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Inforeise Australien



Australien das Land der Kängurus

Inforeise nach down under

Vom Veranstalter DER-TOUR bekam ich eine Einladung zu einer Inforeise nach Australien, damit ging ein großer Traum in Erfüllung, da ich diesen Kontinent noch nicht kannte und ganz oben auf meiner Reisewunsch-Liste stand.

An dieser Tour nahmen ca. 150 Reisebüro-Angestellte teil, wobei die Teilnehmer in Gruppen zu je 12 Personen aufgeteilt wurden, jede Gruppe hatte ein Vor- oder Nachprogramm in verschiedenen Gebieten von Australien, das Kernseminar fand in Cairns statt, wo alle Teilnehmer 5 Tage gemeinsam verbrachten.

1. Tag, Freitag,
2. Mai 2008:

Treffpunkt unserer Gruppe war in Frankfurt, von wo aus es mit Qantas Airways zuerst nach Singapur, dann nach Brisbane und schließlich nach Cairns ging.2. Tag, Samstag, 3. Mai 2008:

Noch immer unterwegs zu unserem Zielflughafen Cairns

3. Tag, Sonntag, 4. Mai 2008:

Um 12.00 Uhr, wir konnten es kaum glauben, war es dann endlich geschafft, diese vielen Stunden der Anreise waren hinter uns. Wir wurden in Cairns ins Hotel Colonial Club Resort gebracht, wo wir für die nächsten 4 Nächte wohnen sollten. Im Hotel wurden wir mit einem Mittagessen empfangen und herzlichst von den Besitzern begrüßt. Danach ging’s aber nicht ins Bett, sondern zur ersten Hotelbesichtigung ins Mercure Harbourside Hotel. Um 18.00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer zum „Official Opening“ des „Länderspecials Australien“ im Tjapukai Aboriginal Cultural Park. Der Abend wurde sehr nett gestaltet von Tjapukai Tänzern, Shows und Feuerzeremonien von Aborigines.

Um 21.30 Uhr ging’s dann aber endlich zurück ins Hotel und nach 2 Tagen freuten wir uns alle auf ein richtiges Bett.

4. Tag, Montag, 5. Mai 2008:

Unsere Zeit in Cairns (Queensland) begann mit einem Highlight für mich, eine Fahrt zum Great Barrier Reef. Mit einem Katamaran (Ocean Spirit Cruises) ging es ca. 2 ½ Stunden zur Insel Michaelmas-Key. Da wir starken Seegang hatten war der Großteil der Gruppe seekrank und die Fische wurden fleißig gefüttert...! Zum Glück ging es mir aber gut und ich konnte den Tag auf der wunderschönen Naturschutzinsel und am Boot bei leckerem Essen genießen. Wir nutzten auch die Möglichkeit zu einer Glasbodenboot-Fahrt und natürlich die traumhafte Unterwasserwelt zum Schnorcheln. Um ca. 15 Uhr mussten wir aber leider wieder zurück nach Cairns, weil bereits um 17.00 Uhr der nächste Programmpunkt auf uns wartete. Aus dem geplanten Barbecue Beach Abend in der Thala Beach Lodge wurde leider nichts, da das Wetter nicht ganz mitspielte und ein Barbecue am Strand vom Wind verweht wurde. So gab es in der Lodge ein improvisiertes Abendessen, das besonders lecker schmeckte, da der Koch ein Österreicher war!!

5. Tag, Dienstag, 6. Mai 2008:

Dieser Tag wurde ganz ausgefüllt mit verschiedenen Workshops im Hotel Hilton. Verschiedenste Tourismus-Partner von DER-TOUR präsentierten ihre Programme bzw. Produkte. Es wurde sehr interessant und abwechslungsreich vorgetragen, sodass dieser Tag auch viel Spaß machte.
Am Abend fuhren wir in den Nobel-Ort Palm Cove, ein charmanter Küstenort mit vielen Luxus-Hotels, Villen, Restaurants und Boutiquen. Uns wurde ein „Street Party Dinner“ präsentiert, wir gingen von Hotel zu Hotel, wo wir jeweils Häppchen und Finger-Food bekamen, zum Teil mit kleinen Shows wie Feuertänzer usw..! Natürlich haben wir so nebenbei auch die Hotels besichtigt.

6. Tag, Mittwoch, 7. Mai 2008:

Ein weiteres Highlight in Queensland war der Ausflug nach Kuranda in den Regenwald. Von Cairns ging es mit dem Zug „Kuranda Scenic Railway“ ca. 1 ½ Stunden nach Kuranda. Die kurven- und tunnelreiche Strecke führte vorbei an Wasserfällen und über eine luftige Brückenkonstruktion ins tropische Blumenparadies des Bahnhofs in Kuranda. Den Rückweg nahmen wir mit der Skyrail, der längsten Drahtseilbahn der Welt, die direkt über und durch den Regenwald führt. Ca. 40 Minuten dauerte die Fahrt, bei der auch 2-mal bei den verschiedensten Aussichtspunkten gestoppt wurde.
Anschließend ging es zum Cairns Tropical Zoo, wo wir endlich die vielen einheimischen Tiere bestaunen konnten (Koalas, Kängurus, Wallabies, Wombats usw...) Besonders angetan war ich von den Kängurus, die man streicheln konnte und die teilweise mit den Babys im Beutel um einen herumhoppelten. Eine Krokodil-Fütterung sowie eine Koala-Foto-Session bildeten den Abschluss im Zoo.
Anschließend wurden wir zu „Heartley’s Crocodile Adventure“ gebracht, wo der Abschluss-Abend der Team-Tage in Cairns stattfand. Bei einem „Farewell-Dinner“ wurden die Teilnehmer verabschiedet und natürlich mit weiteren Highlights wie Krokodilshow, Live-Musik usw. verwöhnt.

7. Tag, Donnerstag, 8. Mai 2008:

Unsere Gruppe machte sich nun auf zu einem weiteren Höhepunkt unserer Australien-Reise, eine Camper-Tour ins Rote Zentrum. Wir flogen von Cairns nach Alice Springs, wo wir unseren Bushcamper von der Firma Britz übernahmen. Gemeinsam mit einer weiteren Gruppe, die diese Tour in Mietautos (und Hotels) machte, fuhren wir über den Namatjira Drive in die spektakuläre Landschaft der West MacDonnell Ranges, bestehend aus roten Hügeln und Felswänden mit zahlreichen tiefen Schluchten. Das Fahren mit dem Camper und vor allem auf der linken Straße war für mich sehr ungewohnt, machte aber schon nach wenigen Kilometern viel Spaß und der Camper wurde für die nächsten 4 Tage sozusagen unser „Zuhause“. Weiters fuhren wir noch zu Simpsons Gap, eine Schlucht, die zu den größten Attraktionen in unmittelbarer Nähe von Alice Springs zählt. Gesamt fuhren wir an diesem Tag ca. 150 km. Übernachtet wurde beim Glen Helen Resort, wo wir das erste Mal unseren Camper zu einer Schlafstätte umbauten und versuchten die doch um diese Zeit relativ kühlen Nächte so angenehm wie möglich zu verbringen. Vorher gab es aber noch ein wirklich ausgezeichnetes Abendessen in dem doch eher einfacheren Resort Glen Helen, von dem herrlichen Känguru-Steak haben wir noch tagelang gesprochen.

8. Tag, Freitag, 9. Mai 2008:

Überraschender Weise haben wir sehr gut im Camper geschlafen und konnten auch statt der Campingplatz-Dusche die Bäder der anderen Gruppe benutzen, die wir liebevoll die „Warmduscher“ genannt haben!!
An diesem Tag war unser Ziel der Kings Canyon, eine Strecke von ca. 260 km. Wir nahmen die „Mereenie Loop Road“, die durch Aboriginal-Land führt und daher eine Genehmigung benötigt wird, die wir im Glen-Helen Resort erwerben konnten. Diese ungeteerte, zur Gänze „rote“ Sandstraße, wurde erst 1998 für den Besucherverkehr freigegeben.
Das Fahren machte auf dieser Straße besonderen Spaß, wenn man nicht ein anderes Auto vor sich hatte, denn dann sah man nichts mehr außer Sand und Staub!! Wie aber auch an den anderen Tagen im Outback begegneten uns nur wenige Autos und so konnte man wirklich die Fahrt und die einmalige Landschaft genießen.
Am Kings Canyon angekommen, „bezogen“ wir unseren Camping-Platz „Kings Canyon Resort“ und es ging nach einer kleinen Stärkung sofort weiter mit einem Aufstieg auf das Plateau des 350 Mio. Jahre alten Kings Canyon, wo wir mit einem atemberaubenden Ausblick in die Schluchten belohnt wurden. Die Felswände sind immerhin bis zu 300 m hoch. Diese Tour dauerte ca. 3 Stunden und war (bis auf sehr viele lästige Fliegen) wunderschön.
Am Abend wurden wir vom DER-TOUR-Partner „Wayoutback-Desert-Safaris“ zu einem Barbecue-Abendessen eingeladen. Wir saßen alle rund ums Lagerfeuer und hörten interessante Geschichten der Aborigines und das alles bei leckerem Essen! Nicht jedermanns Sache war dann aber die Spezialität „Känguru-Schwanz“, der im Lagerfeuer gebraten wurde und nachdem die Haare entfernt wurden, in Scheiben geschnitten wurde. Ich konnte mich nicht überwinden davon zu kosten, es haben aber auch die anderen um keinen Nachschlag gebeten....!
Einfach einzigartig ist im Outback der Sternenhimmel!!! Ein Erlebnis, das mich sehr beeindruckt hat, da bei uns durch die sogenannte Lichtverschmutzung der Himmel und die Sterne nicht so eindrucksvoll wahrgenommen werden können, es wurden uns die verschiedensten Sternbilder erklärt und einige unserer Gruppe konnten dann unterm Sternenhimmel sogar schlafen, da uns Schlafplätze am Lagerfeuer in Biwaks angeboten wurden. Ich zog es aber dann doch vor wieder in unserem Camper zu übernachten, da ich die Tierwelt Australiens doch etwas fürchtete und nicht von Spinnen oder Schlangen geweckt werden wollte....

9. Tag, Samstag, 10. Mai 2008:

Ein weitere Höhepunkt der Reise stand auf dem Programm: AYERS ROCK
Ca. 300 Kilometer und 4 Stunden Fahrzeit dauerte es bis wir „IHN“ erblickten. Bei ca. Mitte der Strecke wurden wir schon nervös, als wir einen riesigen Berg erblickten und wir schon glaubten es sei der Ayers Rock. Wie wir aber erfuhren, wird dieser Berg „Mount Connor“ von fast allen verwechselt. Eigentlich sieht er dem „Uluru“ (so wird er von den Aborigines genannt) gar nicht ähnlich, er ist eher ein Tafelberg.
Doch zuvor besichtigten wir noch die berühmten OLGAS, riesige Sandsteinerhebungen, die von den Aborigines „Kata Tjuta“ (viele Köpfe) genannt werden. Die 36 Felskuppen sind bis zu 546 m hoch und erstrecken sich über eine Fläche von 36 km. Wir unternahmen eine kleine Wanderung, die wieder von vielen kleinen lästigen Fliegen begleitet wurde.
Nach dem Check-In am Camping-Platz Ayers Rock Resort wurden wir zu einem „Sounds of Silence Dinner“ abgeholt. Nach einem wundervollen Sonnenuntergang direkt vor dem Ayers Rock bei Sektempfang wurden wir zu unseren Tischen gebracht, die mitten im Outback aufgebaut wurden und wo man (abgesehen von weiteren 100 Touristen) wirklich alleine mit der Natur und dem wundervollen Sternenhimmel war. Wieder wurde der Sternenhimmel erklärt und es wurden uns gut sichtbare Planeten (Saturn) gezeigt.

10. Tag, Sonntag, 11. Mai 2008:

An diesem Tag hieß es früh aufstehen, bereits um 6.00 Uhr fuhren wir mit unseren Campern zum Ayers Rock um einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben. Der Berg wirkt höher als er mit seinen 348 Metern wirklich ist. Am Fuß misst der von einem Pfad gesäumte Rock einen Umfang von fast 9 Kilometern, wäre eine sehr schöne Wanderung, aber wir hatten zu wenig Zeit, so fuhren wir mit den Autos rundherum. Verschiedene Schilder weisen darauf hin, dass der Uluru nicht bestiegen werden sollte, da er für die Ureinwohner heilig ist. An diese Bitte der Aborigines halten sich aber nicht viele und es kommt auch immer wieder zu Unfällen und sogar zu Todesstürzen wie uns berichtet wurde.
Schweren Herzens verließen wir den Uluru wieder und begaben uns auf den Rückweg nach Alice Springs, immerhin hatten wir ca. 450 Kilometer und ca. 5 Stunden Fahrzeit vor uns. Einen kurzen Stopp legten wir in einem Roadhouse ein, eine Art Raststation mit Tankstelle. Es gab von diesen vielleicht 2 oder 3 auf der ganzen Strecke. Man musste sich daher das Tanken genau einteilen
Am späten Nachmittag kamen wir in Alice Springs an und gaben die Camper zurück. Nach 4 Tagen freuten wir uns aber alle wieder auf ein schönes Hotelzimmer, welches wir im Alice Springs Resort bekamen.
Am Abend fuhren wir zur „Heavitree Outback Lodge“, wo wir beim „Red Center Dreaming“ in Kultur und Tänze der Aborigine eingeführt wurden.

11. Tag, Montag, 12. Mai 2008:

Da wir den Vormittag zur freien Verfügung hatten, nutzen wir die Gelegenheit um in Alice Springs ein paar Souvenirs zu kaufen und uns auf eigene Faust ein wenig die Stadt anzusehen. Es ist nicht unbedingt eine sehr sehenswerte Stadt, außerdem freuten wir uns auf unseren letzten Höhepunkt der Reise: SYDNEY !!!!!
Mittags flogen wir dann von Alice Springs nach Sydney und kamen dort um 17.00 Uhr an. Untergebracht wurden wir im wirklich einmaligen Hotel Sydney Harbour Marriott, welches eine ausgezeichnete Lage hat und von dort man das meiste zu Fuß besichtigen kann. Nachdem wir die Koffer aufs Zimmer gebracht hatten sind wir sofort los um die Stadt zu erkunden, am Hafen entlang, zur Oper, gegenüber die Harbour-Bridge und das alles wunderschön beleuchtet. Wir waren alle begeistert und ich wusste sofort, Sydney ist eine Traumstadt!!
Im Old Sydney Holiday Inn bekamen wir praktisch das letzte Abendessen in Australien und danach erkundeten wir noch das Nachtleben um ein bisschen Abschied zu feiern.

12. Tag, Dienstag, 13. Mai 2008:

Früh morgens nutzten wir die Gelegenheit um über die Harbour-Bridge zu spazieren, von wo wir natürlich viele Fotos von der gegenüberliegenden Oper machten. Nach dem Frühstück ging’s dann mit einem Bus und Reiseleiter zu einer kleinen Stadtrundfahrt, zum botanischen Garten sowie auch raus zu den Stränden von BONDI-Beach. Leider war dann somit auch schon wieder der Aufenthalt in Sydney zu Ende, es war aber trotzdem ein wunderschöner Kurzaufenthalt in dieser Stadt, die sicher zu den schönsten der Welt gehört.
Auch die Australien-Reise war somit beendet und es ging um 16.00 Uhr wieder mit Qantas-Airways Richtung Singapur und Frankfurt, wo wir am

13. Tag, Mittwoch, 14. Mai 2008:

um 06.00 Uhr früh ankamen. Für die 3 Teilnehmer aus Österreich ging’s dann noch weiter nach Linz bzw. nach Wien.

Trotz der Strapazen des Fluges kamen wir zuhause an mit vielen Erinnerungen und tollen Eindrücken dieses erlebnisreichen Kontinents und ich würde jederzeit wieder diese vielen Flugstunden auf mich nehmen, da man sofort nach Ankunft dafür entschädigt wird. Ich hatte großes Glück, dass ich diese Tour machen durfte und so viele verschiedene Highlights von Australien wie Cairns, Great-Barriere-Riff, Rotes Zentrum, Ayers Rock, Sydney usw. sehen konnte. Natürlich gibt es noch viel, viel mehr zu besichtigen, aber es war sicher nicht mein letzter Besuch in Down Under.....

Manuela Berger (Zieher)
Mai 2008



Verfasser

20161003 123311

Manuela Berger



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