Teneriffa ist die ideale „Zuflucht“ für alle, die von kalten, tristen Wintern geplagt sind. Das warme Klima und die traumhaften Strände sorgen für ein Badevergnügen de Luxe. Es lohnt sich aber, die wunderbaren Strände auch mal zu verlassen und die Insel genauer unter die Lupe zu nehmen. Idyllische Dörfer und Städte, ein einzigartiges Naturreservat und botanische Besonderheiten sind die Repräsentanten einer edlen Vielfalt, die es auf Teneriffa zu sehen gibt. Wen es dann doch wieder ans Wasser zieht, dem sei auch ein Tauchgang zu empfehlen. Denn auch unter der Wasseroberfläche bietet die Insel wirklich prächtige Eindrücke.
Der 3.718 Meter hohe Teide prägt die größte der Kanareninseln sowohl optisch als auch klimatisch. Er ist der höchste Berg Spaniens und der drittgrößte Vulkan weltweit. Mit seinem charakteristischen Aussehen gehört er zum Sehnsuchtsziel vieler Naturliebhaber, doch für seine Besteigung wird eine Erlaubnis benötigt. Grund ist der Schutz dieses Naturjuwels, das inmitten eines UNESCO Naturerbes und Nationalsparks liegt. Hier sind die inseltypische Fauna und Flora zu besichtigen und auch die bizarren Basaltformationen und erstarrte Lavaströme. Auf den Teide führt auch eine Seilbahn, an den Rand des Kraters ist jedoch noch ein durchaus herausfordernder Fußmarsch zu bewältigen, der jedoch mit atemberaubenden Einblicken und Ausblicken bis zu den Nachbarinseln belohnt.
Im Nationalpark befindet sich auch eine international bedeutende Sternwarte. Der Grund, warum sie ausgerechnet an dieser Stelle errichtet wurde, ist einfach zu erklären. Nur an wenigen Orten weltweit gibt es so ausgezeichnete Bedingungen, um in die Sternenwelt zu blicken wie auf Teneriffa (und auch auf La Palma). Zertifiziert als Starlight Research lässt sich hier besonders hervorragend in die astronomische Unendlichkeit eintauchen.
Puerto de la Cruz ist eine sehr attraktive Stadt im Norden Teneriffas. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet der attraktive Ortskern. So zum Beispiel die Kirche Nuestra Señora, die neu adaptierte Promenade und der botanische Garten, für den sich Besucher ausreichend Zeit lassen sollten. Hier sind 20.000 m² Strelitzien, die typischen bunten Teneriffa-Blumen, ebenso zu sehen wie Kuriositäten. Darunter der Leberwurstbaum, dessen Früchte auffallend an die Wurstspezialität erinnern, und auch Würgenfeigenbäume. Nahe der Stadt befindet sich auch der Loro-Park. Ursprünglich als Papageien-Park gegründet, werden in diesem Tierpark heute viele weitere Tierarten wie Gorilla, Fische und Delfine, Orcas und Seelöwen gezeigt.
Die Strände sind auf Teneriffa wirklich traumhaft und gerade der touristische Süden hat hier echte Schätze zu bieten. So etwa den Playa de las Américas. Aber auch der ruhiger Norden steht in Sachen Traumstrände dem Süden um nichts nach. Hier ist etwa der Playa de el Bollullo, der zwar an touristischer Infrastruktur eher pur ist, aber deshalb umso idyllischer.
Auf Teneriffa wird aber nicht nur zweibeinigen Gästen das Beste geboten, auch Vierbeine, im Speziellen Hunde, sind herzlich willkommen. Seit kurzem können sie ungestört ihrem Badevergnügen am Hundestrand im Süden der Insel nachkommen und auch ein neues Hunde-Hotel mit Spielplatz, der auch stundenweise besucht werden kann, lädt ins tierische Urlaubsvergnügen.