17. September 2021 - 19. September 2021
Dornier und Colmar Pilotenreise an den Bodensee und ins Elsass

Dornier und Colmar

Bodensee und Elsass

Die heurige Pilotenreise wurde zweigeteilt. Vergangenes Wochenende waren wir auf der Insel Brac, und dieses Wochenende geht es an den Bodensee nach Friedrichshafen und dann weiter nach Colmar. Wir fliegen mit einer Robin DR400. Der Sohn von Aldo begleitet uns diesmal.

 

17. September 2021
1. Tag

Wir treffen uns am frühen Nachmittag und dann geht es los Richtung Friedrichshafen. Wir fliegen entlang der uns schon sehr gut bekannten Route über Salzburg VOR – Chiemsee – Starnberger See – Kempten nach Friedrichshafen. Das Wetter ist anfänglich noch ein wenig unsicher, dann aber, als der Bodensee in Sicht kommt wird das Wetter immer besser. Wir hören im Funk von Friedrichshafen Turm, dass eine einmotorige Maschine Probleme mit der Landung hat. Wir machen einen Vollkreis und warten, bis der Pilot der Maschine am Turm vorbeigeflogen ist. Das Fahrwerk lässt sich nicht ausfahren. Nun dürfen wir landen und die unglückliche Maschine dreht ihre Runden und versucht das Fahrwerk herauszufahren. Wir landen und sehen dann die erwähnte Maschine sicher landen. Nach dem Bezahlen der Landegebühr fahren wir mit dem Taxi ins Zentrum von Friedrichshafen. Wir haben wieder ein nettes Apartment gefunden, direkt im Zentrum. Wir beziehen unsere Unterkunft und marschieren dann ins Zentrum. Friedrichshafen liegt am Bodensee. Eine breite Promenade erstreckt sich am Ufer entlang. Zahlreiche Restaurants sind hier zu finden. Wir sind hungrig und durstig und kehren bei einem Griechischen Restaurant ein. Anschließend bummeln wir die Promenade entlang. Wir sind müde, der Tag war lang.

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18. September 2021
2. Tag

Frühstück gibt es in unserer Unterkunft keines. Wir kehren wieder an der Promenade in eine Bäckerei ein, die ein tolles Frühstücksservice anbietet. Dann fahren wir mit dem Taxi zum Dornier Museum. Das Technikmuseum von Dornier zeigt das Leben und das Wirken des Flugzeugkonstrukteurs Claude Dornier (1884–1969). Die Dornier-Werke sind in der Zwischenzeit in der Airbus Group aufgegangen. Im Museum findet man zahlreiche Dornier Flugzeuge und Modelle von verschiedensten Fluggeräten und Erfindungen. Was ich nicht wußte ist, dass Dornier auch in der Raumfahrt tätig ist. Für Flugenthusiasten wie wir es sind, ist das Museum natürlich ein Traum. Aldo ist nur schwer weg zu bringen, aber trotzdem wir müssen. Denn wir fliegen heute noch nach Colmar. Der Flieger ist gleich gepackt und schon geht es los. Nach nur zirka 50 Minuten erreichen wir den Flugplatz von Colmar. Wir landen und Tanken gleich mal voll. Dann geht es ins Zentrum, wo wir uns wieder ein kleines Apartment gebucht haben. Als wir mit dem Taxi ankommen sind wir schon mal total beeindruckt von den historischen Fachwerksbauten. Unser Apartment ist „gewöhnungsbedürftig“, eigentlich ist es mehr eine Studentenbude. Ein Stockbett und ein normales Bett und ein Badezimmer. Für uns genügt es, wir sind ja nur eine Nacht hier. Gleich nach dem check-in marschieren wir durch die Altstadt. Die eng aneinander geschmiegten Fachwerkshäuser vermitteln das Gefühl im Mittelalter angekommen zu sein. Wären da nicht die Menschenmassen, mit ihren Kameras würde man meinen Die Ritter kommen vorbei. Es gibt hier einen Stadtteil der heißt „Klein Venedig“. Hier fließt ein kleiner Fluß durch die Stadt. Kleine Bötchen fahren durch die Kanäle, fast wie in Venedig. Ganz besonders ist auch die Markthalle. Wir kehren in ein nettes Restaurant ein und genießen den lokalen Wein des Elsass. 

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19. September 2021
3. Tag

Heute müssen wir früh weg, weil uns das Schlechtwetter sonst einholt. Zuerst gehen wir noch in ein nettes Kaffeehaus frühstücken. Mit dem Taxi geht es zum Flughafen. Der ist am Sonntag natürlich noch ein wenig verwaist, aber dennoch sind schon die Fallschirmspringer unterwegs. Beladen, Flugzeug checken einsteigen. Aldo fliegt. Wir starten, neben uns kommen die Fallschirmspringer runter. In unsere Flugrichtung wird das Wetter schlechter. Unten dichter Bodennebel oben eine geschlossene Wolkendecke. Kurz diskutieren wir, ob das noch geht. Es geht – wir fliegen zwischen den Schichten durch und von weitem sieht man schon, dass das Wetter besser wird. Wir haben eine Zwischenlandung eingeplant, aber weil die Wolken so dicht sind, dass wir zwar runter kämen, aber möglicherweise nicht mehr starten könnten, entschließen wir uns kurzerhand direkt zu fliegen. Die Rückflugroute ist ein wenig nördlicher wie die, bei der Hinreise. Wir erreichen Salzburg und zu unserer Verwunderung sehen wir, dass auch hier eine geschlossene Wolkendecke ist. Wieder kurze Besprechung, geht das – es geht. Wir fliegen bis Ebensee und gehen unter die Wolkenschicht. Darunter ist genügend Platz und wir landen sicher in Gmunden. Unser Kurzausflug ist zu Ende. Auch zu dritt kann man angenehm und vergnüglich reisen. Leon, dem Sohn von Aldo hat es auf jeden Fall gefallen.

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