Die spanischen Inseln im Atlantik sind wahre Wunder der Vielfalt. Hier sind Feierlustige ebenso aufgehoben, wie ruhesuchende Naturliebhaber, Sportliche und Genussmenschen. Jede Insel der Kanaren hat Persönlichkeit, jede verkörpert ihren eigenen Charakter und jede ist für sich bezaubernde Destination für ein traumhaftes Urlaubsvergnügen. Das ganzjährig wunderbar warme Klima haben die sieben Inseln gemeinsam. Dafür verantwortlich ist die Lage nahe Afrika und zur Sahara, die wintergeplagten Europäern herrliche Bedingungen schafft, um einen unvergesslichen Urlaub zu bereiten.
Die kanarischen Inseln sind so vielfältig wie kaum eine andere Urlaubsdestination und selbst auf den einzelnen Inseln herrscht ein Facettenreichtum, der wirklich unglaublich ist. So scheinen auf Teneriffa tatsächlich „zwei Welten“ aufeinander zu treffen. Während der heiß-trockene Süden touristische Highlights wie traumhafte Strände, weitreichende Hotel- und Freizeitanlagen zu bieten hat, ist der Norden der Insel feuchter und von einer üppigen Vegetation bewachsen. Als natürliche Barriere ragt der Pico del Teide mit 3.718 Metern auf. Der Vulkan ist der höchste Berg Spaniens, zu dem die Kanaren gehören und sogar der dritthöchste Vulkan weltweit. Ein Ausflug auf dieses UNESCO Weltnaturerbe ist nach Anmeldung möglich und auch sehr lohnenswert, denn die Aussicht ist einfach phänomenal.
Die westliche Nachbarinsel ist La Gomera. Bedeutend kleiner von ihren Ausmaßen ist der Erholungsfaktor auf diesem Eiland vulkanischen Ursprungs ungleich größer. Sehr prägnant sind die Strände mit dem dunklen Sand, der nicht nur optisch faszinierende Impressionen bietet, sondern auch eine sehr wohltuende Wärme abgibt. Das Inselinnere hingegen ist üppig bewachsen und sehr fruchtbar auch das Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs. Landschaftlich herausragend mündet es auch in die schönsten Strände, an denen eine gemütliche Idylle zu genießen ist. Auf La Gomera verschränken sich Badefreuden mit der Erkundung des Inselinneren in geradezu perfekter Weise und so sollen sowohl Badehose und Bikini als auch die Wanderschuhe im Gepäck sein. Wer übrigens beim Wandern ein auffälliges Pfeifen wahrnimmt, der ist wohl gerade Zeuge einer Unterhaltung geworden. Denn auf der Insel ist auch heute noch El Silbo, eine einzigartige Pfeifsprache, zuhause. In die Reihe der unvergesslichen Erlebnisse reiht mit Bestimmtheit auch eine Wal- und Delfinbeobachtung, wie sie besonders gut gemacht werden kann. Zu fast jeder Jahreszeit tummeln sich hier riesige Meeressäuger und bei speziell dafür angebotenen Bootstouren können sie bei ihrem Zug durch das Meer hautnah beobachtet werden.
Ein Winzling unter den kanarischen Inseln ist El Hierro, das nur von Teneriffa aus erreicht werden kann. Auf El Hierro existiert das Wort „Trubel“ wohl gar nicht, denn hier herrscht Ruhe und Entspannung. Wenngleich sich ziemlich viele Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken und Tauchen anbieten, gibt es doch jede Menge Rückzugsmöglichkeiten und ruhige Traumstrände für einen besonders attraktiven Genussurlaub.
Der Genuss wird auch auf La Palma groß geschrieben. Die Insel trägt den vielsagenden Namen „Die Schöne“ und wer hier zu Gast ist, wird ganz schnell bemerken, dass diese Bezeichnung Programm ist. Die gesamte Insel ist ein geschütztes UNESCO Biosphärenreservat und mit einem imposanten, rund 1.000 Kilometer langen Wanderwegenetz überzogen. Atemberaubende schroffe Vulkanlandschaften vereinen sich auf der Insel mit satter Flora zu einem natürlichen Gesamtkunstwerk. Hier befindet sich auch eine große Sternwarte, denn die Insel zählt zu den bedeutendsten Orten, um den nächtlichen Himmel zu beobachten.
Wie inspirierend die Schönheit der kanarischen Inseln sein kann, zeigt sich besonders auf Lanzarote. Auf der ganzen Insel ist die künstlerische Handschrift von César Manrique zu finden. Der heimische Künstler hat Lanzarote mit sehr viel Weitblick begleitet und war auch treibende Kraft, dass man auf der Insel architektonisch sehr einfühlsam geblieben ist. Sehr sehenswert auch der von ihm gestaltete Aussichtspunkt Mirador del Rio. Auf dieser Aussichtsterrasse darf gestaunt werden und vor allem sollte die Kamera zur Hand sein. Wunderschön auch der Jardin de Cactus. Rund 4500 Exemplare der stacheligen Pflanzen aus der ganzen Welt sind hier zu sehen.
Auf Fuerteventura, der zweitgrößten Insel der kanarischen Gruppe, fühlen sich Wassersportler ganz besonders wohl. Dank der Passatwinde bieten sich optimale Bedingungen für Surfer und Wellenreiter genau wie ruhige Traumstrände zum Baden. Sehr abwechslungsreich sind die Strände auf der Insel und wer mag, kann zwischen gelbem und schwarzem Sand, Kieselstränden, ruhig-idyllischen Buchten und Traumstränden mit hervorragender touristischer Infrastruktur wählen. Gerade auf der Halbinsel Jandia besteht ein riesiges Angebot für den perfekten Badeurlaub.
Und auch Gran Canaria ist eine paradiesische Insel, die es jeden recht machen kann. Ob klassischer Strandurlaub inmitten eines riesigen touristischen Angebots, das keine Wünsche offen lässt oder eine ruhige Auszeit, die von romantischem Meeresrauschen untermalt wird – jederzeit möglich auf dieser Insel. Und mehr noch – klimatisch in einen trockenen heißen Süden und feuchteren, dicht bewachsenen Norden geteilt bieten sich auch eindrucksvolle Wander- oder Biketouren an, um diese Herrlichkeit kennenzulernen. Sehr attraktiv die Hauptstadt Las Palmas, in der auch auf Christoph Kolumbus´ Spuren gewandelt werden kann.