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Infotour MAROKKO



Reisebericht MAROKKO

Urlaub in einem Land, das einerseits immer moderner wird, auf der anderen Seite aber die Vergangenheit bewahrt und pflegt! Grandiose Bergwelten, pulsierende Städte, üppige Palmenoasen und märchenhafte Königsstädte wie auch endlose Strände prägen das Bild Marokkos.

Meine diesjährige Inforeise führte mich in das Land, das mich seit meiner Berufschulzeit begeistert und interessiert, als ich damals in der Schule über Marokko referieren musste, entdeckte ich mein reges Interesse an diesem Land.

Heuer war es endlich soweit, am 25.02. ging es früh morgens los mit Fly Niki von Wien-Schwechat direkt nach Marrakesch. Bei einem ersten Rundgang durch die quirligen Souks der Medina (Altstadt) von Marrakeschspürte man gleich den orientalischen Zauber und fühlte sich um Jahre zurückversetzt. Viele neue Eindrücke ließen mich eintauchen in eine ganz andere Welt. Angekommen am Gauklerplatz, konnte man den Märchenerzählern lauschen, sich Gesundheitstipps beim Medizinmann holen, der immer ein Kräuterchen oder Öl bereit hat, oder den Schlangenbeschwörern zusehen und ehe man sich versieht, wurde man selbst mit Schlangen behängt.

Weiter ging die Fahrt am nächsten Tag über faszinierende Berglandschaften des Atlas bis in die Wüste zu den Oasen und Kasbahs. Am Programm stand die Besichtigung von Aït-Ben-Haddou, ein uraltes Berberdorf, das mit seinen Lehmbauten weithin sichtbar ist. Abgelegen von der berühmten Straße der Kasbahs war diese Sehenswürdigkeit von Marokko Drehort für etliche Historien- und Abenteuerfilme.

Einige weitere Filmkulissen konnten wir auch auf der Fahrt nach Ouarzazate noch bestaunen. Der Weg dorthin ist gesäumt von unvergleichlichen Kasbahs und befestigten Dörfern.

In Ouarzazate gibt es mehrere Filmstudios. Zu den berühmtesten Filmen, die hier gedreht worden sind, gehören einige Bibel- und Monumentalverfilmungen, zum Beispiel "Gladiator", „die Mumie“, „Alexander d. Große“,„Königreich der Himmel“, „Prince of Persia“, „die Päpstin“ um nur einige zu nennen.

Auf unserer Weiterfahrt durch Südmarokko am nächsten Tag hatten wir auch die Gelegenheit die Todra-Schlucht zu bestaunen. Ein kurzer Spaziergang durch die wildromantische Schlucht mit bis zu 300 m hohen überhängenden Felswänden bildet ein eindrucksvolles Erlebnis.

Später am Abend gab es noch ein weiteres Highlight, der Kamelritt zum Sonnenuntergang durch die roten Sanddünen der Sahara – einfach unvergesslich!! Genächtigt wurde in Berberzelten direkt in der Wüste, was vielleicht doch etwas frischer war als vermutet, dafür aber recht abenteuerlich!

Gut gestärkt, ging es früh am Morgen wieder weiter in Richtung Fés, die älteste der vier Königsstädte. Die Altstadt zählt heute zum Unesco Weltkulturerbe. Fés hat mich fasziniert, weil dort die Menschen scheinbar mit ihrer Kultur in der Zeit aus tausend und einer Nacht stehen geblieben sind, man bekommt das Gefühl hier sei die Zeit stehen geblieben. Sie ist eine der größten und beeindruckensten Altstädte des gesamten Orients. Das verzweigte Gassengewirr mit seinen unzähligen kleinen Plätzen, imposanten Moscheen, steinernen Brücken und Torbögen lädt gerade dazu ein sich darin zu verlieren. Fés ist die Stadt des Handwerks, wobei jedes in einem anderen Viertel angesiedelt ist. Das wohl beeindruckenste hier war für mich die Gerberei, wo die Tierfelle noch nach mittelalterlichem Brauch bearbeitet und in riesigen Bottichen gefärbt werden.

Nicht weniger faszinierend war auch die Königsstadt Meknes, welche wir am nächsten Tag auch noch erkunden konnten. Meknes besteht aus 2 Stadtkernen und ist ebenfalls ein wichtiges Handels- und Handwerkszentrum. Auch in der Hauptstadt Rabat mit der Besichtigung des Königspalastes gab es viel Interessantes zu erfahren.

Am Weg zurück nach Marrakesch machten wir noch Halt in Casablanca. Der Stadtname stammt aus dem spanischen und bedeuted „weißes Haus“, bekannt auch aus dem gleichnamigen Kinofilm „Casablanca“ mit Humphrey Bogart 1946. Casablanca ist eine moderne Großstadt mit wenigen alten Bauwerken und geringen marokkanischen Kulturelementen. Die imposante Hassan-II.-Moschee ist die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt.

Zum Schluss der Reise gab es noch einen Tag zur freien Verfügung in Marrakesch und somit noch genügend Zeit, um auf den quirligen Souks um ein paar Souvenirs zu feilschen oder einen köstlichen Kaffee in der Sonne am Gauklerplatz zu genießen und die Impressionen dieser beeindruckenden Reise nochmals revue passieren zu lassen.

Tanja Eibl

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Tanja Eibl





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