Die drittgrößte Insel der Kanaren ist eine Traumdestination für jeden, der das Meer und Traumstrände liebt. Gran Canaria ist klimatisch zweigeteilt, das schafft einen besonderen Reiz mit vielen Erlebnismöglichkeiten. Als Ganzjahresdestination mit angenehmen Temperaturen ist Gran Canaria geradezu ideal, um unseren kalten Wintern zu entfliehen. Doch kaum zu glauben, auch auf der Vulkaninsel gibt es Schnee, wenn auch ganz selten und nur auf den höchsten Bergen, die das Eiland in zwei Klimabereiche teilen. Der Süden ist trocken und heiß, vor allem auch durch die Luftströmungen aus der Sahara, der Norden weist eine üppige Vegetation auf, da hier das Klima kühler und feuchter ist. Diese Besonderheit bringt sehr viel Schönes hervor – Abwechslung pur! Fantastische Strandurlaube werden hier ebenso geboten wie Wander- und Biketouren.
Maspalomas, Playa des Ingles, Puerto Rico und Puerto de Mogan sind die klassischen Badeorte im Süden der Insel. Sie bieten Strandurlaub wie aus dem Bilderbuch mit bester Hotellerie, köstlichen Spezialitäten, Strandpartys, Bars und Badespaß. Für Partytiger und Sonnenanbeter sind sie echte Highlights. Doch auch Individualisten finden auf der Insel ruhige Strände, die touristisch nicht oder nur kaum erschlossen sind. Teilweise können sie nur zu Fuß erreicht werden, sie warten dafür mit ruhigen und idyllischen Bedingungen auf. Es lohnt sich, die Insel ein wenig zu erkunden.
Roque Nublo – das ist die imposante, rund 80 Meter hohe Felsnadel im Inselzentrum, die ohne Zweifel als das Wahrzeichen von Gran Canaria bezeichnet werden kann. Eine Wanderung zu ihr ist ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, denn die Landschaft ist facettenreich und es wird zuweilen behauptet, dass Gran Canaria eine Vielfalt wie ein ganzer Kontinent bietet. Die Dunas de Maspalomas sollte sich niemand entgehen lassen. Das Naturphänomen im Süden der Insel ist ein geschütztes Gebiet, das besucht und entdeckt werden kann. Die Wanderdünen, der Strand und die Lagune lassen ein Gefühl von Wüste und Oase entstehen. Zahlreiche Wildvogelarten finden hier beste Lebens- und Brutbedingungen.
Die Hauptstadt Las Palmas im Nordosten der Insel ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert. Nicht nur, dass die Stadt über zwei sehr besonders attraktive Strände verfügt – Playa de las Canteras und Playa de las Alcaravaneras, hat sie auch auf eine lange Geschichte zu verweisen, die sehr attraktive Spuren hinterlassen hat und heute zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Sehenswert die Kathedrale Santa Ana als erste Kirche der Kanaren errichtet. Auch dem Casa de Colón sollte ein Besuch abgestattet werden. Es zeichnet sich durch eine wunderbare Architektur aus und es heißt, dass Christoph Kolumbus während der Reparatur seines Schiffes hier gewohnt haben soll. Daher auch der Name, was so viel wie Kolumbushaus bedeutet. Im Inneren ist ein Museum beheimatet, das unter anderem einen Nachbau eines Schiffes aus Kolumbus´ Flotte zeigt. Las Palmas hat auch einen berühmten Hafen, der von Kreuzfahrtschiffen gerne angefahren wird. Dieser Umstand ist auch für das weltoffene Flair, das diese Stadt durchzieht, mitverantwortlich.