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Frankreich – ein Paradies, wie man es sich schöner nicht ausdenken könnte

Frankreich ist das größte Land in der EU und genauso groß ist die Vielfalt, die es zu bieten hat. Wer in seinem Urlaub das Außergewöhnliche hoch zwei erleben möchte, sollte sich noch auf eine Draufgabe vom Feinsten einstellen.

Einmal Frankreich, immer Frankreich – un amour infini

Es gibt sie wirklich diese französischen Klischees – traumhafte Bauwerke, die bedeutender Teil der Geschichte sind, auf Schritt und Tritt. Die sensationelle Kulinarik, die hier mit einer ungezwungenen Selbstverständlichkeit zelebriert wird und eine Vielfalt verkörpert, wie wohl nirgendwo sonst auf der Welt. Ob es ein Croissant im kleinen Pariser Straßencafé ist oder ein „einfacher“ bäuerlicher Imbiss am Land, der hier allerdings unzählige Käse- und Pastetensorten, Früchte, knuspriges Weißbrot und mundenden Wein umfasst, ein (vormittäglicher) Pastis zwischen plaudernden Einheimischen am Dorfplatz mit Blick aufs Meer, Cidre und Moules Frites in der Bretagne mit frischer, salziger Brise in der Luft, sündige Crepes, Macarons und Gateaus oder ein kunstvolles Menü von einem Sternekoch, die es hier wirklich in erstaunlicher Dichte gibt – in Frankreich macht auch der Gaumen Traumurlaub. Das Essen ist einfach zum Niederknien …. mmmh!
Ach ja, die Klischees waren das Thema – ob Mode, Lebensart, Kunst und Kultur … man könnte diese Liste nahezu unendlich fortsetzen. Frankreich muss man einfach lieben!

Ja, das Sehnsuchtsziel Nummer eins weltweit ist wohl mit Bestimmtheit – Paris. Die Stadt der Liebe und Romantik mit ihrem „Überangebot“ an Sehenswürdigkeiten, dem einzigartigen Flair und Stil, Heimat weltberühmter Museen und großer Modehäuser und, und, und. Bei dieser Metropole könnte man sich ohne weiteres in positiven Superlativen verlieren und wer einmal in Frankreichs Hauptstadt war, der möchte immer wieder in die Stadt an der Seine kommen. Ihr Wahrzeichen ist unbestritten der Eiffelturm. Der 130-jährige Metall-Koloss ist so untrennbar mit Paris verbunden, dass kein Weg daran vorbei führen sollte. Und der Ausblick von der dritten Plattform in 276 Metern Höhe ist einfach … oh lala! Ein Spaziergang vom Arc d´ Triomphe über die Prachtstraße Champs-Élysées bereitet schon ein Vergnügen vom Allerfeinsten. Vorbei an schicken Straßencafés präsentiert sich hier Frankreichs Haute Couture Schaufenster an Schaufenster. Ein exquisiter Augenschmaus. Die Kathedrale Notre Dame gehört ebenso zum Must-see in Paris wie das Künstlerviertel Montmatre und der Louvre. Dieses weltberühmte Museum wird jährlich von vielen Millionen Menschen besucht, deshalb ist es auch bekannt für seine Warteschlangen am Eintritt. Neben dem bekanntesten Eingang an der Glaspyramide gibt es aber noch weitere, die weniger frequentiert sind. Das Museum hat auch an bestimmten Abenden geöffnet und früh am Morgen kann man auf alle Fälle einen ungestörteren Blick auf Mona Lisa, das berühmteste Ausstellungsstück des Louvre, erhalten. Auf 60.000 m² Fläche finden sich jedoch noch viel mehr imposante Werke für jedes Interesse.
Ein wunderbarer Platz, um sich von der Stadt und ihren unzähligen Eindrücken etwas zu entspannen, ist der Jardin du Luxembourg. Ein herrlicher Schlosspark inmitten der Stadt.

Der Süden von Frankreich ist Genuss pur – ob es die kulinarische, landschaftliche, gastfreundliche oder kulturelle Seite betrifft – hier erwartet den Gast eine Opulenz mit Stil, Charme und höchster Qualität. Die Côte d’Azur ist der Klassiker, hier trifft sich der Jetset sowie die Reichen und Schönen des Filmbiz. In den Kultorten Nizza, Cannes, Antibes und St. Tropez ist es auch nicht ausgeschlossen, auf den ein oder anderen Star zu treffen. Die Côte d’Azur besitzt aber auch ein vereinnahmendes Hinterland, in dem sich der Duft des Lavendels und der mediterranen Pflanzen mit der frischen Meeresbrise treffen. Hier ist die Provence authentisch, gleich mal gebirgig, zuweilen ein wenig rau, aber mit Schönheiten versorgt, für die man auch gerne die Traumstrände verlässt. Entzückende kleine Hotels, eine berauschend gute Kulinarik und ein olfaktorisches Feuerwerk der mediterranen Flora sind Garant für eine Liebeserklärung an diesen bildschönen Teil von Frankreich.

Geht die Reise weiter nach Westen, sollte man unbedingt der Hauptstadt der Region Languedoc-Roussillon,Montepellier, einen ausgedehnten Besuch abstatten. Die Universitätsstadt zählt zu den lebenswertesten des Landes und hat sich zu einem kulturellen Zentrum mit Flair entwickelt. Nahe der Stadt Narbonne befindet sich ein besonderer Schatz – die Zisterzienser-Abtei Fontfroide mit ihrer fast 1000-jährigen Geschichte, die hier in diesen wertvollen Mauern sehr eindrucksvoll zu spüren ist. Einen Besuch des Abtei-Restaurants sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Erlesene, phantasievolle französische Kochkunst und edle Weine vom eigenen Weingut.

Wer sich jetzt noch aufraffen möchte, den erwartet mit einer Weiterfahrt nach Carcassonne eine atemberaubende Stadt, die gleich auf zwei UNESCO Weltkulturerbestätten verweisen kann. Die prächtige und erstklassig erhaltene Altstadt Cité Médiévale mit ihrer 2500-jährigen Geschichte und deren Befestigungsmauer so prächtig ist, dass sie beinahe unwirklich wirkt. Ein außergewöhnliches Erlebnis ist auch eine Fahrt auf dem Canal du Midi, dem zweiten Weltkulturerbe. Im 17. Jahrhundert erbaut, sollte er die Verbindung zwischen Atlantik und Mittelmeer sein. Heute bezeugt er eindrucksvolle Ingenieurskunst mit Schleusen, Kanalbrücken und Aquaedukten.

Weiter könnte es nach Toulouse gehen, eine Stadt, die sich unter die Top-Destinationen in Frankreich reiht. Hier sind Historisches und Hochtechnisches auf gelungene Weise zusammengeführt. Eine prachtvolle, geschichtsreiche Innenstadt und das Zuhause von Airbus sorgen für unvergleichliche Eindrücke. Spannend ist die Betriebsbesichtigung beim größten europäischen Flugzeughersteller.

Naturgewaltig ist die Atlantikküste in der Bretagne und sie überzeugt mit einer ehrlichen Landschaft und einer Vielfalt, die sich auch in der Kulinarik widerspiegelt. An der Loire erstreckt sich über drei Regionen – Burgund, Centre-Val de Loire, Pays de la Loire – ein Schatz, der des Öfteren sprachlos macht. Rund 400 Schlösser – einzigartig in ihrer Geschichte, einzigartig in ihrer Schönheit. Die Tour, etwa von Orleans aus, ist auch mit dem Fahrrad besonders eindrucksvoll. Frankreich hat mit dem Mont Blanc an der Grenze zu Italien nicht nur den höchsten Berg der Europäischen Union, sondern auch sehr exquisite Skigebiete wie Chamonix, Val Thorens oder Tignes.

Im östlichen Elsass, angrenzend an Deutschland, erwarten den Besucher sagenhafte Highlights wie Straßbourg mit seiner Altstadt, die Weltkulturerbe ist, und dem Europaparlament. Sehr sehenswert auch Colmar und Molsheim, wo auch Ettore Bugatti an seinen Autos arbeitete und heute noch Klassiker dieser Marke zu sehen sind. Einfach herrlich – der Flammkuchen mit einem Glas Elsässer Wein beim Blick auf die vielen Störchennester, die hier reichlich zu sehen sind.
Bienvenue en France, bienvenue au paradis.

 


Lage

Westeuropa.

Fläche

551.500 qkm (212.935 qm).

Bevölkerungszahl

62.814.233 (2014).

Bevölkerungsdichte

113,9 pro qkm.

Hauptstadt

Paris. 

Staatsform

Republik seit 1875. Verfassung von 1958, letzte Änderung 2008. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (577 Mitglieder) und Senat (348 Mitglieder). Der Präsident wird direkt für fünf Jahre gewählt. Frankreich ist EU-Mitglied.

Geographie

Frankreich ist das flächenmäßig größte Land der EU. Es grenzt im Norden an den Ärmelkanal (La Manche), im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland, die Schweiz, Italien und Monaco. Im Süden wird Frankreich vom Mittelmeer begrenzt, im Südwesten von Spanien und Andorra und im Westen vom Atlantischen Ozean. Die Insel Korsika liegt im Mittelmeer nördlich der italienischen Insel Sardinien.

Die landschaftliche Vielfalt reicht von den Bergmassiven der Alpen und Pyrenäen, den Flusstälern der Loire, Rhône und Dordogne bis zur Côte d'Azur und den flacheren Regionen der Normandie und der Atlantikküste. Die Küste ist 3100 km lang, am Atlantik in Nordfrankreich gibt es vor allem Sanddünen und Kalkfelsen, im Westen findet man eine buchtenreiche Steilküste und im Süden sind Strandseen und Dünenlandschaften verbreitet.

Sprache

Amtssprache ist Französisch, es gibt viele regionale Dialekte. In der Bretagne wird z. T. Bretonisch gesprochen, in Korsika Korsisch, Baskisch ist im Südwesten weit verbreitet. An den Schulen wird Englisch, Deutsch oder Spanisch als Fremdsprache unterrichtet. Die meisten Franzosen haben jedoch vor jeder Sprache Achtung und sprechen lieber nicht, als dass sie falsch sprechen.Franzosen sind sehr stolz auf ihre Sprache. Touristen sollten sich daher zumindest einen Grundwortschatz aneignen. Allein das Bemühen, Französisch zu sprechen, wird meist hoch geschätzt.

Religion

83-88% römisch-katholisch; protestantische (2%), muslimische (5-10%), jüdische (1%) und orthodoxe Minderheiten.

Ortszeit

MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.

Netzspannung

230 V, 50 Hz.

Regierungschef

Manuel Valls, seit April 2014.

Staatsoberhaupt

François Hollande, seit Mai 2012.

Währung

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Geldwechsel

Einige Hotels sind berechtigt, Geld zu wechseln. Die Credit Mutuel und Credit Agricole (vergleichbar mit den deutschen Sparkassen) haben relativ lange Öffnungszeiten. Laut Gesetz dürfen Hotels und Geschäfte in der Regel keine ausländischen Währungen annehmen. Allerdings findet man Wechselstuben z. T. in Warenhäusern, auf Bahnhöfen, Flughäfen und in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.

Kreditkarten

MasterCard und Visa werden angenommen und sind weit verbreitet. American-Express und Diners Club werden weniger häufig akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Kreditkarten werden in zahlreichen Geschäften, Hotels, Supermärkten und Restaurants akzeptiert. Händler weisen im Aushang oft einen Mindestbetrag für Kreditkarteneinkäufe aus.

Reiseschecks

Werden in der Praxis selten akzeptiert.

Devisenbestimmungen

Für Reisende innerhalb und von außerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen, aber es besteht Deklarationspflicht von Barmitteln ab einem Gegenwert von 10.000 € (auch Reiseschecks, anderen Währungen oder auf Dritte ausgestellte Schecks). Die Deklaration muß mindestens fünf Tage vor der Reise beim französischen Zoll angemeldet werden, bei Verstößen drohen sehr hohe Geldbußen.

Öffnungszeiten der Banken

Nicht einheitlich: 08.30-16.00 Uhr, auch 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr. Manche Banken sind montags geschlossen und/oder samstags bis 12.00 Uhr geöffnet. Am Vortag eines Feiertages schließen die Banken um 12.00 Uhr, in seltenen Fällen bleiben sie zeitweise oder auch den ganzen darauffolgenden Tag über geschlossen.

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.91 EUR
1.00 USD = 0.87 EUR
Wechselkurse vom 10 April 2016


Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 May Christi Himmelfahrt
8 May Kriegsende 1945
16 May Pfingstmontag
14 Jul Jahrestag des Sturms auf die Bastille
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Nov Allerheiligen
11 Nov Tag des Waffenstillstandes
25 Dec Weihnachten
Juli und August sind die Urlaubs- und Reisemonate in Frankreich. In dieser Zeit sind die Ferienorte mit einheimischen Urlaubern überfüllt. Außerhalb der Urlaubsgebiete und in vielen Städten ist es hingegen ruhig.

Klima

Gemäßigtes Klima im Norden, im Nordosten Kontinentalklima. Niederschläge ganzjährig, Schneefall im Winter. Das französische Juragebirge hat alpines Klima. In der Lorraine verhältnismäßig mildes Klima.
Mittelmeerklima im Süden, an der Riviera, in der Provence und Roussillon; in den Gebirgsregionen kühler, heftige Schneefälle im Winter.
Die Sommer an der Westküste können sehr warm und sonnig sein, Niederschläge ganzjährig. Im Landesinneren ist das Klima ebenfalls mild, die französischen Pyrenäen sind für fast ständigen Sonnenschein bekannt. Kontinentalklima in der Auvergne, in Burgund und im Rhônetal. Sehr starke Winde (wie der Mistral im Süden) können in der ganzen Region auftreten.

Anmerkung

 

Telefon

Die Landesvorwahl ist 0033. Die Ortsnetzkennzahl für Paris ist »01«. Kartentelefone findet man überall, Telefonkarten sind in Postämtern und Tabak-, Souvenir- und Zeitschriften-Läden erhältlich. Von Mo-Fr von 19.00-08.00 Uhr und Sa-So durchgehend gibt es günstigere Tarife für internationale Anrufe.

Mobiltelefon

GSM 900/1800 Netze sind weit verbreitet. Die Hauptnetzbetreiber sind Bouygues Telecom (Internet: www.bouyguestelecom.fr), Orange France (Internet: http://www.orange.fr/) und SFR (Internet: http://www.sfr.fr/). Roaming-Verträge mit verschiedenen europäischen und internationalen Anbietern bestehen.

Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum Eurotarif nutzbar. Kunden aller europäischen Mobilfunknetzbetreiber führen automatisch alle Telefonate im und aus dem EU-Ausland zum Eurotarif. Für andere Mobilfunkdienste wie SMS, MMS und Datenübertragungen gilt der Eurotarif hingegen nicht.

Fax

Sind weit verbreitet, viele Hotels und alle Postämter bieten einen Faxservice an.

Internet/E-Mail

Öffentlicher Internetzugang besteht u.a. in Internet-Cafés. Kostenlosen drahtlosen Zugang zum Internet via Wi-Fi bieten viele Schnellrestaurants und Cafés. In Frankreich gibt es ein dichtes Netz aus öffentlichen Hotspots. Hauptanbieter ist Orange (Internet: www.orange.fr). Es gibt immer mehr „WiFi-Säulen“ auf öffentlichen Plätzen wie auf Straßen und Bahnhöfen, die drahtlosen Zugang zum Internet bieten. Mobiles Surfen im Internet ermöglichen u.a. auch die kostenpflichtigen Goodspeed-Wi-Fi-Hotspots (Internet: goodspeed.io/de/index.html).   

Telegramme

Können in Postämtern aufgegeben werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Briefmarken kann man auch in Tabac-Läden kaufen. Post innerhalb Europas benötigt normalerweise 2-3 Tage. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Botschaft der Französischen Republik

Generalkonsulate in Genf und Zürich. Honorarkonsulate in Adligensvil, Basel, Delémont, Lugano und Sion.
Telefon: (031) 359 21 11.
Website: www.ambafrance-ch.org
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr (tel. Anfragen).


Konsularabteilung der Botschaft

Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bregenz, Groß-St. Florian, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.
Telefon: (01) 50 27 52 00.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.45-12.15 Uhr, Mi auch 13.00-17.00 Uhr.


Botschaft der Französischen Republik

Termine nach Vereinbarung.
Telefon: (01) 50 27 50.
Website: www.ambafrance-at.org


Generalkonsulat der Französischen Republik

Mit Visumerteilung.
Telefon: (069) 795 09 60.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.45-12.00 Uhr (Visaangelegenheiten).


Botschaft der Französischen Republik

Hinweis: Für Visumanträge ist das Generalkonsulat in Frankfurt/M. zuständig.Generalkonsulate in Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, München, Saarbrücken und Stuttgart. Honorarkonsulate in Aachen, Bremen, Freiburg i. Br., Erfurt, Hannover, Mannheim, Nürnberg, Leipzig, Köln und Saarlouis. 
 
Telefon: (030) 590 03 90 00.
Website: www.ambafrance-de.org
Öffnungszeiten: Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr, Mi auch 14.00-16.30 Uhr (Publikumsverkehr).


Französische Zentrale für Tourismus (Frankreich)

Rue de Clichy 79/81, Paris, France Telefon: (01) 42 96 70 00.
Website: www.france.fr


Französische Zentrale für Tourismus (Schweiz)

Rennweg 42, CH-8021 Zürich, Switzerland Telefon: (0900) 90 06 99.
Website: ch.france.fr/


Französische Zentrale für Tourismus (Österreich & Zentraleuropa)

Tuchlauben 18/12 / Stg 1 / Top 12, A-1010 Wien, Austria Telefon: (01) 503 28 92.
Website: at.france.fr/


Französische Zentrale für Tourismus (Deutschland)

Frankfurt, Postfach 100128, Germany Website: de.france.fr/


Mayotte

Email: christophedenny@mayotte-tourisme.com


Essen & Trinken

Die Vielfalt und Finesse der französischen Küche ist wohl einmalig. Gemüse, Käse, Butter und Obst sind in französischen Restaurants immer frisch. Cafeterias und Schnellrestaurants schießen jedoch auch hier wie Pilze aus dem Boden, und gute Qualität ist nicht immer gewährleistet. Das einfache, delikate Essen, das Frankreich berühmt gemacht hat, findet man in den Bistros und Restaurants.
Man unterscheidet die »Gastronomie« (Haute Cuisine) und die gutbürgerliche Küche. Der erforderliche Zeitaufwand und die Kosten machen es im Alltagsleben fast unmöglich, der Haute Cuisine zu huldigen. Die Hausmannskost schmeckt jedoch genauso gut. Sie bestimmt den Speisezettel in den meisten französischen Haushalten, und oft werden Kochrezepte von Generation zu Generation weitergereicht. Fast alle Restaurants bieten zwei Menüs an: À la carte (große Auswahl für jeden Gang und daher teuer) und le Menu (Tagesgerichte zu festgesetzten Preisen). In einfachen Restaurants gibt es kein Extrabesteck für jeden Gang. Das Fremdenverkehrsamt veröffentlicht einen Restaurantführer für Paris und die Ile-de-France. Viele Restaurants schließen an einem Tag der Woche und für einen Monat im Sommer. Man sollte sich nach den genauen Öffnungszeiten erkundigen, besonders an Sonntagen haben viele Restaurants geschlossen. Essen gehen muss nicht unbedingt teuer sein. In Frankreich hält man sich im Allgemeinen an feste Essenszeiten - Mittagessen wird zwischen 12.00 und 13.30 Uhr serviert, Abendessen zwischen 20.00 und 21.30 Uhr. In der Regel gilt: je größer die Stadt, desto länger werden Mahlzeiten serviert. Im folgenden eine Auswahl: Tournedos (kleine Steaks in Speckstreifen), Châteaubriand, Entrecôte (Rippensteak) mit Béarnaise (delikate Eiersoße), Gigot de pré-salé (gebratene oder gegrillte Lammkeule) und Flageolets (grüne Bohnen) oder Pommes Dauphines (Kartoffelkroketten), Brochettes (Fleisch- oder Meeresfrüchte-Spießchen mit Pilzen, Zwiebeln und Tomaten), Ratatouille Niçoise (Zucchinis, Auberginen, Tomaten und Knoblauch in Olivenöl), Pot-au-feu (Feuertopf), Blanquette de Veau (Kalbfleisch und Pilze in Weißwein- und Sahnesoße). Im Norden Frankreichs (Nord/Pas-de-Calais und Picardie) stehen vor allem Meeresfrüchte auf der Speisekarte: Austern, Moules (Miesmuscheln), Coques (Herzmuscheln) und Crevettes (Garnelen) sind sehr beliebt. In der Picardie werden auch Entenpasteten, Ficelle Picardie (Eierpfannkuchen mit Schinken und Pilzen) und flämische Aux poireaux serviert. In der Region Champagne-Ardennen gibt es Schinken aus Reims und Sanglier (Wildschwein), Fischspezialitäten sind Ecrevisses (Flusskrebse) und Brochets (Hecht). Elsass-Lothringen ist das Land des Choucroute (Sauerkraut) und der Tarte Flambée (Zwiebelkuchen). Pikante und unverwechselbare Soßen kennzeichnen die bretonische Küche, und Schalentiere sind ihre Spezialität; hervorzuheben ist besonders der Homard à l'Américaine (Hummer mit Sahnesoße). Lyon, die wichtigste Stadt des Rhônetals, ist das Zentrum der französischen Gastronomie. Eine hiesige Spezialität ist Quenelles de Brochet (Hechtpastete mit Flusskrebssoße). Bordeaux streitet sich mit Lyon um den Titel »kulinarische Hauptstadt Frankreichs«. Die aquitanische Küche verwendet viel Gänseschmalz. Der Beiname »Perigord« steht für die Beigabe von Trüffeln. In den Pyrenäen, besonders in und um Toulouse, findet man Lachs und Cassoulet (Bohneneintopf).
General de Gaulle hat einmal mit einem gewissen Stolz gefragt, wie man ein Land regieren solle, in dem es 365 verschiedene Käsesorten gibt. Die bekanntesten sind Camembert, Brie, Roquefort, Reblochon und die Schimmelkäse der Auvergne und Bresse. Soufflé Grand Marnier, Oeufs à la Neige (Baiser und Vanillesoße), Mille Feuilles (mit Vanillecreme gefülltes Blätterteiggebäck), Ganache (Schokoladengebäck), Paris-Brest (Windbeutel mit Haselnusscremefüllung), Obstkuchen und Pasteten sind nur einige der leckeren Nachspeisen.

Getränke: Wein ist mit Abstand das beliebteste Getränk der Franzosen, das Angebot ist regional verschieden. Preiswerter Wein (Vin Ordinaire) ist von sehr unterschiedlicher Qualität. Es gibt folgende Kategorien: AC (Appellation contrôlée), VDQS (Vin delimité de qualité supérieure), Vin de Pays (Landwein) und Vin de Table (Tafelwein). Frankreich hat mehrere Weinregionen, die bekanntesten sind Bordeaux, Burgund, Loire, Rhône und Champagne.
Die Kellner sind bei der Auswahl behilflich, in den teuren Restaurants ist dafür der Sommelier oder Kellermeister zuständig. Im Zweifelsfalle sollte man ruhig den Hauswein probieren, der meist der Stolz des Gastwirts und verhältnismäßig preiswert ist.
Kaffee wird immer nach dem Essen serviert (nicht mit der Nachspeise), schwarz und in kleinen Tassen, falls man nicht Café au lait (oder crème) bestellt.
Liköre wie Chartreuse, Framboise und Genepi (ein besonderer Likör aus einheimischen Kräutern) werden angeboten. Manche Getränke wie Calvados (Apfelbranntwein) und Eau-de-vie sind ziemlich hochprozentig und sollten mit Vorsicht genossen werden, besonders nach einigen Gläsern Wein.
Spirituosen werden als »Doppelte« ausgeschenkt, kleinere Mengen sollten als Baby bestellt werden. Die Auswahl an Aperitifs ist enorm. Typisch französisch ist der Pastis (z. B. Ricard und Pernod). Die Regionen Nord, Pas-de-Calais und Picardie haben keine eigenen Weine, hier wird Bier gebraut und Cidre hergestellt. Das Elsass soll das beste Bier Frankreichs brauen, es gibt aber auch gute Weißweine wie Riesling, Gewürztraminer und Sylvaner sowie Fruchtschnäpse wie Kirsch und Framboise. Die Weine der Champagne-Region aus dem Gebiet Montagne de Reims sind trocken und lieblich (Vevenay Verzy) oder vollmundig und blumig (Bouzy und Ambonnay).
Alkohol darf nicht an Jugendliche unter 18 Jahren ausgeschenkt werden. Kinder und Jugendliche dürfen Schankstätten nur in Begleitung Erwachsener betreten und erhalten keine alkoholischen Getränke. Die Öffnungszeiten bestimmt der Gastwirt, in Großstädten und Urlaubsorten sind die Lokale meistens den ganzen Tag über geöffnet, manche bis 02.00 Uhr morgens. Es gibt auch Bars und Cafés, die nachts geöffnet haben. In kleineren Gemeinden schließen die Lokale etwas früher.

Nachtleben

In vielen Pariser Nachtlokalen und Diskotheken wird kein Eintrittsgeld erhoben, dafür sind die Getränke teuer. Oft ist ein Getränk (Consommation) im Eintrittsgeld enthalten. Nachtschwärmern stehen Nachtklubs und Nachtbars zur Verfügung.
Bei den Fremdenverkehrsämtern sind kostenlose monatlich und jährlich erscheinende Veranstaltungskalender erhältlich. Broschüren und Führer mit Informationen über Aktivitäten, Stadtrundfahrten, Exkursionen und Ausstellungen in Paris sind ebenfalls erhältlich. Einige der besten sind Pariscope, 7 à Paris, L'Officiel des Spectacles und das englischsprachige Paris Passion. Außerhalb von Paris verbringen viele Franzosen die Abende in Restaurants und Bars, aber vor allem in den Urlaubsorten findet man auch Diskotheken. Auf dem Land finden im Sommer an den Wochenenden häufig Festivals statt. Es gibt über 130 Kasinos in Frankreich.

Einkaufstipps

Besonders zu empfehlen sind Spitze, Kristall, Käse, Kaffee, Wein, Spirituosen und Liköre. Arques, die Heimat des Cristal d'Arques, liegt zwischen St. Omer und Calais. Lille, die größte Stadt in Französisch-Flandern, ist für ihre Textilien und feine Spitze bekannt. In vielen Städten ist samstags Markttag, i. Allg. für Obst und Gemüse. Hypermarchés, riesige Supermärkte, in denen man von Esswaren, Kleidung und Hi-Fi-Geräten bis hin zu Möbeln alles kaufen kann, werden immer beliebter. Sie liegen meistens am Stadtrand und haben einen eigenen Parkplatz.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Kaufhäuser: Mo-Sa 09.00-18.30 Uhr, Lebensmittelläden: 07.00-18.30/19.30 Uhr. Manche Geschäfte, besonders Bäckereien, öffnen auch am Sonntagmorgen, dafür bleiben sie gewöhnlich montags geschlossen. Die meisten Geschäfte schließen zwischen 12.00 und 14.30 Uhr. Einige Geschäfte sind montags ganztägig oder nachmittags geschlossen. Hypermärkte sind in der Regel bis 21.00 oder 22.00 Uhr geöffnet.

Sport

Tennis wird fast überall gespielt, die Platzmieten sind aber mitunter teuer. Reiten ist sehr beliebt. Golf gewinnt an Popularität, es gibt einige Golfplätze, besonders im Süden. Pferderennen, Fußball und Rugby sind die Publikumsmagnete. Segeln und Bootfahren sind im Ärmelkanal, der Bucht von Biskaya, an der Riviera und auf größeren Flüssen (Loire, Rhône und Saône) möglich. Boote können an der Rhône, am Canal du Midi und am Burgund-Kanal, Jachten vor allem im Süden des Landes gemietet werden. Mehrere tausend Kilometer gut markierter Wanderwege stehen zur Verfügung. Diese Sentiers de Grande Randonnée sind in Wanderkarten eingezeichnet. Der Via Alpina, der sich mit insgesamt mehr als 5000 Kilometern Wegstrecke durch 8 Länder längs durch die Alpen schlängelt, führt auch durch Frankreich. Die Wanderroute Blauer Weg des Via Alpina hat 61 Etappen und beginnt bzw. endet in Monaco und bringt den Wanderer durch die Cottischen, südlichen Grajischen und Walliser Alpen. Es gibt zahlreiche Radwege wie den 120 Kilometer langen, ausgeschilderten Radweg zwischen Tours und Angers. Wintersport: In den französischen Alpen liegen einige der weltbesten Skiorte. Sie bieten über 480 km Piste, über 150 Skilifte, unzählige Skischulen und alles, was sonst noch dazugehört. Pauschalreisen gibt es in alle größeren Orte. Die Saison dauert von Anfang Dezember bis Ende April. Die Hochsaison ist von Februar bis März, mit höheren Preisen muss gerechnet werden.

Veranstaltungskalender


Jan.
Pferdeleidenschaft, Avignon. Jan. Internationales Zeichentrick-Festival, Angoulême. Jan. Prêt-à-Porter-Schauen, Paris. Febr. Mimosenfest, Nizza. Febr.- März Karneval, Nizza. Febr.-März Zitronenfest, Menton. März Internationale Landwirtschaftsmesse, Paris. März-Apr. Internationales Frauenfilm-Festival, Créteil. Mai Internationales Kurzfilm-Festival. Mai Internationales Filmfestival, Cannes. Mai-Jun. Tennis: French Open, Paris. Jun. Rio Loco Festival, Toulouse. Jun. Ironman Frankreich, Nizza. Jun. Fête de la Musique, versch. Orte. Jul. Jazzfest, Nizza. 14. Jul. Tag der Erstürmung der Bastille, landesweit. Sept.-Dez. Herbstfestival, Paris. 31. Dez. Paris Parade und Silvesterfeier, Paris.

Ausführlichere Informationen sind bei den Maisons de la France (s. Adressen) erhältlich.

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, persönlicher ist der Kuss auf beide Wangen. Die Anrede ist Monsieur oder Madame ohne Nennung des Familiennamens. Es kann sehr lange dauern, bis man sich mit dem Vornamen anspricht. Bei Empfängen oder Diners gibt der Ehrengast das Zeichen, mit dem Essen zu beginnen. Mahlzeiten werden mit Genuss und in aller Ruhe eingenommen, sie ziehen sich oft lange hin.

Bekleidung: Legere Kleidung ist weit verbreitet, aber die Franzosen sind für elegante Sportkleidung bekannt. Bei öffentlichen Anlässen und Abendgesellschaften ist förmliche Kleidung erwünscht; viele Klubs, Kasinos und vornehme Restaurants bestehen ebenfalls auf Anzug und Krawatte; Abendkleid bzw. Smoking werden gesondert angezeigt. »Oben ohne« wird an den meisten Stränden toleriert, FKK ist nur an den dafür eingerichteten Stränden gestattet.

Rauchen:
In öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe, Flughäfen, Schulen und Ämter), in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Restaurants, Bars und Diskotheken ist Rauchen verboten.

Trinkgeld:
Im Restaurant oder Café werden 10-15% gegeben. Das Trinkgeld wird zusammen mit der Bezahlung einfach auf dem Tisch liegen gelassen. 10-15% Bedienungsgeld ist in Rechnungen von Hotels enthalten, es ist aber auch hier üblich, ein paar Münzen auf dem Tisch zu hinterlassen. Platzanweiser, Gepäckträger, Hotelpagen, Garderoben- und Toilettenpersonal, Friseure und Kosmetikerinnen erhalten Trinkgeld. Taxifahrer erwarten 10% der Fahrtkosten als Trinkgeld.

] U. a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten mit gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen:EU-Länder und Schweiz.

Einreise mit Haustieren

Für Vögel aus allen Ländern wird pro Tier ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bei der Einreise nicht älter als 5 Tage ist und aus dem hervorgeht, dass das Tier keine Krankheiten hat. Es dürfen bis zu 2 Papageien oder Wellensittiche mitgenommen werden. Der Reisende muss schriftlich bescheinigen, dass er der Besitzer der Vögel ist und diese in Frankreich nicht verkaufen wird.
Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und aus nicht tollwutfreien Drittstaaten benötigen einen EU-Heimtierausweis (pet pass), der nur von dazu ermächtigten Tierärzten ausgestellt werden kann, und müssen als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Die Einfuhr ist auf 5 Tiere beschränkt. Heimtiere unter 4 Monate sind von der Impfpflicht gegen Tollwut ausgenommen. 
 
Für Hunde, Katzen und Frettchen sowie für Vögel und Kleintiere aus nicht tollwutfreien Drittstaaten gilt die folgende zusätzliche Vorschrift:
Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für den Eintritt in das EU-Gebiet muss bei den Haustieren 3 Monate vor der Einreise eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern durchgeführt werden. Ausnahme: Die 3-Monatsfrist gilt nicht für Heimtiere aus dessen EU-Heimtierausweis hervorgeht, dass die Blutentnahme durchgeführt wurde bevor dieses Tier das Gebiet der Gemeinschaft verlassen hat und dass bei der Blutanalyse genügend Antikörper auf Tollwut nachgewiesen worden sind.
 
Für Hunde, Katzen und Frettchen aus tollwutfreien Drittstaaten (z.B. Schweiz, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt) kann ebenfalls der Heimtierausweis, der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, für die Einfuhr benutzt werden.
Anmerkung: Staffordshire Terrier bzw. American Staffordshire Terrier (beide als "Pitbull" bekannt), Mastiff- und Tosahunde sowie Rassen, die in keinem vom Internationalen Hundeverband zugelassenen Stammbuch eingetragen sind, dürfen generell nicht nach Frankreich eingeführt werden. Nur, wenn sie in einem solchen Stammbuch eingetragen sind, dürfen sie einreisen. Sie unterliegen dann jedoch auf öffentlichen Straßen und Plätzen der Leinen- und Maulkorbpflicht und dürfen nicht in öffentliche Einrichtungen und Verkehrsmittel mitgenommen werden.

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschafte ist Air France (AF) (Internet: www.airfrance.de). Air France (AF) bietet u.a. Direktflüge nach Paris von Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien und Zürich. Air France fliegt auch nach Lyon von Düsseldorf, Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Wien.

Austrian Airlines (OS)
verbindet Wien mit 40 Städten in Frankreich.

Zu den Fluggesellschaften, die auch nach Frankreich fliegen, gehören u.a. British Airways (BA), KLM (KL), Swiss (LX), Lufthansa (LH) und Eurowings (EW).

Air Berlin (AB) fliegt von zahlreichen deutschen Großstädten sowie von Wien, Innsbruck und Zürich nach Paris.

Internationale Flughäfen

Bordeaux Internationaler Flughafen (BOD). (www.bordeaux.aeroport.fr) Der Flughafen liegt 12 km westlich vom Stadtzentrum von Bordeaux entfernt. Tel:

(05) 56 34 50 50

.

Lyon Saint Exupéry Flughafen (LYS). (www.lyonaeroports.com) Der Flughafen ist 20 km östlich vom Stadtzentrum von Lyon entfernt. Tel:

04 2600 70 07.

.

Marseille Provence Flughafen (MRS). (www.marseille-airport.com) Der Flughafen liegt 25 km von Marseille und 25 km von Aix-en-Provence entfernt. Tel:

(04) 42 14 14 14.

.

Nizza Cote d'Azur Flughafen (NCE). (www.nice.aeroport.fr) 7 km westlich vom Stadtzentrum Nizza. Tel:

(0820) 42 33 33.

.

Paris Orly Flughafen (ORY). (www.aeroportsdeparis.fr) 14 km südlich vom Pariser Stadtzentrum. Tel:

(01) 49 75 15 15

. Zum/vom Flughafen: Bahn: Die RER-Schnellbahnlinie C (www.ratp.frfährt vom Bahnhof Port de Rungis ab, den man mit dem Shuttlebus Paris par le train erreicht, und hält an den Pariser Bahnhöfen Gare d'Austerlitz, St. Michel und Invalides (Fahrzeit: 25 Min. Zug + 10 Min. Bus). Züge verkehren zwischen 05.01 und 23.30 Uhr.Orlyval bietet eine regelmäßige Zugverbindung zum Bahnhof Antony an der RER-Linie B, die an den Métro-Stationen Denfert-Rochereau, St. Michel, Châtelet les Halles und Gare du Nord hält. Die Fahrzeit mit der Bahn ins Stadtzentrum von Paris beträgt jeweils ca. 30-35 Min. Züge fahren von 06.00-23.00 Uhr.Bus:
RATP-Busse: Linie 183 verkehrt regelmäßig zwischen dem Flughafen und der Metrostation Porte de Choisy, Linie 285 fährt vom Süd-Terminal zur Metrostation Villejuif-Louis Aragon, Linie 292 fährt nach Rungis.Orlybus fährt alle 15-20 Minuten zur RER- und Métro-Station Denfert-Rochereau (Fahrzeit: 20-30 Min.). Der Jetbus verbindet alle 15 Min. Villejuif (Métro-Station Louis Aragon) und Paris-Orly.Die Air France-Buslinie 1 fährt in der Zeit von 06.00-23.00 Uhr alle 15 Minuten die Haltestellen Porte d'Orléans, Gare Montparnasse, Duroc und Gare des Invalides an (Fahrzeit: 35 Min.).
Die Air France-Buslinie 3 verkehrt von 06.30-22.30 Uhr, Sa und So ab 07.00 Uhr alle 30 Minuten zwischen Orly und Charles de Gaulle (Fahrzeit: 50 Min.).Das Unternehmen Val d'Europe Airports Shuttle (VEA) verkehrt zwischen verschiedenen Pariser Hotels, dem Disneyland und dem Flughafen Paris-Orly (Fahrtkosten: 18,00 €). Haltestellen befinden sich vor dem Süd-Terminal an Plattform A, Einstieg I, sowie vor dem West-Terminal an Plattform 2, Einstieg G.Es bestehen Bahn- und Busverbindungen zwischen den Flughäfen Paris Orly und Paris Charles de Gaulle.Taxi:
Taxis stehen jederzeit vor den Ankunftsbereichen zur Verfügung. Die Fahrzeit ins Stadtzentrum von Paris beträgt ca. 20-35 Min. und kostet ca. 40-50 €. Limousinen mit Chauffeur (Tel: (01) 40 71 84 62) stehen ebenfalls zu Festpreisen zur Verfügung.

Paris Charles de Gaulle Flughafen (CDG). (www.aeroportsdeparis.fr) 23 km nordöstlich von Paris. Tel:

1 7036 39 50.

.

Schiff

Im Sommer kreuzt die AIDAdiva von Aida Cruises ab Mallorca im Mittelmeer und fährt dabei auch die Häfen Cannes und Ajaccio/Korsika an.
Es gibt zahlreiche Fährverbindungen von Großbritannien und den britischen Kanalinseln nach Frankreich, u. a. mit

Brittany Ferries (Internet: www.brittany-ferries.com): Portsmouth - Caen, Portsmouth - Cherbourg, Portsmouth - Le Havre, Poole - Cherbourg, Plymouth - Roscoff;Condor Ferries (Internet: www.condorferries.co.uk) (Jersey/Guernsey - St. Malo; Portsmouth - Guernsey/Jersey; Poole - Cherbourg);

DFDS Seaways
(Internet: www.dfdsseaways.de), P&0 Ferries (Internet: www.poferries.com) (Dover - Calais);

Transmanche Ferries
(Internet: www.transmancheferries.com) (Dieppe - Newhaven; Portsmouth - Le Havre; Dover - Dieppe; Dover - Boulogne; Rosslare - Le Havre);

LD Lines
(Internet: www.directferries.de) (Le Havre - Portsmouth, Dover - Boulogne; Le Havre - Rosslare, Dover - Dieppe) und

P&O Ferries
(Internet: www.poferries.com) (Dover - Calais).

Comanav
und SNCM bieten Fährdienste von Tanger in Marokko nach Sète. Von Algerien aus bieten Algerie Ferries (Algier/ Oran/ Bejaia/ Skikda/ Annaba - Marseille), SNCM Ferryterranee (Algier - Marseille) und Cnan Maghreb Lines (Oran/ Algier - Marseille) Passagier- und Autofährverbindungen an. Überfahrten von Italien in korsische Häfen organisieren Korsika Ferries (Savona - Bastia/ Ajaccio, Leghorn - Bastia), Moby Lines (Genua/ Leghorn/ Palau (Sardinien) - Bastia), Medmar (Neapel - Portovecchio), Saremar Ferries (Santa Teresa di Gallura (Sardinien) - Bonifacio) und CMN La Méridionale (Porto Torres (Sardinien) - Propriano). Balear Express verkehrt zwischen Palma de Mallorca und Sète. Fährdienste zwischen Tunis und Marseille bieten CTN und SNCM Ferryterranee.
Im Sommer verbindet eine Fähre von GLD Lines (Internet: www.gldlines.com) Toulon mit Rom.Weitere Informationen zu Fährverbindungen gibt Ferry Online (Internet: www.ferryonline.co.uk). 

Bahn

Die Bahnverbindungen zwischen Frankreich und den europäischen Nachbarstaaten sind ausgezeichnet.

Tägliche Verbindungen mit dem ICE gibt es von Frankfurt über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken nach Paris (Fahrzeit: 4 Std.).

Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV (Internet: http://www.tgv.com) bedient die folgenden Strecken:
 Genf - ParisBasel - Marseille (Fahrtdauer: Ca. 4 Std. 30 Min.), Mulhouse - MarseilleBern - Basel - ParisLausanne - Vallorbe - Paris Zürich - Basel - Mülhausen - Straßburg - Paris (Fahrzeit von Basel: 2 Std. 50 Min.; von Zürich: 4 Std. 03 Min.)Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 39 Min.) München - Augsburg - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris (Fahrtzeit: 6 Std. 12 Min.)Frankfurt - Marseille (Fahrtzeit: 7 Std. 44 Min.)Frankfurt - Lyon (Fahrtzeit: 5 Std. 56 Min.)Freiburg - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 30 Min.)Baden-Baden - Lyon (Fahrtzeit: 4 Std. 18 Min.)Frankfurt - Straßburg (Fahrtzeit: 2 Std 1 Min.)Paris - Perpignan - Girona - Barcelona - Saragossa - Madrid (Fahrtzeit: 10 Stunden)

Das gut ausgebaute EuroCity-Netz wird ständig erweitert. Es gibt Direktverbindungen mit verschiedenen Fernverkehrszügen von Paris nach Köln, Frankfurt/M., Karlsruhe, Stuttgart, München, Wien und Zürich und von Straßburg über München-Ost und Salzburg nach Wien.Der Luxuszug Venice Simplon-Orient-Express (Internet: www.orient-express.com) verbindet Wien mit London und Paris.

Der Thalys (Internet: www.thalys.com) fährt von Paris über Brüssel nach Aachen und Köln (Fahrzeit Paris-Köln: 3 Std. 14 Min) und drei Mal täglich von Essen nach Paris via Düsseldorf, Duisburg und Köln.

Voyages SNCF, die Vertriebstochter der französischen Staatsbahn SNCF, hat vor dem Kölner Hauptbahnhof einen eigenen Shop eröffnet (Tel: (0180) 500 90 73. Internet: www.voyages-sncf.eu). Buchbar sind dort in erster Linie Tickets für den ab Köln fahrenden Thalys sowie sämtliche Fahrkarten der SNCF und des Eurostar Zugs nach London.

Es bestehen durchgehende Verbindungen zwischen Paris (Gare du Nord) und London-St. Pancras. (Fahrzeit 2 Std. 15 Min.) mit dem Eurostar (Internet: www.eurostar.com) sowie zwischen London und Lille (Fahrzeit 1 Std. 20 Min.) und London und Brüssel-Midi (Fahrzeit 1 Std. 50).SNCF und Renfe bieten eine Schnellzugverbindung zwischen Paris und Barcelona (Fahrtzeit: 6 Std 25. Min.).

Die folgenden Autoreisezüge (z. T. mit Schlafwagen) stehen zur Verfügung:
Berlin - Avignon;
Hamburg - Avignon;
Hildesheim - Avignon;
Berlin - Narbonne;
Düsseldorf - Narbonne;
Frankfurt/Neu-Isenburg - Narbonne;
Hamburg - Narbonne;
Hildesheim - Narbonne;
Weitere Informationen von DB Autozug (Tel: (01805) 99 66 33 (gebührenpflichtig; Internet: www.dbautozug.de).
Der Eurotunnel Shuttle fährt zwischen Calais und Folkestone durch den Kanaltunnel und transportiert Lastkraftwagen, Autos und Busse. Es verkehren Autoreisezüge und Passagier-Shuttles. Die Fahrzeit von Terminal zu Terminal beträgt 35 Minuten, von Autobahn zu Autobahn ca. 1 Stunde (Internet: www.eurotunnel.com).

Fahrpreisermäßigungen:
InterRail-Tickets sind gültig, Einzelheiten s. Deutschland. Weitere Informationen von den Informationsbüros der DB-, SBB- und ÖBB-Agenturen sowie den französischen Staatsbahnen (SNCF) unter Tel: (0180) 599 66 33 (24 Stunden-Service).

InterRail: Kinder (4-11 Jahre), Jugendliche (12-25 Jahre) und Erwachsene (ab 26 Jahren), die seit wenigstens 6 Monaten einen festen Wohnsitz in Europa, der GUS oder der Türkei haben, können InterRail nutzen.
Der InterRail Ein-Land-Pass ist erhältlich für Reisen in knapp 30 europäischen Ländern einschließlich Mazedonien und der Türkei und ist gültig an wahlweise 3, 4, 6, 8 Tagen innerhalb 1 Monats in einem Land. Kinder von 4-11 Jahren fahren zum halben Erwachsenen-Preis.
Der InterRail Global-Pass ermöglicht Reisen durch mehrere Länder und wird mit unterschiedlichen Gültigkeitsdauern angeboten. Es können entweder 5 Tage aus 10 Tagen Gesamtgültigkeit oder 10 aus 22 gewählt werden. Möglich ist auch eine kontinuierliche Zeitdauer von 22 Tagen oder von 1 Monat.

Bus/Pkw

Pkw: Ausgezeichnetes Straßenverkehrsnetz, Verbindungen in alle Nachbarstaaten.

Mit der A 34 zwischen Sedan und Reims bietet sich Frankreich-Urlaubern, die aus Nord- und Westdeutschland anreisen, eine bequemere Reiseroute Richtung Paris an. Wer bisher über Aachen, Lüttich und Mons Richtung Westfrankreich fuhr, kann jetzt die kostenlose A 34 durch die französischen Ardennen nutzen, die in Reims an die A 4 nach Paris anknüpft. Frankreich-Urlauber aus Südwestdeutschland können durchgehend Autobahnen bis nach Le Havre nutzen, ohne über den Großraum Paris fahren zu müssen: Ab Saarbrücken über die A 4 bis Reims, dort auf die A 26 bis St-Quentin und dann weiter auf der A 29 bis nach Le Havre.

Die Ost-West-Autobahn A19 von Sens nach Orleans verläuft seit 2009 durchgängig. Damit gibt es eine komplette Querverbindung für Reisende aus dem Rhein-Main-Gebiet und dem Saarland ins Loire-Tal und die Bretagne.

Autofahrer haben freie Fahrt durch den Mont-Blanc-Tunnel nach Italien und durch den Pyrenäen-Tunnel nach Spanien. Die Route führt von Montrejeau an der französischen A 64 (Pau - Toulouse) durch die Zentralpyrenäen und das Vall d'Aran zum Tunnel de Vielha und von dort weiter über die spanische N 230 nach Lleida (Lerida).

Fernbus: Eurolines-Busse (Internet: www.eurolines.com) fahren von und nach Frankreich. Fahrplan- und Tarifinformationen sind erhältlich von der französischen Eurolines-Generalvertretung (Eurolines France, Internet: www.eurolines.fr) oder den Eurolines-Vertretungen in
- Deutschland (Deutsche Touring GmbH, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Internet: www.deutsche-touring.com),
- Österreich (Eurolines Austria - Blaguss Reisen GmbH, Internet: http://eurolines.blaguss.at/index.php) und der
- Schweiz (Alsa + Eggmann, Internet: www.alsa-eggmann.ch).Mein Fernbus verbindet Zürich via Basel über Nacht mit Paris.

Busse von Gullivers Reisen GmbH (Internet: www.gullivers.de) fahren ebenfalls zwischen Deutschland und Frankreich. Das Parken von Reisebussen ist gesetzlich geregelt. Die örtlichen Fremdenverkehrsämter geben Auskunft, ob es speziell für Reisebusse vorgesehene Parkplätze gibt. Für Paris gibt es dazu online Auskunft unter www.prefecture-police-paris.interieur.gouv.fr/circuler/autocars_allemands/autocars.htm.www.deutsche-touring.com

Hotels

Es gibt zahlreiche Hotels mit angeschlossenem Restaurant; Einzelzimmer sind nicht sehr verbreitet. In der Regel wird in Doppelzimmern gegen einen Aufpreis von 30 % ein zusätzliches Bett aufgestellt, bei Kindern unter 12 Jahren verlangen die großen Hotelketten keinen Aufpreis. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Tagen wird den Gästen meist Vollpension angeboten. Halbpension (Demi-pension) bekommt man normalerweise in der Vor- und Nachsaison.

Logis de France sind kleine oder mittelgroße Hotels, oft Familienbetriebe, die preiswerte, gute und komfortable Unterkunft anbieten. Alle haben ein eigenes Restaurant. Ihre Adressen findet man in einem von der Logis de France herausgegebenen Hotelführer, aus dem die jeweilige Ausstattung und die Extras ersichtlich sind. Logis de France, 83 Avenue d'Italie, F-75013 Paris. (Tel: (01) 45 84 83 84. Internet: www.logis-de-france.fr). Relais-Châteaux sind zu Hotels umgebaute Schlösser. Auskünfte erteilt auch der Hotelverband: Union des Métiers et des Industries Hôtelières, 22 Rue d'Anjou, F-75008 Paris. (Tel: (01) 44 94 19 94. Internet: www.umih.fr).

Paris: Buchungen können bei den Fremdenverkehrsämtern in den Bahnhöfen oder im zentralen Informationsbüro vorgenommen werden: Office de Tourisme e des Congrès, 25 rue des Pyramides, F-75001 Paris. (Tel: (08) 92 68 30 00. Internet: www.parisinfo.com).

Motels



Ferienhäuser/Ferienwohnungen



Feriendörfer



Camping

Es gibt 7000 Campingplätze in allen Regionen des Landes. Einige vermieten Wohnwagen und Zelte. Die Preise richten sich nach Region, Saison und dem Angebot an zusätzlichen Einrichtungen wie Freizeiträumen usw. Alle offiziellen Zeltplätze haben fließendes Wasser, Toiletten und Waschräume.

Wohnwagen können für maximal 6 Monate nach Frankreich eingeführt werden. Das Fremdenverkehrsamt hat eine vollständige Liste aller Reiseveranstalter, die Urlaubsreisen aller Art anbieten, einschließlich Camping- und Aktivurlaub.

Der Französische Campingverband ist zu erreichen unter: Fédération de Camping et Caravaning, 78 Rue de Rivoli, F-75004 Paris. (Tel: (01) 42 72 84 08. Internet: www.ffcc.fr).

Wohnwagen



Leuchttürme



Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel dürfen (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Frankreich eingeführt werden:200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen (Alkoholgehalt über 22%) oder 2 l alkoholische Getränke und Spirituosen (Alkoholgehalt bis zu 22%);
4 l Wein;
16 l Bier;
250 g Kaviar;
2 kg Fisch;
1 kg tierische Produkte;
Arzneimittel für den persönlichen Bedarf des Reisenden;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Flug- und Seereisen) bzw. 300 € (Reisen mit der Bahn/dem Auto); Kinder unter 15 Jahren generell 150 €.
Tabakwaren und Spirituosen dürfen nur von Personen ab 17 Jahren eingeführt werden.

Einfuhrverbot

Eine Goldmenge über 500 g muss deklariert werden.Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).

Einfuhrbestimmungen

Reisende, die von außerhalb der Europäischen Union u.a. Fleisch- und Milcherzeugnisse in die EU einführen, müssen diese anmelden. Die Regelung gilt nicht für die Einfuhr von tierischen Produkten aus den EU-Staaten sowie aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino und der Schweiz. Wer diese Produkte nicht anmeldet, muss mit Geldstrafen oder strafrechtlicher Ahndung rechnen.

Duty-free-Verkauf in der EU

Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern.

Warenverkehr innerhalb der EU

Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind. Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen:
800 Zigaretten (Personen ab 17 J.);
400 Zigarillos (Personen ab 17 J.);
200 Zigarren (Personen ab 17 J.);
1 kg Tabak (Personen ab 17 J.);
10 Liter hochprozentige Alkoholika (Personen ab 17 J.);
20 Liter mit Alkohol angereicherter Wein (z. B. Port oder Sherry) (Personen ab 17 J.);
90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) (Personen ab 17 J.);
110 Liter Bier (Personen ab 17 J.);
Parfüms und Eau de Toilette: Keine Beschränkungen, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Menge für den persönlichen Verbrauch bestimmt ist.
Arzneimittel: Dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge.
Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 10 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet.Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe.
Anmerkung: Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden „Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt“ der Europäischen Kommission.)
 


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