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Costa Rica



Dichte tropische Regen- und Nebelwälder, geheimnisvoll brodelnde Vulkane, Kaffee- und Zuckerrohrplantagen, idyllische Wasserfälle und einsame Strände. All das hat Costa Rica zu bieten – und noch vieles mehr!

Ich durfte vom 5.9.17 – 12.9.17 der Einladung vom Reiseveranstalter Dertour folgen und nach Costa Rica fliegen.

Um 14 Uhr traf ich am Gate auf meine 9 Mitreisenden. Die Stimmung war von Anfang an gut und wir haben uns alle gleich gut verstanden.
Wir flogen 45 Minuten später mit Swiss von Wien nach Zürich und anschließend mit Edelweiss nach San Jose.

Um 21:50 Uhr erreichten wir unser Ziel. Als die Einreiseformalitäten erledigt waren, wurden wir am Flughafen herzlich empfangen und in unser Hotel Country Inn & Suites gebracht, welches nur ca. 10 Fahrminuten vom Flughafen entfernt liegt. Völlig erschöpft bezogen wir gleich unsere Zimmer und schliefen auch sofort ein.

Nach einem guten Frühstück am nächsten Morgen wurden uns die Mietautos vom Vermieter Enterprise zum Hotel zugestellt. Wir bekamen 4 Toyota Landcruiser mit Allradantrieb und Automatik Schaltung. Wir teilten uns in 4 Gruppen auf. Im Auto waren wir nur zu zweit, wobei ich der Hauptfahrer war. Nun konnte das Abenteuer beginnen.

Wir machten uns unabhängig voneinander auf dem Weg Richtung Pazifikküste. Die Straßen waren erstaunlicherweise sehr gut ausgebaut. Hin und wieder passierten wir kleine Schlaglöcher, die wir aber dank unseres robusten Autos kaum bemerkten. Unser erstes Ziel war das 80 km entfernte Hotel Villa Lapas, in dem wir zum Mittagessen auf die restlichen Gruppen trafen. Alle sind rechtzeitig angekommen und es gab auch bei den anderen keine Komplikationen auf dem Weg.
Nach guter Stärkung machten wir einen kleinen Rundgang durch das Hotel. Das Hotel Villa Lapas liegt eingebettet in einer sehr schönen Gartenanlage am Nationalpark Carara, einer der wichtigsten Lebensräume des Roten Ara.

Nach der Besichtigung machten wir eine Bootsfahrt zum Mangrovenwald. An der Mündung des Rio Tarcoles liegt ein ausgedehnter Mangrovenwald, der zahlreichen Vögeln, Reptilien, Amphibien und Säugetieren Heimat bietet. Der Fluss ist bekannt für Spitzkrokodile die im Wasser auf Beute lauern oder sich am Ufer von der Sonne wärmen lassen. Auch wir begegneten einigen dieser Exemplare.

Unser Weg führte uns weiter in das 130 km entfernte Dominical zu unserem nächsten Übernachtungshotel „Hotel Villas Rio Mar“. Auf dieser Fahrt gerieten wir in ein starkes Gewitter, wodurch die Straßen schwer zu sehen und zu befahren waren. Trotz erschwerter Fahrverhältnisse kamen alle wohlauf an.

Die Gewitterschauer am Nachmittag sind zu dieser Zeit in Costa Rica alltäglich. In der Regenzeit, von Mai bis Oktober ist das Wetter vormittags meist sonnig und ab ca. 17 Uhr ziehen dann Gewitter auf. Der Abend klang gemütlich beim gemeinsamen Essen im Hotel aus.

Am nächsten Morgen besichtigten wir unser Übernachtungshotel. Nach dem Check Out ging es weiter zu zwei weiteren Hotels, die wir ebenfalls besichtigen durften. Das Hotel Cuna del Angel, ein wunderschönes, landestypisches 4* Hotel in Dominical und das Hacienda Baru, ein etwas einfacheres Hotel welches keine Sternenkategorie hat. Darauffolgend fuhren wir die Küstenstraße ca. 40 km zurück bis nach Quepos. Dort trafen wir uns mit den anderen Gruppen im Hotel La Foresta zum Mittagessen.
Unsere Fahrt ging weiter zum Nationalpark Manuel Antonio. Die Fahrt betrug nun nur mehr 20 Minuten, weshalb wir noch Zeit hatten den Nationalpark zu besuchen. Der Nationalpark ist bekannt für seine vielen, nicht menschen-scheuen Tiere. Neben über 350 verschiedenen Pflanzenarten gibt es dort über 100 verschiedene Säugetierarten, zum Beispiel Faultiere, Weißrüssel-Nasenbären, Kapuzineraffen und Gürteltiere. Nahezu alle Reptilien der Costa-Rica-Pazifikküste sind dort anzutreffen.

Nach dem Besuch des Nationalparks checkten wir im Hotel San Bada ein. Dieses Hotel liegt direkt am Eingang des Parks und ist auch nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Die Zeit bevor das tägliche Gewitter einsetzte verbrachten wir am Strand. Dem Regenguss entflohen wir in die nächst gelegene Beachbar.

Am nächsten Morgen besichtigten wir das Hotel „Verde Mar“ in Quepos, welches ein sehr kleines, einfaches Hotel direkt am Strand und in der Nähe des Nationalparks ist. Danach ging die Fahrt weiter über Jaco bis zum Vulkan Arenal, insgesamt legten wir an diesem Tag 250 km zurück. Durch die schlechten Straßenverhältnisse benötigten wir insgesamt fast 6 Stunden für diese Strecke. Am Weg besuchten wir noch das Hotel Villa Caletas, welches mir sehr gut gefallen hat. Das 5* Hotel liegt an der Pazifikküste der Provinz Puntarenas auf einem Hügel inmitten von tropischer Vegetation und verfügt über nur 43 Zimmer.

Nach der langen Autofahrt checkten wir im Hotel Arenal Springs ein. Wir hatten einen atemberaubenden Ausblick von unserem Zimmer auf den Vulkan Arenal. Der Vulkan Arenal ist der aktivste und zugleich jüngste Vulkan von Costa Rica, sowie einer der aktivsten Vulkane der Welt.
Am Abend trafen wir uns dann wieder mit dem Rest der Gruppe zu einer Nachtwanderung. Hierbei gingen wir in unserer kleinen Gruppe bei Nacht in den Parque Ecológico und hofften wilden Tieren zu begegnen, leider hatten wir an diesem Abend kein Glück.

Am nächsten Tag wartete ein kleines Abenteuer auf uns: Canopy (oder auch Zip Lines genannt). Der tropische Regenwald entwickelt die größte Artenvielfalt in seinen Baumkronen. Hier sind nicht nur die Vögel zu Hause, sondern auch zahlreiche außergewöhnliche Pflanzen. An sicheren Stahlseilen aufgehängt, flogen wir von Plattform zu Plattform durch den Regenwald. Ein tolles Erlebnis!

Nach dieser Action durften wir uns das 5* Hotel Arenal Kioro ansehen, welches ebenfalls und wie fast alle Hotels in dieser Gegend einen wunderbaren Ausblick auf den Vulkan bot. Nach der Besichtigung ging es weiter nach Tamarindo. Wir benötigten wieder fast 4 Stunden für eine Strecke von 200 km. Die Stadt Tamarindo hatte für mich einen besonderen Reiz. Der Strand in Tamarindo eignet sich hervorragend zum Surfen, demnach findet man auch sehr viele Surfshops dort und es reihen sich eine Vielzahl von Restaurants und Bars nebeneinander. Genächtigt haben wir im Hotel Tamarindo Diriá, welches aus mehreren kleinen Gebäuden besteht. Unser Zimmer lag direkt am Strand mit herrlichem Meerblick. Am nächsten Tag mussten wir auch schon wieder von Tamarindo Abschied nehmen.

Wir fuhren weiter Richtung Norden nach Playa Arenilla, dort bezogen wir ein Zimmer im 5* Hotel Secrets Papagayo, den Rest des Tages genossen wir den Strand und die Einrichtungen des Hotels.


Am nächsten Morgen reisten wir gegen 13 Uhr ab und fuhren wieder 250 km zurück nach San Jose.
Die Fahrt verlief bis kurz vor San Jose reibungslos, doch als wir nach der Mautstelle in die Stadt einfuhren, hat uns das Verkehrschaos in der Stadt schon eingeholt. Der Lärmpegel erhöhte sich schlagartig und vollste Konzentration war nötig um zu unserem Hotel Balmoral im Zentrum zu gelangen. Glücklicherweise haben wir und das Auto unverletzt unser Ziel erreicht.

Am Abend wurden wir vom Hotel Radisson zu einem köstlichen Essen eingeladen.

Am nächsten Morgen wurden unsere Mietautos vom Hotel abgeholt, da wir diese nicht mehr benötigten, denn die kleine Stadt San Jose konnten wir problemlos zu Fuß erkunden.
In der Fußgängerzone kann man in das lateinamerikanische Stadtleben eintauchen.

Nachmittags besichtigten wir 3 Stadthotels in San Jose, das Hotel Don Carlos, das Hotel Grano de Oro und das Park Inn Hotel. Danach besuchten wir noch das Büro der Zielgebietsagentur von Dertour, ARMOTOURS, wo wir sehr herzlich empfangen und versorgt wurden.

Schweren Herzens mussten wir nun Abschied von Costa Rica nehmen. Um 23:35 Uhr startete unser Flieger, wir flogen wieder mit Edelweiss nach Zürich und dann weiter mit Swiss nach Wien, wo wir um 22:25 Uhr am nächsten Tag ankamen.





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