talal Convention Centre liegt ca. 40 km vor Amman und 65 km vom internationalen Flughafen Queen Alila entfernt. Am Toten Meer ist ein neues Kongresszentrum (Internet: www.micejordan.com) eröffnet worden.

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Jordanien eingeführt werden (Personen ab 18 J.):200 Zigaretten und 200 g Tabak;
1 l Wein oder Spirituosen;
Persönliche Gebrauchsgegenstände einschließlich ein Laptop und eine Kamera.
Geschenke bis zu einem Wert von 200 JD.

Einfuhrverbot

Waffen und Munition (s. auch Einfuhrbeschränkungen), Funkgeräte, Betäubungsmittel, pornografisches Material.

Ausfuhrverbot

Antiquitäten und Korallen.

Einfuhrbeschränkungen

Für die Einfuhr von Jagdwaffen und Munition (nicht im Handgepäck) wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt.


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