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Australien individuell



16.12.2004

Flug Salzburg – Wien – Kuala Lumpur – Sydney

17.12.2004

Ankunft ca. 17:00 Uhr Ortszeit in Sydney – Hotel The Menzies
Abends Essen beim Italiener Darling Harbour – Nick’s Restaurant –
1. geschmackloses Essen (Fisch u. Pizza) – das Würzen der Speisen dürften die Australier nicht erfunden haben…

18.12.2004

Frühstück um AUD 30,-- - das teuerste im ganzen Urlaub…
Stadterkundung Sydney: Sydney Explorer – Hop on/Hop off Bus
Stadtrundfahrt: China Town, Darling Harbour, Sydney Opera House, Harbour Bridge,
The Rocks
Abends: Hafenrundfahrt mit Yellow Water Taxi

19.12.2004

Sydney – Frühstück bei 7seven – viel günstiger als im Hotel und dabei genauso gut;
Ausflug mit AAT-Kings in die Blue Mountains: mit dem Bus in nördlicher Richtung über Katoomba, Leura; zuerst Wildlife Park besucht und die ersten heimischen Tierarten hautnah erlebt, dann ein Bushwalk durch einen Nationalpark (heiß); Mittagessen in Leura – richtiger „Busausflug“, anschließend Three Sisters mit Zahnradbahn in die Tiefe gefahren, dann kleiner Spaziergang im Bush und retour mit dem Skyflyer, dazwischen immer wieder schöne Ausblicke auf die Three Sisters;
Rückfahrt über olympisches Dorf am Rand von Sydney, das mittlerweile total verlassen ist… Am Ende mit dem Rivercat (bei Sturm und Regen) zurück nach Sydney – Darling Harbour – interessante Ansicht vom Meer aus, auf Sydney
Abends: IMAX Kino – Ocean’s Wonderland – ein toller Film über die Unterwasserwelt am Great Barrier Reef.

20.12.2004

Frühstück wieder bei 7seven.
Abholung Taxi zum Flughafen, Flug mit Quantas nach Alice Springs (trockene Hitze), Mietcamper bei Britz übernommen.
Über Lasseter Higway Richtung Ayers Rock. Kurzer Ausflug zu einem Salzsee über eine kurze rote Piste. Ca. 2 km vorm Uluru gab unser Camper den Geist auf – Getriebeschaden. Und da warteten wir und warteten. Mechaniker war keiner erreichbar und die Dame vom Empfang des Nationalparks war zwar sehr hilfsbereit, konnte aber leider auch nichts erreichen. Nur wir mussten aber weg von unserem „Parkplatz“, da im National Park Uluru das Campen verboten ist und ganz ehrlich getraut hätten wir uns auch nicht, unsere erste Nacht in der Wüste unter freiem Himmel ganz allein zu verbringen… Unsere letzte Hoffnung war ein Pärchen aus Wels, das wir im Flugzeug nach Alice Springs kennen gelernt hatten und von dem wir wussten, dass es auf dem gleichen Weg wie wir ist. Und wir hatten Glück: Nachdem alle den Sonnenuntergang fotografiert hatten versuchten wir die beiden Welser aus den zurückfahrenden Autos herauszufinden. Die beiden waren dann so nett und fuhren uns zu einem Hotel im Ayers Rock Resort (Sails in the Desert). Von dort aus versuchten wir wieder Britz zu erreichen.

21.12.2004

Am nächsten Morgen schafften wir dann jemanden zu erreichen und uns wurde versprochen ein Ersatzauto zu bekommen. Den Tag verbrachten wir mit Bettina und Geri, die uns netterweise zu den Olgas mitnahmen, so hielt sich der Zeitverlust in Grenzen. Am späten Nachmittag war dann endlich unser Ersatzcamper da, und wir verbrachten die erste Nacht am Campingplatz.

22.12.2004

Heute stand der Sonnenaufgang am Uluru am Programm. Tagwache 5:15 Uhr. Leider wurde aus dem Spektakel nicht das, was sich wir und ein Haufen anderer Touristen erwartet hatten. So gab’s als Belohnung fürs frühe Aufstehen ein reichhaltiges Frühstück am Campingplatz. Weiterfahrt zum Kings Canyon. 3-stündige Wanderung am Kings Canyon – angenehm, da viel Wind und wenig Sonne. Viele Fotos geschossen – eine traumhafte Fotokulisse… Anschließend ging’s zum Kings Canyon Resort, dort bezahlten wir den Permit für die Mereenie Loop Road (155 km Richtung Osten auf einsamen Sandpisten). Weiter zum Finke George National Park Richtung Hermansburg. Übernachtung im Palm Valley am Campingplatz. Sehr einsam und verlassen – fern von jeder Zivilisation, wild romantisch und die Dingos heulten in der Nacht wie wild…

23.12.2004

Palm Valley: 4 km auf ausgetrocknetem Flussbett sind wir über Stock und Stein 4 km ins Ungewisse gefahren. Ohne 4FWD wären wir aufgeschmissen gewesen. Doch die Strapazen lohnten sich: Eine wunderschöne Palmen/Regenwaldlandschaft inmitten von Felsen und schroffen roten Wänden offenbarte sich uns. Wir sahen Höhlen von Flughunden und kamen aus dem Staunen nicht heraus – inmitten der Wüstenlandschaft Palmen! Das Klima war auch richtig nach Regenwald – es regnete bei richtig warmen Wetter! Die Rückfahrt Richtung Hermansburg war nicht weniger spektakulär. Hermansburg selbst haben wir nur kurz gesehen, sah eher verlassen und heruntergekommen aus. Weiter ging’s Richtung Westen zum Gosse Bluff, eine 4FWD Strecke hinauf zu einem Meteoritenkrater – dort Picknick, weiter zum Redbank Gorge, einer Schlucht mit ausgetrocknetem Flussbett mit einem Wasserloch am Ende. Dort war es ordentlich heiß…. Zum Abkühlen in den Camper.
Nächster Halt und gleichzeitig Endstation für diesen Tag war Glen Helen Gorge, dort schlugen wir am Campground unsere „Zelte“ auf. Direkt beim Glen Helen Gorge war ebenfalls eine schöne Schlucht mit einem Wasserloch. Dort hätte man baden können, nur leider war das Wasser ziemlich dunkel und so haben wir dann das lieber gelassen. Am Abend wurde ein tolles Abendessen im Resort serviert – hätten wir von außen nie geglaubt. Wir probierten Kangaroo- und Emufleisch.

24.12.2004

Weihnachten…
In der Früh fuhren wir in Richtung Alice Springs los. Der erste Stopp war Simpson Gap – ein ausgetrocknetes Flussbett mit Wasserloch. Wir wollten versuchen zum anderen Ende des Lochs zu gelangen, doch leider gelang das nur Geri, schwimmender Weise (Bettina und Geri begleiteten uns während des ganzen Trips durch die Wüste). Anschließend wollten wir den White Gum Wildlife Park besuchen, dieser hatte leider geschlossen. So ging’s stattdessen weiter zum Alice Springs Desert Park. Endlich haben wir Kangaroo’s gesehen – leider nur in Gefangenschaft.
Weiter gings nach Alice Springs, unseren Camper retour geben. Britz erstattete uns anstandslos die Rechnung vom Hotel im Ayers Rock Resort und den verlorengegangenen Tag des Campers. Eine gute Reklamationsarbeit!
Bettina und Geri brachten uns dann zum Flughafen. Wir verabschiedeten uns und vereinbarten uns bald in Österreich zu treffen.
Unser Flug ging nach Adelaide und dort weiter ins Rydges Southpark, wo wir Weihnachten feiern wollten. Wir fuhren mit dem Taxi ins Zentrum und suchten eine Kirche für die Mette. Vorher gab’s noch Abendessen bei Mc Donalds (dem einzigen Lokal das noch offen hatte – und dieser sperrte nach uns auch zu…). Dann gingen wir zur Kirche und lauschten den Christmas Carrols, keine richtige Messe. Nach Silent Night machten wir uns auf den Heimweg um unsere eigene kleine Bescherung zu feiern. Vorher wurde noch kurz mit der Heimat telefoniert. Bescherung war richtig feierlich: Wunderkerzen, Rotwein und Geschenken…

25.12.2004

Weihnachten 2 – alles hatte zu – außer Hungry George!
Wir fuhren dann mit einem nostalgisch angehauchten Zug zum Beach von Adelaide und verbrachten dort den Tag. Leider blies der Wind gehörig.

26.12.2004

Start nach Kangaroo Island: Fahrt zum Hafen Cape Jervis mit dem Bus und weiter mit der Fähre auf die Insel nach Penneshaw. Dort wurden wir wieder in einen Bus verladen. Das Programm war dicht gedrängt:
Kingscote: die erste offizielle Siedlung in Südaustralien.
Stokes Bay: versteckter Strand, an den man nur zu Fuß gelangt
Mittagessen Stokes Bay Farm: ein Hauch von Massenabfertigung…
Parndana Wildlife Park: netter kleiner Tierpark mit vielen Tieren die ihre Mutter verloren haben – vor allem Kangaroos und Wallabies. Die Babys waren alle sehr süß.
Seal Bay: Heimat des australischen Seehundes und die zweitgrößte Brutstätte Australiens. Sehr interessante Tiere!
Clifford’s Honey Farm: Führung durch die Farm (bzw. ein Raum davon) und anschließend gleich in den Verkaufsraum… Kangaroo Island ist der einzige Ort der Welt, wo noch reinrassige Völker von Ligurischen Bienen existieren. (urspr. aus Italien)
Übernachtung im Ozone Seafront Hotel in Kingscote. Abendessen in einer netten Pizzaria.

27.12.2004

Kangaroo Island Tag 2:
Emu Ridge Eucalyptus Oil Distillery:
Kurze Beschreibung wie dieses Öl produziert wird und anschließend wieder in den Verkaufsraum… Das Kangaroo-Baby war darin die größte Attraktion für die meisten.
Kelly Hill Caves:
Auf einer Treppe ging’s in die Höhlen hinab, darin konnte man interessante Kalksteinformationen betrachten. Auf einem Seismographen wurde uns dann gezeigt, wie die Nadel beim Tsunami Seebeben ausgeschlagen hat.
Beckwiths Farm: Mittagessen – im großen Rudel – mehrere Busse gleichzeitig – eine ziemliche Massenabfertigung…
Flinders Chase National Park:
einer der größten und ersten National Parks in Australien – unberührtes Eukalyptus Buschland.
Remarkable Rocks:
Eine Gruppe von Granitfelsen und sicherlich die größte Attraktion von Kangaroo Island. Diese Steine waren auch wirklich beeindruckend!
Cape du Couedic Lighthouse:
Beeindruckender Leuchtturm – leider öffentlich nicht zugänglich.
Admirals Arch:
Spaziergang zu natürlichem Felsbogen. Brutstätte von neuseeländischen Pelzseehunden. Diese haben wir dann auch wirklich gesehen.
Island Pure Sheep Dairy:
Vorführung der Produktion von Joghurt und Käse aus Schafsmilch mit Verkostung. Am Interessantesten daran waren die Schafe, die jeden Tag zur gleichen Zeit freiwillig in den Melkstand laufen und sich auch immer wieder an den gleichen Platz stellen. – Nicht nur der Mensch ist ein Gewohnheitstier!
Dann ging die Fahrt weiter zum „Flughafen“ von Kangaroo Island: eine Miniaturausgabe…Der Flug nach Adelaide wurde dann noch zu einem kleinen Erlebnis. Das Flugzeug bot Platz für ca. 20 Personen und war eine ganz kleine Maschine: Mittelgang und jeweils rechts und links davon ein Sitz. Der Herr beim Einchecken war auch gleichzeitig der Co-Pilot. Der Flug war eher rau – vor allem die Landung.

Fazig KI:
Ein geführter Ausflug im Stil des Bustourismus ist nicht unser Fall…

28.12.2004

Nach einer weiteren Nach im Rydges Southpark übernahmen wir am frühen Vormittag unser Mietauto für die nächsten Tage.
Dann führte uns der Weg hinaus aus Adelaide Richtung Osten und dann weiter südwärts.

29.12.2004

Mount Gambier und der Blue Lake: ein See auf einem erloschenen Vulkankrater mit dem blauesten Wasser das wir je gesehen haben.

30.12.2004

2. Tag in Halls Gap. Ausflug in den National Park.
Reiterfarm – leider war niemand da.
Mc Kenzie Falls
Abends grasten neben uns die Kangaroos im Park von Halls Gap!

31.12.2004

Halls Gap, Best Western inkl. Fühstück , ohne Aufpreis und sogar die Wäsche haben sie uns kostenlos gewaschen – das beste Beispiel für Best Western – leider!
Weiter ging’s Richtung Süden: Dunkeld, Penshurst, Killarney (irgendwie irisch), Port Fairy – sollte lt. Reiseführer ein wunderschöner Ort sein, ist uns nicht aufgefallen…
Weiter Richtung Warrnambool (größere Stadt, dort versuchten wir bei Mc Donalds vergeblich unsere e-mails abzurufen), Childers Cove, Bay of Islands, Coastal Park, Curdies Inlet, The Arch, Londonbridge – sehr beeindruckender Abschnitt der Great Ocean Road mit wunderschönen schroffen Steilklippen. Man versteht hier, warum diese Küste auch Ship Wreck Coast genannt wird. In Port Campbell suchten wir wieder einmal ein Best Western (rote Farbe – Aufpreis, der sicherlich nicht gerechtfertigt war). Am Strand war das Meer zwar schön, jedoch Horden von Fliegen und das Meer hatte 17°C!
Der Silvesterabend war sehr beschaulich und ruhig: Abendessen und anschließend Karaoke in einem Lokal (brrr…). Mitternacht gab es kein Feuerwerk – wir tanzten vorm Strand ein paar Walzerschritte ins neue Jahr.

1.1.2005

Von Port Campbell aus entlang der Great Ocean Road zum Loch Ard Gorge, 12 Apostel. Hier starteten wir einen Rundflug mit einem Helicopter – ein tolles Erlebnis diese Steintürme aus der Luft zu sehen! Weiter ging die Fahrt Richtung Princetown, Moonlight Head, Lavers Hill. In Lavers Hill befindet sich direkt neben der Straße eine kleine unscheinbare Bäckerei in der es sehr leckere Kleinigkeiten zu essen gibt. Dort war es brechendvoll und bis man an der Reihe zur Bedienung war, konnte es schon einige Zeit dauern… Wir trafen in dieser Bäckerei Australier, die drei Monate durch Europa gereist waren und unter anderem am Hallstätter See geschlafen haben. Auf die Empfehlung dieser netten Leute sind wir dann weiter zu einem Waldpark gefahren. Dort spaziert man in bis zu 45 Metern Höhe über bzw. neben den Bäumen auf Brücken die auf Drahtseile gespannt sind.
Weiter ging’s zum Otway National Park und Apollo Bay. Dort versuchten wir vergeblich einen Unterkunft mit unseren Best Western Gutscheinen bzw. überhaupt irgendeine Unterkunft zu finden. Ferienzeit alles war ausgebucht. Wir fuhren sogar bis in einsame „Alpenhöhen“ (dort sah es wirklich wie bei uns auf der Alm aus) gefahren. – Keine Chance! Auch in den folgenden Orten an der Küste – keine freien Zimmer. In Lorne half uns ein netter Best Western Besitzer weiter und rief in Geelong beim nächsten an, der zum Glück noch etwas frei hatte. Dort sind wir dann um ca. 22:00 Uhr total erschöpft angekommen.

2.1.2005

Kurzer Abstecher Richtung Süden – wollten uns den Anglesea Golfcourse ansehen. Auf diesem grasen anscheinend neben den Golfspielern die Kangaroos. Leider haben wir keine gesehen und so sind war dann gleich wieder Richtung Norden gestartet. Zwischendurch sahen wir den Wellenreitern bei ihren Künsten zu.

3.1.2005

eigentlich wären wir heute nach Hamilton Island geflogen….eigentlich….
aber der Reihe nach:
Zeitig aufgestanden, alles zusammengepackt, gemütlich gefrühstückt, sicher gewesen, dass der Flug um 13:40 Uhr startet. Am Flughafen ausgestiegen, Rainhard Mietauto zurückgegeben. Ich wollte einchecken. Und dann der große Schock, der Flug wäre eigentlich um 11:15 Uhr gestartet bzw. ist um 11:15 gestartet. Was tun? In unserer Panik sind wir von einem zum anderen geschickt worden und zu guter letzt beim Supervisor der Fluglinie Jet Star gelandet (die den Flug nach Hamilton Island durchführt), dieser nette Herr hat alles versucht, um uns an diesem Tag noch nach Hamilton Island zu bringen, doch leider gehen alle Flüge vormittags und nur einmal täglich. So wurden wir kurzerhand auf die Maschine am nächsten Tag gebucht – ohne Mehrkosten! Dieser nette Herr, der übrigens Keith heißt, hat uns dann noch Tipps gegeben, wie wir den zusätzlichen Tag in Melbourne hilfreich nutzen konnten. Wir nahmen uns ein neues Mietauto und gingen in den Zoo, wo wir den restlichen Nachmittag verbrachten. Abends fuhren wir zurück zu unserem Best Western, das wir in der Früh verlassen hatten und nahmen uns dort nochmals ein Zimmer. Den Abend verbrachten wir in der Lygon Street, wo wir bei einem Italiener sehr gut aßen.

4.1.2005

Hamilton Island – endlich hat es geklappt. Keith erwartet uns schon am Flughafen um uns sicher einzuchecken und uns nach einem gemeinsamen Kaffee in das Flugzeug zu verfrachten.
Der Flug nach Hamilton Island erlaubte uns wunderschöne Ausblicke aufs Meer unter uns.
Hamilton Island besteht im Prinzip nur aus einem riesigen Hotel Resort, einem Hafen, Restaurants, ein paar Geschäften und einigen Privathäusern.
Das Hotel ist riesig und doch überschaubar. Um Fußwege auf der Insel abzukürzen gibt es einen Shuttlebus zum Hafen und Golf Buggys zum Herumfahren.
Wir versuchten nun den verlorenen Tag aufzuholen und möglichst viel zu unternehmen.
Am ersten Nachmittag am Strand fuhren wir mit einem Leih-Katamarn und paddelten herum (inkludiert).

5.1.2005

Frühstück bei den Koalas…
Ausflug per Schiff (Fantasea) zum Great Barrier Reef – einer Tauchbasis mitten im Reef. Zwei Schiffe haben dort angelegt und für uns bestand die Möglichkeit zu Schnorcheln, mit dem Glasbodenboot mitzufahren oder Scuba Diving zu probieren.
Natürlich haben wir alles versucht, wer weiß, wenn wir je wieder dort hinkommen.
Scuba Diving: Unser erster Tauchgang mit schwerem Gerät – an einem Seil geht’s bis zu 15 Meter in die Tiefe und ans Atmen mit dem Sauerstoffgerät muss man sich erst einmal gewöhnen. Aber es war ein tolles Erlebnis. Noch schöner haben wir allerdings das Schnorcheln in Erinnerung – Korallen und Fische in allen Größen und Farben. Für uns war das wirklich einmalig und sicher ein Höhepunkt unserer Reise. Ingesamt haben wir vier Unterwasserfilme verknipst.

Abends hatten wir Dinner & Cruise gebucht – ein Abendessen auf dem Schiff und vorher einen Cocktail im Sonnenuntergang.
War ein sehr romantischer Abend, wir lagen nach dem Essen an Deck und beobachteten den Sternenhimmel.

6.1.2005

Vormittags Strand und natürlich mussten wir auch den Jet-Ski ausprobieren (ein Zweisitzer zum Rundenfahren), danach fuhren wir nochmals mit dem Katamaran raus und nachmittags fuhren wir mit einem Miet-Buggy quer über die Insel (was nicht wirklich weit war). Abends hatten wir eine Kayaktour in den Sonnenuntergang in unserem Programm inkludiert. Wir paddelten in Zweierkajaks hinaus, tranken im Sonnenuntergang Prosecco und paddelten wieder in den Hafen. Alles in allem nicht wirklich berauschend. Nach einem späten Abendessen besuchten wir noch die Disco auf Hamilton Island. Dort war nichts los und so machten wir uns nach zwei Cocktails wieder auf den Weg ins Hotel.

7.1.2005

Hamilton Island – Rückflug nach Melbourne – vormittags fuhren wir noch mit dem Katamaran und schnorchelten im Meer…
Am Flughafen trafen wir wieder Keith und verabredeten uns für den nächsten Tag. Vorher bekamen wir noch Tipps von ihm, wo wir am Abend am besten Essen konnten. Die Nacht verbrachten wir im Rydges Melbourne, wo zu diesem Zeitpunkt viele Sportler untergebracht waren, da in Melbourne die Olympischen Spiele der Gehörlosen stattfanden. Nach einem Spaziergang quer durch die Stadt und dem Besuch eines der höchsten Gebäude Melbournes gingen wir am Federation Square in ein chinesischen Restaurant, das uns Keith empfohlen hatte (Bob Choy), essen (sehr futuristisch eingerichtet, nicht unbedingt unser Geschmack).

8.1.2005

letzer Tag in Australia….
Nach einer Nacht im Rydges Melbourne trafen wir uns am frühen Vormittag mit Keith auf ein Frühstück beim King Victoria Market. Wir bekamen als Abschiedsgeschenk einen Boomerang von ihm, der uns riesig freute, mit der Erklärung: ein Boomerang bedeutet man soll wieder zurückkommen! Keith fuhr uns mit seinem Privatauto noch durch Melbourne, zeigte uns „seine“ Stadt bis St. Kilda hinunter. Danach fuhr er uns zurück zum Market, wo wir uns dann mit Souvenirs eindeckten und unser Digereedoo kauften. Dann spazierten wir gemütlich zum Hotel zurück, wo wir auf unseren Transfer zum Flughafen warteten. Der Flug nach Hause verlief reibungslos und in eher trauriger Stimmung, dass unser toller Urlaub vorbei war.

Rückflug:
Melbourne – Singapure – Wien - Salzburg

Jansch Reinhard und Dollberger Daniela
16.12.04 - 09.01.2005





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