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Segeln in Griechenland 2010



1.Tag: Freitag 02.07.10

Abfahrt nach Katsdorf. Treffen der Teilnehmer um 08.00 Uhr beim Mader Werner. Mit zwei Autos fahren wir nach Wien. Abflug um 12.10 mit Olympic Airways nach Athen. Mit drei Taxis fahren wir ins Zentrum von Athen in unser Hotel Epidaurus. Das Hotel ist ein sehr einfaches 3-sterne-Hotel. Vom Badezimmer schaut man in einen Lüftungsschacht. Die Türklinke fällt herunter als wir das Badezimmer betreten. Die Zimmer sind sehr eng, vor allem für jene, die zu dritt im Zimmer liegen. Wir erkunden Athen und marschieren in die Plaka und finden gleich ein nettes Lokal. Creek Salat und Wein, dazu Brot. Heute ist Fußballspiel angesagt. Es spielt Brasilien gegen Holland. Unsere T-Shirts sind immer schon in der Farbe Orange. Nachdem Orange die Farbe der Holländer ist, werden wir während unseres Marsches durch die Stadt immer wieder angefeuert und egal wo wir hinkommen - wir sind Holländer! Als dann die Holländer 2:1 noch gewinnen und so Ihre Chance steigt Weltmeister zu werden, gibt es wahre Begeisterungsstürme der Menschen, als wir durch die Stadt wandern. Wir bleiben bis Mitternacht und kehren zum Schluss noch in eine In-Bar ein. Ganz Athen steht Kopf im Fußballfieber. Bibi geht früher zu Bett, er hat Kopfweh. Wir kehren in eine tolle In-Bar ein und dann noch auf "Souvlaki" Spieße in eine Kneipe. Um 02:00 kommen wir in unser Hotel zurück.

2. Tag: Samstag 03.07.10

Frühstück um 08.00 Uhr - 09.30 fahren wir mit dem Taxi nach Kalamaki in den Yachthafen von Athen. 20 Euro pro Taxi ist zuviel, aber wir sehen unsere Reise ja auch ein wenig als Wirtschaftshilfe. Wir erfahren beim Frühstück, dass Bibi gestern beim Weg zurück ins Hotel überfallen wurde. Er wurde zu Boden gerissen und verletzte sich dabei am Ellbogen. Es wurde seine Sonnenbrille gestohlen, aber noch mehr als die physischen Schmerzen tut es weh, wenn jemand grundlos einfach zu Boden gerissen wird. Unser Schiff ist noch nicht fertig. Der fast neue Katamaran mit 40 Fuß Länge und einer unwahrscheinlichen Breite hört auf den Namen Ocean Prosperity und ist Baujahr 2010 und wir erfahren, dass wir die zweite Crew sind, die das Schiff chartert. Geplant ist die Übernahme des Schiffes um 14.00 Uhr, aber erst um 15.30 ist es dann soweit und wir können auslaufen. Über Athen braut sich ein Gewitter zusammen und es tröpfelt ein wenig. Die Zeit des Wartens haben wir mit einigen Bieren in der Hafenkneipe verkürzt. Alles an Bord ist wieder gewöhnungsbedürftig. Nach den ersten Manövern kennt sich die Crew wieder so halbwegs aus. Es wird schon dunkel als wir dann in der Bucht Cap Sunion anlegen. Es liegen schon einige andere Segelboote in der Bucht. Anschließend fahren wir mit unserem Dingi ans Ufer und speisen in einem netten Restaurant mit Blick auf die Bucht. Stefan hat Probleme mit der Verdauung, möglicherweise zuviel Knoblauch? Wir speisen Fisch und einige Flaschen Wein und sind dann 280 Euro los. Vom Wirt gibt es dann noch einen Uzo. Er spricht sehr gut Deutsch, weil seine Frau aus Deutschland kommt und er einige Jahre dort gelebt hat. Zu später Stund′ planen meine Seglerrunde eine Nachtfahrt, allerdings hat dann doch die Vernunft gesiegt, Gott sei Dank!!

3. Tag: Sonntag 04.07.10.

 

Frühstück, dann geht es hinaus aufs blaue Meer. Vorher noch schwimmen und Morgentoilette. Der Wind passt wirklich gut, so um die 25 Knoten, Blaues Meer, blauer Himmel weißes Segelschiff! DJ Reisner sorgt für richte Disko Musik. Hannes kocht ganz leckere Nudeln mit viel Knoblauch und Tomaten, Kapern usw. Unser Kapitän schläft und so wissen wir nicht so richtig wo heute unser Tagesziel ist.
Wir segeln den ganzen Tag vorbei an Serifos nach Sifnos. Ganz im Norden in Ormos A. Georgiou legen wir in der Bucht an. Es gibt zwei Tavernen und eine Töpferei. Das Ankern, wieder mal reine Nervensache. Passt der Anker so oder legen wir doch direkt am Pier bei den Fischern an?
Wir speisen in einer typischen Taverne mit Oktopus, Greek Salat, und dann noch Fisch. Robert unser Lachsack kann sich nicht mehr halten, als Werner seine Ansprache beginnt. Werner bedankt sich für.... weiter kommt er nicht und Robert beginnt zu lachen, alle andern können nicht anders und müssen auch lachen. Wir fallen schon auf, aber positiv. Ist es nicht schön wegen nichts einfach Lachen zu können. Ich glaube ich hab morgen einen Muskelkater vom Lachen!! Der Wein ist herrlich, süffig und wird aus Metallkannen geleert. Wir bleiben bis spät in der Nacht. Sternenhimmel und fast windstill.

4. Tag: Montag 05.07.10

Robert weckt mich auf, der Anker hält nicht. Alle anderen schlafen noch, es ist erst 06.00 Uhr. Nachdem wir auf ein anderes Boot zutreiben, entschließe ich mich aus der Bucht hinaus zu fahren in eine andere Bucht. Doch hier ist es nicht günstig zu ankern. Wir fahren nochmals zurück in die Ortschaft und legen uns nochmals auf unseren bisherigen Ankerplatz, aber diesmal richtig, mit genügend Ankerkette. Endlich wachen die Geister wieder auf. Werner, Hannes und Andy erkunden die Insel im Laufschritt. Morgensport nennt man das, aber das ist nichts für mich. Die Insel Sifnos ist bekannt für ihre guten Kapern, ganz frisch. Daher kaufen Christian und Stefan noch ein und dazu Feta Käse und Tomaten. Das wird wieder lecker, schon alleine die Tomaten gibt es bei uns nicht, denn die kommen bekannterweise aus Holland und haben keine Sonne gesehen. Hier gibt es Sonne satt! Wir verlassen die idyllische Bucht und fahren unter Motor raus aufs Meer. Aus der Ferne sieht man schon Schaumkronen, gutes Segelwetter kündigt an. Die Wellen sind sehr hoch und als wir aus der Bucht heraus kommen beginnt die Schauklerei. Unser Katamaran eine Lagoon 400 ist relativ kurz und daher springt das Schiff wie ein Bock und dreht sich auf jeder Welle. Wir reffen die Segel und und schaukeln auf den Schaumkronen gekrönten Wellen. Fast den ganzen Tag geht es so dahin, einigen wird schlecht, und Christian füttert die Fisch. Stefan steht am Bug. Bei einer großen Welle verliert er den Halt und fällt ins Netz, das zwischen den beiden Rümpfen vorne gespannt ist, schlägt auf und wird in die Höhe geschleudert und fällt dann sanft wieder ins Netz. Bei diesen Wellen wäre ein Mann über Bord Manöver sehr schwierig, gut dass er sich dann doch noch Halt gefunden hat, alle lachen!! Zirkus Krone und seine Artisten!!! Die Wellen werden immer höher und unser Dingi, das am Heck aufgezogen ist, schöpft manchmal Wasser. Als nun das Ruder des Beibootes ins Wasser fallen droht, versuchen Staudorf und ich das Ruder zu retten. Dabei fällt das Signallicht, ins schäumende Meer. Der Bergeversuch wird durch ein hinter uns herfahrendes, großes Ausflugsboot erschwert. Wir wenden und versuchen die Signalboje zu bergen. Dabei steuern wir direkt auf Ausflugsboot zu, müssen ausweichen und sobald die Boje aus dem Blickfeld verschwindet ist sie auch schon weg. Obwohl Hannes im Zickzackkurs versucht die Boje zu finden, müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass sie verloren ist. Das letzte Stück fahren wir unter Motor in Richtung Naousa auf der Insel Paros. Naousa liegt in einer schönen Bucht, aber wir entschließen uns bevor wir in den Hafen fahren, noch in einer Badebucht zu ankern. Die Bucht ist so schön, dass wir gleich die Nacht hier verbringen. Nachdem die letzten Tage relativ stark waren, machen wir es uns heute gemütlich und gehen in unsere Kabinen. Zuvor wird das Deck gereinigt und richtig "klar Schiff gemacht".

5. Tag: Dienstag 06.07.10

Wir frühstücken und anschließend laufen Werner und Charly nach Naousa. Robsi macht zum Frühstück leckere Palatschinken mit Marmelade gefüllt und mit Nutella für Werner!! Wir fahren unter Motor in den Hafen von Naousa und legen mit unserem Katamaran direkt an der Wasserfüllstation. Wir brauchen 600 Liter Wasser. Während die einen auf die Befüllung achten, gehen Werner ich und Bibi in den Ort. Das Dörfchen Naousa ist ähnlich wie Mykonos. Enge Gassen, weiß getünchte Häuser, Blaue Tische und Fensterläden dazu noch Rosa und Mint. So richtig Griechenland halt! Wir kehren zurück und es sind erst 150 Liter eingefüllt. Nun beschließen wir nochmals im Örtchen nach dem Rechten zu schauen und finden prompt ein nettes Lokal mit gekühltem Bier um 6 € p. Stück! Wir sitzen gut und würden gerne einen Tag hier bleiben und am Abend hier speisen. Zahlreiche Lokale würden dazu einladen, aber dann kommt Christian und verkündet "Meuterei auf der Bounty", die anderen wollen auslaufen. Wir fügen uns und dann laufen aus. Noch in der Gegend um Naousa finden wir eine herrliche Bucht. Goldgelber Sand, türkises Meer, ein kleine Häuschen direkt am Strand. Wir schwimmen ans Ufer und setzen uns in den Sand und lassen die Wellen an unsere Körper plätschern. Kleine Fische kitzeln uns an den Füßen. Dann heißt es Abfahrt, wir wollen weiter nach Naxos. Die Fahrt dauert nur ca. eine Stunde bei perfektem Wind aus Nord. Wir segeln genau Richtung Osten. Von weitem sieht man schon die Stadt Naxos. Die Stadt ist auch der Hafen für die großen Fähren, die schon von weitem zu sehen sind. Wir halten einen Sicherheitsabstand und laufen in den Hafen ein. Beim Ankern werden wir immer perfekter und weil hinter uns eine 100 ft. Segelyacht ankert gehen wir auf Nummer sicher und legen einen zweiten Anker. Beim Landgang ist es wieder wichtig, dass wir ein Lokal finden das einen Fernseher hat. Ein deutsches Pärchen empfiehlt uns ein nettes Lokal und wir speisen Souvlaki und griechischen Salat. Werner und Bibi machen es sich einstweilen in einem anderen Lokal bequem und stoßen erst später zu uns. Das Fußballspiel zwischen Uruguay und Holland geht für die Orangen - also für die Holländer 3:2 aus. Da unsere Uniform ebenfalls orange ist, haben wir wieder gute Karten, beim Rundgang, weil alle glauben, dass wir Holländer sind. Die Promenade von Naxos ist gesäumt mit zahlreichen Bars, Tavernen und Restaurants. Zu später Stunde geht es dann zurück an Bord, der Wein war doch etwas zu viel!

6. Tag: Mittwoch 07.07.10

Wie jeden Tag, auch heute wieder perfektes Wetter. Die Fähren laufen ein und aus, es herrscht reges Treiben im Hafen von Naxos. Unter Motor verlassen wir Naxos. Beim Segeln versuchen wir aus dem Boot die maximale Geschwindigkeit herauszuholen, doch ein einrümpfiges Boot überholt uns bei besserer Höhe und mit teilweise gerefftem Segel. Wir sind von den Vorzügen eines Katamarans nicht mehr überzeugt. Der Wind ist so wie die Tage vorher auch bei ca. 20 Kt. und kommt vom Norden. Wir segeln Richtung Nord-West in zur Insel Syros. Die Insel ist Verwaltungssitz der Kykladen und der Hafen Syros im Westen ist ein Angelpunkt für den Fährverkehr und es gibt zahlreiche Werften.
Ganz im Süden der Insel gehen wir bei Ormos Phoinika vor Anker und schwimmen im glasklarem Wasser. Der Anker hat sich fest in den Grund eingegraben und es war nicht so leicht diesen wieder frei zu bekommen. In Phoinikas werfen wir dann den Anker für die Nächtigung. Nachdem heute wieder mal ein Fußballspiel ist, ist klar wie die Abendunterhaltung ausfällt. Die Vorhut sucht ein nettes Lokal im Ort Phoinika mit TV. Es spiel Deutschland gegen Spanien und Spanien gewinnt 1:0. Nach dem Essen fahre ich alleine zurück zum Schiff und genieße die Ruhe an Bord.

7. Tag: Donnerstag 08.07.10

Andy, Werner und Charly gehen Laufen während Bibi und Christian Vorräte einkaufen. Hannes wird von Robert in Palatschinken machen eingewiesen und erhält "die Goldene Auszeichnung" für seine ersten Palatschinken. Auch heute wieder schönes Wetter und Wind mit ca. 20 Kt. aus Nord, das passt genau zu unserer geplanten Route. Hohe Wellen und Schaumkronen. Der Wind wird immer stärker, wir sollten reffen! Der Wind ist jetzt schon bei über 30 Kt. Jetzt Segel reffen. Der Reffsack unserer Reffanlage reißt auf einer Seite ab. Das Großsegel nehmen wir daher komplett weg. Die Wellen sind über 2 Meter hoch. Das Boot wird hin und hergeworfen. Der Wind wird stärker, 34 Kt. Die Wellen sind 2 bis 3 Meter hoch. Schaumkronen rollen über die höheren Wellen. Die Gischt spritzt über das Deck. Vorerst sucht die Crew noch achtern Schutz, doch teilweise spritzt das Wasser über das Schiff, so dass dieser Platz auch nicht mehr vorm nasswerden schützt. Robert geht es nicht so gut und er wird seekrank. Christian und ich halten die Stellung, doch dank unseres Autopiloten bleibt uns nur zu kontrollieren ob der auch richtig arbeitet. Nur mehr mit einem Teil der Genua (Vorsegel) segeln wir mit Motorunterstützung unserem Ziel entgehen. Im Norden von Griechenland ist das Wetter schlecht und offensichtlich ist dies ein Ausläufer davon. Wir müssen zweimal kreuzen bevor wir das Kap der Insel Kea umsegeln. Plötzlich dreht der Wind, vorerst noch Windstille und dann kommt der Wind anstatt Nord-Ost von Nord-West. In der Bucht von Koundhouros wirft Werner den Anker und endlich hat die Schauklerei ein Ende. Für viele waren das heute die höchsten Wellen die sie je sahen. Christian und Staudorf übernehmen die Küche und kochen Spagetti mit Tomaten Knoblauch usw. Nach dem Essen setzen wir über und gehen an Land und besuchen das Restaurant St.Georg, nur kurz auf "einen Drink", gegessen haben wir ja schon. Das Restaurant liegt erhöht, mit herrlichem Blick über die Bucht und auf die dort liegenden Segelyachten. Nach einigen Karaffen Weißwein kommt der Hunger wieder und wir bestellen herrliche griechische Vorspeisen. Gegrillter Oktopus, Calamari frittiert, Zaziki und natürlich griechischen Salat. Wir bleiben bis nach Mitternacht und diskutieren über die Fehler die uns heute bei der Seglerei passiert sind. Werner hält seine obligatorische Ansprache, diesmal ohne "Lachsack". Wir fahren mit unserem Dingi zurück an Bord und nur Werner, Stefan, Christian und ich bleiben noch auf und machen die letzten Weinflaschen alle! - Kali nichta!

08. Tag: Freitag 09. Juli

Schon um 08.00 Uhr erwachen die Geister. Robert und Andy fabrizieren wieder Palatschinken. Es sind noch einige Wolken und der Wind bläst wieder aus der richtigen Richtung und es schaut so aus, als ob heute wieder guter Segelwind zu erwarten ist. In Griechenland ist heute Generalstreik. Die wollen auf diese Weise Ihre Krise in den Griff bekommen, es ist fraglich, ob das der richtige Weg ist, zumal jetzt Hauptsaison ist und Griechenland ja vom Tourismus lebt. Es wird sich herausstellen ob wir morgen pünktlich fliegen können.
Diesmal laufen wir mit gerefften Segeln aus und dabei geht die Elektrowinsch kaputt. Wie bereits erwähnt, die Anordnung der Winschen ist nicht optimal gelöst. Richtung Athen bzw. Piräus kommen uns viele Frachter entgegen. Weil heute ja gestreikt wird, bleiben die Schiffe wohl auch am Meer, da auch die Hafenarbeiter offensichtlich streiken. Wir haben heute einen weiten Weg zurück nach Athen bzw. Kalamaki und wir segeln den ganzen Tag in Richtung Nord-West, bei ca. 15 Kt. Wind. Unsere Essensvorräte gehen dem Ende zu. Wir bringen gerade noch einen griechischen Salat zusammen und gebratenen Käse mit viel viel Knoblauch. Vampire haben bei uns keine Chance! Hannes kreiert ein eigenes Essen, aus Brotkrümel, Kapern und Schafskäse und das alles in der Pfanne gebraten. Auf diese Weise dürfte früher auch mal die Pizza entstanden sein! Zum Baden im Meer bleibt heute keine Zeit, wir segeln den ganzen Tag. Das Einlaufen in den Hafen von Kalamaki läuft perfekt ab. Werner und Bibi besprechen die Probleme mit dem Vercharterer. Das Abendessen im Hafen gestaltet sich ein wenig schwierig, weil es im Hafen nur ein Restaurant gibt und dieses ist nichts besonders. So nehmen wir uns zwei Taxis und fahren in das Zentrum in eine nette Taverne mit Livemusik. Wir nehmen griechische Vorspeisen und dann natürlich wieder Fisch. Das Essen ist hervorragend, wenn auch die Lifemusik nicht jedermanns Sache ist. Am Nebentisch wird gepoltert - das läuft hier gesitteter ab als zuhause. Wir fahren spät am Abend zurück mit dem Taxi zu unserem Schiff. Einige führen noch Nachbesprechungen durch bevor sie zu Bett gehen.

09. Tag: Samstag 10. Juli

Die Taxis haben wir schon am Vortag bestellt und so fahren wir früh morgens ab Richtung Flughafen. Der Rückflug mit Olympic Airways ist pünktlich. Am Flughafen Wien trennen wir uns, denn wir sind ja mit zwei Autos da. Eine schöne
Reise geht zu Ende. Die Crew der Mühlviertler hat sich wieder einmal bewährt. Wohin wird es nächstes Jahr gehen?


Unser Boot:

die Lagoon - Ocean Prosperity ist ein 40 ft. Katamaran. In den beiden Rümpfen sind 4 Kabinen für insgesamt 8 Personen. Vorne in den beiden Rümpfen befinden sich nochmals zwei Einzelkabinen, wobei eine davon nicht eingerichtet ist und die andere ist eigentlich als Lager zu sehen. Die zehnte Person schläft dann im Salon. Weil das Boot so kurz ist, hüpft es auf und ab, weil einfach die Länge fehlt. Es ist schlimmer als bei einem einrümfigem Boot. Außerdem macht es keine Geschwindigkeit 9 Knoten, mehr ist nicht drinnen. Die Segel sind zum reffen als Rollgenua und mit Reffleinen beim Großsegel. Im Saloon und am Heck ist viel Platz, auch die Anordnung der Tische und Bänke ist sehr gut geplant. Der Steuerstand ist backbord, leicht erhöht angebracht, sodass man einen guten Blick nach vorne hat, allerdings sind die Winschen vom Steuerstand aus schwer zu bedienen, für kleinere Seemänner sind diese nicht erreichbar!. Die Stromversorgung ist noch nicht optimiert, dauernd gibt es Störmeldungen. Der Wassertank ist für 10 Personen mit 600 Liter eher unterdimensioniert. Dafür sorgen die beiden Kühlschränke für gut gekühltes Bier.


Zuschrader Christian (Chrisu)
Reisner Karl (Charly)
Hannel Karl (Staudorf)
Hannel Johannes (Bibi)
Mayrhofer Stefan (Bauer)
Spenlingwimmer Hannes
Mader Werner (Captain Iglo)
Naderer Andreas (Soldat)
Schobesberger Harald
Kaltenberger Robert (Robsi)

(04.08.10 Schobesberger Harald)

© - Harald Schobesberger


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Verfasser

Chef180617

Harald Schobesberger



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