Mit knapp 370m² ist sie die zweitkleinste kanarische Insel, aber an landschaftlicher Schönheit gehört sie zu den ganz Großen. Mit ganzjährig warmen Temperaturen lädt sie an dunklen Traumstränden zum Baden ebenso wie zum Wandern und Mountainbiken. Individualreisende kommen bei der atemberaubenden Landschaft voll auf ihre Kosten. Bei uns finden Sie das perfekte Hotel für Ihren Traumurlaub auf La Gomera!
Dank ihres vulkanischen Ursprungs sind die Küsten auf La Gomera von eindrucksvoller dunkler Farbe und es lassen sich viele idyllische Strände finden. Das Inselinnere ist geprägt von einer dichten Vegetation, die einen zuweilen das Gefühl gibt, in einem Märchenwald zu sein. Die bergige Landschaft gewährt einmalige Ausblicke und malerische Panoramen. Genau daran können sich die Besucher von Agulo auch kaum sattsehen – nicht verwunderlich, denn das malerische Dorf zählt nicht nur zu den schönsten Orten der Insel, sondern bietet einen Ausblick der Sonderklasse, sogar bis zum Teide, den höchsten Berg von Teneriffa.
Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs, ist in jedem Fall einen Ausflug wert. Viele Besucher sind der festen Überzeugung, dass sich hier die schönsten Strände der Insel befinden. Und vielleicht haben sie auch recht – auf alle Fälle sind es Sandstrände, die auf La Gomera gar nicht so verbreitet vorkommen. Besonders attraktiv der Strand von La Playa mit Restaurants und netten Geschäften. Idyllischer präsentiert sich der Playa del Ingles, durch eine steile Felslandschaft etwas abgeschottet, wird er von FKK-Anhängern sehr geschätzt. Der dunkle Sand ist optisch sehr ansprechend, bietet aber auch an kühleren Tag einen wahren Genuss. Doch auch der hintere Teil des Tales hat vieles zu bieten. Die imposante Landschaft zeigt sich üppig, grün und sehr geeignet für die landwirtschaftlichen Kulturen, die hier terrassenförmig an den Hängen angelegt sind. Palmen in zahlreichen Sorten und vor allem Bananen – klein und süß – unbedingt probieren!
Einzigartige Erlebnisse sind die Wal- und Delfinbeobachtungen, die auf La Gomera das ganze Jahr über möglich sind. Großwale, wie der Indische Grindwal mit rund 5 bis 6 Metern Körperlänge, sind am besten in den Wintermonaten zu beobachten, während Bartenwale und Pottwale La Gomera auf ihrer Reise ins Sommerquartier bis Mai passieren. Auch verschiedenste Delfinarten sind in den Gewässern der Kanaren anzutreffen. Zum Schutz der Tiere wurden auf den Kanaren sehr strenge Regelungen für die Beobachtung erlassen - doch vielleicht gerade weil sie sich so geschützt besonders wohlfühlen, stehen die Chancen hervorragend bei einer geführten Tour diese faszinierenden Tiere live zu erleben.
Eine absolute Besonderheit, die Besucher mit ein wenig Glück sogar rein zufällig mithören können, ist El Silbo. Diese Pfeifsprache ist ein uraltes Kulturerbe, das auch heute noch gepflegt und sogar in Schulen gelehrt wird. Ursprünglich von den Guanchen, den Ureinwohnern, entwickelt, wurde sie später an das Spanische angepasst und diente den Bewohnern so über Täler und Schluchten hinweg der Verständigung. Es wird vermutet, dass rund 20.000 Menschen diese einzigartige Sprache beherrschen und so könnte es leicht sein, dass man bei einer Wanderung ein Gespräch „belauscht“.
Im Biosphärenpark La Garajonay fühlt man sich leicht wie in einer Märchenwelt, denn der prähistorische Wald mit seinen tausendjährigen Lorbeeren und meterhohen Farnen ist einfach zauberhaft. Ausblicke, die in Erinnerung bleiben und Einblicke in die Natur, die zutiefst berühren. Auch das Naturdenkmal Los Organos in Vallehermoso an der Nordostküste der Insel birgt Einzigartiges. Felsformationen, die wie unzählige aneinandergereihte Orgelpfeifen aussehen, sind Repräsentanten einer großartigen Insel-Landschaft. Es lohnt sich, La Gomera zu Fuß zu erkunden, denn das rund 650 km lange Wandernetz führt von einem Naturjuwel zum nächsten.